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Die Interaktion zwischen Wissen und dem wirtschaftlichen Erfolg eines Landes

Titel: Die Interaktion zwischen Wissen und dem wirtschaftlichen Erfolg eines Landes

Hausarbeit , 2001 , 62 Seiten

Autor:in: Stefan Weber (Autor:in)

VWL - Konjunktur und Wachstum
Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

1 Vorbemerkungen

In der hier vorliegenden Arbeit soll untersucht werden in wie weit ein Zusammenhang zwischen dem Wissen eines Landes, respektive einer Volkwirtschaft, und dessen/deren wirtschaftlichem Erfolg vorliegt, und in wie weit dieses nicht nur als eine Einbahnstraße, sondern als eine Interaktion zu sehen ist. Es sind durch die Aufgabenstellung bedingt also verschiedene Sichtweisen und Aspekte zu berücksichtigen.
Zuerst einmal werde ich versuchen zu klären was Wissen überhaupt ist und wie es zu bewerten ist. Ist diese Grundvoraussetzung erst einmal definiert muss logischerweise überlegt werden, ob Wissen ein Faktor für eine Volkswirtschaft ist. Wenn es ein Faktor ist, dann muss der Faktor Wissen folgerichtig in die Produktionsfunktion eingefügt werden und die Auswirkungen dieses Faktors auf diese dargestellt werden.
Im Anschluss hieran werde ich dann die den Punkt hinterfragen, ob und wie groß der Einfluss von Wissen auf die volkswirtschaftliche Gesamtrechnung ist. Wenn diese Schritte abgehandelt sind, wird es ein weiteres Ziel dieser Arbeit sein sich mit Wissen selbst zu beschäftigen. Hierbei möchte ich auf die Unterschiede im Wissen und deren Abbau eingehen.
Dieses führt zu der Fragestellung in wie weit man die Informationsprobleme, welche zur Störung des Informationsflusses führen u.U. abbauen kann.
Nach Klärung dieser Fragestellung ist die Frage nach der Rolle des Staates hierbei zu stellen. In wie weit hat er Einfluss? In wie weit muss oder sollte er Einfluss nehmen? Wie ist seine Rolle hierbei definiert. Kann er eine Art Volkswirtschaftlicher Wissensmanager sein?
Schließlich und endlich möchte ich die Relation zwischen dem Erfolg und dem Wissen eines Landes herausarbeiten. Dieses soll in Anlehnung an moderne betriebswirtschaftliche Konzepte stattfinden, hierbei speziell das Konzept der Balanced Scorecard (BSC).

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 VORBEMERKUNGEN

2 WAS IST WISSEN, UND WIE IST ES ZU BEWERTEN

2.1 DIE ENTSTEHUNG VON WISSEN

2.2 DIE ARTEN VON WISSEN

2.3 DIE BAUSTEINE DES WISSENS

2.4 VERGLEICHENDER ANSATZ ZWISCHEN DEN SYSTEMEN

2.5 VERGLEICH ZUM WISSENSMANAGEMENT IN UNTERNEHMEN

3 EINORDNUNG DES FAKTORS WISSEN IN DIE PRODUKTIONSFUNKTION

3.1 EINORDNUNG IN DIE PRODUKTIONSFUNKTION

3.2 DER ZUSAMMENHANG MIT DEM WACHSTUM

4 EINORDNUNG DES FAKTORS WISSEN IN VOLKSWIRTSCHAFTLICHE GESAMTRECHNUNG

4.1 WAS IST DIE VOLKSWIRTSCHAFTLICHE GESAMTRECHNUNG

4.2 DIE KREISLAUFANALYSE

4.3 WO KANN DIE WIRKUNG DES FAKTORS WISSEN NUN GESEHEN WERDEN?

5 UNTERSCHIEDE IM WISSEN UND DEREN ABBAU

5.1 GLOBAL ABBAU VON WISSENS UND SOMIT WOHLFAHRTSGEFÄLLEN

5.2 NATIONALER ABBAU VON WISSENS UND SOMIT WOHLFAHRTSGEFÄLLE

6 INFORMATION ALS EIN TEIL DES WISSENS UND ABBAU VON INFORMATIONSPROBLEMEN

7 DER STAAT ALS NATIONALER WISSENSMANAGER

7.1 WISSENSVERTEILER

7.2 SCHAFFUNG VON GRUNDLAGEN

7.3 WISSENSVERWALTER

8 RELATION ZWISCHEN DEM ERFOLG UND DEM WISSEN EINES LANDES

8.1 DAS BALANCED SCORE CARD SYSTEM

8.1.1 Die Finanzperpektive

8.1.2 Die Prozessperspektive

8.1.3 Die Kundenperspektive

8.1.4 Die Lernen und Wissensperspektive

8.2 DARSTELLUNG DER RELATION ZWISCHEN DEM ERFOLG UND DEM WISSEN MIT DER BSC

9 ABSCHLIEßENDE STELLUNGNAHME

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die Wechselwirkung zwischen dem Wissen eines Landes und seinem wirtschaftlichen Erfolg, wobei Wissen nicht nur als bloßer Produktionsfaktor, sondern als interaktives Element innerhalb einer Volkswirtschaft betrachtet wird, das durch staatliche Rahmenbedingungen und Managementansätze wie die Balanced Scorecard gezielt gefördert werden muss.

  • Grundlagen des Wissensbegriffs und dessen Bewertung
  • Integration des Faktors Wissen in die Produktionsfunktion und die volkswirtschaftliche Gesamtrechnung
  • Analyse von Wissensunterschieden und Strategien zu deren Abbau auf globaler und nationaler Ebene
  • Die Rolle des Staates als Wissensmanager und Bildungsförderer
  • Anwendung des Balanced Scorecard Systems zur Messung der Relation zwischen Wissen und Landeserfolg

Auszug aus dem Buch

2.1 Die Entstehung von Wissen

Um diese Frage zu beantworten möchte ich auf die Entstehung von Wissen eingehen.

Hierzu zunächst einmal ein bei Probst/Romhardt gefundener Ansatz. Hierbei wird von einer Entwicklung ausgegangen, welche von Daten über Informationen schließlich und endlich zu Wissen führt. Hierzu fand ich folgende Darstellung welche diesen Prozess in meinen Augen recht klar darstellt:1

Wir gehen also von einer Menge x an Daten aus. Diese Daten sind zwar verfügbar aber noch in keinerlei Zusammenhang. Sie sind nicht sortiert und können somit auch nur einzeln also nur Bruchstückhaft abgerufen werden. Es somit auch nicht gewährleistet, dass ein vorhandenes Datum auch nur Ansatzweise bei einer Problemlösung oder dem Verständnis eines Problems behilflich sein kann.

Um aus diesem Datenuniversum Informationen zu erhalten, müssen diese erst einmal nach einem oder mehreren Schemata sortiert werden. Es muss sozusagen eine Indizierung vorgenommen werden. Hierdurch können erste Grundzusammenhänge erkannt werden. In diesem Stadium findet aber noch keine Bewertung und kein Abgleich statt.

Hat man nun aus diesen Daten abrufbare Informationen gemacht, kommt man zu dem Schritt aus den Informationen Wissen zu erstellen, zu filtern. Hierbei werden die Informationen in einen Zusammenhang zueinander gebracht, es wird eine Struktur aufgesetzt und es erfolgt ein Abgleich der Informationen inkl. Bewertung. Dieses Wissen kann dann für die Entscheidungsfindung und/oder für die Entwicklung von neuem Wissen, welches häufig auch aus der Analyse und Kombination von vorhandenem Wissen entsteht, verwand werden. Es ist nun in seinem Zusammenhang und im ganzen Verfügbar, inkl. der Querverbindungen.

Zusammenfassung der Kapitel

1 VORBEMERKUNGEN: Einführung in die Thematik der Interaktion zwischen Wissen und wirtschaftlichem Erfolg eines Landes sowie Darstellung der Zielsetzung der Arbeit.

2 WAS IST WISSEN, UND WIE IST ES ZU BEWERTEN: Definition der Grundlagen von Wissen, dessen Entstehungsprozess, Arten und Bausteine sowie ein Vergleich zu Wissensmanagement in Unternehmen.

3 EINORDNUNG DES FAKTORS WISSEN IN DIE PRODUKTIONSFUNKTION: Theoretische Integration von technischem Wissen als Produktionsfaktor und dessen Zusammenhang mit dem Wirtschaftswachstum.

4 EINORDNUNG DES FAKTORS WISSEN IN VOLKSWIRTSCHAFTLICHE GESAMTRECHNUNG: Untersuchung der Auswirkungen des Faktors Wissen auf die Kreislaufanalyse und die gesamtwirtschaftlichen Kennzahlen.

5 UNTERSCHIEDE IM WISSEN UND DEREN ABBAU: Analyse von Wissensgefällen sowohl auf globaler Ebene zwischen Ländern als auch innerhalb einer Volkswirtschaft.

6 INFORMATION ALS EIN TEIL DES WISSENS UND ABBAU VON INFORMATIONSPROBLEMEN: Diskussion von technischen und menschlichen Barrieren beim Wissensfluss und Ansätze zu deren Überwindung.

7 DER STAAT ALS NATIONALER WISSENSMANAGER: Erläuterung der staatlichen Rolle bei der Verteilung von Wissen, der Schaffung von Bildungsressourcen und der aktiven Wissensverwaltung.

8 RELATION ZWISCHEN DEM ERFOLG UND DEM WISSEN EINES LANDES: Anwendung des Balanced Scorecard Modells zur Messung der Performance und des Wissenserfolgs einer Volkswirtschaft.

9 ABSCHLIEßENDE STELLUNGNAHME: Fazit des Autors über die Notwendigkeit langfristiger staatlicher Planung und strategischer Ausrichtung im Wissensmanagement.

Schlüsselwörter

Wissen, Wissensmanagement, Volkswirtschaft, Wirtschaftswachstum, Produktionsfunktion, Wissensgefälle, Humankapital, Balanced Scorecard, Informationsmanagement, Bildungssektor, Infrastruktur, Innovationskraft, Standortpolitik, Wissensgesellschaft, Wettbewerbsvorteil

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht die komplexe Wechselwirkung zwischen dem Wissen eines Landes und dessen wirtschaftlichem Erfolg, wobei Wissen als kritischer Faktor für Wachstum und Wohlstand analysiert wird.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Themen sind die theoretische Fundierung des Wissensbegriffs, dessen Rolle in der volkswirtschaftlichen Produktion, die Bedeutung von Bildungs- und Wissensinfrastrukturen sowie der Staat als Wissensmanager.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Ziel ist es, ein Verständnis dafür zu entwickeln, wie Wissen effektiv verwaltet und verteilt werden kann, um die wirtschaftliche Performance und Zukunftsfähigkeit einer Volkswirtschaft zu sichern.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit stützt sich auf eine theoretische Analyse, die Konzepte der Betriebswirtschaftslehre (wie Wissensmanagement und Balanced Scorecard) auf volkswirtschaftliche Zusammenhänge überträgt und durch statistische Daten und Modelle ergänzt.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Einordnung des Wissens in Produktionsmodelle, die Analyse von Wissensbarrieren, die Rolle staatlicher Institutionen und die praktische Anwendung der Balanced Scorecard für Länderanalysen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren diese Arbeit?

Wissen, Wissensmanagement, Volkswirtschaft, Produktionsfunktion, Wettbewerbsvorteil, Humankapital und Balanced Scorecard sind die prägenden Begriffe.

Wie definiert der Autor das Verhältnis zwischen Staat und Wissensmanagement?

Der Autor sieht den Staat primär in der Rolle eines Wissensverteilers und -verwalters, der durch die Schaffung qualitativ hochwertiger Bildungs- und Forschungsinfrastrukturen das Fundament für nationales Wachstum legt.

Inwiefern lässt sich das Balanced Scorecard Modell auf eine Volkswirtschaft übertragen?

Obwohl das Modell ursprünglich aus der Unternehmensführung stammt, zeigt der Autor, dass es durch eine Anpassung der vier Perspektiven auf nationale Ziele wie Einkommen, Wohlstand und politische Stabilität ein wertvolles Instrument zur Performance-Messung eines Landes sein kann.

Ende der Leseprobe aus 62 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Die Interaktion zwischen Wissen und dem wirtschaftlichen Erfolg eines Landes
Hochschule
Leuphana Universität Lüneburg
Autor
Stefan Weber (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2001
Seiten
62
Katalognummer
V190920
ISBN (eBook)
9783656156734
ISBN (Buch)
9783656157021
Sprache
Deutsch
Schlagworte
VWL Wissensmanagement BSC Balanced Score Card Knowledge Management Wissen Politik Volkswirtschaftslehre Volkswirtschaft BWL Staat
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Stefan Weber (Autor:in), 2001, Die Interaktion zwischen Wissen und dem wirtschaftlichen Erfolg eines Landes, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/190920
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  62  Seiten
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