Die Geschichte der europäischen Union ist beispiellos. Was im Jahre 1951 mit einer Gemeinschaft für Kohle und Stahl begann, ist heute das, was Victor Hugo als „Die Vereinigten Staaten von Europa“ beschrieb, zum Greifen nahe.
Die heutige EU gliedert sich in 27 Mitgliedsstaaten , sie stellt einen der größten Wirtschaftsräume dar und sichert trotz unzähliger innereuropäischer Kriege in der Historie eine beispiellose Periode des Friedens.
Dennoch gilt die EU ihren Bürgern als undemokratisch, als unsozial, wirtschaftsliberal, als bürokratisch und bürgerfern. So spricht Hans Magnus Enzensberger von Brüssel als einem „sanftem Monster “
Inhaltsverzeichnis
- Einleitung
- Der Vertrag von Lissabon – wesentliche Merkmale
- Die EU: Mehr Haus als Dach
- Demokratiedefizit
- Subsidiarität und Zuständigkeitsverteilung
- Die EU in der Welt
- Wirtschafts- und Währungspolitik nach Lissabon
- Fazit
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Diese Arbeit befasst sich mit dem Vertrag von Lissabon und dessen Auswirkungen auf die Europäische Union. Ziel ist es, die zentralen Merkmale des Vertrags zu analysieren und deren Bedeutung für die Zukunft der EU zu erörtern.
- Entwicklung und Struktur der Europäischen Union
- Demokratiedefizit und Subsidiarität
- Wirtschafts- und Währungspolitik der EU
- Die Rolle der EU in der Welt
- Ziele und Herausforderungen des Vertrags von Lissabon
Zusammenfassung der Kapitel
Einleitung
Die Einleitung bietet eine kurze Einführung in die Geschichte der Europäischen Union und die Entwicklung des Vertrags von Lissabon. Sie beleuchtet auch die Kritikpunkte an der EU und die Notwendigkeit einer Reform.
Der Vertrag von Lissabon – wesentliche Merkmale
Dieses Kapitel analysiert die zentralen Merkmale des Vertrags von Lissabon. Es beleuchtet die Überwindung des Drei-Säulen-Modells der EU und die Stärkung der Rechtspersönlichkeit der Europäischen Union.
Wirtschafts- und Währungspolitik nach Lissabon
Dieses Kapitel behandelt die Auswirkungen des Vertrags von Lissabon auf die Wirtschafts- und Währungspolitik der EU. Es konzentriert sich auf die Veränderungen in der Finanz- und Währungskrise und die Rolle des Euro.
Schlüsselwörter
Die wichtigsten Schlüsselwörter und Themengebiete dieser Arbeit sind: Vertrag von Lissabon, Europäische Union, Demokratiedefizit, Subsidiarität, Wirtschafts- und Währungspolitik, EU-Integration, Außenpolitik, Reform, Identität.
Häufig gestellte Fragen
Was ist der Vertrag von Lissabon?
Der Vertrag von Lissabon ist ein Reformvertrag der Europäischen Union, der die Effizienz, Demokratie und Handlungsfähigkeit der EU stärken sollte.
Was bedeutet das „Demokratiedefizit“ der EU?
Es beschreibt die Kritik vieler Bürger, dass die EU-Institutionen zu bürokratisch, bürgerfern und nicht ausreichend durch direkte Wahlen legitimiert seien.
Welche Rolle spielt das Subsidiaritätsprinzip?
Subsidiarität bedeutet, dass Aufgaben nach Möglichkeit auf der kleinstmöglichen Ebene (z.B. Nationalstaaten) gelöst werden sollen, bevor die EU eingreift.
Wie veränderte der Vertrag die Rechtspersönlichkeit der EU?
Durch den Vertrag erhielt die EU eine eigene Rechtspersönlichkeit und das bisherige Drei-Säulen-Modell wurde überwunden.
Welche Auswirkungen hat der Vertrag auf die Währungspolitik?
Die Arbeit analysiert die Veränderungen in der Wirtschafts- und Währungspolitik, insbesondere im Kontext der Finanzkrise und der Rolle des Euro.
Was meint Enzensberger mit dem „sanften Monster“?
Es ist ein kritisches Bild für die Brüsseler Bürokratie, die trotz friedlicher Absichten als übermächtig und undurchsichtig wahrgenommen wird.
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- Enrico Hahne (Author), 2012, Der Vertag von Lissabon und seine Ziele, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/191491