Konfirmandenunterricht heute - Glaubensgrundlagen – Unterrichtsentwürfe: Band 3


Fachbuch, 2012
136 Seiten

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

Vorwort

Christ sein
Übersicht über 4 Unterrichtsstunden
1. Was ist ein Christ?
2. Christ zu sein ist keine Leistung, sondern Geschenk Gottes
3. Christ sein im Alltag – Konsequenzen
4. Bin ich ein guter Christ?
5. Erweiterungsvorschlag: Persönliche Bekenntnisse.

Passion
Übersicht über 7 Unterrichtsstunden
1. Passion
2. 2. Passion und die Bedeutung für uns als Christen
3. 3. Warum musste Jesus sterben?
4. 4. Glaubensaussagen
5. Der Passionsweg Jesu
6. Ostern
7. Passion – die Bedeutung für mich

Pfingsten
Übersicht über 4 Unterrichtsstunden
1. Was heißt Pfingsten?
2. Welche Bedeutung hat Pfingsten für die Christen und die Gemeinde?
3. Pfingstlieder
4. Pfingstler – Pfingstgemeinde

Die Taufe
Übersicht über 11 Unterrichtsstunden
01. Taufe
02. Bekenntnis
03. Bekenntnis mit Folgen
04. Bekenntnis zur Taufe
05. Was bedeutet Taufe
06. Erweiterungsvorschlag: Umfrage zur Taufe
07. Symbolik bei der Taufe
08. Symbolik bei der Taufe
09. Der Taufgottesdienst
10. Planung eines Taufgottesdienstes mit Konfirmanden
11. Erweiterungsvorschlag: Taufgottesdienst für nicht getaufte Konfirmanden

Bildnachweise

Biografie

Vorwort

Liebe Leserin, lieber Leser,

als ich noch im Dienst war, bekam ich als Religionspädagoge und Prädikant über viele Jahre hinweg Vakanzvertretungen übertragen; mir wurde dabei deutlich, dass die Pfarrer/innen an vielen Stellen des Alltags unter enormen Zeitproblemen leiden: Ob ein Seelsorgegespräch geführt werden muss, ein erforderliches Trauergespräch geführt werden muss, die Familientragödien oder auch eine Tauffeier in vorbereitet werden muss; der Blick geht angespannt zum Telefon, ein Telefonat, das noch dringend geführt werden muss – eigentlich alles „zeitgleich“;

es ist eigentlich ganz klar, dass für das Zeitfenster Konfirmandenunterricht eigentlich keine Zeit mehr vorhanden ist; dass auf Grund dieser ganz besonderen Lage der Konfirmandenunterricht leider viel zu oft über die „Türschwellen –pädagogik“ bewältigt werden muss, wundert niemanden.

Genau hier liegen auch die Beweggründe für dieses Buch, dem 3. Band zum Konfirmandenunterricht; Ziel ist wie beiden vorherigen Bänden die Entlastung für den/die Pfarrer/innen bei der Vorbereitung der Unterrichtsstunden. Thematisch geordnete Unterrichtsstunden, sodass schon mit wenigen Blicken klar wird, wie sich eine Stunde gestaltet; alle Unterrichtsstunden sind gegliedert, haben einen vorangestellten Überblick mit Zielsetzungen und am Ende der Stunde befinden sich die notwendigen Arbeitsblätter, Informationsblätter und Anregungen als Kopiervorlage.

Um aber allen Unklarheiten auszuweichen: Alles was in diesem Büchern zu finden ist, sind Anregungen, Ideen und Impulse. Es ist natürlich möglich, denn Unterricht völlig anders zu gestalten, Vorschläge zu verändern, umzugestalten. Mein Anliegen ist es, für den „Notfall“ nach einer Vorlage greifen zu können und den Unterricht so zu gestalten, dass er nicht aus „Verlegenheit“ und Zeitnot für beide Seiten unbefriedigend wird.

Noch zwei wichtige Hinweise: Da die Ausstattungen der Gemeinden sehr unterschiedlich sein können, ist der Hinweis auf einen Medieneinsatz immer so zu verstehen, dass die in der eigenen Gemeinde verfügbaren Medien zum Einsatz kommen; das können ein OHP (Overheadprojektor), Beamer in Verbindung mit einem Laptop, White Board (Tafel die mit speziellen Filzstiften beschrieben wird), einem interaktiven White Board (einer weißen Tafel mit einem Anschluss für einen Computer Speicher Stick, mit dem Inhalte am interaktiven White Board wiedergegeben werden können, Ergebnisse kurzfristig gespeichert und aufgerufen werden können), einem Smart Board, dass über alle Möglichkeiten verfügt, die die Elektronik heute verfügt, also dem surfen für das Internet, Information suchen und darstellen, aber auch eigene Programme und Dateien aufgerufen werden können) sein, oder eben auch eine einfache Tafel, die mit Kreide oder Filzstiften beschrieben werden kann. Der Einfachheit halber schreibe ich deshalb auch nur OPH und meine damit, dass hier die entsprechenden Medien zum Einsatz kommen sollen.

Ich wünsche Ihnen für die Arbeit mit diesem Buch Gottes Segen.

Hanau, im März 2012

Kapitel 1

Christ sein

Christ sein

1.Was ist ein Christ

Methodisch – didaktische Überlegungen zur 1. Unterrichtsstunde

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Unterrichtsverlauf:

Pfarrer: Heute beschäftigt uns die Frage: „Was ist ein Christ?” Dahinter verbirgt sich die Fragestellung: Wer ist ein Christ? Gibt es gute Christen?

Hinführung zum Arbeitsblatt 1:

Ich habe ein Arbeitsblatt für euch vorbereitet, dass ich sofort austeile. Es ist „Stellenausschreibung” überschrieben. Ich möchte, dass ihr dieses Blatt nun lest, und den damit verbundenen Arbeitsauftrag ausführt. Ihr habt 10 Minuten Zeit.

Für die Auswertung im Plenum werden die einzelnen Definitionen vorgetragen, begründet und an der Tafel aufgeschrieben. Das kann ein Konfirmand tun. Wenn der Pfarrer selbst schreibt, dann sollten die Konfirmanden in einem Konfirmandenheft eine Mitschrift anfertigen.

Definitionsangebote für das Auswertungsgespräch:

Christ sein heißt mit einem zu leben der tot war und wieder lebt.

Im Katechismus von Luther lautet die 1. Frage: Welchen Glaubens bist du? Antwort: Ich bin ein Christ!

Die 2.Frage im Katechismus: Warum bist du ein Christ?

Antwort: „Ich bin ein Christ, weil ich an Jesus Christus glaube und auf den Namen Gottes des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes getauft bin“.

Ein Mensch, der sich selbst auf Jesus von Nazareth, seiner Lehre und seiner Auferstehung gründet. Christ sein heißt auch, kein Übermensch zu sein.

Leitgedanken:

Christ sein heißt

- vertieft,
- ausgeweitet und
- verwurzelt in biblischen Aussagen humanistisch zu leben.

Unwahres, Ungutes, Unschönes und Unmenschliches gibt es auch im Leben mit Gott; ergo heißt Christ sein auch, dass Negatives nicht abgeschafft werden kann.

Christ sein verwirklicht nach Küng nicht nur Positives, sondern auch alles Negative; das bedeutet in der Konsequenz, dass Neid, Schuld, Leid, Sinnlosigkeit und Tod durch unerschütterlichen Glauben bewältigt werden.

Ein Ergebnis sollte in jedem Fall gemeinsam formuliert werden, je nach Gruppe mit ganz einfachen und schlichten Worten; es könnte zum Beispiel so lauten:

Christ sein ist eine Gnade, niemand muss es sein!

Nach dieser anstrengenden Denkphase sollte eine entspannende Phase folgen. Es bietet sich an miteinander zu singen. Das Lied sollten die Konfirmanden wählen, musizierende Konfirmanden aktiv involviert werden (Keyboard, Flöten, Gitarren).

Hinweis:

Es muss nicht unbedingt ein neu gelerntes Lied sein! (10 Minuten reichen völlig aus)

Pfarrer: Nachdem wir nun wieder entspannt und locker sind, können wir in die 2. Phase der Unterrichtsstunde starten. Ihr bekommt ein zweites Arbeitsblatt. Die 20 Sätze sollen euch so zum nachdenken anregen, dass ihr problemlos die Fragestellung beantworten könnt. 15 Minuten dürft ihr leise miteinander beraten, sprechen und Ergebnisse formulieren.

Hinweis:

Es ist auch denkbar, den umgekehrten Weg zu gehen; danach erhalten die Konfirmanden die 20 Bibelstellen. Jeden Text sollen sie mit einer Überschrift versehen (20 Gedanken) und im Anschluss daran die Fragestellung nach der Motivation für Christen beantworten!

Das Auswertungsgespräch

kann nicht vorweggenommen werden. Es sollte jedoch darauf geachtet werden, dass die Konfirmanden echte Begründungen geben und nicht oberflächliche Floskeln verwenden. Fast alle Gedanken des Arbeitsblattes lassen sich ohne Schwierigkeiten an Bibeltexten festmachen und verdeutlichen damit, dass die Bibel und Jesus Christus die absolute Grundlage und Motivation eines Christen sind.

Bibelstellenvorschläge in der Reihenfolge der 20 Gedanken. Bei manchen Gedanken steht ein 2. Text in Klammer:

Matthäusevangelium, Kapitel 5, Vers 37 ff.

Matthäusevangelium, Kapitel 6, Vers 19

Matthäusevangelium, Kapitel 7, Vers 21

Matthäusevangelium, Kapitel 14, Vers 30

Matthäusevangelium, Kapitel 7, Vers 1 (Matthäusevangelium, Kapitel 3, Vers15)

Lukasevangelium, Kapitel 1, Vers 53

Matthäusevangelium, Kapitel 5, 6

Matthäusevangelium, Kapitel 11, 28

Matthäusevangelium, Kapitel 5, 22

Matthäusevangelium, Kapitel 5, 16

Jakobusbrief, Kapitel 1, Vers 22

Jakobusbrief, Kapitel 2, Vers 1, (1. Johannesbrief, Kapitel 3, Vers 1)

Matthäusevangelium, Kapitel 25, 40

Johannesevangelium, Kapitel 6, Vers 35

Johannesevangelium, Kapitel 14, Vers 27, (1. Johannesbrief, Kapitel 4, Vers 19)

Apostelgeschichte, Kapitel 20, Vers 35

1. Petrusbrief, Kapitel 5, Vers 7

Markusevangelium, Kapitel 8, Vers 34

Matthäusevangelium, Kapitel 5, Vers 39 + 40, (Matthäusevangelium, Kapitel 6, Vers 3)

Römerbrief, Kapitel 15, Vers 7

Leitgedanken dazu können sein:

- der Auftrag Jesu
- Missionsbefehl
- Liebesgebot
- 10 Gebote
- Paulus und der eine Leib (1. Korintherbrief, Kapitel 12)
- Ostergeschehen

Das Auswertungsgespräch sollte 15 Minuten nicht überschreiten und mit einem klar formulierten Ergebnis enden.

Ein Ergebnis könnte sein:

Ein Christ ist ein Mensch mit Fehlern, wie alle anderen Menschen auch. Er setzt in seinem Leben aber andere Maßstäbe – Jesu – Gott!

Christ zu sein ist kein Verdienst, sondern ein Geschenk Gottes!

Die Lebensmitte eines Christen ist Jesus Christus und nicht er selbst.

Arbeitsblatt 1:

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Gesucht:

M e n s c h

Geschlecht unbedeutend

Vorausgesetzt werden:

offenes Herz

(hin)sehende, gute Augen

(hin)hörende Ohren

hilfsbereite, starke Hände

fähiger Verstand – Denkvermögen

Fachwissen

Eher unwichtig sind:

Abstammung oder Herkunft

Alter

Beurteilungen und Zeugnisse

Geboten werden:

Aktivitätsmöglichkeiten in allen Bereichen

jeder kann seinen Begabungen nach eingesetzt werden

Einsatz nach Matthäusevangelium, Kapitel 25, Vers 35 – 36

Einsatz auch nach dem 1. Korintherbrief, Kapitel 12, Vers 4 – 6

Fortbildung:

jederzeit möglich

Arbeitszeit:

wird flexibel, je nach Lage gehandhabt

Bezahlung:

die Bezahlung erfolgt nach dem Matthäusevangelium, Kapitel 25, Vers 34 und Matthäusevangelium, Kapitel 25, Vers 40

Interesse?

wenn Sie neugierig geworden sind, und sich bewerben möchten, dann melden Sie sich bitte unter dem Stichwort „Christ sein”.

Arbeitsanweisung:

Lest diese Stellenausschreibung bitte leise durch. Solltet ihr etwas nicht verstehen oder Fragen oder Anmerkungen machen wollen, dann macht euch bitte Notizen am Blattrand. Wir sprechen dann darüber. Schlagt die Bibelstellen nach, und versucht dann aus dem gesamten Text eine Definition für Christ sein zu finden und auch schriftlich zu fixieren. Wir sammeln eure Ergebnisse an der Tafel und besprechen sie dann gemeinsam in der gesamten Gruppe.

Matthäusevangelium, Kapitel 5, Vers 37 ff.

Matthäusevangelium, Kapitel 6, Vers 19

Matthäusevangelium, Kapitel 7, Vers 21

Matthäusevangelium, Kapitel 14, Vers 30

Matthäusevangelium, Kapitel 7, Vers 1 (Matthäusevangelium, Kapitel 3, Vers15)

Lukasevangelium, Kapitel 1, Vers 53

Matthäusevangelium, Kapitel 5, 6

Matthäusevangelium, Kapitel 11, 28

Matthäusevangelium, Kapitel 5, 22

Matthäusevangelium Jakobusbrief, Kapitel 1, Vers 22

Jakobusbrief, Kapitel 2, Vers 1, (1. Johannesbrief, Kapitel 3, Vers 1)

Matthäusevangelium, Kapitel 25, 40

Johannesevangelium, Kapitel 6, Vers 35

Johannesevangelium, Kapitel 14, Vers 27, (1. Johannesbrief, Kapitel 4, Vers 19)

Apostelgeschichte, Kapitel 20, Vers 35

1. Petrusbrief, Kapitel 5, Vers 7

Markusevangelium, Kapitel 8, Vers 34

Matthäusevangelium, Kapitel 5, Vers 39 + 40, (Matthäusevangelium, Kapitel 6, Vers 3)

Römerbrief, Kapitel 15, Vers 7

Für die Bearbeitung des Arbeitsblattes habt ihr nun 10 Minuten Zeit. Ihr könnt alleine, maximal zu dritt arbeiten.

Arbeitsblatt 2:

Das vorliegende Arbeitsblatt enthält 20 Aussagen. Suche Beispiele heraus, die überzeugte Christen zum Handeln aktivieren (begründe)!

Du hast dafür 15 Minuten Zeit.

Brüderlich teilen!

Gerechtigkeit besiegt Gewalt!

Dein Tun zählt!

Viele protestieren – Hilfe ist notwendig!

Schenke jedem Menschen eine Chance!

Fülle die leeren Löffel der Welt!

Die Welt braucht mehr Gerechtigkeit!

Hole dir Hilfe bei dem „Menschen” vom Kreuz

Gehe auf deinen Bruder zu!

Mitdenken – mitverantworten – mithandeln!

Gottes Wort hören und handeln!

Wir sind vor Gott alle Brüder und Schwestern!

Gott braucht auch deine Hände/unsere Hände!

Hilfe zur Selbsthilfe geben!

Den Frieden entwickeln helfen!

Unsere Einschränkung bedeutet Hilfe für viele!

Viele haben Sorgen – wir können zuhören!

Wir leben anders, damit andere auch über(leben) können!

Wir leben anders und lernen teilen!

Wir leben anders und suchen Menschen die uns brauchen!

2.Christ zu sein ist keine Leistung, sondern Gottesgeschenk

- Paulus: „Aus Gnade allein!” Epheserbrief, Kapitel 2, Vers 8

Methodisch – didaktische Überlegungen zur 2. Unterrichtsstunde

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Unterrichtsverlauf:

Ergänzende Bibelstellen zu Epheserbrief, Kapitel 2, Vers 7 + 8: Lukasevangelium, Kapitel 18, Vers 13 und Römerbrief, Kapitel 3, Vers 21 – 28

Pfarrer: Unsere heutige Konfirmandenstunde braucht besondere Konzentration, denn wir haben ein sehr diffiziles Thema: Christ sein ist nicht Leistung, sondern ein Geschenk Gottes. Um den Einstieg für die Konfirmanden zu erleichtern, werden die Grundaussagen der letzten Stunde nochmals stichwortartig wiederholt.

Hinweis:

Um den Anreiz zur Mitarbeit zu verstärken, werden Bonuspunkte vergeben, die auf der Liste der Bibelaufschlagübungen festgehalten und angerechnet werden.

Pfarrer: Damit wir besser in das Thema einsteigen können, fassen wir die Ergebnisse und die wichtigsten Aussagen der letzten Stunden nochmals zusammen. Ihr schaut bitte nicht in euren Heften nach. Frage: Wer schreibt an der Tafel mit? Sollte keiner der Konfirmanden schreiben wollen, dann übernimmt der Pfarrer die Aufgabe selbst.

Denkbare Antworten könnten zum Beispiel sein:

Christ sein heißt tief in der biblischen Tradition verwurzelt zu sein.

Christ sein heißt auch viele negative Eigenschaften/Seiten zu haben.

Christ sein heißt am Ostergeschehen teil zu haben.

Christ sein heißt auch, anderen Menschen zu helfen, ohne Ansehen der Person (Lukasevangelium, Kapitel 10, Vers 25 – 37).

Christ sein heißt leben ohne zu hassen!

Die Antworten der Konfirmanden werden an der Tafel notiert. Diese Wiederholung sollte nicht länger als 10 Minuten dauern.

Pfarrer: Die Wiederholung zeigt in der Auswertung der Antworten, dass sie alle eine Richtung haben, sie knüpfen alle an unser Tun an. Wir müssen etwas tun.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Überleitung zur Gruppenarbeit:

Ich gebe euch jetzt ein Arbeitsblatt mit 4 Fragen. Für die Bearbeitung habt ihr 20 Minuten Zeit. Bildet bitte kleine Gruppen (2 – 3 Konfirmanden je Gruppe) und fangt an zu arbeiten.

Auswertungsgespräch im Plenum:

Die Konfirmanden sollten im Kern zu folgenden Antworten kommen:

Frage 1:

Rechtfertigung durch nur durch Glauben!

Ein Christ kann sich nicht bei Gott „einkaufen”

Fehler (Sünden) können nicht abgearbeitet werden.

Vor Gott sind alle Sünder und brauchen Gnade.

Der Weg zu Gott führt nur über Jesus!

Frage 2:

Ich bin schuldig!

Erkennen und bekennen

Gott als Mitte des Lebens erkennen!

Nur ER kann aus Gnade erlösen/befreien!

Frage 3:

Die Größe Gottes offenbart sich in Jesus!

Jesus allein ist der richtige Weg!

Glaube und Gnade sind die Brücken zu Gott!

Wir haben kein Verdienst!

Frage 4:

Weil mit Leistung nichts aufgewogen werden kann!

Gott handelt aus Gnade und nicht nach Leistung!

In der Gnade liegt Gerechtigkeit!

Weil Jesus für uns gestorben und auferstanden ist. Das ist die größte Tat Gottes

für uns Menschen

Als optische Hilfestellung sollte an dieser Stelle die OHP – Folie eingesetzt werden!

Ziel und Leitgedanken für das Auswertungsgespräch:

- Erkennen, dass es richtige und falsche Konsequenzen gibt.
- Falsche Konsequenzen:
- Ich kann alles laufen lassen wie es läuft, denn die Gnade Gottes löst ohnehin alle Probleme!
- Ich brauche mich um nichts mehr zu bemühen, kann tun und lassen was ich will, die Gebote nicht zu achten, denn die Gnade Gottes regelt alles!
- Es ist ohne Bedeutung ob ich stehle, lüge, betrüge, erschlage oder sonst brutal und unehrlich bin, Gewalt einsetzte oder nur egoistisch denke, denn Gottes Gnade regelt alles, wenn ich nur getauft bin!

Die richtige Konsequenz wäre:

Mein Bemühen

Mein bewusstes Leben nach den 10 Geboten

Mein Wissen: Mein Tun reicht nicht aus, um mein Ziel zu erreichen und bei Gott zu leben!

Mein Wissen: Gott schenkt Leben trotz Versagen!

Mein Wissen: Ich werde trotz meiner Fehler von Gott geliebt!

Ergebnisse könnten so aussehen:

Ein Christ erkennt und versteht den Kampf um die Gerechtigkeit; er setzt andere Schwerpunkte!

Ein Christ beteiligt sich nicht an Gewalt, denn Gott kämpft nicht, sondern schenkt Gnade!

Ein Christ weiß um seine Schwächen; er weiß aber auch, dass er damit leben kann und von Gott angenommen ist!

Arbeitsblatt:

Welche Aussage macht Paulus im Römerbrief, Kapitel 3, Vers 21 – 28?

Die Rechtfertigung allein durch Glauben

Nun aber ist ohne Zutun des Gesetzes die Gerechtigkeit, die vor Gott gilt, offenbart, bezeugt durch das Gesetz und die Propheten.

Ich rede aber von der Gerechtigkeit vor Gott, die da kommt durch den Glauben an Jesus Christus zu allen, die glauben. Denn es ist hier kein Unterschied:

sie sind allesamt Sünder und ermangeln des Ruhmes, den sie bei Gott haben sollten,

und werden ohne Verdienst gerecht aus seiner Gnade durch die Erlösung, die durch Christus Jesus geschehen ist.

Den hat Gott für den Glauben hingestellt als Sühne in seinem Blut zum Erweis seiner Gerechtigkeit, indem er die Sünden vergibt, die früher

begangen wurden in der Zeit seiner Geduld, um nun in dieser Zeit seine Gerechtigkeit zu erweisen, dass er selbst gerecht ist und gerecht macht den, der da ist aus dem Glauben an Jesus.

Wo bleibt nun das Rühmen? Es ist ausgeschlossen. Durch welches Gesetz? Durch das Gesetz der Werke? Nein, sondern durch das Gesetz des Glaubens.

So halten wir nun dafür, dass der Mensch gerecht wird ohne des Gesetzes Werke, allein durch den Glauben”.

Worin besteht die Kernaussage und Erkenntnis im Lukasevangelium, Kapitel 18, Vers 13?

„Der Zöllner aber stand ferne, wollte auch die Augen nicht aufheben zum Himmel, sondern schlug an seine Brust und sprach: Gott, sei mir Sünder gnädig!”

Wie formuliert Paulus seine Aussage im Brief an die Epheser, Kapitel 2, Vers 7 und 8?

„ damit er in den kommenden Zeiten erzeige den überschwänglichen Reichtum seiner Gnade durch seine Güte gegen uns in Christus Jesus. Denn aus Gnade seid ihr selig geworden durch Glauben, und das nicht aus euch: Gottes Gabe ist es“,

Beziehe die Aussagen auf die Fragestellung: Warum ist Christ sein keine Leistungsfrage, sondern ein Gottesgeschenk?

...

Folienvorlage

zum Auswertungsgespräch Arbeitsblatt 1, Frage 4

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

3. Christ sein im Alltag – Konsequenzen

- „An ihren Früchten sollt ihr sie erkennen”, Matthäusevangelium, Kapitel 7, Vers 16
- Schaubild

Methodisch – didaktische Überlegungen zur 3. Unterrichtsstunde

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Unterrichtsverlauf:

Pfarrer: Wir beginnen die Konfirmandenstunde heute wir wieder mit einer Bibelaufschlagübung.

Ich habe Bibelstellen herausgesucht, die mit unserem Thema in einem engen Zusammenhang stehen:

- Lukasevangelium, Kapitel 8, Vers 15;
- Johannesevangelium, Kapitel 12, Vers 24;
- Markusevangelium, Kapitel 4, Vers 29;
- Matthäusevangelium, Kapitel 7, Vers 16;
- Lukasevangelium, Kapitel 12, Vers 17;
- Apostelgeschichte 2, 30; 1. Korintherbrief, Kapitel 9, Vers 7;
- Offenbarung, Kapitel 22, Vers 2;
- Epheserbrief, Kapitel 5, Vers 9;
- Galaterbrief, Kapitel 5, Vers 22;
- 2. Timotheusbrief, Kapitel 2, Vers 6;
- Matthäusevangelium, Kapitel 7, Vers 19;
- Lukasevangelium, Kapitel 13, Vers 6;
- Römerbrief, Kapitel 6, 21;

Kurze Themenwiederholung Pfarrer: Wir haben uns nun in den letzten Stunden intensiv mit der Frage des Christ seins befasst. Ihr habt dabei versucht euch selbst einzuschätzen.

Heute setzten wir uns mit der Frage auseinander, welche Folgen oder auch Konsequenzen das für jeden von uns hat, wenn wir uns Christen nennen. Ich brauche dabei nicht zu betonen, dass eure Konfirmation ein ausdrückliches Bekenntnis zu unserem lebendigen Gott ist. Zuvor jedoch möchte ich euch den Gedanken einer Ordensfrau zum Nachdenken vortragen: „Sich nur um sich selbst zu drehen ist tödlich für das Glück. Der Weg führt nach außen, und das heißt, sich an andere zu verschenken”; Schwester Judith, am 01.02.1999 in einer RTL – Talkshow.

Der Pfarrer schreibt diese Gedanken an die Tafel !

Pfarrer: Ich möchte nun bitten, ganz schnell 4 Gruppen zu bilden und diese Gedanken zu erklären:

- Was ist Glück?
- Sich verschenken?
- Weg nach außen?
- Wieso ist um sich selbst drehen tödlich und nicht vorteilhaft?

Dafür habt Ihr 10 (maximal 15) Minuten Zeit.

Gemeinsam werden die Antworten an der Tafel gesammelt. Jede Gruppe berichtet und begründet, wieso sie diese Antworten und Überlegungen für richtig hält.

Mögliche Antworten und Überlegungen der Konfirmanden könnten sein:

Glück,

- Freude am Leben,
- Urlaub,
- Vorteile erhaschen,
- viel Geld verdienen,
- Geschenke machen, um selbst mehr zu bekommen – Berechnung –,
- Erfolg,
- schöne Frau,
- „dickes” Auto,
- schönes Haus,
- Gesundheit, um einige Beispiel anzuführen.

Weg nach außen,

- Sich um andere bemühen,
- ehrenamtlich helfen,
- tun was Jesus sagt,
- Gebot achten,
- Liebesgebot beachten,
- bewusst leben...

Wieso ist um die eigene Achse drehen tödlich?

- Den anderen aus dem Auge verlieren,
- Macht statt Liebe,
- Rücksichtslosigkeit statt Hilfe,
- Eigenliebe statt Nächstenliebe,
- Not der anderen verdrängen,
- Gier,
- Besitz,
- Kampf um Hab und Gut,
- Betrug...

Nun legt der Pfarrer die OHP – Folie 1 auf. Er erklärt dazu, indem er sukzessive die Folie von oben nach unten oder auch von links nach rechts abdeckt, dass dieser Kreis unser Leben darstellt. Einige markante Punkte sind aufgeführt. Bewusst hält er die Mitte, also das „EGO” abgedeckt (es empfiehlt sich, dabei einen Papierstreifen mit Tesafilm auf die Folie zu kleben).

Frage: „Wenn wir uns diese Lebensinhalte betrachten, wer oder was bestimmt denn unser Leben?”

Nachdem diese Folie besprochen wurde, legt der Pfarrer die zweite OHP – Folie auf und weist darauf hin, dass sich etwas ändern muss und soll.

Hinweis:

Die Folienmitte ist wieder zugeklebt! Stück für Stück deckt der Pfarrer die Folie ab. Alte Inhalte werden sichtbar. Neue Inhalte kommen hinzu. Im gemeinsamen Gespräch werden die neuen Inhalte geklärt. Im erarbeitenden Gespräch wird deutlich, dass Christ sein mehr ist als ein Bekenntnis.

An dieser Stelle kann das Arbeitsblatt Christen und die logische Konsequenz als weitere Motivation für die Konfirmanden eingesetzt werden. Die Antworten der Konfirmanden werden an der Tafel gesammelt und in das folgende erarbeitende Gespräch mit einbezogen. Besonders wichtige oder interessante Antworten können natürlich auch hervorgehoben und betont werden.

Leitgedanken für das erarbeitende Gespräch neben der Folie 2:

- Humanität auf biblischer Grundlage
- Freiheit wie Jesus sie lehrte
- Gerechtigkeit nach dem Verständnis Jesu
- Frieden nach biblischem Verständnis
- Erhaltung der Schöpfung

Zielgedanken:

Erkennbarkeit des Christen an seinem Tun, so das Matthäusevangelium in Kapitel. 7, Vers 16, 2. Korintherbrief, Kapitel 13, Vers 4 – 7.

- Wir wagen ein JA und wir erleben den Sinn unseres Lebens.
- Wir wiederholen ein JA und wir erkennen, alles hat einen Sinn.
- Wenn wir also erkennen, dass alles einen Sinn hat, dann stellt sich die Frage, wie man etwas anderes als ein JA leben kann, denn dann wären viele Probleme, Sorgen und Gedenkminuten wären Denkminuten vermeidbar!

- Christ sein im Alltag ist radikal gelebter Humanismus auf biblischen Boden

Ergebnis der Konfirmanden

das im Heft festgehalten werden kann, könnte die Erkenntnis sein, dass nachhinken, nachrollen oder nachhumpeln auch eine konsequente Form der NACHFOLGE ist.

An welcher Stelle die Hinführung zu dieser Erkenntnis positioniert und in welcher Form (Gespräch, Plenum oder Gruppenarbeit) sie rezipiert wird, wird bewusst dem Pfarrer überlassen.

Arbeitsblatt: Christen und die logische Konsequenz:

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Arbeitsanweisung:

Ihr habt 15 Minuten Zeit, um die 10 Fragen zu beantworten. Ihr könnt alleine, zu weit oder auch zu dritt miteinander arbeiten. Bitte verhaltet euch in der Gruppe aber leise, damit ihr die anderen nicht stört.

Folie 1

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Folie 2

Gott und Gottvertrauen

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

EGO

4. Bin ich ein guter Christ?

- Erkenntnis: Gute Christen gibt es nicht!

Methodisch – didaktische Überlegungen zur 4. Unterrichtsstunde

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Unterrichtsverlauf:

Der Pfarrer begrüßt die Konfirmanden und sagt ihnen, dass heute eine Stunde für „Schnelldenker” stattfindet (schmunzelnd kann er den einen oder anderen vorlauten Konfirmanden anschauen).

Hinführung zum Brainstorming:

Ihr kennt das schon: Ich sage ein Wort, und ruft mir alle zu, was euch dazu einfällt. Das Wort heißt „Christ”!

Mögliche Antworten:

- Menschen die an Gott glauben;
- Scheinheilige;
- alte Leute;
- Gottesdienstbesuch;
- Pfarrer;
- Kirche;
- halten sich an die Gebote;
- Kirchgänger;
- ist etwas für alte Menschen;

Pfarrer: Wenn ich mir eure Antworten anschaue, dann drängt sich mir hier eine Frage auf: Sind Christen dumme Menschen, weil sie an Gott glauben?

Die Antworten sollen hier nicht vorweggenommen werden. Die Tendenz der Antworten geht aber in die Richtung nicht dumm, nur nicht kritisch, zu leichtgläubig.

Frage: Gibt es denn gute und schlechte Christen? Ihr dürft euch einen Moment miteinander beraten und dann antworten. Eure Antwort muss aber begründet werden. Nur eine begründete Antwort ist eine Antwort!

Mögliche Antworten:

- Ja, die guten halten sich genau an die Bibel!
- Sie tun alles was Gott will!
- Ja! Es gibt noch so „mittelgute”;
- die leben auch nach der Bibel, aber locker!
- Nein! Jeder Christ braucht die Vergebung, täglich neu.

Auf diese Antworten wird inhaltlich noch nicht eingegangen, sondern der

Fragebogen zur Selbsteinschätzung eingeführt.

Ihr bekommt nun ein Arbeitsblatt, das jeder für sich (ohne Gespräch mit dem Nebenmann/frau) bitte ausfüllt. Wir besprechen es anschließend. Ihr habt 10 Minuten Zeit, denn ich möchte, dass ihr die Fragen sorgfältig und ehrlich beantwortet und nicht einfach Zahlen hinschreibt!

Auswertung des Arbeitsblattes:

Die Einstufungen und Selbsteinschätzungen der Konfirmanden dürften den gesamten Bereich von – 6 bis + 6 umfassen.

Im nun folgenden Gespräch sollte herausgearbeitet werden, dass es den guten Christen nicht gibt und nicht geben kann.

Leitgedanken:

Der Pfarrer ist keine Ausnahme!

Menschen ohne Fehler gibt es nicht!

Jeder Mensch und jeder Christ braucht die Vergebung!

Niemand ist gut!

Diese Erkenntnis impliziert, dass es weder den einen noch den anderen geben kann.

Die Bibel hat da eine klare Antwort.

Wir lesen dazu 2 Bibelstellen. 1. Matthäusevangelium 19, Vers 17 „Gut ist nur einer” und Markusevangelium 10, Vers 18 „Niemand ist gut als Gott allein”.

Erkenntnis:

Eine Bewertung im Leben eines Christen nach den Kriterien „gut” und „schlecht” gibt es nicht. Christ ist, wer sich zu Jesus Christus bekennt. Das Bekenntnis impliziert natürlich die Taufe!

Frage des Pfarrers: Was heißt das für uns, für euch?

Mögliche Antworten der Konfirmanden:

Sich auch vor Freunden zu Gott bekennen!

Auch in einem Lokal ein Tischgebet sprechen (auch wenn es andere sehen oder hören).

10 Gebote beachten

Frage des Pfarrers: Wie wird man Christ?

Mögliche Antworten der Konfirmanden:

Taufe

Bekenntnis

Bekenntnis in der Konfirmation

Das offene Gespräch im Plenum sollte in der Erkenntnis der Konfirmanden münden:

- Taufe alleine genügt nicht
- Ein Christ ist durch den Tod Jesu mit Gott versöhnt
- Es ist unbedeutend wenn ich als Christ trotz Bemühen versage, denn ich weiß, dass Gott mich dennoch liebt!
- Mut haben, um für die Gerechtigkeit einzutreten!
- Wissen, dass man sich auf Gott verlassen kann, weil er auf unserer Seite ist

Liedblatt austeilen

An dieser Stelle sollte der Unterricht unterbrochen und durch ein Lied aufgelockert werden. Es bietet sich das Lied „Ich bin’s” an, da es einerseits die Notwendigkeit der eigenen Aktivität anspricht und voraussetzt und andererseits ist es rhythmisch ansprechend und kann auch in Englisch gesungen werden.

Pfarrer: Nachdem wir uns nun etwas entspannt haben, knüpfen wieder an den Erkenntnissen vor unserer Pause an. Sie bilden die Grundlage für das nächste Tafelbild, das wir nun zusammen entwickeln wollen.

(Der Pfarrer nimmt sich für diese Arbeitsphase etwa 10 Minuten Zeit)

Diese Arbeitsphase steht unter folgenden zwei Fragestellungen:

Tafelbild 1: Was erwarte ich als Christ von Gott?

Tafelbild 2: Was erwartet Gott von mir als Christen?

Mögliche Antworten zu Tafelbild 1:

- Hilfe,
- Erlösung,
- Kraft,
- Mut,
- Zuspruch,

Mögliche Antworten zu Bild 2:

- Treue,
- Bekenntnis,
- Taten,
- Einhaltung der Gebote,
- Glauben,
- ertrauen

Pfarrer: Dazu möchte ich euch noch eine kleine Anekdote erzählen:

„Ein Schiff geriet auf hoher See in einen Hurrikan. Recht schnell herrschte akute Seenot. Trotz aller Anstrengungen der Seeleute, wurde die Lage immer verzweifelter. Der Kapitän war am Ende seiner Weisheit. Er ließ den Schiffspfarrer zu sich kommen. „Herr Pfarrer”, sagte er zu ihm, „jetzt müssen sie beten”. Der Schiffspfarrer wurde bleich und stammelte: „Um Gottes Willen, so schlimm steht es um uns?”

Ergebnis für das Konfirmandenheft:

- Ich bin ein Christ, weil ich an den lebendigen Gott glaube!
- Ich bin ein Christ, weil Jesus Christus mein Erlöser ist!
- Ich bin ein Christ, weil ich nicht ohne Fehler bin, aber mich darum bemühe, den Willen und die Gebote Gottes zu erfüllen!
- Ich bin ein Christ, weil ich weiss, dass ich täglich neu der Vergebung bedarf!

Arbeitsblatt:

Fragebogen zur Selbsteinschätzung

Bin ich ein typischer (guter) Christ?

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Arbeitsanweisung:

Lese bitte die 15 Aussagen über einen Christen durch. Frage Dich dabei, in wieweit sie dich und dein Leben betreffen. Drücke das durch eine Zahl zwischen – 6 und + 6 aus.

Du hast dafür 10 Minuten Zeit.

Zur Erläuterung:

Die Zahl – 6 besagt, dass diese Aussage nichts mit dir und deinem Leben zu tun. Die Zahl + 6 besagt volle Zustimmung.

Liedblatt

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Liednachweis: „Das Lob”, Nr. 210, von Josef Mittermair jun., Pettenbach, Österreich

5. Erweiterungsvorschlag: Persönliche Bekenntnisse um Glauben

- Nicht bekanntes Christentum ist totes Christentum

Methodisch – didaktische Überlegungen zur 5. Unterrichtsstunde

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Zum Glauben gefunden oder So kann es gelingen[1]

Wenn die Seele und das Herz vor Kummer weinen,

dann ruf unseren Gott den Allwissenden und Allgegenwärtigen an und nur den Einen.

Da werden Tränen und Verzweiflung zu einem innigen Gebet,

nur unser aller Gott allein weiß wie es um uns steht.

Er liebt uns in allen Lebenslagen,

er tröstet uns,

macht uns Mut,

gibt uns immer wieder neue Kraft,

er trägt uns auf Händen bei Tag und bei Nacht.

Und hat auch dich diese „Göttliche Liebe“ erstmal ergriffen,

möchtest du sie nie wieder missen.

Aus tiefster Verzweiflung stellt sich langsam dankbare, christliche Hoffnung ein,

die uns im lebendigen Glauben immer weiter wachsen lässt.

Nun fühlst du liebe, Freude und Ruhe,

die aus dem tiefsten Inneren deines Herzens kommt,

Liebe, Freude und Ruhe die dir keiner mehr nimmt.

Die „Liebe Gottes“ war schon immer da und wird auch immer bleiben bis in alle Ewigkeiten.

Amen.

Ein Bekenntnis zu Gott und zum Christentum

Zum Glauben gefunden oder So kann es gelingen

Wenn die Seele und das Herz vor Kummer weinen,

dann ruf unseren Gott den Allwissenden und Allgegenwärtigen an und nur den Einen.

Da werden Tränen und Verzweiflung zu einem innigen Gebet,

nur unser aller Gott allein weiß wie es um uns steht.

Er liebt uns in allen Lebenslagen,

er tröstet uns,

macht uns Mut,

gibt uns immer wieder neue Kraft,

er trägt uns auf Händen bei Tag und bei Nacht.

Und hat auch dich diese „Göttliche Liebe“ erstmal ergriffen,

möchtest du sie nie wieder missen.

Aus tiefster Verzweiflung stellt sich langsam dankbare, christliche Hoffnung ein,

die uns im lebendigen Glauben immer weiter wachsen lässt.

Nun fühlst du liebe, Freude und Ruhe,

die aus dem tiefsten Inneren deines Herzens kommt,

Liebe, Freude und Ruhe die dir keiner mehr nimmt.

Die „Liebe Gottes“ war schon immer da und wird auch immer bleiben bis in alle Ewigkeiten.

Amen.

[...]


[1] Monika Dörr, dem Autor persönlich bekannt und mit der Namensnennung einverstanden

Ende der Leseprobe aus 136 Seiten

Details

Titel
Konfirmandenunterricht heute - Glaubensgrundlagen – Unterrichtsentwürfe: Band 3
Autor
Jahr
2012
Seiten
136
Katalognummer
V190815
ISBN (eBook)
9783656159063
ISBN (Buch)
9783656159230
Dateigröße
2252 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Verantwortung, Taufe, Glaubensfragen, Meditation, Christ sein heute, Passion, Warum musste Jesus sterben?, Bekenntnis in der Taufe, Ist die Taufe sinnvoll?
Arbeit zitieren
Religionspädagoge Günter-Manfred Pracher (Autor), 2012, Konfirmandenunterricht heute - Glaubensgrundlagen – Unterrichtsentwürfe: Band 3, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/190815

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