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Spezielle Sakramentenlehre - 2. Firmung – das Sakrament der christlichen Sendung und Reife

Titel: Spezielle Sakramentenlehre - 2. Firmung – das Sakrament der christlichen Sendung und Reife

Skript , 2008 , 24 Seiten

Autor:in: Dr. phil. Mag. theol. Thomas Klibengajtis (Autor:in)

Theologie - Systematische Theologie
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Der zweite Teil der Speziellen Sakramentenlehre behandelt die Firmung, welche im biblischen, kirchenhistorischen und liturgischen Kontext, als das Sakrament der christlichen Reife und Sendung dargestellt wird. Der vorliegende Skript zeigt die Entstehung und den Verlauf der Firmpraxis und der West- und Ostkirche, beleuchtet den theologischen Kontext und zeigt Analogien zur Firmung in der Geisttaufe der Freikirchen sowie in der Konfirmation innerhalb des Protestantismus. Die vorliegende Publikation richtet sich an alle Firmlinge, Firmhelfer und Firmpaten, sowie an Theologiestudenten, kurz an alle, welche sich näher mit diesem Sakrament befassen wollen.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Theologische Grundlagen der Firmung

2. Geschichtliche Entwicklung des Firmsakramentes

3. Firmung als eigenständiges, von Christus eingesetztes Sakrament

a. Firmung als eigenständiges Sakrament

i. Biblische Grundlage

ii. Tradition

iii. Lehramt

b. Einsetzung der Firmung durch Christus

4. Form und Materie der Firmung

a. Form der Firmung

b. Materie der Firmung

5. Wirkungen und Pflichtmäßigkeit der Firmung

a. Wirkungen der Firmung

b. Pflichtmäßigkeit der Firmung

6. Spender der Firmung

7. Empfänger der Firmung

8. Konfirmation und Firmung

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit untersucht die theologische Bedeutung, die geschichtliche Entwicklung sowie die kirchenrechtlichen und rituellen Aspekte des Firmsakraments in der katholischen Kirche und setzt diese in den Kontext zur evangelischen Konfirmationspraxis.

  • Theologische Begründung der Firmung als eigenständiges Sakrament
  • Wandel von Form und Materie im Laufe der Kirchengeschichte
  • Ekklesiologische Wirkungen und die missionarische Dimension
  • Bischöfliche Spendung versus außerordentliche Priestervollmacht
  • Vergleichende Analyse zwischen katholischer Firmung und reformatorischer Konfirmation

Auszug aus dem Buch

1. Theologische Grundlagen der Firmung

Der Unterscheidung zwischen Firmung und Taufe liegt die theologische Unterscheidung zwischen Pfingsten und Ostern zugrunde. Erst die Sendung des Heiligen Geistes befähigte die Jünger dazu in alle Welt zu gehen und Christus zu bezeugen. Da der Heilige Geist diejenige Person der Hl. Dreifaltigkeit ist, welche seit der Himmelfahrt Christi in der Welt und der Kirche wirkend anwesend ist, so benötigt ein getaufter Christ, der auch in der Welt wirkt, einen besonderen Beistand des Hl. Geistes.

Schon in der Apostelgeschichte wird von einer Aussendung des Hl. Geistes berichtet, welche notwendig und von der Taufe unabhängig ist (Apg 8,15 f.; 10,44; 10,47; 19,2 u.a.).

In den Paulusbriefen findet sich eine Pneumatologie, welche auf der paulinischen Tauftheologie fußt und welche auf die besondere Rolle des Hl. Geistes, bei der Verwirklichung von übernatürlichen Tugenden, verweist. Das ist bei Tugenden, welche durch die Erfüllung des mosaischen Gesetzes alleine unerreichbar sind (z. B. Röm 8, 1-38; Gal 5, 16-26).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Theologische Grundlagen der Firmung: Dieses Kapitel erläutert die pneumatologische Basis der Firmung als eigenständige Geistsendung, die über die Taufe hinausgeht.

2. Geschichtliche Entwicklung des Firmsakramentes: Der Abschnitt skizziert die historische Differenzierung der Firmung von der Taufe und die rituelle Entwicklung im Osten und Westen.

3. Firmung als eigenständiges, von Christus eingesetztes Sakrament: Hier werden die biblischen, traditionellen und lehramtlichen Argumente für den sakramentalen Charakter der Firmung dargelegt.

4. Form und Materie der Firmung: Dieses Kapitel analysiert die rituellen Bestandteile, insbesondere Handauflegung und Chrisamsalbung, sowie deren Bedeutungswandel.

5. Wirkungen und Pflichtmäßigkeit der Firmung: Der Text beschreibt die geistlichen Gaben und die missionarische Verpflichtung, die aus der Firmung erwachsen.

6. Spender der Firmung: Es wird die bischöfliche Rolle als ordentlicher Spender und die Ausnahme durch den Priester in bestimmten Fällen erläutert.

7. Empfänger der Firmung: Das Kapitel behandelt die Bedingungen für den Empfang sowie die geschichtlichen Verschiebungen des Firmalters.

8. Konfirmation und Firmung: Dieser Teil setzt sich kritisch mit der reformatorischen Ablehnung der Firmung und der Entwicklung der Konfirmationspraxis auseinander.

Schlüsselwörter

Firmung, Taufe, Heiliger Geist, Sakrament, Handauflegung, Chrisamsalbung, Bischof, Konfirmation, Apostolat, Pneumatologie, Initiationsritus, Kirche, christliche Reife, Charismen, Gnade.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit bietet einen systematischen Überblick über die katholische Sakramentenlehre in Bezug auf das Firmsakrament.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Felder umfassen Theologie, Geschichte, Liturgie, Kirchenrecht und den Vergleich mit der evangelischen Konfirmation.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, die Eigenständigkeit und Notwendigkeit der Firmung theologisch zu begründen und ihre Entwicklung in der Geschichte der Kirche nachzuzeichnen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit stützt sich auf eine dogmengeschichtliche und liturgiehistorische Analyse unter Heranziehung biblischer, patristischer und lehramtlicher Quellen.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert die Form und Materie des Sakraments, seine Wirkungen für den Einzelnen und die Gemeinschaft sowie Fragen der Spendung und des Empfängerkreises.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Firmung, Heiliger Geist, Sakramentalität und christliches Zeugnis geprägt.

Wie unterscheidet sich die Firmung im Osten vom Westen?

Während im Westen die Firmung meist zeitlich von der Taufe getrennt ist und dem Bischof vorbehalten bleibt, wird sie im Osten traditionell unmittelbar nach der Taufe durch den Priester mittels Myronsalbung gespendet.

Warum lehnten Reformatoren wie Luther die Firmung ab?

Sie sahen darin einen fehlenden Schriftbezug und eine Abwertung der Taufe, die für sie bereits als vollkommenes Sakrament der Existenzbestimmung galt.

Ende der Leseprobe aus 24 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Spezielle Sakramentenlehre - 2. Firmung – das Sakrament der christlichen Sendung und Reife
Hochschule
Technische Universität Dresden
Autor
Dr. phil. Mag. theol. Thomas Klibengajtis (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2008
Seiten
24
Katalognummer
V191309
ISBN (eBook)
9783656159896
ISBN (Buch)
9783656160366
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Katholische Kirche Firmung Geisttaufe Konfirmation Spezielle Sakramentenlehre
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Dr. phil. Mag. theol. Thomas Klibengajtis (Autor:in), 2008, Spezielle Sakramentenlehre - 2. Firmung – das Sakrament der christlichen Sendung und Reife, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/191309
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Leseprobe aus  24  Seiten
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