Weihnachten und Ostern sind eine rhythmische Alternierung von zwei voneinander untrennbaren Formen der Geburt, jene der Geburt der Ewigkeit in die Zeit hinein und die Wiedergeburt der Zeit in der Herrlichkeit der Ewigkeit. Sie bilden einen rhythmisierten interdependenten zeitlichen Kreislauf, den die Riten des Jahreskreises zum Zweck der Einbindung des Menschen in diesen Heilskreislauf zu erfassen suchen.
Inhaltsverzeichnis
- OSTERKULTUR
- Feste und Rituale
- Die Zeit
- Transzendierung
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Dieser Text analysiert die Osterkultur als temporale Ausprägung einer Auferstehungs- und Heilskultur. Die Arbeit untersucht die Bedeutung von Festen und Ritualen im Kontext der Osterzeit und beleuchtet die Rolle der Zeit in der Menschwerdung und spirituellen Entwicklung.
- Die Beziehung zwischen Festen, Ritualen und der Konsolidierung von Gruppenidentität
- Die Verbindung von Festen mit der natürlichen und geistigen Ordnung
- Die Rolle der Zeit in der Menschwerdung und spirituellen Entwicklung
- Das Konzept der Transzendierung und die Bedeutung der Befreiung von der Bedingtheit durch die Zeit
- Die Wechselwirkungen zwischen Zeit, Psyche und Intellekt
Zusammenfassung der Kapitel
OSTERKULTUR
Feste und Rituale
Dieser Abschnitt untersucht die Funktion von Festen und Ritualen in der Osterkultur. Es wird argumentiert, dass Feste eine soziale und spirituelle Bedeutung haben und zur Bestätigung und Konsolidierung von Gruppenidentität beitragen. Der Text vergleicht den kommerzialisierten Charakter der Festkultur mit der organischen und geistigen Verbindung von Festen mit der Natur.
Die Zeit
Dieser Abschnitt beleuchtet die Bedeutung der Zeit in der Osterkultur. Der Text erklärt, wie die Zeit den Menschen fundamental bedingt und die wiederkehrenden Festtagsrituale der Zeitdauer Struktur und Sinn verleihen. Er untersucht die Verbindung von Zeit und Psyche und verweist auf neurophysiologische und philosophische Perspektiven auf das Konzept der Zeit.
Transzendierung
Dieser Abschnitt diskutiert das Konzept der Transzendierung der Zeit und die Bedeutung der Befreiung von der Bedingtheit durch die Zeit. Der Text untersucht die südasiatische Philosophie und die Konzepte von Manas und Buddhi in Bezug auf die Hemisphären des Gehirns. Es wird argumentiert, dass die Transzendierung zur Befreiung vom Rad der Wiedergeburten führt und zur Dekonditionierung des Menschen führt.
Schlüsselwörter
Die wichtigsten Schlüsselwörter und Themen des Textes sind: Osterkultur, Auferstehung, Heilskultur, Feste, Rituale, Zeit, Transzendierung, Befreiung, Psyche, Intellekt, Hemisphären, Karma, Wiedergeburt, Dekonditionierung, Menschwerdung, spirituelle Entwicklung.
Häufig gestellte Fragen
Was bedeutet "Osterkultur" im spirituellen Sinne?
Sie wird als Auferstehungs- und Heilskultur verstanden, die den Menschen in einen rhythmischen Kreislauf von Zeit und Ewigkeit einbindet.
Welche Funktion haben Rituale in der Osterzeit?
Rituale dienen der Konsolidierung von Gruppenidentität und verleihen der Zeitdauer durch wiederkehrende Handlungen Struktur und Sinn.
Wie wird das Konzept der "Zeit" in dieser Arbeit betrachtet?
Zeit wird als fundamentale Bedingung des menschlichen Daseins analysiert, die durch Feste transzendiert werden kann.
Was versteht man unter der "Transzendierung der Zeit"?
Es ist der Versuch, sich von der Bedingtheit durch die Zeit zu befreien, oft verbunden mit spiritueller Entwicklung und Konzepten wie der Dekonditionierung.
Wie hängen Weihnachten und Ostern zusammen?
Sie bilden eine rhythmische Alternierung: Die Geburt der Ewigkeit in die Zeit (Weihnachten) und die Wiedergeburt der Zeit in der Ewigkeit (Ostern).
- Arbeit zitieren
- D.E.A./UNIV. PARIS I Gebhard Deissler (Autor:in), 2012, Osterkultur - Temporale Aspekte einer Auferstehungs- und Heilskultur, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/191532