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Entwicklungen der Evangelischen Kirche in der DDR in Bezug auf die religiöse Bildung durch die Christenlehre und ihren Einfluss auf die Gesellschaft

Title: Entwicklungen der Evangelischen Kirche in der DDR in Bezug auf die religiöse Bildung durch die Christenlehre und ihren Einfluss auf die Gesellschaft

Term Paper , 2012 , 15 Pages

Autor:in: Dennis Wiens (Author)

Theology - Historic Theology, Ecclesiastical History
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Summary Excerpt Details

Diese Arbeit versucht unter Berücksichtigung der Entwicklungen der Evangelischen Kirche in der DDR und den gesellschaftlichen Rahmenbedingungen der Familien die Situation der Kinder, die die Christenlehre in der DDR besuchten deutlich zu machen. Dazu wird folgendermaßen vorgegangen:

Inhaltsverzeichnis


1. Einleitung
2. Abkürzungsverzeichnis
3. Ein Überblick

4. Verhältnis zwischen Kirche und Staat in der DDR
4.1. Junge Gemeinde
4.2. Jugendweihe

5. Kommunistische Erziehung
5.1. Familie
5.2. Freie deutsche Jugend (FDJ)
5.3. Ziele

6. Das Schulwesen
6.1. Religiöse Bildung
6.1.1. Religionsunterricht - Christenlehre
6.1.2. Negative Folgen
6.2. Katechumenat

7. Fazit

8. Verzeichnis der Quellen
9. Literaturverzeichnis

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

3. Ein Überblick

4. Verhältnis zwischen Kirche und Staat in der DDR

4.1. Junge Gemeinde

4.2. Jugendweihe

5. Kommunistische Erziehung

5.1. Familie

5.2. Freie deutsche Jugend (FDJ)

5.3. Ziele

6. Das Schulwesen

6.1. Religiöse Bildung

6.1.1. Religionsunterricht - Christenlehre

6.1.2. Negative Folgen

6.2. Katechumenat

7. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht das Spannungsfeld zwischen Kirche und Staat in der DDR, wobei der Fokus auf den staatlichen Versuchen der Säkularisierung und der damit einhergehenden Zurückdrängung christlicher Bildungsangebote wie der Christenlehre liegt.

  • Staatliche Repressionen gegenüber der Jungen Gemeinde
  • Einführung der Jugendweihe als atheistische Alternative zur Konfirmation
  • Methoden kommunistischer Erziehung und Überwachung
  • Strukturwandel im Bildungswesen und Verdrängung religiöser Inhalte
  • Die Rolle der Kirche als alternative Subkultur unter politischem Druck

Auszug aus dem Buch

4.1. Junge Gemeinde

Die Junge Gemeinde (JG) war ein offener Kreis der kirchlichen Jugendarbeit innerhalb der Evangelischen Kirche in der DDR. Es waren Jugendliche, die sich nach der Konfirmation trafen um über Glaubensinhalte zu reden. 1952/53 wurde sie Ziel einer „Unterdrückungskampagne. Man diffamierte sie als ‚Agentenzentrale des Imperialismus’, denen die Aufgabe zugewiesen sei, die Jugend der DDR zu spalten [...] und damit gegen den Frieden zu missbrauchen“. Infolgedessen bekamen etwa 3000 Schüler einen Schulverweis und viele Studenten wurden exmatrikuliert, weil sie sich nicht öffentlich von der JG distanzierten.

In einem Brief vom 20.04.1953 an den Generalstaatsanwalt der DDR kritisiert der Bischof Otto Dibelius: „Die Angriffe gegen die Junge Gemeinde sind sachlich in keiner Weise begründet [...] Dadurch sind die in der Deutschen Demokratischen Republik geltenden Gesetze gröblich verletzt worden. [...] Diese verfassungsmäßigen Rechte stehen auch denjenigen Bürgern der Deutsch Demokratischen Republik zu, die sich zur Jungen Gemeinde bekennen. Sie werden aber dauernd verletzt und empfindlich beeinträchtigt durch die fortlaufenden Verunglimpfungen und Bedrohungen, die sich aus den erwähnten Presseangriffen ergeben.“

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Kurze Einführung in die Thematik der kirchlichen Bildungsarbeit unter den Bedingungen des DDR-Regimes.

3. Ein Überblick: Chronologische Auflistung wichtiger historischer Meilensteine von 1946 bis 1989 im Kontext von Christenlehre und staatlichen Eingriffen.

4. Verhältnis zwischen Kirche und Staat in der DDR: Analyse der konfliktreichen Beziehung, insbesondere am Beispiel der Jungen Gemeinde und der Einführung der Jugendweihe.

5. Kommunistische Erziehung: Darstellung der ideologischen Ziele zur Heranbildung systemkonformer Bürger durch Vereinnahmung der Familie und Jugendorganisationen wie der FDJ.

6. Das Schulwesen: Untersuchung der Säkularisierung des Bildungssystems und der bewussten Verdrängung der christlichen Unterweisung aus dem schulischen Raum.

7. Fazit: Zusammenfassende Bewertung des erfolgreichen Säkularisierungsprozesses in der DDR und der damit verbundenen Entmachtung der Kirche.

Schlüsselwörter

DDR, Kirche und Staat, Christenlehre, Jugendweihe, Kommunistische Erziehung, FDJ, Säkularisierung, Religionsunterricht, Junge Gemeinde, Atheismus, SED, Katecheten, Schulwesen, Repression, Konfirmation.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert die staatliche Unterdrückung kirchlicher Bildung und Jugendarbeit in der Deutschen Demokratischen Republik zwischen 1949 und 1989.

Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Die Schwerpunkte liegen auf der ideologischen Erziehung durch den Staat, der Rolle der Christenlehre und den gesellschaftlichen Konflikten zwischen religiöser Praxis und atheistischem Weltbild.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie der DDR-Staat durch gezielte politische Maßnahmen den Einfluss der Kirche im Bildungssektor systematisch zurückdrängte.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine historische Analyse, die auf Quellenstudien, zeitgenössischen Dokumenten und pädagogischen Fachliteratur basiert.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil beleuchtet detailliert die Unterdrückungskampagnen gegen kirchliche Gruppen, die Einführung der Jugendweihe und die Verdrängung der Christenlehre aus der Schule.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Schlagworte sind DDR, Säkularisierung, Christenlehre, Jugendweihe, Marxismus-Leninismus und kirchliche Jugendarbeit.

Wie wirkte sich die Einführung der Jugendweihe auf die Christenlehre aus?

Die Jugendweihe diente als ideologisches Gegenmodell zur Konfirmation und führte zu einem deutlichen Rückgang der Teilnehmerzahlen an kirchlichen Unterweisungsangeboten.

Warum wurde der Begriff "Christenlehre" anstelle von "Religionsunterricht" gewählt?

Der Begriff "Religionsunterricht" war aufgrund seiner missbräuchlichen Verwendung in der nationalsozialistischen Zeit belastet, weshalb man in der DDR auf die Bezeichnung "Christenlehre" auswich.

Welche Rolle spielten "Katecheten" in diesem System?

Katecheten waren kirchliche Helfer, die trotz staatlicher Schikanen die religiöse Unterweisung der Kinder sicherstellten, oft unter schwierigen räumlichen Bedingungen.

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Details

Title
Entwicklungen der Evangelischen Kirche in der DDR in Bezug auf die religiöse Bildung durch die Christenlehre und ihren Einfluss auf die Gesellschaft
Author
Dennis Wiens (Author)
Publication Year
2012
Pages
15
Catalog Number
V191324
ISBN (eBook)
9783656159810
ISBN (Book)
9783656160922
Language
German
Tags
entwicklungen evangelischen kirche bezug bildung christenlehre einfluss theologie religionsunterricht evangelikal DDR religion Glauben Christen Christus Bibelschule gesellschaft Evangelisch
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Dennis Wiens (Author), 2012, Entwicklungen der Evangelischen Kirche in der DDR in Bezug auf die religiöse Bildung durch die Christenlehre und ihren Einfluss auf die Gesellschaft, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/191324
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