Auswirkung des BilMoG auf die Bilanzierung mittelständischer Familienunternehmen


Seminararbeit, 2012

31 Seiten, Note: 2,0


Leseprobe

Inhaltverzeichnis

Abkürzungsverzeichnis

Abbildungsverzeichnis

Tabellenverzeichnis

1. Einleitung

2. Grundlagen
2.1 Definition mittelständischer Familienunternehmen unter besonderer Berücksichtigung der Eigentümerstruktur
2.2 Konzeptionelle Änderungen durch das BilMoG und allgemeine Bilanzierungsänderungen
2.3 Identifikation immaterieller Vermögensgegenstände des Anlagevermögens als wesentlicher Bilanzierungssachverhalt für Familienunternehmen im Einzelabschluss

3. Auswirkungen des BilMoG auf die Abbildung immaterieller Vermögensgegenstände deutscher Familienunternehmen im Einzelabschluss
3.1 Bilanzielle Abbildung immaterieller Vermögensgegenstände
3.1.1 Änderungen bei der Abbildung selbst erstellter immaterieller Vermögensgegenstände des Anlagevermögens gegenüber dem HGB a.F
3.1.2 Relevante Unterschiede der Änderungen zu den IFRS
3.1.3 Steuerliche Konsequenzen
3.2 Anforderungskriterien der Abschlussadressaten im Mittelstand an eine verlässliche Darstellung der angesetzten Aktiva
3.3 Auswirkungen der geänderten Bilanzierungsvorschriften
3.3.1 Auswirkungen auf die Bilanzpolitik
3.3.2 Auswirkungen auf die Ausschüttungsbemessung und den Gläubigerschutz

4. Fazit der novellierten Ansatz- und Darstellungspflicht sowie Ausblick

Verzeichnis der Rechtsnormen und Richtlinien

Literaturverzeichnis

Abkürzungsverzeichnis

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildungsverzeichnis

Abb. 1: Abgrenzung und Aktivierung von F&E Aufwendungen, in Anlehnung an Keller (2009),

Abb. 2: Rechtlich zulässige bilanzpolitische Interventionen im Bereich selbsterstellter IVG

Tabellenverzeichnis

Tab. 1: Größenklassen gemäß § 267 Absatz 1 u. 2 HGB

1. Einleitung

Das in seiner alten Fassung gültige Handelsgesetz konnte den Ansprüchen veränderter ökonomischer Rahmenbedingungen, insbesondere dem globalisierten Dienstleistungs- und Güterverkehr sowohl aus wissenschaftlicher als auch aus Anwendersicht nicht mehr genügen. Vor diesem Hintergrund sollte das für die ab dem 01.01.2010 beginnenden Geschäftsjahre umzusetzende Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz (BilMoG) die Attraktivität in Relation zu den internationalen Rechnungslegungsstandards im Zuge einer vollwertigen, einfacheren und primär kostengünstigeren Informationsalternative ausdrücklich für mittelständische Unternehmen erhöhen.[1] Darüber hinaus wurden somit die Abänderungsrichtlinie und Abschlussprüferrichtlinie in deutsches Recht transferiert.[2] Um dem wesentlichen Ziel der Deregulierung, Internationalisierung und Harmonisierung Rechnung zu tragen, wurden in jener umfangreichsten Novellierung seit dem BilReG von 1985 insgesamt 29 Bundesgesetze und Verordnungen modifiziert, die Einschränkungen in der Aussagekraft, Verlässlichkeit und Vergleichbarkeit des Abschlusses auf Einzel- und Konzernabschlussebene zur Folge hatten. Dies geschah unter der Prämisse, die Grundpfeiler des HGB wie die Höchstausschüttungsbemessung, steuerliche Gewinnermittlung und Überschuldungsmessung im Sinne des effizienten Gläubigerschutzes nicht zu berühren.[3]

Ob aber dieser multifunktionale Anspruch, insbesondere die mit der Internationalisierung begründete erhöhte Informationsfunktion, nach zwei Jahren Gültigkeit überhaupt für den Großteil seiner Anwender, mittelständische Unternehmen in mehrheitlichem Familienbesitz, relevant ist, gilt es nach wie vor zu diskutieren.[4] Da jene Bilanzierer im Jahr 2009 bereits 93,2% aller aktiven Unternehmungen in Deutschland repräsentierten und der Anteil großer Familienunternehmen hiervon nur bei ca. 0.1% liegt, sind mögliche Auswirkungen des BilMoG für diese Unternehmen mit ihrer prominenten Eigentümerstruktur gerade im Segment der KMU von besonderem Interesse.[5]

Somit möchte die vorliegende Arbeit einen Beitrag über die Frage zur Eignung des BilMoG für die mittelständische Rechnungslegung von Familienunternehmen (FU) liefern. Dabei ist es kein Ziel, eine quantitative Untersuchung möglicher Kosten- bzw. Nutzeneffekte vorzunehmen. Vielmehr wird anhand des bisherigen Schrifttums der Versuch unternommen, qualitative Auswirkungen des neuen Handelsrechts auf Einzelabschlussebene vorwiegend bei der Bilanzierung immaterieller Vermögensgegenstände (IVG) detaillierter zu analysieren. So könnte zukünftigen Regulierungstendenzen in Deutschland eine ausgewogenere Argumentationsgrundlage an die Hand gegeben werden.

Folglich wird zunächst im ersten Teil der Arbeit der Begriff des FU definiert, um ihn in einem weiteren Schritt in den Kontext des unternehmerischen Mittelstands einzuordnen. Darüber hinaus werden allgemeine Bilanzierungsänderungen im Zuge des BilMoG dargestellt sowie das Bilanzierungswahlrecht für IVG des Anlagevermögens als wesentlicher Sachverhalt identifiziert. Im zweiten Teil werden jene Änderungen und ihre konsekutiven Auswirkungen auf die Bilanzpolitik, Ausschüttungsbemessung und den Gläubigerschutz untersucht. Abschließend wird im dritten Teil das novellierte HGB kritisch gewürdigt und ein Ausblick auf zukünftige Forschungsanstrengungen vorgeschlagen.

2. Grundlagen

2.1 Definition mittelständischer Familienunternehmen unter besonderer Berücksichtigung der Eigentümerstruktur

Das vorhandene Schrifttum liefert sehr divergierende Definitionen zur möglichen Abgrenzung von Familienunternehmen. Dabei umfassen definitorische Annährungsversuche dieser besonderen Unternehmensform grobe Abgrenzungen von nicht gem. IFRS bilanzierungspflichtigen Unternehmen, weil sie keine Kapitalmarktorientierung aufweisen, bis hin zum fälschlicherweise synonym verwendeten Begriff der KMU.[6] Auch wenn eine quantitative Klassifizierung aufgrund deutlich variierender Unternehmensgrößen und Rechtsformen nicht zielführend sein kann, ist die Abgrenzung anhand qualitativer Kriterien ein geeignetes Instrument.[7] Letzteres liefert Hinweise für den hohen Zentralisierungsgrad strategischer Entscheidungskompetenzen in FU. Die Familie ist i. d. R. an der Geschäftsführung beteiligt und ist Mehrheitseigentümer mit mind. 50% des stimmberechtigten Kapitals. D. h. grundsätzlich darf von einem familienbeherrschten oder familiengeführten Unternehmen ausgegangen werden, wenn ein Einzelunternehmen vorliegt, eine Personengesellschaft maximal drei persönlich haftende Gesellschafter aufweist, eine Kapitalgesellschaft maximal sechs natürliche Personen als Gesellschafter besitzt, die mehr als 50% des stimmberechtigten Kapitals auf sich vereinen und für eine GmbH & Co. KG oder KGaA für ihre Komplementärgesellschaft Gesellschafter – Geschäftsführer – Identität angenommen werden darf. Ebenfalls sei darauf hingewiesen, dass jene Unternehmen durch familiäre Werte und Zielvorstellungen geprägt sind, die einen langfristigen Fortbestand sicherstellen sollen.[8] Während für die Klassifizierung als FU die Eigentümerstruktur maßgeblich ist, können zur abgrenzenden Betrachtung von KMU quantitative Kriterien der EU, des HGB oder des IfM herangezogen werden, die aber keine homogenen Wertobergrenzen konkretisieren.[9] Die kodifizierten Schwellenwerte des § 267 Abs. 1 u. 2 HGB i.V.m. § 264a Abs. 1 HGB, welche an zwei aufeinanderfolgenden Abschlussstichtagen zu unterschreiten sind, werden für die vorliegende Untersuchung mittelständischer respektive mittelgroßer und kleiner Unternehmen als zweckmäßig erachtet:

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Tab. 1: Größenklassen gemäß § 267 Absatz 1 u. 2 HGB

Schließlich darf im weiteren Verlauf der Arbeit von mittelständischen FU ausgegangen werden, sofern eben jene familiengeführt oder familienbeherrscht sind und den o. g. quantitativen Kriterien entsprechen.

2.2 Konzeptionelle Änderungen durch das BilMoG und allgemeine Bilanzierungsänderungen

Art. 66 EGHGB kodifiziert die erstmalige Anwendung der novellierten Regelungen, welche weiterhin ein selbstständiges Normengerüst begründen und auf Basis der Veröffentlichungen des DRSC, des IDW und der GoB interpretierbar bleiben.[10] Die Absätze eins bis acht des Art. 67 EGHGB ermöglichen einen steuerneutralen Anwendungsübergang. So wird die Beibehaltung von alten Wertansätzen und die Zuschreibung in die Gewinnrücklagen erlaubt oder eine großzügige Übergangszeit eingeräumt.[11] Eine der nachfolgenden wesentlichen Änderungen stellt die Deregulierung im § 241a HGB dar. So sind fortan in bestimmten Fällen Einzelkaufleute und nicht kapitalmarktorientierte Personengesellschaften von der Pflicht zur Führung von Büchern befreit. Die Einnahmen-Überschussrechnung gem. § 4 Abs. 3 EStG wäre für sie unter Beachtung der Diskrepanz zum § 141 AO ausreichend.[12] Des Weiteren wurden nicht mehr zeitgemäße Bilanzierungswahlrechte sowie die umgekehrte Maßgeblichkeit aufgehoben.[13] Die Bilanzierung der Rückstellungen, insbesondere die von Pensionen, erfuhr fundamentale Änderungen.[14] Gemäß § 340e Abs. 3 S. 1 HGB müssen ausschließlich Kreditinstitute Finanzinstrumente, die dem Handelsbestand angehören, mit ihrem FV abzüglich eines Risikoabschlags bewerten.[15] Abschließend sei auf die bedeutenden Änderungen bezüglich der Bilanzierung eines derivativen GoF im Rahmen des Asset Deals hingewiesen.[16] Im Folgenden liegt der Fokus auf den Modifikationen zu den selbsterstellten IVG des Anlagevermögens und latenten Steuern.[17]

2.3 Identifikation immaterieller Vermögensgegenstände des Anlagevermögens als wesentlicher Bilanzierungssachverhalt für Familienunternehmen im Einzelabschluss

Der Strukturwandel von großen Industrieagglomerationen des sekundären Sektors hin zu neuen tendenziell kleineren Hochtechnologieclustern mit einem prosperierenden tertiären Sektor attrahiert Unternehmen, für die insbesondere F&E ein zentraler Erfolgsfaktor darstellt. Letzterer ermöglicht jene Wettbewerbsvorteile, die sich in zukünftigen Zahlungsströmen widerspiegeln und im final bilanzierten Ergebnis abgebildet werden. Dies hatte international bereits schon viel früher als in Deutschland zur Folge, dass die Bilanzierung von IVG, als wichtige Werttreiber innovativer mittelständischer Unternehmen, als sachgerecht angesehen wurde. Schließlich erhalten mittelständische FU somit die Möglichkeit, ihre Außendarstellung zu verbessern und sich wichtige Finanzierungsquellen zu sichern.[18] Das vor dem BilMoG geltende Aktivierungsverbot immaterieller Anlagenwerte wurde mit der schwierigen Nachvollziehbarkeit der Werthaltigkeit und Objektivierbarkeit begründet und basierte auf dem Prinzip, eine mit § 5 Abs. 2 EStG konforme vorsichtige zivil- und steuerrechtssichere Bemessung von Gewinnansprüchen zu liefern.[19] Das nun im § 248 Abs. 2 HGB kodifizierte Wahlrecht zur Aktivierung kann insbesondere für FU als zielführend angesehen werden, die in diesem Bereich durchschnittlich 2,5% ihres Jahresumsatzes aufwenden, um ihr Innovationspotential, welches dem Geschäftsbetrieb langfristig dient, auch im handelsrechtlichen Einzelabschluss zu publizieren und um ihre Eigenkapitalbasis zu stärken.[20]

[...]


[1] Vgl. BMJ BT-Drucks. 344/08 (23.05.2008), S. 2, 69; vgl. Janssen (2009), S. 2; vgl. Zülch und Hoff- mann (2009), S. 13. Zur chronologischen Übersicht des Gesetzgebungsverfahren vgl. Philipps (2010), S. 17-19 und Vinken (2009), S. 143.

[2] Vgl. Richtlinie 2006/46/EG des Rates zur Änderung der Richtlinien 78/660/EWG, 83/349/EWG, 86/635/EWG und 91/674/EWG, ABL. EU Nr. L 224 (14.06.2006), S. 1; vgl. Richtlinie 2006/43/EG des Rates zur Änderung der Richtlinien 78/660/EWG, 83/349/EWG und zur Aufhebung der Richtlinie 84/253/EWG, ABL. EU Nr. L 157 (17.05.2006), S. 87.

[3] Vgl von Keitz et al. (2011a), S. 2445; vgl. Kessler (2010), S. 47-53; vgl. Melcher und Schaier (2009), S.4; vgl. Pellens et al. (2008), S. 400.

[4] Vgl. Küting und Lauer (2011), S. 1990.

[5] Vgl. StFU (2009), S. 15; vgl. Küting und Lauer (2011), S. 1989; vgl. Lamsfuß und Wallau (2011), S. 15.

[6] Vgl. Günther (2009), S. 21; vgl. StFU (2009), S. 6; vgl. Winkeljohann und Ull (2009), S. 74.

[7] Vgl. StFU (2009), S. 16; vgl. Schmidt et al. (2010), S. 44.

[8] Vgl. Haunschild und Wallau (2010), S. 13; vgl. StFU (2009), S. 2-4; vgl. Peters und Westerheide (2010), S. 139; vgl. Schmidt et al. (2010), S. 37, 60-62, vgl. Woywode et al. (2011), S. 632. Einen Überblick über die möglichen Gesellschaftsformen liefern Duif et al. (2009), S. 19, 56-71. Einen empirischen Überblick zur quantitativen Erfassung und ein detaillierter Literaturüberblick zur Definition von Familienunternehmen liefern Schmidt et al. (2010), S. 35-52. Ein taxonomisches Modell zur Aufbereitung intrasegmentaler Unterschiede von Familienunternehmen stellen May und Koeberle-Schmid (2011), S. 660-668 vor.

[9] Vgl. EU Kommission Artikel 2 des ABL. EU Nr. L 124 (20.05.2003), S. 39; vgl. IfM (2002).

[10] Vgl. Günther (2009), S. 26-28;

[11] Vgl. Günther (2009), S. 34; vgl. Kessler (2010), S. 64.

[12] Vgl. Kußmaul und Meyering (2008), S. 1445; vgl. Melcher und Schaier (2009), S. 5; vgl. Winkeljo- hann und Ull (2009), S. 76; vgl. VMEBF (2008), S. 358-359.

[13] Vgl. Melcher und Schaier (2009), S. 6; vgl. Winkeljohann und Ull (2009), S. 93-94.

[14] Vgl. Göllert (2008), S. 1170, 1171, vgl. Melcher und Schaier (2009), S. 6, 7.

[15] Vgl. Coenenberg (2009), S. 247, 254; vgl. Helke et al. (2009), S. 30, 31; vgl. Melcher und Schaier (2009), S. 6, 7; vgl. Winkeljohann und Ull (2009), S. 89-91, vgl. VMEBF (2008), S. 361.

[16] Vgl. Fischer (2009), S. 117, vgl. van Hall und Kessler (2010), S. 172-176; vgl. Haufe HGB Kommentar (2010), S. 250-252, vgl. Hennrichs (2009), S. 108, 109; vgl. von Keitz et al. (2011a), S. 2448; vgl. Winkeljohann und Ull (2009), S. 77-78.

[17] Vgl. von Keitz (2011b), S. 2506, 2507; vgl. Loitz (2008), S. 1391; vgl. Melcher und Schaier (2009), S. 5, 7; vgl. Stibi und Fuchs (2009), S. 13-14; vgl. Wendholt und Wesemann (2009), S. 72.

[18] Vgl. Arbeitskreis „Immaterielle Werte im Rechnungswesen“ der Schmalenbach-Gesellschaft für Betriebswirtschaft e.V. (2001), S. 989; vgl. Keller (2009), S. 99; vgl. Reinke (2010), S. 5, 12; vgl. Seidel et al. (2009), S. 1286.

[19] Vgl. Fischer (2009), S. 111; vgl. Moxter (2008), S. 1517.

[20] Vgl. Ernst und Seidler (2008), S. 638, 639; vgl. Lamsfuß und Wallau (2011), S. 29; vgl. Laubach et al. (2009), S. 19, 21, 22; vgl. Seidel et al. (2009), S. 1286.

Ende der Leseprobe aus 31 Seiten

Details

Titel
Auswirkung des BilMoG auf die Bilanzierung mittelständischer Familienunternehmen
Hochschule
Ruhr-Universität Bochum
Note
2,0
Autor
Jahr
2012
Seiten
31
Katalognummer
V190697
ISBN (eBook)
9783656152248
ISBN (Buch)
9783656152941
Dateigröße
980 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
auswirkung, bilmog, bilanzierung, familienunternehmen
Arbeit zitieren
Dirk Rüping (Autor), 2012, Auswirkung des BilMoG auf die Bilanzierung mittelständischer Familienunternehmen, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/190697

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