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Deutscher Buchmarkt im Medienwandel

Welche Kreise zieht der Medienwandel, und wo positioniert sich darin der deutsche Buchmarkt, innerhalb eines ökonomisch konzentrierten Umfelds?

Titel: Deutscher Buchmarkt im Medienwandel

Seminararbeit , 2010 , 20 Seiten , Note: 1,0

Autor:in: Lars Schyja (Autor:in)

Medien / Kommunikation - Printmedien, Presse
Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Die Arbeit betrachtet die Faktoren des Medienwandels allgemein und bezieht sich schließlich auf die Position deutscher Buchverlage, die in der Medienforschung bisher verhältnismäßig wenig untersucht wurden. Die Analyse beschäftigt sich dabei vor allem auch mit dem Thema wirtschaftlicher Konzentration im deutschen Buchmarkt und möchte ein aktuelles Bild der Branche und erste mögliche Denkansätze für die nahe Zukunft skizzieren.

Leseprobe


Inhaltliche Gliederung

1 Einführung

2 Welche Kreise zieht der Medienwandel?

2.1 Medienbranche

2.2 Kern des Medienwandels

2.2.1 Medienwandel in bisher drei Phasen

2.2.2 Dynamik des Medienwandels

2.2.3 Wettbewerb

2.2.3.1 Medienkonzentration

2.2.3.2 Die Konvergenz der TIME-Branche

2.2.3.3 Cross-Media-Strategien

2.3 Buchmarkt Deutschland

2.3.1 Publikumsverlage

2.3.2 Branchenwandel parallel zum Medienwandel

2.3.2.1 Konzentration und Kettenbildung

2.3.2.2 Kundenbindung

2.3.2.3 Digitale Ansätze für die (nahe) Zukunft

3 Praxisbezogenes Resümee und Ausblick

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die Auswirkungen des fortlaufenden Medienwandels auf die ökonomische Struktur des deutschen Buchmarktes. Dabei wird analysiert, wie sich Verlage innerhalb eines zunehmend konzentrierten Marktumfelds und im Wettbewerb mit anderen Medienbranchen neu positionieren müssen, um trotz digitaler Herausforderungen und veränderter Mediennutzung nachhaltig wettbewerbsfähig zu bleiben.

  • Analyse der Dynamik des Medienwandels und seiner Konsequenzen für Medienunternehmen.
  • Untersuchung der Konvergenz innerhalb der sogenannten TIME-Branche.
  • Erforschung von Strategien wie Cross-Media und Markenbildung im Publikumsverlagssektor.
  • Bewertung der Rolle des stationären Buchhandels und des Einflusses von Digitalisierungstrends.
  • Diskussion über das Spannungsfeld zwischen traditionellen Verlagsstrukturen und notwendiger Innovationskraft.

Auszug aus dem Buch

Kern des Medienwandels

Der aktuelle Medienwandel bezeichnet derzeitige wie zukünftige Veränderungen in der Medienbranche: „Das Medium selbst wird zum Point of Sale“, umschreiben es Friedrichsen, Mühl-Benninghaus und Schweiger gesamtwirtschaftlich (2007, S. 9), in Bezug auf Digitalisierung und das Medium Internet, das sich in den letzten zehn Jahren als neuer elektronischer Medienmarkt etabliert hat (Sjurts, 2002, S. 381). Es geht somit nach Bucher und Püschel (2001) nicht mehr vorrangig um die Erscheinungsform als entscheidendes Kriterium für eine Mediendefinition, wozu sie Zeitungswissenschaftler Robert Brunhuber zitieren, der bereits anno 1907 prognostizierte: „Der Druck . . . ist lediglich eine vorübergehende Erscheinungsform“ (2001, S. 14-15). Stattdessen müssen sich Medienunternehmen mit ganzer Kraft auf den langfristigen Zugang zu und das Produzieren von Content als Schlüsselressource konzentrieren (Gläser, 2008, S. 83). Verschiedene Ausprägungen des Medienwandels sollen in diesem Abschnitt deutlich werden.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einführung: Die Einleitung steckt den Rahmen der Arbeit ab und definiert die Zielsetzung, den Medienwandel aus ökonomischer Sicht mit Fokus auf den Buchmarkt zu untersuchen.

2 Welche Kreise zieht der Medienwandel?: Dieses Kapitel analysiert die theoretischen Grundlagen des Medienwandels, die Konvergenz der TIME-Branche sowie neue Wettbewerbsstrukturen und Strategien für Medienunternehmen.

2.1 Medienbranche: Hier wird die Medienbranche definiert und die Bedeutung der medialen Wertschöpfungskette für das Verständnis des Wandels erläutert.

2.2 Kern des Medienwandels: Der Fokus liegt auf der inhaltlichen Transformation, bei der Content zur zentralen Ressource wird, losgelöst von der bloßen Erscheinungsform.

2.2.1 Medienwandel in bisher drei Phasen: Das Kapitel gliedert den Medienwandel historisch in drei Phasen, von idealistischen Anfängen bis zur heutigen Suche nach tragfähigen Geschäftsmodellen.

2.2.2 Dynamik des Medienwandels: Es wird erörtert, wie gesellschaftlicher Wandel und verändertes Nutzerverhalten das Internet zur treibenden Kraft für tiefgreifende Veränderungen machen.

2.2.3 Wettbewerb: Das Kapitel thematisiert die Homogenität der Web-Strategien und die Notwendigkeit, sich durch hochwertige Inhalte im Wettbewerb zu behaupten.

2.2.3.1 Medienkonzentration: Hier wird das Potenzial zur Dekonzentration durch das Internet gegen die reale Tendenz zur Konzentration in Medienkonzernen abgewogen.

2.2.3.2 Die Konvergenz der TIME-Branche: Die zunehmende Vernetzung von Informationstechnik, Telekommunikation und Medien wird als strategisches Feld für moderne Unternehmen dargestellt.

2.2.3.3 Cross-Media-Strategien: Der Abschnitt verdeutlicht die Strategie, Produkte über möglichst viele Kanäle präsent zu machen, um Kunden nachhaltig an Marken zu binden.

2.3 Buchmarkt Deutschland: Dieser Teil betrachtet spezifisch die Kombination aus ökonomischer Funktion und kulturpolitischer Bedeutung, unter anderem durch die Buchpreisbindung.

2.3.1 Publikumsverlage: Hier wird die Rolle der Publikumsverlage im Spannungsfeld zwischen literarischem Anspruch und kaufmännischem Erfolg analysiert.

2.3.2 Branchenwandel parallel zum Medienwandel: Es wird dargelegt, wie sich der Buchmarkt unter dem Druck von Konzentration und veränderten Rahmenbedingungen wandelt.

2.3.2.1 Konzentration und Kettenbildung: Das Kapitel behandelt die zunehmende Macht von Großverlagen und Handelsketten sowie deren Auswirkungen auf den Wettbewerb.

2.3.2.2 Kundenbindung: Strategien zur Kundenbindung in einem gesättigten Markt durch Markenaufbau und Cross-Media-Ansätze bilden den Kern dieses Abschnitts.

2.3.2.3 Digitale Ansätze für die (nahe) Zukunft: Abschließend werden die Auswirkungen der Digitalisierung, von E-Books bis hin zur Bedeutung privater Online-Rezensionen, beleuchtet.

3 Praxisbezogenes Resümee und Ausblick: Das Schlusskapitel fasst die Notwendigkeit einer individuellen, zukunftsorientierten Aufstellung der Buchverlage zusammen, um im digitalen Zeitalter bestehen zu können.

Schlüsselwörter

Medienwandel, Buchmarkt, Medienökonomie, Konvergenz, TIME-Branche, Publikumsverlage, Cross-Media, Wettbewerb, Medienkonzentration, Content, Digitalisierung, Markenbindung, Buchpreisbindung, Medienmanagement, Wertschöpfungskette.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundlegend?

Die Arbeit befasst sich mit der Analyse des Medienwandels und untersucht, welche Auswirkungen diese Dynamik spezifisch auf den deutschen Buchmarkt hat.

Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Die zentralen Themen sind Medienökonomie, die Konvergenz verschiedener Medienbereiche (TIME-Branche), Strategien für Publikumsverlage sowie der Einfluss von Konzentrationsprozessen und Digitalisierung.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist es, nachzuvollziehen, wie sich der deutsche Buchmarkt innerhalb eines ökonomisch konzentrierten Umfelds positionieren kann, um trotz des Medienwandels nachhaltig erfolgreich zu sein.

Welche wissenschaftliche Methode wird in dieser Arbeit verwendet?

Die Arbeit nutzt eine Literaturanalyse, um den theoretischen Rahmen des Medienwandels abzuleiten und diesen auf die spezifische Situation des Buchmarktes in Deutschland anzuwenden.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Fundierung des Medienwandels und eine detaillierte Betrachtung des deutschen Publikumsbuchmarktes unter Berücksichtigung von Konzentration, Kundenbindung und Digitalisierungsansätzen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit am besten?

Medienwandel, Publikumsverlage, Content, Cross-Media, TIME-Branche und Medienökonomie sind die prägenden Begriffe dieser Seminararbeit.

Welche Rolle spielt die Buchpreisbindung im Kontext des Medienwandels laut der Arbeit?

Die Buchpreisbindung wird als kulturpolitisches Instrument hervorgehoben, das den Buchmarkt vor freien Marktmechanismen schützt und zur Definition des Buches als Kulturgut beiträgt.

Warum wird der Carlsen Verlag im Resümee als Beispiel genannt?

Der Verlag dient als Beispiel für eine erfolgreiche Markenführung und die Anwendung von Cross-Media-Strategien, indem er aus einem traditionellen Produkt wie den Pixi-Büchern überregionale Marken entwickelt.

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Details

Titel
Deutscher Buchmarkt im Medienwandel
Untertitel
Welche Kreise zieht der Medienwandel, und wo positioniert sich darin der deutsche Buchmarkt, innerhalb eines ökonomisch konzentrierten Umfelds?
Hochschule
Ludwig-Maximilians-Universität München  (Institut für Kommunikationswissenschaft und Medienforschung)
Note
1,0
Autor
Lars Schyja (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2010
Seiten
20
Katalognummer
V191484
ISBN (eBook)
9783656162643
ISBN (Buch)
9783656164173
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Buchmarkt Verlage Medienwandel Konvergenz Buchhandel Verlagswesen Medienstrukturen Medienökonomie Digitalisierung wirtschaftliche Konzentration
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Lars Schyja (Autor:in), 2010, Deutscher Buchmarkt im Medienwandel, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/191484
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  20  Seiten
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