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Agiles Projektmanagement - Kanban und Scrum

Title: Agiles Projektmanagement - Kanban und Scrum

Seminar Paper , 2011 , 46 Pages , Grade: 1,0

Autor:in: Fahim Halamzie (Author)

Computer Science - Commercial Information Technology
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1. Einleitung

In dieser Arbeit werden die beiden Frameworks Kanban und Scrum als agile Entwicklungsmethoden vorgestellt und anhand von zuvor ausgearbeiteten Kriterien im Hinblick auf Ihre Agilität bewertet.

1.1 Thema
Das Projektmanagement ist eine Thematik die jedes Unternehmen beschäftigt. Immer komplexere Aufgaben lassen sich von einzelnen Individuen nicht mehr kontrollieren und bewältigen, sodass es nötig ist, diese Aufgaben im Kollektiv zu meistern. Die Entwicklung des Projektmanagements führte dazu, dass immer weniger Projekte scheiterten. Ein Grund für dieses Phänomen ist die Einführung von Standards wie beispielsweise ITIL. Doch solche Standards sind recht umfangreich, sodass auf einem, von konstantem Wechsel durchzogenen Markt wie der IT-Markt einer ist, das klassische Projektmanagement zu starr und unflexibel ist, um dieser Schnelllebigkeit Stand zu halten (Munz und Soergel 2007, S.73). Der Ansatz von Kanban in der IT leitet sich aus einer Technik ab, die Ursprünglich aus dem Toyota-Produktionssystem stammt (Glaser et al. 1992, S. 256). Mit diesem in der Öffentlichkeit erstmals 2007 vorgestellten Ansatz, versucht man das Projektmanagement deutlich schlanker zu gestalten, um so die Wahrscheinlichkeit eines erfolgreichen Projektverlaufs drastisch zu erhöhen. Die Motivation dieser Arbeit liegt nun darin, sich mit den Paradigmen des Projektmanagements auseinanderzusetzen und anhand des Agilitätsbegriffs der Vorgehensmodelle Scrum und Kanban, neue Wege in der Softwareentwicklung aufzuzeigen.
Zielgruppe dieser Arbeit sind zum einen das akademische Publikum mit dem Schwerpunkt des Projektmanagements und zum anderen Unternehmen und Mitarbeiter, die am agilen Projektmanagement interessiert sind.

2. Klassisches Projektmanagement
In diesem Kapitel werden zum einen die Erfolgsaussichten von IT-Projekten untersucht und zum anderen auf Probleme klassischer Vorgehensmodelle zur Softwareentwicklung eingegangen.
2.1 Erfolge von IT-Projekten
Der seit 1994 in regelmäßigen Abständen erscheinende CHAOS Report der
Standish Group untersucht die Erfolgsquote von Softwareentwicklungsprojekten (Standish Group 1994).
Die Studien zeigen, dass zwischen 1994 und 2009, die Summe der gescheiterten und nur teilweise erfolgreichen Projekte stetig gesunken sind.
Im Jahr 1994 waren 31% der Projekte gescheitert und 53% verspätet, oder mit einer Budgetüberschreitung verbunden (Standish Group 1994).

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. EINLEITUNG

1.1 THEMA

1.2 ZIELSETZUNG

1.3 VORGEHENSWEISE

2. KLASSISCHES PROJEKTMANAGEMENT

2.1 ERFOLGE VON IT-PROJEKTEN

2.2 PROBLEME DER KLASSISCHEN SOFTWARENTWICKLUNG

2.3 DAS WASSERFALLMODELL

3. AGILITÄT IN DER SOFTWARENTWICKLUNG

3.1 BEGRIFFSDEFINITION

3.2 WERTE DES AGILEN MANIFESTS

3.3 PRINZIPIEN DES AGILEN MANIFESTS

3.4 ZUSAMMENFASSUNG DER BEWERTUNGSKRITERIEN

4. KANBAN IN DER IT

4.1 VISUALISIERUNG DER WERTSCHÖPFUNGSKETTE

4.2 WIP-BEGRENZUNG

4.3 DAS PULL-PRINZIP

4.4 DIE KAIZEN-KULTUR

5. SCRUM

5.1 ROLLEN

5.2 SCRUM EREIGNISSE

5.3 SCRUM ARTEFAKTE

6. BEWERTUNG

6.1 NUTZWERTE

6.1.1 Unvorhergesehene Änderungen

6.1.2 Akzeptanz, Forderung und Förderung von Wandel

6.1.3 Projekterfolg und Kundenzufriedenheit

6.1.4 Direkte Kommunikation

6.1.5 Nutzereinbindung

6.1.6 Kurze Release Zyklen

6.1.7 Freiheit und Vertrauen

6.1.8 Reflektionsphasen

6.1.9 Nutzwert Ergebnisse

7. FAZIT UND WEITERFÜHRENDE FRAGEN

Zielsetzung & Themen

Ziel dieser Arbeit ist es, die agilen Frameworks Kanban und Scrum im Kontext der Softwareentwicklung zu analysieren und mittels einer Nutzwertanalyse anhand von definierten Agilitätskriterien zu bewerten, um ihre Eignung für moderne IT-Projekte aufzuzeigen.

  • Grundlagen des klassischen Projektmanagements und deren Herausforderungen
  • Definition und Kernwerte von Agilität in der Softwareentwicklung
  • Funktionsweise und Prinzipien von Kanban
  • Methodik und Artefakte von Scrum
  • Vergleichende Bewertung der beiden Ansätze basierend auf Nutzwert-Kriterien

Auszug aus dem Buch

3.1 Begriffsdefinition

Agilität ist eines der zentralen Begriffe dieser Arbeit und aus diesem Grund wird der Begriff Agilität im Folgenden näher eingegrenzt.

Highsmith definiert Agilität mit dem Zitat: "Agility is the ability to both create and respond to change in order to profit in a turbulent business environment"(Highsmith 2002, S.29).

Goldman et al. (1995 S. 42) haben eine sehr umfassende Definition für Agilität verfasst: „Agility is dynamic, context specific, aggressively change-embracing and growth-oriented. It is not about improving efficiency, cutting costs or battening down the business hatches to ride out fearsome competitive ‘storms.’ It is about succeeding and about winning: about succeeding in emerging competitive arenas, and about winning profits, market share and customers in the very center of the competitive storms many companies now fear“.

Im Kontext dieser Arbeit besteht Agilität im Kern aus vier Elementen, welche aus den obigen Definitionen abgeleitet und im Folgenden vorgestellt werden. Zudem werden diese Elemente als Kriterien für die Bewertung agiler Methoden benutzt.

Zusammenfassung der Kapitel

1. EINLEITUNG: Einführung in die Problematik starrer Projektmanagement-Methoden und Vorstellung der Zielsetzung sowie Vorgehensweise der Arbeit.

2. KLASSISCHES PROJEKTMANAGEMENT: Analyse der Erfolgsquoten von IT-Projekten sowie Untersuchung der Ursachen für das Scheitern klassischer Vorgehensmodelle wie dem Wasserfallmodell.

3. AGILITÄT IN DER SOFTWARENTWICKLUNG: Herleitung des Agilitätsbegriffs, Vorstellung des Agilen Manifests und Erarbeitung der Bewertungskriterien für agile Methoden.

4. KANBAN IN DER IT: Detaillierte Betrachtung des Kanban-Frameworks, seiner Prinzipien wie Visualisierung, WIP-Begrenzung, Pull-Prinzip und der Kaizen-Kultur.

5. SCRUM: Erläuterung der Scrum-Methodik mit Fokus auf Rollen, Ereignisse und Artefakte.

6. BEWERTUNG: Durchführung einer Nutzwertanalyse, bei der Kanban und Scrum anhand der zuvor definierten Kriterien wie Flexibilität, Kommunikation und Kundenzufriedenheit gegenübergestellt werden.

7. FAZIT UND WEITERFÜHRENDE FRAGEN: Zusammenfassende Bewertung der Ergebnisse, kritische Reflexion des Vorgehens und Ausblick auf weiterführende Fragestellungen.

Schlüsselwörter

Projektmanagement, Agilität, Kanban, Scrum, Softwareentwicklung, Wasserfallmodell, Agiles Manifest, Nutzwertanalyse, Kundenzufriedenheit, WIP-Begrenzung, Kaizen, IT-Projekte, Prozessoptimierung, Product Backlog, Sprints.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Untersuchung und dem Vergleich der beiden agilen Vorgehensmodelle Kanban und Scrum im Kontext der IT-Projektentwicklung.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen umfassen die Problematik klassischer Vorgehensweisen, die Grundlagen agiler Philosophie, die spezifische Ausgestaltung von Kanban und Scrum sowie deren vergleichende Bewertung.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, basierend auf einer wissenschaftlichen Nutzwertanalyse zu ermitteln, wie Kanban und Scrum im Hinblick auf definierte Agilitätskriterien abschneiden, um deren Praxistauglichkeit zu bewerten.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Als methodische Grundlage dient eine Nutzwertanalyse (NWA), durch die verschiedene qualitative Kriterien in eine quantifizierbare Bewertung überführt werden, um die Methoden vergleichbar zu machen.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Darstellung der Schwächen des klassischen Projektmanagements, die theoretische Fundierung von Agilität, die detaillierte Beschreibung der Funktionsweisen von Kanban und Scrum sowie deren abschließende Bewertung.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Kernbegriffe sind Agilität, Scrum, Kanban, Nutzwertanalyse, Softwareentwicklung, Prozessoptimierung und Kundenzufriedenheit.

Warum wird eine Nutzwertanalyse anstelle einer reinen Kosten-Nutzen-Rechnung durchgeführt?

Die Nutzwertanalyse ermöglicht es, auch nicht-monetäre Faktoren wie Flexibilität, Teamvertrauen und Kommunikation in die Bewertung einzubeziehen, was für den Erfolg agiler IT-Projekte wesentlich aussagekräftiger ist.

Welche Rolle spielt die "Kaizen-Kultur" in Kanban?

Kaizen, verstanden als kontinuierliche Verbesserung, ist ein fundamentaler Bestandteil von Kanban, der darauf abzielt, durch eigenverantwortliche Mitarbeit der Beteiligten die Qualität und Produktivität stetig zu steigern.

Warum wird im Fazit von einem "Gleichstand" gesprochen?

Obwohl die Nutzwertanalyse einen minimalen Punktevorzug für eine Methode ergab, ist dieser so gering, dass die Arbeit den Schluss zieht, dass beide Methoden je nach Kontext ihre spezifischen Berechtigungen und Vorzüge haben.

Welche Aspekte wurden in der Arbeit nicht explizit betrachtet?

Die Arbeit klammert juristische und rein finanzielle Aspekte bei der Implementierung agiler Modelle aus und konzentriert sich primär auf die organisatorischen und methodischen Charakteristika.

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Details

Title
Agiles Projektmanagement - Kanban und Scrum
College
University of Duisburg-Essen
Grade
1,0
Author
Fahim Halamzie (Author)
Publication Year
2011
Pages
46
Catalog Number
V191527
ISBN (eBook)
9783656164340
ISBN (Book)
9783656164470
Language
German
Tags
Kanban Scrum Agiles Projektmanagement APM PM; Projektmanagement Agil Wirtschaftsinformatik Softwareentwicklung IT-Projekte Projekte
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Fahim Halamzie (Author), 2011, Agiles Projektmanagement - Kanban und Scrum, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/191527
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