Der Aufstand der Icener und Trinovanten unter Boudicca im Britannien des Jahres 60/61 nach Christus


Seminararbeit, 2008
18 Seiten, Note: 1,0

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis:

1. Einleitung

2. Zur Quellenlage und zum historischen Hintergrund des Aufstandes

3. Der Aufstand
3.1. Der Beginn
3.2. Die Zerstörung Camulodunums
3.3. Londinium und V erul amium
3.4. Die Entscheidung

4. Die Folgen für Rom und seine Provinz

5. Fazit

6. Quellen- und Literaturverzeichnis

1. Einleitung

Der Aufstand der Icener und Trinovanten im Jahre 60/61 n. Chr. gilt bis heute als einer der blutigsten der gesamten englischen Geschichte.

Den plündernden Massen, angeführt von Boudicca, der Witwe des Icenerkönigs Prasutagus, fielen im Laufe der Erhebung 3 Städte (unter diesen Londinium) und angeblich 70.000 Menschen (darunter auch der Großteil einer römischen Legion) zum Opfer. Darüber hinaus warfen die Unterbrechung des Handels und die Beschädigung der Infrastruktur die junge römische Provinz Britannien in ihrer Entwicklung erheblich zurück.

Der Sieg über die Aufständischen in der Entscheidungsschlacht jedoch kann als eines der ruhmreichsten Kapitel der römischen Militärgeschichte bezeichnet werden. So gelang es etwa 10.000 – 15.000 Legionären 230.000 aufständische Briten zu besiegen ohne nennenswerte Verluste zu erleiden.

Mit den beiden Werken De vita et moribus Iulii Agricolae [1] und Annales ab excessu divi Augusti [2]

von Tacitus und der Historia Romana [3] des Cassius Dio existieren lediglich römische Zeugnisse[4] zu den Ereignissen in der britannischen Provinz. Dies erschwert eine objektive Auswertung der Geschehnisse.

Zudem verfasste Cassius Dio seine Historia Romana ca. 100 Jahre nach der Rebellion und griff hierbei unkritisch auf Informationen zurück, was den Wert dieser Quelle zusätzlich mindert[5]. Dass Dios Werk heute lediglich in der Form einer Epitome vorhanden ist, trägt ebenfalls zu dieser Minderung bei und erschwert eine Auswertung weiter[6].

Tacitus andererseits konnte beim Verfassen seines Werkes auf seinen Schwiegervater Agricola als Zeitzeugen zurückgreifen[7] – dieser hatte zur Zeit des Aufstandes in einer der römischen Legionen in der Provinz gedient[8].

Dennoch wird der Aufstand, wie Webster es in seinem Werk Boudica: The British Revolt against Rome AD 60 formuliert, zu einem gewissen Grad „always remain in the grey shadow of history[9].“

Die zahlreichen archäologischen Funde und Belege, über die diese Arbeit ebenfalls informieren wird, unterstützen darüber hinaus die Forschung bei der Suche nach Erkenntnisse und der Analyse und Bewertung der entsprechenden schriftlichen Quellen.

Neben diesem Quellenmaterial existieren außerdem einige wissenschaftliche Sekundärwerke, die die Rebellion jedoch trotz ihres Umfanges und ihrer zweifellosen Bedeutung meist nur als Unterpunkte in einer umfassenderen Beschreibung (alt-) englischer bzw. britischer Geschichte behandeln. Unter den Werken, die als Hintergrund für diese Arbeit dienen, sind vor allem Peter Salways und Sheppard Freres Britannia: A History of Roman Britain[10] hervorzuheben.

Werke, die den Aufstand als solchen in ausführlicherer Art und Weise behandeln, sind z.B. Sealeys The Boudican Revolt against Rome[11] und das bereits erwähnte Werk Websters.

Ähnlich wie in der Fachwelt findet der Aufstand, und mit ihm Boudicca, in der Öffentlichkeit nur wenig Wiederhall. Lediglich der Status der kriegerischen Königswitwe als Figur im Feminismus und ihre Statue an der Themse[12], die die damalige englische Königin Victoria auch auf Grund der gegenseitigen Namensverwandtschaft, die an späterer Stelle erläutert wird, in Auftrag gegeben hatte, sind hier von Bedeutung.

Das Ziel dieser Arbeit besteht darin die folgende Fragen und Punkte, jeweils im Rahmen der quellenkundlichen Möglichkeiten, zu behandeln.

Zu Beginn erfolgt eine ausführlichere Auseinandersetzung mit der Quellenlage, wobei auch auf die archäologischen Befunde eingegangen wird.

Zudem werden zentrale Informationen über den Hintergrund des Aufstandes ebenso wie über die beiden Hauptfiguren Boudicca und Suetonius Paulinus, dem römischen Provinzstatthalter, skizziert werden. Mit der chronologisch verlaufenden Darstellung des Aufstandes an sich, grob unterteilt in die Zerstörung Camulodunums, Londons und Verulamiums und die Entscheidungsschlacht werden zudem verschiedene Theorien bezüglich der Gründe für den Aufstand vorgestellt. Die Arbeit beschließt eine Ausführung der Folgen für die Provinz Britannien.

2. Zur Quellenlage und zum historischen Hintergrund des Aufstandes:

Tacitus standen beim Verfassen seines Werks De vita et moribus Iulii Agricolae durch die Zeugenaussagen seines Schwiegervaters Agricola und anderen Quellen umfangreichere Kenntnisse über die Provinz Britannien und den Verlauf der Rebellion zur Verfügung[13]. Trotz dieser scheinbar guten Ausgangslage beschreibt der Historiker den Aufstand als solchen aber lediglich „in the most general terms“[14]. Dies äußert sich etwa im Fehlen jeglicher Informationen bezüglich Boudiccas Tod[15].

Ähnlich verhält es sich mit dem zweiten, für diese Arbeit wichtigen Werk des römischen Historikers, den Annales ab excessu divi Augusti. Diese Quelle, die generell als recht zuverlässig angesehen wird[16], enthält beispielsweise keine Details über die jeweiligen Stützpunkte der römischen Legionen in Britannien[17], die jedoch vor allem in Bezug auf die Datierung einzelner Abschnitte des Aufstandes unverzichtbar sind.

Auch bei Cassius Dio lassen sich im Rahmen der Beschreibung des Aufstandes einige Defizite feststellen. Der Bericht über den Aufstand ist nämlich wesentlich polemischer verfasst, was teilweise zu stilistischen Übertreibungen und Fehlinformationen führt.

Bereits der Beginn seines Berichtes, „two cities were sacked, eighty thousands of the Romans and of their allies perished, and the island was lost to Rome“[18] kann hier als Beispiel für die oben erwähnten Merkmale dienen. Ob die zu niedrige Zahl der zerstörten Städte, die zu hohe Zahl der Opfer und die Behauptung, Britannien sei verloren gegangen auf eine stilistische Übertreibung (bzw. Untertreibung) zurück zu führen sind, ist im Nachhinein schwer zu klären.

Möglicherweise hängen die Mängel in der Historia Romana auch mit den Fehlinformationen zusammen, die Dio beim Verfassen seines Werkes aus anderen Quellen übernommen hat oder sind damit zu erklären, dass die entsprechenden Bücher der Historia Romana lediglich als Epitome überliefert sind[19].

Das Auslassen der Misshandlung Boudiccas und der Vergewaltigung ihrer beiden Töchter stellt ein weiteres Bespiel für einen möglichen Mangel im Werk Dios dar[20]. Dieser Umstand ist aber sicherlich eher mit dem Unwissen des Dio zu begründen, da die Handlungen an Tragik kaum zu überbieten sind und zu dem Werk voller dramatischer Reden gepasst hätten.

Zu den archäologischen Merkmalen, von denen weitere an den jeweiligen Stellen im Verlauf dieser Arbeit aufgegriffen werden, ist zu sagen, dass sie die Beschreibungen in den schriftlichen Quellen weitestgehend stützen.

So entdeckte eine Gruppe Archäologen im Jahre 1963 eine Schicht mit den Rückständen eines gewaltigen Brandes[21] in der englischen Stadt Colchester (bzw. Camulodunum)[22], der auf den Zeitraum des Aufstandes datiert werden konnte. Ob der Brand, der die Stadt zweifellos zerstörte, durch die Aufständischen ausgelöst wurde, ist jedoch bisher nicht zu beweisen.

Auch Ausgrabungen in London und St. Albans (Verulamium) liefern Beweise für größere Brände in der Zeit zwischen 60/61 nach Christus[23].

Neben diesen Funden bekundet die Entdeckung britischer Münzen die Existenz des icenischen Königs und Klientelfürsten Roms, Prasutagus.

Jene Geldstücke weisen die Inschriften „SVBRIPRASTO“ und „ESICO FECIT“ auf.

Während das Wort „RI“ im keltischen für „König“ steht, stellt „PRASTO“ eine Abkürzung des royalen Namens dar. Die Worte „SVB“ und „FECIT“ sind hier entsprechend ihrer lateinischen Bedeutung zu verstehen, was nebenbei auf die fortgeschrittene Romanisierung der Provinz Britannien im Allgemeinen und des Stammes der Icener im Speziellen hinweist[24].

Ebenfalls belegt ist die Existenz des Prokurator Julius Classicianus, der mit dem Ende des Aufstandes die Nachfolge des geflohenen Catus Decianus antrat und für die Entfernung des Provinzialstatthalters Suetonius Paulinus aus dessen Amt verantwortlich gemacht wird.

Als Beweis dient sein Grabmal, dass im 20. Jh. in London entdeckt wurde und, laut einer Inschrift, von der Witwe des Prokurators in Auftrag gegeben worden war[25].

Zuletzt sind hier noch die zahlreichen ausgegrabenen Indizien aus der Gegend um Cadbury nahe Somerset zu erwähnen, die die Berichte über einen, an den Aufstand anschließenden, Rachefeldzug der Römer in das Gebiet der beteiligten Stämme untermauern[26].

Im Zusammenhang mit dem geographischen Hintergrund der Rebellion und mit dem Verlauf dieser ist festzustellen, dass zum Zeitpunkt des Ausbruchs die II. legio Augusta in Glevum, die XIV. legio Gemina und die XX. legio in Viroconium ebenso wie die IX. legio Hispania in Lindum stationiert waren[27].

Die Sitze der icenischen Herrscher wiederum werden allgemein in Breckland, in Thetford oder in Snettisham im Nordwesten Norfolks vermutet[28].

Die Städte, die dem Aufstand letztendlich zum Opfer fielen waren, wie bereits erwähnt, die colonia Camulodunum, Londinium, „cognomento quidem coloniae non indigne sed copia negotiatorum et commeatum maxime celebre“[29], sowie das municipium Verulamium.

Zu den für den Aufstand relevanten politischen Hintergründen ist zu sagen, dass die beiden bekanntermaßen beteiligten Stämme, die Trinovaten und Icener, oft als „Rome’s old friends“[30] bezeichnet werden. Dies scheint in Anbetracht der eher sporadischen Handelsbeziehungen[31] und der ersten Rebellion der Icener sowie der scheinbar langanhaltenden Unterdrückung der Trinovanten in Camulodunum übertrieben. Zudem wurden in icenischen Stammesgebieten vergleichsweise wenige römische Zeugnisse gefunden, was, trotz der Allianz, auf eine relativ romfreie Entwicklung dieses Stammes hindeuten könnte[32]. Zu dem erwähnten Bündnis sei hier noch gesagt, dass Prasutagus sich während der Eroberung Britanniens durch Claudius diesem friedlich unterworfen[33] und so seinen Status als König mit der Zustimmung Roms bewahrt hatte. Salway vermutet zudem, dass Prasutagus in den ersten Aufstand der Icener 47 n. Chr. gegen die Entwaffnung[34] der britischen Stämme durch den damaligen Provinzstatthalter Publius Ostorius Scapula kaum maßgeblich verwickelt gewesen sein konnte, da seine Herrschaft als Klientel-König Roms sonst nicht mehr toleriert worden wäre[35].

Suetonius Paulinus, der nun ebenfalls mit einem Aufstand konfrontiert war, wird in der Sekundärliteratur abwechselnd als „eminent soldier“[36], als Mann mit einer „high military reputation“[37], „incorruptible, a stern disciplinarian, supremely confident of his ability to handle any situation by military means“[38] oder „one of the most distinguished soldiers“[39] gesehen, der sich durch „initiative, drive, and intense combat tenacity“[40] aber auch durch ein Fehlen jeglicher „graces of a diplomat“[41] auszeichnete. Die Quellen sehen ihn analog dazu als „diligenti ac moderato duci“[42] und „scientia militiae“[43].

Der auf diese Weise gelobte Militärführer wurde, wahrscheinlich auf Betreiben der Berater Kaiser Neros[44], im Jahre 58/59 n. Chr. Statthalter in der britannischen Provinz[45] und damit Nachfolger des im Jahr zuvor verstorbenen Quintus Veranius[46].

Im Jahre 42 n. Chr. hatte der damalige Prätor Paulinus[47] eine Strafexpedition nach Mauretania geführt, um die dortige bedrohliche Lage zu entspannen und, nachdem ihm dies gelungen war.

[...]


[1] Publius Cornelius Tacitus: De vita et moribus Iulii Agricolae. (http://www.thelatinlibrary.com/tacitus/tac.agri. shtml) [12.05.2008]; im Folgenden zitiert als Tacitus, Agricola.

[2] Publius Cornelius Tacitus: Annales ab excessu divi Augusti. (http://www.thelatinlibrary.com/tac.html) [13.05.2008]; im Folgenden zitiert als Tacitus, Annales.

[3] Cassius Dio Cocceianus: Historia Romana. (http://penelope.uchicago.edu/Thayer/E/Roman/Texts/Cassius_Dio/ 62*.html) [08.05.2008]; im Folgenden zitiert als Dio, Historia Romana.

[4] Salway, Peter: Roman Britain - A Very Short Introduction. Oxford 2000, S.24; im Folgenden zitiert als Salway, Introduction; Bédoyère, Guy de la: Defying Rome - The Rebels of Roman Britain. Stroud 2003,

S.72; im Folgenden zitiert als Guy, Defying.

[5] Webster, Graham: Boudica: The British Revolt against Rome AD 60. London 1999, S.16; im Folgenden zitiert als Webster, Boudica.

[6] ebd., S.16.

[7] Salway, Peter: Roman Britain. Oxford 1981, S.115; im Folgenden zitiert als Salway, Roman

[8] Webster, Boudica, S.16: „II Augusta”; Guy, Defying, S.66: „XX. Legion.”

[9] Webster, Boudica, S.15.

[10] Frere, Sheppard: Britannia: A History of Roman Britain. London 1967; im Folgenden zitiert als Frere, Britannia.

[11] Sealey, Paul: The Boudican Revolt against Rome. Princes Risborough 1967; im Folgenden zitiert als Sealey, Revolt.

[12] Salway, Peter: The Roman Era - The British Isles 55 BC - AD 410. Oxford 2002, S.36; im Folgenden zitiert als Salway, Isles.

[13] Syme, Ronald: Tacitus. 2 Bde. Oxford 1963, S.395; im Folgenden zitiert als Syme, Tacitus.

[14] Syme, Tacitus, S.763.

[15] Guy, Defying, S.69f.

[16] Salway, Roman, S.115.

[17] Syme, Tacitus, S.764; Webster, Boudica, S.16.

[18] Dio, Historia Romana, LXII, 1.

[19] Webster, Boudica, S.16.

[20] Syme, Tacitus, S.763.

[21] Webster, Boudica, S.20: spricht von “thick destruction layers.”

[22] Crummy, Peter: Colchester: The Roman fortress and the development of the colonia. In: Britannia 8 (1977), S.69; im Folgenden zitiert als Crummy, fortress.

[23] Salway, Isles, S.35 und 41.

[24] Sealey, Revolt, S.12: Beschreibung und Untersuchung der gefundenen Münzen.

[25] Salway, Isles, S.41.

[26] Salway, Roman, S.121.

[27] Syme, Tacitus, S.764.

[28] Salway, Isles, S.33.

[29] Tacitus, Annales, XIV, 33, 1.

[30] Salway, Introduction, S.24.

[31] Sealey, Revolt, S.6.

[32] Salway, Isles, S.34.

[33] Blair, Peter: Roman Britain and Early England: 55 BC - AD 871. Edinburgh 1963, S.45; im Folgenden zitiert als Blair, Roman Britain; Sealey, Revolt, S.5.

[34] ebd., S.101.

[35] Salway, Isles, S.33.

[36] Blair, Roman Britain, S.44.

[37] Salway, Peter: The Oxford Illustrated History of Roman Britain. Oxford 1993, S.76; im Folgenden zitiert als Salway, Oxford.

[38] Welch, George: Britannia: The Roman Conquest and Occupation of Britain. Middletown 1963, S.88; im Folgenden zitiert als Welch, Occupation.

[39] Collingwood, Robin & Myres, John: Roman Britain and the English Settlements. Oxford 1975, S. 98; im Folgenden zitiert als Collingwood & Myres, Settlements.

[40] Welch, Occupation, S.87.

[41] Webster, Boudica, S.86.

[42] Tacitus, Agricola, 5, 1.

[43] Tacitus, Annales, 14, 29, II.

[44] Welch, Occupation, S.87.

[45] Collingwood & Myres, Settlements, S.98; Salway, Roman, S.110.

[46] Guy, Defying, S.46f.

[47] ebd., S.47.

Ende der Leseprobe aus 18 Seiten

Details

Titel
Der Aufstand der Icener und Trinovanten unter Boudicca im Britannien des Jahres 60/61 nach Christus
Hochschule
Rheinisch-Westfälische Technische Hochschule Aachen
Note
1,0
Autor
Jahr
2008
Seiten
18
Katalognummer
V190613
ISBN (eBook)
9783656150923
ISBN (Buch)
9783656151470
Dateigröße
464 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
aufstand, icener, trinovanten, boudicca, britannien, jahres, christus
Arbeit zitieren
Patrick Schmitz (Autor), 2008, Der Aufstand der Icener und Trinovanten unter Boudicca im Britannien des Jahres 60/61 nach Christus , München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/190613

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