Der Dilettant - potentieller Meister einer wahren Kunst oder Vertreter des "falschen Kunsttriebs" - Goethes und Karl Philipp Moritz' Ansichten zum Dilettantismus


Hausarbeit (Hauptseminar), 2006
26 Seiten, Note: 1,0

Leseprobe

Inhaltverzeichnis

1. Einleitung

2. Goethes eigener Dilettantismus

3. Das Dilettantismusprojekt mit Schiller
3.1 „Über den Dilettantismus“ – die Dilettantismusschemata

4. „Der Sammler und die Seinigen“

5. „Einfache Nachahmung der Natur, Manier, Styl“
5.1 Die „einfache Nachahmung“
5.2 Die „Manier“
5.3 Der „Styl“
5.4 Zweiter Teil

6. Parallelen zwischen „Der Sammler und die Seinigen“ und „Einfache Nachahmung der Natur, Manier, Styl“

7. „Künstlers Apotheose“

8. Karl Philipp Moritz – „Über die bildende Nachahmung des Schönen“ und den „falschen Kunsttrieb“
8.1 Zwecklosigkeit und Autonomie des Schönen
8.2 Die vier Kräfte
8.3 Das Genie
8.4 Die Verwechslung von Empfindungskraft und Bildungskraft

9. Differenzen zwischen Goethes und Moritz’ Konzepten

10. „Anton Reiser“

11. Wilhelm Meister

12. Fazit

13. Literaturverzeichnis

1. Einleitung

„Das Schöne ist eine Manifestation geheimer Naturgesetze, die uns ohne dessen Erscheinung ewig wären verborgen geblieben.“[1]

Die Erforschung allgemein gültiger Kunstgesetze zählte zu den zentralen Anliegen in Goethes Arbeit als Wissenschaftler. Dabei begriff der Dichter die Natur als Schlüssel, da sie nach Gesetzen verfahre, deren Kenntnis dem Künstler zum Kunstverständnis und somit zur wahren Künstlerschaft verhelfe. Die Erkenntnis, dass sich feste Kunstbegriffe vermitteln lassen, findet auch Ausdruck in Goethes Dilettantenbild.[2] In dieser Seminararbeit soll vor dem Hintergrund seines literarischen Schaffens gezeigt werden, wie positiv Goethe dieses Bild, im Sinne einer legitimen und ausbaufähigen Kunstübung, zeichnete.

So wird zunächst Goethes persönlicher Erlebnisgehalt beleuchtet, da dieser in enger Verbindung mit seiner Dilettantismusauffassung steht. Anschließend wird diese Auffassung exemplarisch an mehreren Werken, in welchen sie sich besonders gut manifestiert, dargestellt. Insbesondere die Texte aus Goethes klassischer Epoche, die nach seinem zweijährigen Italienaufenthalt, welcher seine Kunstanschauung entscheidend geprägt hat, entstanden, sind hier sehr aussagekräftig. Das gemeinsame Projekt mit Schiller „Über den Dilettantismus“ gibt dabei ebenso Aufschluss über sein positives Dilettantenbild wie auch seine selbstständigen Werke „Der Sammler und die Seinigen“, „Einfache Nachahmung der Natur, Manier, Styl“ und „Künstlers Apotheose“.

Im zweiten Teil der Arbeit werden als Gegenbeispiel Karl Philipp Moritz’ ästhetischer Aufsatz „Über die bildende Nachahmung des Schönen“ und seine Auffassung vom „falschen Kunsttrieb“ analysiert, mit dem er zum ersten Mal eine psychologische Ebene in die Diskussion um den Dilettantismus einbrachte. Trotz eines völlig differenten Urteils über das künstlerische Dilettieren, zeigt sich ein Zusammenhang zwischen den Theoremen von Moritz und Goethe, der wahrscheinlich aus den gemeinsamen Kunstgesprächen in Rom resultiert. Abschließend wird noch kurz auf die Dilettantismusproblematik in „Wilhelm Meisters Lehrjahre“ und im „Anton Reiser“ eingegangen.

2. Goethes eigener Dilettantismus

Goethes Sichtweise des Dilettantismusproblems lässt sich nur vor dem Hintergrund seines Selbstverständnisses und seiner Reflexion über die eigenen künstlerischen Bemühungen verstehen. So kam der Dichter zunächst durch sein zeichnerisches Dilettieren mit dem Dilemma des Dilettanten in Berührung. Dabei stellte sich für Goethe die Frage, ob es für ihn die Möglichkeit gebe, sich in der bildenden Kunst zu vervollkommnen. Wichtig sind hier die Erkenntnisse, zu denen er auf seiner Reise durch Italien, dem Land der Kunst, gelangt ist. In der Baukunst und Plastik der Griechen und Römer und in der Malerei der Renaissance sah Goethe bekanntlich die höchsten Leistungen der Kunst. Somit brachte ihm seine Reise auch die erhoffte Klarheit über das Verhältnis von Kunst und Natur.[3] Auf der einen Seite frustrierten ihn seine Versuche in der bildenden Kunst, da er sie äußerst selbstkritisch beurteilte und sich mit italienischen Malern maß. Aber auf der anderen Seite festigte er die gerade für die später intensivere Auseinandersetzung mit dem Dilettantismus wichtige Überzeugung, dass der praktische Liebhaber, als den er sich selbst sah, durch genaues und geduldiges Studium der Natur und viel Übung, Sicherheit und Meisterschaft in der Technik erlangen könne.[4] Aufgrund seiner persönlichen Bemühungen sah Goethe also keine unüberbrückbare Kluft zwischen dem Schüler und dem Meister, sondern begründete hier ein positives Bild vom Dilettanten als Schüler und potentiellen Meister. So erklärt es sich auch, dass er trotz seiner teilweise sehr abwertenden Urteile gegenüber seinen Zeichnungen nie aufhörte, sich künstlerisch zu betätigen. Denn die Ursache für seine Unzulänglichkeit führte er auf einen Mangel an Fleiß und Kenntnis zurück, was er durch genauestes Studium und praktische Übung zu verändern suchte.[5]

Das Dilettantismusproblem ist bei Goethe also autobiographisch verankert und hat somit auch Niederschlag in seinem Werk gefunden. Ein wichtiges Zeugnis hinsichtlich seiner unprofessionellen Liebhaberei auf dem Gebiet des Zeichnens ist „Die Leiden des jungen Werther“. So lässt Goethe den Werther seine eigenen Reflexionen über sein Zeichnen und die Kunst im Allgemeinen beschreiben, insbesondere die damit verbundene Ohnmacht vor der Natur:[6] „[I]ch gehe darüber zugrunde, ich erliege unter der Gewalt der Herrlichkeit dieser Erscheinungen.“[7] „Ich habe keine Vorstellungskraft, kein Gefühl an der Natur und die Bücher ekeln mich an.“[8] Goethe zeichnet Werther also als einen typischen Dilettanten, in dem sich seine eigene Frustration widerspiegelt.

Goethes Betroffenheit bei seiner Beschäftigung mit dem Dilettantismus und die damit einhergehende Aufwertung desselben, stellen folglich einen sehr wichtigen Kontext dar. Dies wird sich in den hier zu behandelnden Texten auch noch deutlicher herausstellen.

3. Das Dilettantismusprojekt mit Schiller

Im Sommer 1799 fanden sich Schiller und Goethe zu einem gemeinsamen kunsttheoretischen Projekt zusammen, in welchem sie das Phänomen des Dilettantismus in allen Künsten abhandeln wollten. Dazu bereiteten sie, unter der Mitarbeit von Heinrich Meyer, kunsttheoretische Stellungnahmen zu sämtlichen Zweigen der Kunst vor. Diese beinhalteten Zeichnung, Tanz, Baukunst, Musik, Gartenkunst, Lyrische Poesie, Pragmatische Poesie und Schauspielkunst. Mittels der Schemata wollten Schiller und Goethe sowohl den nützlichen als auch den schädlichen Einfluss des Dilettantismus auf alle Künste und auf die Gesellschaft tabellarisch ausarbeiten.[9] „Es soll darinn dargestellt werden sein Nutzen und Schaden fürs Subject sowohl als für die Kunst und für das Allgemeine der Gesellschaft.“[10]

Außerdem verstanden sie unter ihrem Projekt eine Zeitkritik, insbesondere als Abgrenzung der Klassik gegen die subjektivistischen Tendenzen in der jungen Romantik.[11] Für Goethe war die Dilettantismusproblematik nun also nicht mehr nur ein eigenes Anliegen.

Allerdings stockte das Projekt schon nach einigen Wochen und der gemeinsame Aufsatz wurde nicht mehr geschrieben oder, wie geplant, in den „Propyläen“ veröffentlicht. Trotzdem sind die nie fertig gestellten Aufzeichnungen in Form eines Konvoluts von Schemata, Stichwörtern, Maximen und Fragmenten wichtige Dokumente Im Blick auf Goethes und Schillers Dilettantismusauffassung.

3.1 „Über den Dilettantismus“ – die Dilettantismusschemata

Den beiden Dichtern zufolge zeichnet sich der Dilettant vor allem durch seinen extrem bindungslosen Subjektivismus, im Sinne einer Lossagung von dem Objektiven des Gegenstandes und somit auch von dem Gesetzhaften aller Kunst aus. Die Ausübung der Kunst erfolge bei ihm nicht nach Wissenschaft und Kenntnis, wie beim Künstler, sondern nach Gefühl und Willkür.[12]

Zudem bewirke er durch das Vermischen verschiedener Kunstformen und den Fokus auf den unmittelbaren Effekt eine Verflachung der Kunst. Nach Schiller und Goethe verwechselt der Dilettant die Ursachen mit der Wirkung und glaubt, da ihn ein wirkliches Kunstwerk in einen bestimmten Empfindungszustand versetzt, aus seinen Empfindungen heraus auch produktiv werden zu können: „Überhaupt will der Dilettant in seiner Selbstverkennung das Passive an die Stelle des Aktiven setzen, und weil er auf eine lebhafte Weise Wirkungen erleidet, so glaubt er mit diesen erlittnen Wirkungen wirken zu können.“[13]

Bezeichnend ist, dass die positiven Bemerkungen über den Dilettanten hauptsächlich von Goethe stammen. Im Gegensatz zu Schillers prinzipiell kritischer Sicht weisen die Schemata, die zuerst entstanden sind und in denen der Goethesche Einfluss auch überwiegt, einen deutlich wohlwollenderen Ton auf.[14] „Goethe wollte neben dem Schaden auch den Nutzen des Dilettantismus darstellen, während Schiller ihn eindeutig verwarf.“[15]

So kann, den Aufzeichnungen zufolge, der Dilettantismus auch eine Vorstufe und somit einen legitimen Eintritt in die Kunst bedeuten.[16] Außerdem richte der Dilettantismus in den ohnehin schon sehr subjektiven Künsten, wie im Tanz, der Musik oder in der Lyrik, auch keinen Schaden an,[17] was zugleich das als Überschrift dienende „Hauptgesetz“ der Schemata verrät: „Dilettantismus ist unschuldiger, ja er wirkt bildend in solchen Künsten wo das Subjektive für sich allein schon viel bedeutet.“[18]

So ist das erste Einzelschema „Zeichnen“ wohl auch auf Goethe zurückzuführen,[19] in dem es stichwortartig heißt: „Die Gesetze kennen lernen, wonach wir sehen.“[20] Der Dilettant kann hier, ebenso wie der Künstler, produktiv sein und dadurch seine künstlerischen Fähigkeiten kultivieren. Somit kann das dilettantische Zeichnen „das echte Kunsttalent anregen und entwickeln helfen.“[21] Außerdem sorge der Dilettant sekundär auch für eine Bildung des Geschmacks, weil um ihn herum ein Bildungsumfeld entsteht, welches sich vielleicht sonst gar nicht mit der Kunst befassen würde.[22]

Deutlich zeigt sich hier die über das Schema hinausgehende Überzeugung Goethes, dass der produktiven Tätigkeit ein hoher Wert zukommt und auch die Kultivierung der schöpferischen Kraft von großer Wichtigkeit ist, mit der er schließlich seine eigene Liebhaberei in der bildenden Kunst rechtfertigte.[23] So kann also ein ernsthaft bemühter Schüler, „der sich den strengsten Regeln der ersten Schritte unterwerfen und alle Stufen mit größter Genauigkeit ausführen will“,[24] durch eine stufenweise und kunstgemäße Ausbildung ein höheres Kunstideal erreichen. Der Künstler erscheint in den Schemata also, trotz der Kritik, auch als Meister und Vertreter des gesetzlich Lernbaren in der Kunst, wodurch Goethes und Schillers Dilettantismuskritik einen kunstpädagogischen Kern erhält.

Dieses positive Dilettantenbild Goethes wird im Folgenden noch an anderen Werken deutlich.

4. „Der Sammler und die Seinigen“

Ein weiterer kunsttheoretischer Text, in dem sich Goethes Auffassung vom Dilettantismus widerspiegelt, ist die Briefnovelle „Der Sammler und die Seinigen“,[25] die 1799 erschien und wegen ihrer Verwandtschaft mit den Dilettantismusschemata als Zwillingswerk[26] angesehen werden kann. Goethe arbeitete sogar zeitweise gleichzeitig an beiden Aufsätzen.[27] In „Der Sammler und die Seinigen“ schematisiert Goethe verschiedene Typen des Betrachters und des Liebhabers am Beispiel einer Sammlerfamilie, die sich der Kunstliebhaberei verschrieben hat, auf eine heitere und ironische Weise. Das gedankliche Gerüst der Novelle bildet der Glaube, ein nach Vervollkommnung strebender Künstler müsse sich über seine subjektiven Anlagen hinaus entwickeln. Das Problem, künstlerische Einseitigkeit zu überwinden, stellt Goethe an den verschiedenen Typen von Liebhabern dar, die er in „Nachahmer“, „Imaginanten“, „Charakteristiker“, „Undulisten“, „Kleinkünstler“ und „Skizzisten“ eingeteilt hat. Dabei werden diese Kategorien des Geschmacks karikiert, jedoch nicht negativ dargestellt, da sie zwar einseitig und unvollkommen sind, „aber nicht falsch, sie erfassen das Kunstwerk von einer bestimmten Seite und in beschränkter Auswahl [...].“[28] Die Synthese einander entgegengesetzter Eigenschaften führe sogar zur Vervollkommnung: „Nur aus innig verbundenem Ernst und Spiel[29] kann wahre Kunst entspringen, und wenn unsere einseitigen Künstler und Kunstliebhaber je zwei und zwei einander entgegenstehen, der Nachahmer dem Imaginanten [...], so entsteht, indem man diese Gegensätze verbindet, immer eins der drei Erfordernisse des vollkommenen Kunstwerks [...].“[30]

Im Gegensatz zu den Dilettantismus-Schemata ironisiert Goethe im „Sammler“ allerdings teilweise seine eigenen Konzepte.[31]

Trotz der heiteren Darstellung der verschiedenen Künstlertypen und ihrer Abarten, war der Aufsatz auch eine zeitgenössische Dilettantismuskritik.[32] So werden z.B. die Galeriebesucher im siebten Brief in ihrer Abgeschmacktheit als hoffnungslos banausisch dargestellt.

Bedeutsam ist, dass die Novelle wiederum am Beispiel des Sammlers zeigt, wie man sich mittels eines Studiums der Natur den Weg zum wahren Kunstverständnis ebnen kann. Dadurch erhält dieses Werk auch eher eine pädagogische als eine polemische Tendenz. Die Einseitigkeiten erscheinen nicht als hoffnungslose Abwege, sondern als unvollkommene Stufen, die lediglich einer Ergänzung bedürfen.

[...]


[1] Goethe, Johann Wolfgang: Maximen und Reflexionen. In: Goethes Werke. Jubiläumsausgabe Band 6. Hrsg. von Friedmar Apel, Hendrik Birus, Anne Bohnenkamp u.a. Darmstadt: Insel Verlag 1998

(= Versepen, Schriften, Maximen und Reflexionen). S. 505.

[2] Vgl. Baumann, Gerhart: Goethe: „Über den Dilettantismus“. In: Euphorion. Zeitschrift für Literaturgeschichte Bd 46. Hrsg. Von Hans Pyritz. Heidelberg: Carl Winter Universitätsverlag 1952.

S. 350-387. Hier: S. 352 und Kampmann, Wanda: Goethes Propyläen in ihrer theoretischen und didaktischen Grundlage. In: Zeitschrift für Ästhetik und allgemeine Kunstwissenschaft Bd. 25. Stuttgart: Enke 1931. S. 24-55. Hier: S. 32f.

[3] Vgl. Holtzhauer, Helmut: Goethe, Kunst und Dilettantismus. Probleme der Goethezeit und der Gegenwart. In: Weimarer Beiträge. Zeitschrift für Literaturwissenschaft Bd. 9/4. Hrsg. von Louis Fürnberg u.a.. Weimar: Arion-Verlag 1963. S. 707-709 und Kampmann, W.: Goethes Propyläen. S. 33f.

[4] Vgl. Vaget, Hans Rudolf: Dilettantismus und Meisterschaft. Zum Problem des Dilettantismus bei Goethe: Praxis, Theorie, Zeitkritik. München: Winkler-Verlag 1971. S. 55-63.

[5] Vgl. Ebd. S. 41-54.

[6] Vgl. Vaget, Hans Rudolf: Goethes Briefe aus der Schweiz. Erste Abteilung. Zum Problem des Dilettantismus in Goethes Ästhetik. In: Jahrbuch des Wiener Goethe-Vereins Bd. 70. Hrsg. von Robert Mülher. Wien: Ueberreuter 1966. S. 26 - 99. Hier: S. 71.

[7] Goethe, Johann Wolfgang: Die Leiden des jungen Werther. Stuttgart: Reclam 2001. S. 8.

[8] Ebd., S. 63.

[9] Vgl. Goethe, Johann Wolfgang/Schiller, Friedrich: Über den Dilettantismus. In: Friedrich Schiller: Schillers Werke. Nationalausgabe Band 21. Hrsg. von Liselotte Blumenthal und Benno von Wiese. Weimar: Böhlau 1963 (= Philosophische Schriften. Zweiter Teil). S. 350f.

[10] Ebd., S. 351.

[11] Vgl. Über den Dilettantismus/Kommentar. In: Goethe, Johann Wolfgang: Sämtliche Werke. Briefe Tagebücher und Gespräche Band 18. Hrsg. von Friedmar Apel, Hendrik Birus, Anne Bohnenkamp u.a..Frankfurt am Main: Deutscher Klassiker Verlag 1998. (= Johann Wolfgang Goethe: Ästhetische Schriften 1771-1805). S. 1290.

[12] Vgl. Goethe/Schiller: Über den Dilettantismus. In: Goethe. Sämtliche Werke. S. 746.

[13] Ebd., S. 779.

[14] Vgl. Goethe/Schiller: Über den Dilettantismus. In: Schillers Werke. S. 368.

[15] Goethe: Über den Dilettantismus/Kommentar. In: Goethe. Sämtliche Werke. S. 1290.

[16] Vgl. Goethe/Schiller: Über den Dilettantismus. In: Schillers Werke. S. 369.

[17] Vgl. Baumann, G.: Goethe: „Über den Dilettantismus“. S. 357.

[18] Goethe/Schiller: Über den Dilettantismus. In: Goethe. Sämtliche Werke. S. 778. In den anderen Künsten hingegen, in denen eine gesetzhafte Norm herrscht, wirkt der Dilettantismus schädlicher.

[19] Weil die bildende Kunst unter den Weimarischen Kunstfreunden schließlich in erster Linie eine Domäne Goethes war. Vgl. Vaget, H.: Dilettantismus und Meisterschaft. S. 141.

[20] Goethe/Schiller: Über den Dilettantismus. In: Goethe. Sämtliche Werke. S. 744.

[21] Ebd., S. 744.

[22] Vgl. Ebd., S. 740-746.

[23] Vgl. Vaget, H. : Dilettantismus und Meisterschaft. S. 140.

[24] Vgl. Goethe/Schiller: Über den Dilettantismus. In: Goethe. Sämtliche Werke. S. 779.

[25] Goethe: Der Sammler und die Seinigen. In: Goethe. Sämtliche Werke Bd. 5. S. 676-738.

[26] Vgl. Baumann, G.: Goethe: „Über den Dilettantismus“. S. 351.

[27] Vgl. Vaget H.: Dilettantismus und Meisterschaft. S. 112.

[28] Kampmann, W.: Goethes Propyläen. S. 41.

[29] Besonders Schiller hob immer das Dilettantische am bloßen Ernst oder am bloßen Spiel hervor. Vgl. Goethe/Schiller:.: Über den Dilettantismus. In: Schillers Werke. S. 366.

[30] Goethe: Der Sammler und die Seinigen. In: Goethe. Sämtliche Werke S. 733 und Vaget, H.: Dilettantismus und Meisterschaft S. 115.

[31] Zudem hat Goethe sich mit dieser Novelle wohl auch selbst karikiert, da er eine sehr große Kunstsammlung besaß. Vgl. z.B. Baumann, G.: Goethe: „Über den Dilettantismus“. S. 355.

[32] Vgl. Goethe: Der Sammler und die Seinigen. In: Goethe. Sämtliche Werke. S. 347.

Ende der Leseprobe aus 26 Seiten

Details

Titel
Der Dilettant - potentieller Meister einer wahren Kunst oder Vertreter des "falschen Kunsttriebs" - Goethes und Karl Philipp Moritz' Ansichten zum Dilettantismus
Hochschule
Westfälische Wilhelms-Universität Münster
Note
1,0
Autor
Jahr
2006
Seiten
26
Katalognummer
V190718
ISBN (eBook)
9783656152194
ISBN (Buch)
9783656152750
Dateigröße
583 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Goethe, Karl Philipp Moritz, Dilettantismus, Künstler, Kunsttrieb, Anton Reiser, Über die bildende Nachahmung des Schönen, Einfache Nachahmung der Natur Manier Styl, Der Sammler und die Seinigen, Künstlers Apotheose
Arbeit zitieren
Maja Oberhollenzer (Autor), 2006, Der Dilettant - potentieller Meister einer wahren Kunst oder Vertreter des "falschen Kunsttriebs" - Goethes und Karl Philipp Moritz' Ansichten zum Dilettantismus, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/190718

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