"Rabbatz der Halbstarken"

Ein Jugendphänomen der 50er Jahre und seine öffentliche Rezeption am Beispiel der braunschweigischen Tagespresse


Hausarbeit (Hauptseminar), 2010
43 Seiten, Note: 1,0

Leseprobe

Inhalt

1. Einleitung

2. Jungsein nach dem Zweiten Weltkrieg
2.1. Flüchtlinge, Vertriebene, Waisen - die Generation der „Nochnicht- und Schon-Erwachsenen“
2.2. „Ohne mich!“ - die unpolitische Jugend
2.3. Wohnungsnot - Grenzen jugendlicher Selbstbestimmung
2.4. Familienleben und Sexualmoral zwischen Tradition und Fortschritt
2.5. Das „Wirtschaftswunder“ - jugendliche Selbstbestimmung im Wandel

3. Die „neue“ Jugend - Entwicklung einer Jugendkultur

4. Ausbruch aus dem Alltag - die „Halbstarkenkrawalle“
4.1. Generation „halbstark“ - ein Klassifizierungsversuch
4.2. Die „Erfindung der Halbstarken“

5. Das Beispiel Braunschweig
5.1. Berichterstattung in der braunschweigischen Tagespresse
5.1.1. Braunschweiger Presse
5.1.2. Braunschweiger Zeitung

6. Ergebnis und Fazit

7. Literatur
7.1. Quellen
7.1.1. Zeitungen und Zeitschriften
7.1.2. Fachliteratur
7.2. Sekundärliteratur
7.2.1. Monographien
7.2.2. Aufsätze

8. Anhang

1. Einleitung

Wer heute einen Blick auf die Bundesrepublik der 50er Jahre wirft, läuft leicht Gefahr, die Dekade angesichts heiterer Heimatfilme wie dem „Schwarzwaldmädel“ aus dem Jahr 1950, strahlend weißer Persil-Hemden in den Illustrierten und fleißiger Hausfrauen wie „Klementine“ aus der Ariel-Fernsehwerbung, nostalgisch als kleinbürgerliche Idylle zu verklären. Natürlich war ein Teil der 50er Jahre durch Nierentische und Tütenlampen geprägt - diese Elemente waren jedoch niemals die bestimmenden, sondern lediglich ein kleiner Ausschnitt aus einer viel breiteren Palette.1 Ein Blick auf die Gesellschaft der Bundesrepublik in den 50er Jahren ist immer auch ein Blick auf eine Gese llschaft „nach der Katastrophe“. Nach horrenden Verlusten an Mensch und Material im Zweiten Weltkrieg leiteten die 50er die Rückkehr zu „geordneten und gesitteten Verhältnissen“ ein. Die Wohnungsnot wurde langsam beseitigt, die Lebensbedingungen allmählich verbessert. Ehemalige Trümmerkinder, die jahrelang die Freiräume und Freiheiten der großstädtischen Ruinenlandschaften als „Abenteuerspielplätze“ genutzt und genossen hatten, wurden im Zuge einer konservativen Werterestauration wieder verstärkt in Familie und Gesellschaft eingebunden. Die CDU/CSU erreichte unter Konrad Adenauer bei den Bundestagswahlen 1957, bislang einmalig in der Nachkriegsgeschichte, die absolute Mehrheit der Stimmen mit einer Kampagne, die den Namen „Keine Experimente!“ trug - mehr als bezeichnend für den Zeitgeist.2 Und inmitten dieser neu und lieb gewonnenen Sicherheit erschien scheinbar aus dem Nichts eine Generation „völlig verjazzter und versporteter“ Jugendlicher3 auf der Bildfläche und versetzte die Bevölkerung in Angst und Schrecken: „Halbstarke“, unorganisierte Gruppierungen Halbwüchsiger, „die in der Öffentlichkeit durch normwidriges, sinn- und nutzloses Randalieren friedensstörend auffallen und primitive Antriebserlebnisse befriedigen wollen.“4

Die vorliegende Arbeit verfolgt nicht (nur) den Zweck, zu erklären, „was die Jugendlichen eigentlich veranlasst, sich als Halbstarke aufzuführen.“5 Sie will vor allem die öffentliche Rezeption dieser „gruppen- und massenpsychologischen Erscheinung“6 untersuchen. Da das Phänomen „Halbstarke“ keinesfalls losgelöst gesehen werden kann vom Lebensraum, Zeitgeist und von den gesamtgesellschaftlichen Entwicklungen der Zeit, in der die Generation „halbstark“ sozialisiert wurde7, weil die „Halbstarkenkrawalle“ nicht untersucht werden können, ohne sich des lustfeindlichen Klimas des allgemeinen Anstands der Ära Adenauer8 und den daraus resultierenden Spannungen und Konflikten gewahr zu werden, wird also zunächst betrachtet, wie sich Jungsein nach dem Zweiten Weltkrieg überhaupt gestaltete. Welche Jugendlichen gehörten der Generation an, die Mitte der 50er Jahre „plötzlich eskalierte“? Wie war sie aufgewachsen, was waren ihre frühen Kindheitserlebnisse und wie schlugen sich diese auch im Kindsein nieder? Wie beeinflussten das Miterleben der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft, die Erfahrung (sozialer) Notstände, die Gefährdung der Familie, Flucht und Ausbombung auch den politischen Idealismus der jungen Menschen? Und wie entlud sich schließlich ein zwangsläufiger Konflikt zwischen diesen frühen Erfahrungen und der kleinbürgerlichen Sicherheit der „Wirtschaftswunderjahre“?

In einem zweiten Schritt soll der Blick auf die Entwicklung der Nachkriegsjugend unter Einfluss größerer finanzieller Mittel und mehr freier Zeit gerichtet werden. Der Begriff „Freizeit“ wird hierbei als Produkt der die industrielle Gesellschaft konstituierenden Trennung von Arbeitsraum und Heim der Familie definiert, das sich als „freie Zeit“ erst strukturell abheben ließ, indem die tägliche Arbeit in einem zeitlich festumrissenen Umfang „außer Haus“ zog und den Charakter der „Fremdbestimmung“ durch Vorgesetzte gewann.9 Als mit dem einsetzenden „Wirtschafswunder“ auch die Arbeitszeitverkürzung, bessere Arbeits- und Wohnbedingungen, mehr eben dieser „freien Zeit“ und vor allem mehr eigenes Geld einhergingen, entstand eine neue Jugendkultur inklusive eines speziell für die Jugend geschaffenen kulturindustriellen Warenangebots, das sich klar von dem der Erwachsenen abgrenzte. Inwiefern also kann diese Abgrenzung als ein Versuch betrachtet werden, sich der wachsenden Bevormundung in Elternhaus und Schule zu entziehen und den autoritär- patriarchalischen Ansprüchen jener Zeit eige ne Bedürfnisse entgegenzusetzen?10

Hieran anschießend rückt der Jugendliche an sich aus dem Fokus und sein spezielles Verhalten in den Mittelpunkt des Interesses. Nach einer Definition des „Halbstarken“- Begriffes, der mehr als ein bloßes Synonym für „halbwüchsig“ oder „halberwachsen“ war, sondern vielmehr einen Typus kennzeichnete, der für „auffälliges Randalieren in der Öffentlichkeit“11 bekannt war, sollen die gängigsten Typisierungs- und Klassifizierungsversuche des „Halbstarken“ sowie der „Halbstarkenkrawalle“ in der zeitgenössischen Fachliteratur und (Boulevard-) Presse vorgestellt werden. Ein wichtiger Schritt deshalb, weil er die Auswahl des „zentralen“ Teils der vorliegenden Arbeit begründet - der sich trotz seiner Platzierung am Ende als zentral versteht: Die „Halbstarkenkrawalle“ in der Stadt Braunschweig am 23. und 24. August 1956 und ihre Rezeption in der ortsansässigen Tagespresse. Diese bieten sich aus mehreren Gründen als Beispiel an: Zum einen fallen sie genau in einen Zeitraum, der als „Großkrawall-Welle“ in der Bundesrepublik bezeichnet wird, sie lassen sich problemlos in eine aus der Fachliteratur hervorgegange ne Klassifizierung der Krawallarten einordnen - und nichts zuletzt lässt die Berichterstattung zweier Tageszeitungen den Vergleich der öffentlichen Rezeption mit der gesamtdeutschen Presse zu.

2. Jungsein nach dem Zweiten Weltkrieg

Im soziologischen Sinne bezeichnet „Jugend“ die Verhaltensphase eines Menschen, in der er nicht mehr die Rolle des Kindes spielt (dessen soziales Leben wesentlich innerhalb der Familie wurzelt oder von Institutionen wie Kindergärten, Schulen und Spielplätzen gehalten wird, die primär Familienersatz oder institutionell ausgeweiteter Familienraum sind) und in der er noch nicht die Rolle eines Erwachsenen als vollverantwortlicher Träger sozialer Institutionen wie Familie, Öffentlichkeit, politischer Ordnung oder Rechts- und Wirtschaftsordnung übernommen hat.12 Spricht man allerdings von „der Jugend“, besteht leicht die Gefahr, aufgrund spektakulärer Verhaltensweisen jugendlicher Minderheiten verallgemeinernd auf die Bewusstseinslage einer gesamten Generation zu schließen, also das Besondere als das Allgemeine herauszustellen. Eine homogene Gesellschaftsgruppe „Jugend“ existiert als solche nicht - und dennoch ist „Jugend“ innerhalb einer Gesellschaft mehr als nur eine Legion von Individuen. Es gibt Gemeinsamkeiten des Denkens, Fühlens und Wollens, die viele Jugendliche miteinander teilen und die auf gemeinsamen grundlegende n Erfahrungen und Einflüssen basieren, auf dem Eingebundensein in ein bestimmtes soziales und politisches Ambiente und dem Zeitgeist während einer bestimmten Phase der Biographie.13

Im Falle der Nachkriegsjugend sind diese gemeinsamen Erfahrungen und Ereignisse schlicht als katastrophal zu bezeichnen. Es fehlte an allem: Wohnraum, Kleidung, Lebensmitteln, Heiz- und Baumaterial, Hausrat, Medikamenten.14 Das Ende des Zweiten Weltkriegs hatte das soziale Gefüge aufgelöst15, die Zerstörung der Systeme gesellschaftlicher Arbeitsteilung hatte eine Rückkehr zu vorindustriellen Verhältnissen mit sich gebracht, in denen es für Kinder weder besondere Räume oder Gegenstände, noch - abgesehen von der Schule - besondere Institutionen gab. Mit Ausnahme einer „kontrollierten Minderheit“, zu der auf der einen Seite viele Kinder aus Bauernfamilien zählten, die am elterlichen Hof mitarbeiten mussten und daher keine Zeit für selbstständige Erfahrungen hatten, sowie auf der anderen Seite Kinder, die in Heimen oder Internaten die dichte Kontrolle „totaler Institutionen“ vorfanden, befasste sich die bundesrepublikanische Gesellschaft zu Beginn der 50er Jahre weder materiell noch pädagogisch besonders mit Kindern und Jugendlichen.16 17

2.1. Flüchtlinge, Vertriebene, Waisen - die Generation der „Nochnicht- und Schon-Erwachsenen“

Die Jüngsten dieser „Generation, um die sich ja eigentlich niemand r ichtig kümmert“18, wurden 1940 geboren und waren fünf Jahre alt, als der Krieg zu Ende ging und acht, als sich mit der Währungsreform das Leben wieder zu normalisieren begann. Die älteren Jugendlichen, um das Jahr 1931 geboren, zwei Jahre vor der Machtergreifung, waren etwa acht, als der Krieg begann. Die ersten Erlebnisse dieser jungen Menschen hatten folglich mit Krieg, Bomben, Luftschutzkellern, Flucht, Angst und den Auflösungserscheinungen des Nachkrieges zu tun. Einige von ihnen waren in der Hitlerjugend gewesen und hatten ihre Kindheit fast hinter sich, als der Krieg zu Ende ging.19 Zu diesen Jahrgängen, die zwar keinerlei Einfluss auf die Entstehung und Ausgestaltung der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft besaßen, die Folgen des politischen, militärischen und wirtschaftlichen Zusammenbruchs jedoch in voller Härte zu spüren bekamen, gehörten etwa 15,5 Millionen Kinder und Jugendliche. Allein 1,25 Millionen von ihnen hatten ihren Vater verloren, etwa 250 000 waren Vollwaisen.20 Die Zahl der vagabundierenden eltern- und heimatlosen Kinder wurde auf 80 000 bis 100 000 geschätzt, mehr als 1,5 Millionen heimatvertriebene Jugendliche im Alter zwischen 14 und 24 Jahren wurden Ende 1949 im Bundesgebiet gezählt.21 Insgesamt hatten 2,6 Millionen Kinder und Jugendliche im Zuge geschichtlich bedingter Ereignisse aus ihrer Heimat auswandern müssen.22 Es fehlte also „in der Tat nicht an teilweise recht schwerwiegenden Ereignissen in der Entwicklung dieser Generation.“23 (Siehe hierzu auch Tabelle 1: Schwierigkeiten während der frühen Kindheit, im Anhang.)

Das Miterleben derartiger (sozialer) Notstände schlug sich notwendigerweise in der Verhaltensgrundlage der Jugend lichen nieder: Ein sehr großer Teil dieser Generation wurde frühzeitig in die Lage versetzt, für den Aufbau und die Stabilisierung ihres privaten Daseins Verantwortung oder zumindest Mitverantwortung übernehmen zu müssen.24 Von einer ausgeprägten Kindheits- und Jugendphase kann in der Nachkriegszeit angesichts dieser tragenden Rollen von Kindern und Jugendlichen bei der Existenzsicherung ihrer Familien daher keine Rede sein.25 Die Jugend der frühen 50er war weitgehend auf sich selbst und ihre Subjektivität angewiesen - und legalisierte somit ihren Autonomieanspruch.26

2.2. „Ohne mich!“ - die unpolitische Jugend

Vor allem der Idealismus der älteren Jugendlichen und jungen Erwachsenen war während der Zeit des Nationalsozialismus von einem verbrecherischen Regime skrupellos ausgenutzt worden.27 Während sich in der jungen Bundesrepublik die Erwachsenen in die allgemeine Geschäftigkeit des materiellen Überlebenskampfes und das Festhalten an alten, „unpolitischen“ Alttagsnormen, die nicht durch den Nationalsozialismus diskreditiert worden waren, stürzten, machte sich bei vielen Jugendlichen das Gefühl breit, von den Nationalsozialisten missbraucht worden zu sein. Als die Nazi-Verbrechen in ihrem ganzen Ausmaß bekannt wurden - man schätzt, dass bei Kriegsende 6,5 Millionen Deutsche Mitglieder der NSDAP waren28 -, reagierten viele Jugendliche einerseits mit Scham und Bestürzung über die Untaten des Dritten Reiches, andererseits stürzten viele in eine allgemeine Orientierungskrise, deren Oberflächenphänomene eine allgemeine Politikferne, politischer Zynismus und eine abwartend-distanzierte Haltung gegenüber den Kräften des demokratischen Neuaufbaus waren.29 Die politische Glaubensbereitschaft und ideologische Aktivität waren durch die dem jugendlichen Wesen recht unangemessene Erfahrung des Krieges und seiner Folgen an der Wurzel vernichtet worden.30 Statt also mit Idealismus am politischen Aufbau teilzunehmen, verfiel die überwiegende Mehrhe it der Jugendlichen in eine Art „Ohne mich!“-Haltung und konzentrierte sich stattdessen auf ihre Alltagsprobleme.31 In Folge des Krieges und der Nachkriegszeit, durch die sozialen und politischen Tatsachen, die die Jugend in dieser Zeitspanne erfuhr, entpolitisierte und entideologisierte sich das jugendliche Bewusstsein, löste seine politische Generationsgestalt auf und stieß sie ab.32 Die Einstellungen und Verhaltensweisen Jugendlicher standen in auffälligem Gegensatz zu den offiziellen Erwartungen, die an sie herangetragen wurden: Wie nach Katastrophen und ideologischen Verirrungen üblich, richtete sic h nach dem Zweiten Weltkrieg die Hoffnung auf einen Neuanfang für „ein besseres Deutschland“ und Europa besonders auf die Jugend33, sowohl bei den Alliierten als auch unter deutschen Politikern galt sie als Hoffnungsträger im Hinblick auf den demokratischen Wiederaufbau. Tatsächlich zeigte jedoch nur eine Minderheit unter den jungen Menschen in dieser Aufbauphase der Bundesrepublik politische Aufgeschlossenheit, die große Masse war politisch indifferent und stand politischen Vorgängen weitgehend teilnahmslos gegenüber - und mit dem schwachen Interesse ging ein niedriger politischer Wissens- und Informationsstand einher.34 Nicht einmal die Ablehnung der Wiedereinführung der Wehrpflicht - knapp 70 Prozent der männlichen Jugend stand dem Wehrdienst negativ gegenüber - führte zu politischem Widerstand. Die Jugend hatte kaum Anteil an den großen sozialen Bewegungen der 50er Jahre gegen Wiederbewaffnung und Atomtod.35

2.3. Wohnungsnot - Grenzen jungendlicher Selbstbestimmung

Der Mangel von fünf Millionen Wohnungen in Westdeutschland nach dem Krieg führte zur völligen Überbelegung vorhandenen Wohnraums vor allem in den Städten. Aus Mangel an Baumaterialien und Transportmöglichkeiten unterblieb der Wohnungsbau in den ersten Nachkriegsjahren weitgehend. Für den größten Teil der 50er Jahre kann man in der Praxis also noch von „Wohnungsnot“ sprechen. Ein preiswerter Massenwohnungsbau, der städtebauliche oder ästhetische Gesichtspunkte hintanstellte36, schuf erst ab Ende der 50er Jahre - und zunehmend dann in den 60ern - in Form einer Großzahl neu entstandener Neubaumietwohnungen vor allem in den Großstädten Abhilfe.37 Gleichzeitig setzten nach 1948 in der westdeutschen Gesellschaft Dynamisierungstendenzen38 ein, die bald unübersehbar waren: Ein intensiver Urbanisierungsschub und eine auffallende Land-Stadt- Wanderung der Bevölkerung waren ihre Merkmale.39 Zudem strömten zwischen 1950 und den Bau der Mauer 1961 über drei Millionen Menschen aus der DDR in die Bundesrepublik.40

Die Wohnungsnot, insbesondere der ersten Nachkriegsjahre, ließ die Kinder jede freie Zeit außerhalb des Hauses verbringen - ein Zustand, der einen Autonomieanspruch der Jugend noch stärker unterstrich. Zunächst hatten sie die Ruinengrundstücke als Spielplätze. Mit dem Wiederaufbau verschwanden diese Freiräume in verhältnismäßig kurzer Zeit - die Zahl der jährlichen Neubauten lag seit 1953 bei rund 500 00041 - so dass sich die Jugendlichen auf der Straße trafen, um der Beengtheit der elterlichen Wohnung zu entgehen. Die Ausbildung eigener Lebensstile in der Freizeit wurde „nach draußen“ verlegt - ein ständiger Stein des Anstoßes für die Hausmeister und Bewohner der Gegenden. Doch da nur etwa 40 Prozent der Jugendlichen zwischen 14 bis 21 Jahren zu Hause in einem eigenen Raum schlief, ein etwa ebenso großer Anteil im Zimmer der Eltern oder eines Elternteils und der Rest sich einen Raum mit Geschwistern teilte42, waren die Grenzen jugendlicher Selbstbestimmung in den 50er Jahren sehr eng gezogen. Nur weniger Jugendliche hatten die Möglichkeit, Freunde zu sich auf ein eigenes Zimmer einzuladen. Dieser Mangel an Spiel- und Versammlungsplätzen trug zu einer großen Zahl von Schwierigkeiten zwischen den auf der Straße herumlungernden Jugendlichen und Erwachsenen bei, auf die im weiteren Verlauf der vorliegenden Arbeit noch eingegangen werden.43

2.4. Familienleben und Sexualmoral zwischen Tradition und Fortschritt

Gesellschaftlich wie politisch - und hier vor allem im Bereich der Familienpolitik - war die junge Bundesrepublik von Restauration und Ungleichzeitigkeit geprägt. Waren junge Menschen - wie bereits erwähnt - bereits früh an der Existenzsicherung der Familie beteiligt oder sogar auf sich allein gestellt, wurden Volljährigkeit und aktives Wahlrecht doch erst mit 21 Jahren verliehen.44 Im Oktober 1953 wurde mit der Einrichtung des Ministeriums für Familienfragen eine Familienpolitik institutionalisiert, die mit Vehemenz für die Abschottung der zivilisatorischen Vergnügungen der Erwachsenenwelt gegenüber Kindern und Jugendlichen eintrat. Als führender Vertreter dieser Kampagne gegen „Schmutz und Schund“ tat sich der erste CDU-Familienminister Franz-Joseph Wuermeling (1953-1962) hervor. Kern der familienpolitischen Ideologie waren Sittlichkeit und Selbstzucht, eine hedonistische Lebensweise wurde als Vergeudung und Verantwortungslosigkeit angesehen - zu einer Zeit, in der nach der langen Abwesenheit vieler Männer durch den Krieg bzw. die sich anschließende Kriegsgefangenschaft auf 10 000 Einwohner 18,8 Scheidungen fielen, ein absoluter Nachkriegsrekord, der erst Mitte der 70er Jahre übertroffen wurde.45 Die Kampagne des Triebverzichts richtete sich gegen jegliche erotisch-sexuelle „Frühentwicklung“ bei Jugendlichen. Diese Ziele fanden schnell Niederschlag sowohl in den Verhaltensstandards und soziokulturellen Normen, in Lebensstil, Einstellungen und Verhaltensweisen im typischen „4-Personen-Arbeitnehmerhaushalt“46 der 50er Jahre47, als auch in der wissenschaftlichen Sexualpädagogik: „das Schüren von ‚Angst und Ekel’“ - primär auf die Geschlechtsorgane bezogen - läßt sich wie ein roter Faden durch die sexualpädagogischen Publikationen der 50er Jahre verfolgen. Der absolute Verzicht auf geschlechtliche Aktivitäten vor der Ehe war ihr postuliertes Ziel. Jugendliche sollten möglichst „entsexualisiert “ und ihr körperlicher Entwicklungsstand dem von Kindern gleichgesetzt werden.48 Dieses Jugendleitbild der Älteren und ihre Vorstellung des Jugendgemäßen widersprachen in hohem Maße der Realität des Jugendverhaltens.49

2.5. Das „Wirtschaftswunder“ - jugendliche Selbstbestimmung im Wandel

Schritt der Wohnungsneubau auch nur langsam voran, so verbesserten sich durch die Währungsreform, den Marshallplan und die Gründung der Bundesrepublik die materiellen Bedingungen doch stetig.50 Die wirtschaftliche Prosperität der frühen Republik war beispiellos und prägte alle Bereiche von Politik und Gesellschaft ganz unmittelbar. Und obgleich das „Wirtschaftswunder“ vielmehr ein sehr ausgeprägtes Beispiel einer weltweiten Wirtschaftskonjunktur war als ein „Wunder“, wurde es dennoch als solches aufgefasst.51 Die Erfahrung des Hungers, die im Leben der älteren Generationen immer gegenwärtig gewesen war, verflüchtigte sich nach der Währungsreform nahezu spurlos, volle Lebensmittelgeschäfte und üppige Auslagen in den Metzgereien stellten sich nicht als kurzer Traum vom Wohlstand heraus, sondern erwiesen sich als beständig und gingen in alltägliche Normalität über.52 Verglichen mit den ersten Nachkriegsjahren, die als tägliche Existenzsicherung eine dauerhafte Anspannung aller Kräfte verlangt hatten, sank die Daseinsbelastung enorm.53 Die Lage der Jugendlichen und Kinder allerdings erholte sich nicht so rasch. Während der sogenannten „Ruhe vor dem Boom“ hatte die Arbeitslosigkeit, die seit der Währungsreform im Steigen begriffen war, drastische Formen angenommen. Obwohl die Industrieproduktion erstmals wieder den Stand von 1936 erreicht hatte, gab es Anfang 1950 mehr als zwei Millionen Arbeitslose, was einer Quote von zehn Prozent entsprach - knapp eine halbe Million davon Jugendliche unter 25 Jahren. Für einen großen Teil der Jugend waren die unsicheren Lebensbedingungen bis weit in die 50er Jahre hinein also prägend.54 Erst im letzten Drittel der Dekade begann auch sie, am beginnenden „Wirtschaftswunder“ teilzuhaben. Durch die beinahe überall wirksam werdenden Arbeitszeitverkürzungen und den Übergang zur fünftägigen Arbeitswoche kamen viele Jugendliche in den Genuss von mehr Zeit zur freien Bestimmung - und profitierten auch von der finanziellen und zeitlichen Besserstellung der Erwachsenen, infolge derer sie weniger zu häuslichen Arbeiten herangezogen wurden.55 Und während die Wohnbedingungen noch so sehr von Enge und Kargheit geprägt blieben56, nahmen die Geldbeträge, die Jugendliche zur freien Verfügung hatten, - obwohl immer noch verhältnismäßig gering - rasch zu, was den Jugendlichen half, einen eigenen, klar von der Erwachsenenwelt abgegrenzten Stil zu entwickeln.57

3. Die „neue“ Jugend - Entwicklung einer Jugendkultur

„Die jungen, sprachlosen Rebellen hatten es im Adenauer-Deutschland nicht leicht, ihre Bedürfnisse und Interessen zu entdecken und zu verwirklichen. Die Erwachsenen kontrollierten den gesamten Freizeitbereich. Die Jugendlichen besaßen keine eigene Musik, keine eigene Mode, keine eigenen Clubs. Alles mußten sie mit den Erwachsenen teilen.“58

Mit dem Einsetzten eines neuen Wohlstandes gab es einen Bruch, einen Umschwung von den angepassten, strukturell integrierten Jugendlichen in der ersten Hälfte der 50er Jahre, deren Leben sich im Prinzip kaum von dem ihrer Eltern unterschied, und der „neuen“ Jugend (die natürlich zunächst nur einen kleinen Teil der Jugendlichen insgesamt umfasste). Eine immer länger dauernde „Zwitterwelt des ‚Jugendlichen’“59 schob sich zwischen Kindheit und Erwachsensein. Insgesamt vier Faktoren brachten Mitte der 50er Jahre fast schlagartig eine neue Jugendkultur hervor: Zum einen boten die zunehmende Arbeitszeitverkürzung, die besseren Arbeitsbedingungen, die Fünf-Tage-Woche, die besseren Wohnbedingungen, mehr Zeit zur freien Bestimmung und vor allem mehr eigene s Geld Jugendlichen die Möglichkeit, verstärkt eigene Konsumwünsche zu erfüllen und ihre Freizeitaktivitäten immer weniger am Verhalten der Eltern zu orientieren. Weiter bot die Identifikation mit dem immer weiter um sich greifenden kulturellen „American Way of Life“ der Siegermacht eine attraktive Alternative zur Orientierung an einer Elterngeneration der „Verlierer“ und „Versager“, ihrer Spießigkeit, sexuellen Verklemmtheit und doppelten Moral. Hierin sah man auch ein latentes Aufbegehren gegen die als borniert empfundenen Werte von Ordnung, Anstand, Sauberkeit und Korrektheit einer Zeit, in der „Aufklärung“ ein Fremdwort war und Keuschheit vor der Ehe das höchste Ziel. Nicht umsonst nannte man die 50er Jahre auch die „erotische Eiszeit“. Die kommerzielle Marketingstrategie der boomenden Konsumgüterindustrie entdeckte in den Jugendlichen außerdem eine neue Zielgruppe mit enormer Kaufkraft und entwarf schnell eine neue Lebensform, die durch Kleidung und Statussymbole tatsächlich käuflich war.

[...]


1 Vgl. Christoph Kleßmann: Zwei Staaten, eine Nation. Deutsche Geschichte 1955-1970 ( = Bundeszentrale für politische Bildung, Schriftenreihe, 343), Bonn 1997[2], S. 51.

2 Vgl. Kaspar Maase: BRAVO Amerika. Erkundungen zur Jugendkultur der Bundesrepublik in den fünfziger Jahren ( = Schriftenreihe des Hamburger Instituts für Sozialforschung), Hamburg 1992, S. 64.

3 Vgl. Hans Heinrich Muchow: Jugend im Wandel. Die anthropologische Situation der heutigen Jugend, Schleswig 1955[2], S. 28.

4 Günther Kaiser: Randalierende Jugend. Eine soziologische und kriminologische Studieüber die sogenannten „ Halbstark en “, He idelberg 1959, S. 85.

5 Curt Bondy u.a.: Jugendliche stören die Ordnung. Bericht und Stellungnahme zu den Halbstarkenkrawallen ( = Schriftenreihe der Arbe itsgemeinschaft für Jugendpflege und Jugendfürsorge, 1), München 1957, S. 73.

6 Vgl. Kaiser: Randalierende Jugend, S. 123.

7 Vgl. Thomas Grotum: Die Halbstarken. Zur Geschichte einer Jugendkultur der 50er Jahre, Frankfurt am Main und New York 1994, S. 224.

8 Vgl. Klaus Wasmund: Leitbilder und Aktionsformen Jugendlicher nach dem Zweiten Weltkrieg in Deutschland bis zu den 60er Jahren, in: Dieter Dowe (Hrsg.): Jugendprotest und Generationenkonflikt in Europa im 20. Jahrhundert. Deutschland, England, Frankreich und Italien im Vergleich. Vorträge eines internationalen Symposiums des Instituts für Sozialgeschichte Braunschweig-Bonn und der Friedrich-Ebert-Stiftung vom 17.-19. Juni 1985 in Braunschweig ( = Veröffentlichungen des Instituts für Sozialgeschichte Braunschweig-Bonn), Bonn 1986, S. 211-231, hie r S. 223f.

9 Vgl. Helmut Schelsky: Die skeptische Generation. Eine Soziologie der deutschen Jugend, Düsseldorf und Köln 1957, S. 326.

10 Vgl. Wasmund: Leitbilder und Aktionsformen, S. 223.

11 Vgl. Kaiser: Randalierende Jugend, S. 13.

12 Vgl. Schelsky: Die skeptische Generation, S. 16.

13 Vgl. Wasmund: Leitbilder und Aktionsformen, S. 211.

14 Vgl. Grotum: Die Halbstarken, S. 45f.

15 Vgl. Muchow: Jugend im Wandel, S. 25.

16 Vgl. Ulf Preuss-Lausitz, Helga Zeiher und Dieter Geulen: Was wir unter Sozialisationsgeschichte verstehen, in: Ulf Preuss-Lausitz u.a. (Hrsg.): Kriegsk inder, Konsumk inder, Krisenk inder. Zur Sozialisationsgeschichte seit dem Zweiten Weltk rieg, Weinheim und Basel 1983, S. 11-25, hie r S. 21f.

17 Vgl. Kaiser: Randalierende Jugend, S. 183.

18 Bravo vom 16.09.1956, zit. n. Werner Bührer (Hrsg.): Die Adenauer- Ära. Die Bundesrepublik Deutschland 1949-1963 ( = Serie Piper Dokumentation, 1744), München und Zürich 1993, S. 256ff, hier S. 257.

19 Vgl. Rolf Fröhner: Wie stark sind die Halbstarken? Beruf und Berufsnot, politische, kulturelle und seelische Probleme der deutschen Jugend im Bundesgebiet und in Westberlin ( = Jugend zwischen 15 und 24. Untersuchungen zur Situation der deutschen Jugend im Bundesgebiet, 3), Bie lefe ld 1956, S. 7f.

20 Vgl. Werner Faulstich: Die neue Jugendkultur. Teenager und das Halbstarkenproblem, in: ders. (Hrsg.): Die Kultur der fünfziger Jahre ( = Kulturgeschichte des zwanzigsten Jahrhunderts), München 2002, S. 277-290, hier S. 279.

21 Vgl. Grotum: Die Halbstarken, S. 47.

22 Vgl. Muchow: Jugend im Wandel, S. 25.

23 Bondy u.a.: Jugendliche stören die Ordnung, S. 75.

24 Vgl. Schelsky: Die skeptische Generation, S. 86f.

25 Vgl. Grotum: Die Halbstarken, S. 47.

26 Vgl. Muchow: Jugend im Wandel, S. 25.

27 Vgl. Wasmund: Leitbilder und Aktionsformen, S. 214.

28 Vgl. Edgar Wolfrum: Die Bundesrepublik Deutschland. 1949-1990 ( = Gebhard Handbuch der deutschen Geschichte, 23), Stuttgart 2005[10], S. 77.

29 Vgl. Wasmund: Leitbilder und Aktionsformen, S. 215ff.

30 Vgl. Schelsky: Die skeptische Generation, S. 85.

31 Vgl. Grotum: Die Halbstarken, S. 63.

32 Vgl. Schelsky: Die skeptische Generation, S. 84.

33 Vgl. Bernhard Schäfers: Die westdeutsche Gesellschaft: Strukturen und Formen, in: Axel Schildt und Arnold Sywottek (Hrsg.): Modernisierung im Wiederaufbau. Die westdeutsche Gesellschaft der 50er Jahre, Bonn 1998, S. 307-315, h ier S. 312.

34 Vgl. Wasmund: Leitbilder und Aktionsformen, S. 216ff.

35 Vgl. Grotum: Die Halbstarken, S. 62f.

36 Vgl. Edgar Wolfrum: Die 50er Jahre. Kalter Krieg und Wirtschaftswunder ( = Deutschland im Fokus, 1), Darmstadt 2006, S. 36.

37 Vgl. Merith Niehuss: Kontinuität und Wandel der Familie in den 50er Jahren, in: Axel Schildt und Arnold Sywottek (Hrsg.): Modernisierung im Wiederaufbau. Die westdeutsche Gesellschaft der 50er Jahre, Bonn 1998, S. 316-334, h ier S. 321.

38 Vgl. Muchow: Jugend im Wandel, S. 38.

39 Vgl. Arnold Sywottek: Wege in die 50er Jahre, in: Axel Schildt und Arnold Sywottek (Hrsg.): Modernisierung im Wiederaufbau. Die westdeutsche Gesellschaft der 50er Jahre, Bonn 1998, S. 13-39, hier S. 19.

40 Vgl. Wolfrum: Die Bundesrepublik Deutschland, S. 191.

41 Vgl. Kleßmann: Zwei Staaten, eine Nation, S. 51.

42 Vgl. Axel Schildt: Von der Not der Jugend zur Teenager-Kultur: Aufwachsen in den 50er Jahren, in: Axel Schildt und Arnold Sywottek (Hrsg.): Modernisierung im Wiederaufbau. Die westdeutsche Gesellschaft der 50er Jahre, Bonn 1998, S. 335-348, hier S. 339-344.

43 Vgl. Bondy u.a.: Jugendliche stören die Ordnung, S. 79f.

44 Vgl. Schildt: Von der Not der Jugend zur Teenager-Kultur, S. 338.

45 Vgl. Grotum: Die Halbstarken, S. 48f.

46 Vgl. Michael Wildt: Privater Konsum in Westdeutschland in den 50er Jahren, in: Axel Schildt und Arnold Sywottek (Hrsg.): Modernisierung im Wiederaufbau. Die westdeutsche Gesellschaft der 50er Jahre, Bonn 1998, S. 275-289, h ier S. 280.

47 Vgl. Kleßmann: Zwei Staaten, eine Nation, S. 51.

48 Vgl. Grotum: Die Halbstarken, S. 68ff.

49 Vgl. Schelsky: Die skeptische Generation, S. 115.

50 Vgl. Grotum: Die Halbstarken, S. 50.

51 Vgl. Kleßmann: Zwei Staaten, eine Nation, S. 21ff.

52 Vgl. Wildt: Privater Konsum, S. 288.

53 Vgl. Maase: BRAVO Amerika, S. 66.

54 Vgl. Grotum: Die Halbstarken, S. 50f.

55 Vgl. Maase: BRAVO Amerika, S. 77f.

56 Vgl. Schildt: Von der Not der Jugend zur Teenager-Kultur, S. 343.

57 Vgl. Uta G. Poiger: Jazz, Rock, and Rebels. Cold War Politics and American Culture in a Divided Germany ( = Studies on the history of society and culture, 35), Be rke ley, Los Angeles und London 2000, S. 81.

58 Norbert Kozicki: „ Als wenn Elvis nach Wanne käme …“ . Jugend zwischen Rock ’ n ’ Roll, Jazz und Wirtschaftswunder. Ein Bild der fünfziger Jahre im Revier, He rne 1988, S. 25.

59 Bondy u.a.: Jugendliche stören die Ordnung, S. 88.

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Details

Titel
"Rabbatz der Halbstarken"
Untertitel
Ein Jugendphänomen der 50er Jahre und seine öffentliche Rezeption am Beispiel der braunschweigischen Tagespresse
Hochschule
Georg-August-Universität Göttingen  (Seminar für mittlere und neuere Geschichte)
Veranstaltung
"Nierentisch und Tütenlampe" - Zur Alltagsgeschichte der fünfziger Jahre
Note
1,0
Autor
Jahr
2010
Seiten
43
Katalognummer
V190922
ISBN (eBook)
9783656155560
Dateigröße
636 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Jugend, Jugendliche, 50er Jahre, Fünfziger Jahre, Ära Adenauer, Halbstarke, Jugendkrawalle, Krawalle, Wirtschaftswunder, Jugendkultur, Braunschweig, Braunschweiger Zeitung, Braunschweiger Presse, Berichterstattung
Arbeit zitieren
Wiebke Westphal (Autor), 2010, "Rabbatz der Halbstarken", München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/190922

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