Migration älterer Menschen in den Regionen Deutschlands – Zuzüge von Senioren als Chance für ostdeutsche Gemeinden?


Bachelorarbeit, 2011

44 Seiten, Note: 2,0


Leseprobe

Inhalt:

1. Einleitung

2. Grundlagen
2.1 Definition „Ältere Menschen“
2.2 Wanderungen
2.3 Demografische Alterung

3. Empirische Grundlagen
3.1 Daten zur Binnenmigration älterer Menschen
3.2 Trends der demografischen Alterung
3.3 Trends der Binnenmigration

4. Gründe für die Binnenmigration älterer Menschen

5. Auswirkungen von Migrationsbewegungen für Städte und Gemeinden
5.1 Probleme in Städten durch den Verlust von Einwohnern
5.2 Vorteile der Gemeinden durch den Zuzug von Senioren

6. Bereits durchgeführte Aktivitäten zur Stärkung des Zuzugs von Senioren
6.1 Zukünftige finanzielle Lage von Senioren
6.2 Bereits existierende Ansätze der Anwerbung von Senioren
6.3 Schaffung altersgerechten Wohnraums
6.4 Diskussion der Maßnahmen

7. Fazit

Literaturverzeichnis:

1. Einleitung

Seit Jahren rückt der demografische Wandel immer mehr in den Fokus des öffentlichen Interesses. Es kann davon ausgegangen werden, dass dieses Thema auch zukünftig an Bedeutung zunehmen wird, da sich die Auswirkungen des demografischen Wandels in den nächsten Jahrzehnten in voller Stärke zeigen werden. Die Entwicklungen, die mit dem demografischen Wandel einhergehen, wie z.B. eine niedrige Geburtenrate und einem damit verbundenen Bevölkerungsrückgang, sowie einer zunehmenden Alterung der verbleibenden Bevölkerung sind kein deutsches Phänomen, sondern können in fast allen Industrienationen so beobachtet werden. Die Brisanz dieser Entwicklung liegt darin, dass große Teile des öffentlichen Systems, wie z.B. der Gesundheitssektor, das Rentensystem, oder auch das Angebot von Arbeitskräften, von den Auswirkungen des demografischen Wandels betroffen sind. Insbesondere die neuen Bundesländer sind von dem eingangs angesprochenen Bevölkerungsrückgang betroffen. Seit der Wiedervereinigung Deutschlands haben die neuen Bundesländer bis zum Jahr 2009 zusammen 12,3% ihrer Einwohner von 1990 verloren (vgl. Eigene Berechnung nach Thüringer Landesamt für Umwelt und Geologie). Dies führt dazu, dass die Existenz einiger ostdeutscher Gemeinden bedroht ist (vgl. o.V. 2008). Daher soll dass Ziel der vorliegenden Arbeit die Klärung der Frage sein, ob der Zuzug von älteren Menschen eine Chance für ostdeutsche Gemeinden darstellt, den Verlust durch Abwanderungen auszugleichen. Während in den USA schon seit Jahren eine große Zahl von Wanderungen älterer Menschen innerhalb Amerikas zu beobachten ist und dieses Thema seit längerem Gegenstand wissenschaftlicher Untersuchungen ist, so wurde diesem Thema in Deutschland bisher wenig Aufmerksamkeit entgegen gebracht. Im Anschluss dieser Einleitung sollen zunächst einige grundlegende Begriffe näher betrachtet werden. Da diese Arbeit ein Augenmerk auf die Wanderung älterer Menschen legt, soll zunächst festgelegt werden welche Kriterien eine Person erfüllen muss, um zu der Gruppe der älteren Menschen gezählt zu werden. Anschließend wird ein kurzer Überblick über einige theoretische Erklärungen zur Entstehung von Wanderungen gegeben. Abschließen soll dieses Kapitel mit der Erklärung, was unter dem Begriff demografische Alterung zu verstehen ist. Das dritte Kapitel der Arbeit soll die nötigen empirischen Grundlagen vermitteln. Dieses beinhaltet einen Überblick über verschiedene Zahlen zur Binnenmigration älterer Menschen, sowie zu beobachtende Entwicklungen der demografischen Alterung und der Binnenmigration. Da davon auszugehen ist, dass sich die Motive unterscheiden, die die verschiedenen Altersgruppen zu einer Wanderung verleiten, soll im vierten Kapitel explizit auf diese Gründe eingegangen werden. Im Anschluss daran soll das Interesse auf die Auswirkungen, die eine Veränderung der Einwohnerzahl für eine Gemeinde mit sich bringt, gelegt werden. Dieses soll auf zwei Arten geschehen, zum einen sollen Probleme aufgezeigt werden, die durch Abwanderung von Bevölkerung entstehen und zum anderen soll erklärt werden, welche Vorteile Gemeinden durch den Zuzug von Senioren zu erwarten haben. Das sechste Kapitel dieser Arbeit beschäftigt sich mit bereits von Gemeinden durchgeführten Konzepten, die den Zuzug von älteren Menschen verstärken soll. Im Zuge dessen wird der Versuch unternommen die zukünftige finanzielle Lage von Senioren abzuschätzen. Darüber hinaus sollen Konzepte zum Anwerben von Senioren, welche bereits von Städten in der Praxis umgesetzt wurden aufgezeigt werden und es soll die Frage geklärt werden, welcher Wohnraum von Senioren gewünscht wird. Im letzten Punkt dieses Kapitels sollen die bereits existierenden Versuche der Anwerbung kritisch betrachtet und diskutiert werden. Den Abschluss dieser Arbeit bildet das Fazit im siebten Kapitel. Hier sollen noch einmal die zentralen Erkenntnisse dieser Arbeit aufgezeigt und eine Antwort auf die Frage, ob der Zuzug von Senioren eine Chance für ostdeutsche Gemeinden darstellt, gegeben werden.

2. Grundlagen

Im Folgenden sollen die zentralen Begriffe dieser Arbeit näher erläutert bzw. definiert werden.

2.1 Definition „Ältere Menschen“

Die Frage, ab wann eine Person zum Kreis der älteren Menschen zählt, ist nicht leicht zu klären, da in der Literatur unterschiedliche Altersgrenzen hierzu angegeben werden. Häufig wird ein Alter von 65 Jahren genannt, da dieses das gesetzliche Renteneintrittsalter darstellt und gut in statistische Darstellungen passt, die in aller Regel in 5-Jahresschritten vorgenommen werden (Vgl. Wittwer-Backofen 1999:17). Hinsichtlich des Renteneintrittalters soll an dieser Stelle darauf hingewiesen werden, dass in der Praxis oftmals vor dem 65. Lebensjahr die Erwerbstätigkeit beendet wird. Im Jahr 2008 lag das durchschnittliche Alter beim Austritt aus dem Berufsleben bei 63,5 Jahren (vgl. Statistisches Bundesamt 2010: 3). Hinzu kommt, dass die Altersgrenze zum Renteneintritt immer weiter angehoben wird, so dass zukünftige Arbeitnehmer zukünftig erst mit einem Alter von 67 Jahren ohne Abschläge in ihren Bezügen in Rente gehen können (vgl. o.V. 2007). Allerdings muss innerhalb der Gruppe der älteren Menschen noch einmal zwischen jungen Alten und alten Alten (Hochbetagte) unterschieden werden. Der Unterschied zwischen jungen Alten und Hochbetagten ist weniger eine chronologische Frage, als eine Frage der körperlichen Verfassung. Junge Alte sind weitgehend frei von körperlichen Gebrechen, die sie einschränken. Ihr guter gesundheitlicher Zustand erlaubt es dieser Gruppe einen aktiven Lebensstil zu führen. Die Gruppe der Hochbetagten ist durch körperliche Probleme gekennzeichnet. Diese Probleme können das alltägliche Leben der Betroffenen stark einschränken. Da die körperlichen Gebrechen zu sehr individuellen Zeitpunkten einsetzen, ist die Festsetzung einer chronologischen Grenze, ab wann eine Person als hochbetagt anzusehen ist, nur wenig sinnvoll. Dennoch wird diese Grenze in der Literatur aus praktischen Gründen bei einem Alter von 75 bis 80 Jahren festgesetzt (vgl. Wittwer-Backofen 1999: 17).

2.2 Wanderungen

Das Thema Migration wird von einer großen Zahl wissenschaftlicher Disziplinen, wie beispielsweise der Anthropologie, über die Demografie bis hin zur Rechtswissenschaft und der Soziologie betrachtet (vgl. Geis 2005: 15). Ebenso gibt es eine große Zahl von Theorien zur Entstehung von Migration. Aufgrund der vielen existierenden Theorien ist es im Rahmen dieser Arbeit nicht möglich, ausführlicher auf diese einzugehen. Dennoch soll ein kurzer Überblick, der keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt, gegeben werden. Rational-Choice-Modelle basieren in ihrem Ursprung auf einer makroökonomischen Ausrichtung und betrachteten Einkommensgrößen und Arbeitmarktindikatoren in Herkunfts- und Zielregionen, um das Entstehen von Migration zu erklären (Ebd.: 16). Neuere Ansätze dieser Modelle sind allerdings nicht mehr ausschließlich auf Makroebene fixiert und beziehen auch Einflüsse auf der Mikroebene mit ein. So werden nun nicht mehr nur unterschiedlich hohe Löhne, sondern auch Kostenfaktoren, wie Reisekosten, nicht erhaltene Löhne etc. berücksichtigt. Neben diesen rein monetären Größen werden vermehrt soziale Aspekte „wie der Verlust der familiären Bindung“ (Ebd.: 16) als eine Art Kostenfaktor behandelt, der in die Kalkulation des potenziellen Migranten einfließt. Hierdurch verlässt das Rational-Choice-Modell eine rein ökonomische Ebene. In Anlehnung an physikalische Gesetze sind die Gravitationstheorien zu sehen (Ebd.: 18). „Die zentrale Aussage dieser Modelle ist die Abnahme des Migrationsvolumens mit der Entfernung der zwei betrachteten Orte“ (Ebd.: 19). Um ein besseres Verständnis für Gravitationstheorien zu erzeugen, soll kurz das Modell nach Dodd betrachtet werden. Dieses Modell geht davon aus, dass die Stärke des Migrationsaufkommens zwischen einer Region A und Region B (Ie) umso stärker ist, je größer die Population in A, oder B (PA; PB) ist und je länger der beobachtete Zeitraum (T) ist. Im Gegensatz dazu nimmt die Migrationshäufigkeit ab je größer die zu überbrückende Distanz (L) ist (Ebd.: 19). Die Migrationshäufigkeit wird ebenfalls durch eine Konstante (k) beeinflusst. Sie beschreibt „jede Art der Interaktion in einer bestimmten Kultur und einem bestimmten Zeitalter“ (vgl. Feser et al 2008: 4). Dieses lässt sich in folgender Formel ausdrücken: Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Eine Erklärung für die Entstehung von Migration aus neoklassischer Sicht versucht der Humankapitalansatz zu liefern (vgl. Geis 2008: 22). Nach diesem Ansatz sind ökonomische Umstände und die Wahrscheinlichkeit der Teilhabe an diesen die Hauptauslöser von Migration. Migration dient also in erster Linie zur Maximierung des eigenen Einkommens. Hierbei herrschen die Grundannahmen, dass alle Individuen rational handeln, d.h. „ihnen liegen vollständige Informationen vor, und sie haben ein umfassendes Wissen über die Zukunft“ (Ebd.: 23). Des Weiteren wird von Vollbeschäftigung ausgegangen und das ein Umzug keinerlei Kosten verursacht. Von diesen engen Annahmen wurde allerdings vermehrt Abstand genommen. So wird im Humankapitalansatz der Migration zwar weiterhin davon ausgegangen, dass die Maximierung des eigenen Einkommens ein Hauptmotiv der Migration ist (Ebd.: 24), aber die Annahme eines homogenen Arbeitsmarktes wird für die Annahme individueller Arbeitsmarktbedingungen aufgegeben. Des Weiteren wird von der Annahme perfekter Märkte Abstand genommen und der Prozess der Wanderung mit Kosten bedacht. Diese Kosten beinhalten sowohl monetäre Werte, wie Reise- und Transportkosten, oder auch Verdienstausfälle, als auch nicht monetäre Aspekte wie psychologische Kosten, die aus dem Verlust der gewohnten Umgebung und des sozialen Netzwerkes resultieren (Ebd.: 24). Diese Kosten werden als eine Investition angesehen, die sich für die wandernde Person zukünftig rentieren soll. Generell gilt, dass eine Person eher bereit ist, den Aufwand einer Wanderung auf sich zu nehmen, je größer die zu erzielenden Einkünfte am Zielort sind, je länger sie noch im Erwerbsleben verbleiben wird und je geringer die Kosten der Wanderung sind (Ebd.: 25). Neben dieser rein theoretischen Auseinandersetzung mit der Entstehung von Migration soll später in dieser Arbeit die real beobachtete Wanderung innerhalb Deutschlands thematisiert werden. Die dabei betrachteten Daten zur Zahl der Wanderungen in Deutschland werden mit Hilfe der Meldepflicht erhoben. Wanderungen über die Grenzen Deutschlands hinaus gelten dabei als Außenwanderungen, während Wanderungen über Gemeindegrenzen hinaus als Binnenmigration gewertet werden (vgl. http://www.destatis.de/jetspeed/portal/cms/Sites/destatis/Internet/DE/Content/Statistiken/Bevoelkerung/Wanderungen/Aktuell,templateId=renderPrint.psml). Wanderungen die innerhalb der Gemeindegrenzen stattfinden, die so genannten Ortsumzüge, fließen nicht in die Statistik mit ein. Die Daten zur Wanderung werden monatlich erfasst und beziehen sowohl deutsche, als auch nicht-deutsche Personen mit ein (vgl. Statistisches Bundesamt 2008: 3).

2.3 Demografische Alterung

Der Begriff demografische Alterung beschreibt die Zunahme des durchschnittlichen Alters einer betrachteten Bevölkerung. Um das durchschnittliche Alter einer Bevölkerung zu messen, stehen verschiedene statistische Indikatoren zur Verfügung (vgl. Birg & Flöthmann 2002: 397). Zu diesen Indikatoren gehören beispielsweise „die Lebenserwartung im Zeitpunkt der Geburt bzw. die fernere Lebenserwartung in einem bestimmten Alter“ (Ebd.: 388), oder auch das Medianalter, das erwartete Medianalter, der Altenquotient, der relative Anteil der Altersgruppen, oder auch der Anteil, sowie die absolute Zahl der Betagten, bzw. der Hochbetagten. Das Medianalter gibt ein Alter an, dass die betrachtete Bevölkerung, bezogen auf diesen Wert, in zwei Gruppen aufteilt, nämlich in jüngere und ältere (Ebd.: 388). Das erwartete Medianalter wird mit Hilfe einer „fiktiven Gruppe von z.B. 100000 Neugeborenen, das mit der geltenden, in der Sterbetafel festgehaltenen Sterbewahrscheinlichkeit ermittelt wird“ (vgl. Renteln-Kruse 2009: 12), beschrieben. Der Altenquotient beschreibt die Anzahl der 60-Jährigen und Älteren, die auf 100 Personen im Alter von 20 bis unter 60 Jahren kommen. Allerdings werden zum Teil auch andere Altersgrenzen verwendet, so dass der Altenquotient in manchen Fällen die Anzahl der 65-Jährigen und Älteren auf 100 Personen im Alter von 15 bis unter 65 Jahren beschreibt. Der relative Anteil von Altersgruppen gibt Aufschluss darüber, wie groß der prozentuale Anteil einer bestimmten Altersgruppe, wie z.B. der unter 20-Jährigen, an der Gesamtbevölkerung ist (vgl. Birg & Flöthmann 2002: 389). Auf die Mechanismen, die die demografische Alterung beeinflussen, und deren Entwicklung soll unter dem Punkt 3.2 dieser Arbeit näher untersucht werden.

3. Empirische Grundlagen

3.1 Daten zur Binnenmigration älterer Menschen

Im Vergleich zu anderen Ländern nimmt die Binnenmigration älterer Menschen in Deutschland aufgrund ihres geringen Aufkommens und ihrer vergleichsweise geringen Effekte auf die Zielgebiete eine untergeordnete Rolle ein. Insbesondere in den USA lässt sich seit einem längeren Zeitraum die Wanderung älterer Menschen beobachten (vgl. Birg & Flöthmann 1995: 5). Dieses führte „zu institutionalisierten Formen des Zusammenlebens […], die in Europa weitgehend unbekannt sind. Z.B. gibt es ganze Städte oder Stadtteile, in denen nur Menschen nach Erreichen einer bestimmten Altersgrenze bzw. einem bestimmten Altersintervall zuziehen dürfen“ (Ebd.: 5). Besonders der Bundesstaat Florida weist eine Vielzahl solcher speziellen Seniorensiedlungen auf. Es wurden besonders im Nordosten der USA Senioren umworben, in den „Sunshine State“ zu ziehen, was dazu führte, dass Florida heutzutage den höchsten Altenquotient der Vereinigten Staaten aufweist (vgl. Friedrich 2008: 185). Ein Grund für das unterschiedliche Wanderungsverhalten in den USA und Deutschland ist in der größeren Mobilität der amerikanischen Gesellschaft zu suchen (vgl. Faßmann 2007). Diese größere Mobilität lässt sich auch im Vergleich der Senioren beider Staaten feststellen. So wandern amerikanische Senioren in etwa drei Mal so häufig wie deutsche Senioren (vgl. Schlag 2002: 89). Allerdings gibt es einige Anzeichen, die darauf hindeuten, dass sich das Wanderungsverhalten dieser Personengruppe zukünftig ändern könnte. Wie bereits erwähnt, befinden sich die meisten Personen bei ihrem Eintritt in den Ruhestand in guter körperlicher Verfassung, und die Gesundheit einer Person ist einer der entscheidenden Faktoren, ob sie die Strapazen einer Wanderung auf sich nimmt, oder nicht (vgl. Birg & Flöthmann 1995: 7). Auf europäischer Ebene ergibt sich das Bild, dass speziell die mediterranen Gebiete und auch die Inseln und Küstenregionen Spaniens von einem Zuzug von Personen aus West- und Mitteleuropa profitieren (vgl. Friedrich 2008: 185). Dieses soll allerdings nicht weiter berücksichtigt werden, da in dieser Arbeit die Migration älterer Menschen innerhalb Deutschlands im Vordergrund steht, welche nun näher betrachtet werden soll. Analysiert man die Binnenwanderung älterer Menschen über Ländergrenzen hinweg, so lassen sich deutliche Fort- bzw. Zuzugsregionen innerhalb Deutschlands erkennen. Nach Berechnung des Binnenwanderungssaldo weisen Nordrhein-Westfalen, Hamburg und Berlin starke Verluste auf und sind somit als klare Fortzugsregionen auszumachen. Niedersachsen, Sachsen-Anhalt und Bremen weisen geringe Verluste auf. Die Binnenwanderungssalden des Saarlands, Baden-Württembergs und Thüringens sind in etwa ausgeglichen. Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen und Rheinland-Pfalz weisen geringe Wanderungsgewinne auf. Schleswig-Holstein, Brandenburg und insbesondere Bayern weisen nach Berechnung des Wanderungssaldos starke Gewinne auf. Diese drei Bundesländer lassen sich klar als Zuzugsregionen ausmachen (Ebd.: 188). Des Weiteren ist zu beobachten, dass drei der fünf neuen Bundesländer von dem Zuzug von Senioren zu profitieren scheinen. Betrachtet man die einzelnen Kreise nach ihren Nettobinnenwanderungsraten der Personen 65 Jahre und älter, so lassen sich insbesondere drei Zielregionen erkennen. Die erste Zielregion ist in Norddeutschland verortet. Besonders Kreise wie z.B. Nordfriesland, Schleswig-Flensburg, Dithmarschen, Plön, oder auch Ostholstein weisen starke Wanderungsgewinne auf (Ebd. 189). Diese Wanderungsgewinne haben zu einem großen Teil ihren Ursprung in den Wanderungen älterer Menschen aus dem Raum Hamburg, die diesen Ballungsraum verlassen um sich in den landschaftlich attraktiven Küstenregionen niederzulassen (Ebd.: 190). Die zweite Zielregion umfasst beispielsweise die Landkreise Potsdam-Mittelmark, Havelland, Oberhavel, Barnim, Märkisch-Oderland, Oder-Spree, Dahme-Spreewald, Teltow-Fläming, oder auch Potsdam-Mittelmark. Die Zuzüge in diesen Landkreisen lassen sich durch die Abwanderungen älterer Menschen aus Berlin ins Umland erklären, während kaum weiträumige Wanderungen in diese Regionen stattfinden (Ebd.: 190). Die dritte Zielregion mit Landkreisen wie beispielsweise Oberallgäu, Ostallgäu, Garmisch-Partenkirchen, Landsberg am Lech, Rosenheim oder auch Traunstein (Ebd.: 189), profitiert zum einen durch Suburbanisierungseffekte Münchens und zum anderen durch fernwanderungsbedingte Zuzüge aufgrund der reizvollen Landschaft (Ebd.: 190). Die Mitte Deutschlands gibt ein heterogenes Bild ab. Hier weisen die Kreise ein ausgeglichenes Wanderungssaldo oder auch leichte Gewinne, bzw. Verluste in der Wanderungsstatistik auf (Ebd.: 190). Weitergehend ist zu beobachten, dass insbesondere Ballungsgebiete, wie zum Beipsiel das Ruhrgebiet, die Regionen um München, Berlin, Hamburg, Stuttgart, oder auch Teile des Rhein-Main-Gebiets von älteren Menschen verlassen werden (Ebd. 189). Betrachtet man die Altersstruktur der Personen, die innerhalb Deutschlands wanderten, so lässt sich feststellen, dass einige Altersgruppen signifikant häufiger wandern als andere. Diese Unterschiede lassen sich durch die verschiedenen Berufs-, Familien- und Lebenszyklen erklären. Der erste Anstieg der Wanderungshäufigkeit setzt bei den 1-2 Jährigen ein. Zu erklären ist diese Beobachtung dadurch, dass diese Kinder der erste Nachwuchs einer Familie sind, der den Umzug in eine größere Wohnung nötig macht.Der zweite merkliche Anstieg der Wanderungshäufigkeit setzt bei den 15-16 Jährigen ein. Zu erklären ist diese Entwicklung dadurch, dass hier bei einigen Personen die Schullaufbahn abgeschlossen wurde und für eine Ausbildungsstelle der Wohnsitz gewechselt werden muss, bzw. (bei den etwas älteren Personen) durch das erste selbstverdiente Geld der Auszug aus dem Elternhaus ermöglicht wird. Bezogen auf 1000 Einwohner des jeweiligen Alters wies die Altersgruppe der 24-25 Jährigen 104 Wanderungen pro 1000 Einwohner des jeweiligen Alters auf. Dieses stellt den höchsten Wert aller Altersgruppen im Jahr 2004 dar. Anschließend nimmt die Wanderungshäufigkeit kontinuierlich ab. Diese lässt sich dadurch erklären, dass in diesem Alter oftmals eine Familie gegründet wird und diese Familie ihren Wohnsitz nur in Ausnahmefällen wechselt und bestrebt ist, diesem treu zu bleiben. Bei den 65-Jährigen wanderten lediglich ca. 10 Personen (bezogen auf 1000 Personen des selben Alters) (Ebd.: 186). Dieser Wert sinkt sogar bis zum 72. und 73. Lebensjahr auf 7 wandernde Personen, was das Minimum aller Altersstufen darstellt. Die anschließend steigende Zahl der Wanderungen lässt sich durch so genannte „netzwerkorientierte Wanderungen“ (vgl. Peter 2009: 79) erklären. Diese Wanderungen ergeben sich beispielsweise dadurch, dass eine Person sich aufgrund gesundheitlicher Einschränkungen nicht mehr alleine versorgen kann, oder ein Ehepartner, der diese Pflegeaufgaben bisher übernahm, verstarb, so dass ein Umzug zurück zu den eigenen Kindern oder in ein Pflegeheim unumgänglich wird. Allgemein wird davon ausgegangen, dass Wanderungen bei Personen, welche jünger als 18 Jahre sind unter die Kategorie der Familienwanderung fallen, während Personen im Alter von 18 bis 24 Jahren Wanderungen im Zusammenhang mit ihrer Ausbildung unternehmen. Die Altersgruppe der 25 bis 29 Jährigen wandert häufig aus beruflichen Gründen, während bei der Gruppe 30 bis 49 Jährigen wieder vorrangig die Familienwanderung vorzufinden ist. Ab 50 Jahren ist die Altenwanderung anzutreffen. Diese kann noch in die frühe (von Personen im Alter von 50 bis 65 Jahren) und die späte Phase (durchgeführt von Personen älter als 65 Jahre) der Altenwanderung unterteilt werden vgl. (Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (o.J.)).

3.2 Trends der demografischen Alterung

Betrachtet man das 20. Jahrhundert, so fällt auf, dass die Lebenserwartung besonders stark zugenommen hat. Aus diesem Grund wurde sie oft als Indikator für die zunehmende demografische Alterung herangezogen. Die Betrachtung des Medianalters und des Altenquotientents wurde in diesem Zusammenhang etwas vernachlässigt. Dieses ist in so fern bemerkenswert, da davon ausgegangen werden kann, dass diese zwei Indikatoren im Lauf des 21. Jahrhunderts noch stärker zunehmen werden als die Lebenserwartung. Die Veränderung der Altersstruktur einer Gesellschaft und der damit, im Falle der Bundesrepublik Deutschlands einhergehenden demografischen Alterung, wird hochgradig von den grundlegenden demografischen Prozessen Mortalität, Fertilität und Migration beeinflusst (vgl. Birg & Flöthmann 2002: 389). Dieser Einfluss findet auf unterschiedlichen Ebenen statt. Zum einen wären hier Effekte durch die in Deutschland niedrige Fertilität zu nennen. Seit 1964 (vgl. Statistisches Bundesamt 2007: 8) nahm die Zahl der lebend Geborenen, als auch die absolute Zahl der Geburten kontinuierlich ab. Dieses führte dazu, dass sich die Bevölkerungspyramide an ihrem unteren Ende zurückbildete. Durch die Abnahme der Fertilität veränderte sich ebenfalls das Medianalter. So stieg dieser Indikator von 1950 bis 2000 von 25 auf 40 Jahre. Zukünftig dürfte sich diese Entwicklung fortsetzen, so dass bis ins Jahr 2050 von einem weiteren Anstieg auf über 50 Jahre ausgegangen werden kann. Zur demografischen Alterung trägt neben der erwähnten niedrigen Fertilität eine niedrige Mortalität bei. Diese wurde in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts u.a. dadurch verursacht, dass eine signifikante Senkung der Säuglings- und Kindersterblichkeit erreicht werden konnte. Des Weiteren kam hinzu, dass durch den medizinischen Fortschritt in der Bekämpfung von Infektionskrankheiten die Sterblichkeit im jungen und mittleren Alter gesenkt werden konnte. In der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts machte die medizinische Forschung bedeutende Fortschritte in der Behandlung von Herz- Kreislauferkrankungen, welche dazu führten, dass die Lebenserwartung im hohen Alter zunahm. All diese Entwicklungen führten zu Veränderungen an der Spitze der Bevölkerungspyramide (Birg & Flöthmann 2002: 389). Die Bundesrepublik verzeichnete eine große Zahl von Zuzügen, welche erst einmal zu einem Verjüngungseffekt der Bevölkerung führten. Diese Verjüngung lässt sich dadurch erklären, dass der Großteil der Zuwanderer zu der Altersgruppe der 25-35 Jährigen gehörten und somit relativ jung waren. Nach Jahrzehnten gehören jedoch auch diese Zuwanderer zur Altersgruppe der 60-Jährigen und älteren. Dadurch ergibt sich zwar kurz- und mittelfristig eine Verjüngung der Bevölkerung, die sich aber abschwächt und langfristig zur Alterung beiträgt. Ein Nebeneffekt der Zuwanderung, welcher zur Verjüngung beiträgt, ist die Tatsache, dass zugewanderte Frauen mehr Kinder als deutsche Frauen zur Welt bringen. Dieses alles reicht jedoch nicht aus, um den Altenquotienten in Deutschland dauerhaft zu senken. Wollte man dieses lediglich durch Migration erreichen, so müssten bis 2050 188 Millionen Menschen nach Deutschland einwandern. Zuletzt muss auf die transformationsbedingte Alterung hingewiesen werden. Sie entsteht aus dem Zusammenwirken einer „niedrigen Fertlität und einer hohen Lebenserwartung“ (Ebd.: 390), welche zu einem Rückgang der Bevölkerung führen. Industriell geprägte Länder vollzogen eine „demographsiche Transformation“ (Ebd.: 390) von einer vorindustriellen Phase, welche von einer hohen Geburten- und Sterberate geprägt war, hin „zur industriellen und postindustriellen Phase“ (Ebd.: 390), welche durch eine niedrige Geburten- und Sterberate geprägt war. Zu Beginn der Transformationsphase verstärkt sich die Alterung der Gesellschaft aufgrund einer gesunkenen Mortalität, obwohl die gesunkene Säuglings- und Kindersterblichkeit einen verjüngenden Einfluss ausübt, während in ihrer mittleren Phase zusätzlich die geringe Feritlität zur Alterung beiträgt. Allgemein lässt sich feststellen, dass je weiter eine Gesellschaft entwickelt ist, zum einen weniger Kinder geboren werden und zum anderen die Lebenserwartung höher ist. Diese zwei Beobachtungen lassen nun für die zukünftige Entwicklung der demografischen Alterung vermuten, dass sich die auf niedrige Fertilität und niedriger Mortalität zurückzuführende Alterung umso stärker zeigen wird, desto weiter die gesellschaftliche Entwicklung voranschreitet. Was die zukünftigen Tendenzen der demografischen Alterung betrifft, so muss beachtet werden, dass sie sowohl von bereits vergangenen Ereignissen, wie beispielsweise der großen Zahl von Geburten nach dem 2. Weltkrieg, als auch durch zukünftige Entwicklungen, wie beispielsweise der durchschnittlichen Kinderzahl, der Entwicklung der Lebenserwartung, oder der Wanderungsbilanz, beeinflusst wird. Anzumerken bleibt, dass zukünftige Entwicklungen nur geringen Einfluss auf die feststehenden Tendenzen nehmen (Ebd.: 391). So bewirkte besonders die niedrige Kinderzahl von durchschnittlich 1,4 Kindern pro Frau, dass die demografische Entwicklung in Deutschland bis ca. 2030 quasi vorgegeben ist. So kann man davon ausgehen, dass der Altenquotient bis 2030 einen Wert von ca. 80 und bis 2050 einen Wert zwischen 78 und 84 annehmen wird. Daran würde selbst ein Anstieg der Kinderzahl auf das Bestanderhaltungsniveau von 2,1 nichts ändern und erst in etwa ab dem Jahr 2060 zum Tragen kommen. In diesem Falle würde der Altenquotient im Jahr 2070 einen Wert von ca. 60 annehmen (Ebd.: 392). Es bleibt festzuhalten, dass lediglich eine extreme Abnahme der Lebenserwartung, oder aber ein starker Anstieg der Kinderzahl in der Lage wären den Altenquotienten spürbar und dauerhaft zu senken. Ebenfalls aufschlussreich stellt sich der Zusammenhang zwischen der Lebenserwartung und der demografischen Alterung dar, der nun näher betrachtet werden soll. Die zukünftige Anzahl älterer Menschen und der Wert des Altenquotientens werden maßgeblich von der aktuellen Bevölkerungsstruktur beeinflusst, wobei besonders die geburtenstarken Jahrgänge und die Entwicklung der Lebenserwartung ins Gewicht fallen. Wie bereits eingangs erwähnt, konnte im 20. Jahrhundert durch Fortschritte in der Medizin die Lebenserwartung stark gesteigert werden, wobei in den letzten Jahren insbesondere ein Zugewinn an Lebenszeit im höheren Alter erreicht werden konnte. So lange sich diese Entwicklung fortsetzt, kann davon ausgegangen werden, dass sich analog zum Anstieg der Lebenserwartung im hohen Alter auch die Anzahl älterer Menschen steigern wird. Allerdings würde dieses auch bei einer Stagnation der Lebenserwartung der Fall sein. Dieses ist der momentanen demografischen Struktur der Bevölkerung Deutschlands geschuldet. Durch die gegebene Bevölkerungsstruktur und dem absehbar weiteren Anstieg der Lebenserwartung kann davon ausgegangen werden, dass die demografische Alterung an Geschwindigkeit zunehmen wird. Bis zum Jahr 2030 wird von einer Verdoppelung des Wertes des Altenquotientens ausgegangen. Diese Verdoppelung geschieht bis hierhin allerdings unabhängig von der weiteren Entwicklung der Lebenserwartung. Deren Auswirkungen werden sich erst in dem Zeitraum 2030 bis 2050 bemerkbar machen und zu einer Steigerung des Altenquotientens beitragen. Ab dem Jahr 2050 dürfte dieser auf seinem hohen Niveau stagnieren. Unter der Annahme, dass die Lebenserwartung stark zunimmt und Männer mit einer Lebensdauer von 87 Jahren und Frauen mit durchschnittlich 93 Jahren rechnen dürfen, würde der Altenquotient auf einen Wert von 105 steigen. Allgemein lässt sich sagen, dass eine Steigerung der Lebenserwartung von 3 Jahren ceteris paribus langfristig zu einer Zunahme des Altenquotient um ca. 10 Punkte führt. Selbst wenn die geburtenstarken Jahrgänge, die, wie oben beschrieben, großen Einfluss auf die Entwicklung des Altenquotienten haben, in der zweiten Hälfte des 21. Jahrhunderts versterben, wird es zu keinem Rückgang der Alterung kommen, da es immer noch an jungen, nachrückenden Menschen fehlt. Es lässt sich also feststellen, dass allein der Rückgang von alten Menschen keinen Rückgang der Alterung bewirkt. Um dieses zu erreichen muss zusätzlich die Zahl junger Menschen steigen (Ebd.: 393). Das permanente Geburtendefizit der Bundesrepublik Deutschland hat seine Anfänge ab 1970, konnte aber in den in den 80er und 90er Jahren durch Wanderungsgewinne mindestens ausgeglichen werden. Die Zuwanderung meist junger Migranten konnte nicht nur die Abnahme der Gesamtbevölkerung verhindern, sie sorgte auch dafür, dass sich die Zunahme der Alterung verlangsamte. Diese Verlangsamung war nur dadurch möglich, dass sowohl das Geburtendefizit, als auch die Alterung noch relativ gering und die Wanderungsgewinne relativ hoch waren. Dieser Ausgleich, bzw. Einfluss durch Migration auf die Alterung der Gesellschaft wird allerdings zukünftig kaum noch möglich sein, da die „Eigendynamik der demographischen Entwicklung zu einer exponentiellen Zunahme der Geburtendefizite“ (Ebd.: 393) führte, welche ihrerseits zu einer Verstärkung der demografischen Alterung führen. Betrachtet man die Auswirkungen von Fertilität, Mortalität und Migration auf die demografische Alterung, so lässt sich feststellen, dass lediglich ein dauerhafter Anstieg der Kinderzahl pro Frau die Alterung dauerhaft senkt (Ebd.: 394). Neben ihren Einfluss auf das demografische Alter wirkt sich die Entwicklung der Langlebigkeit, wobei hier eine Zunahme der Lebenserwartung im hohen Alter stärker bei Frauen als bei Männern beobachtet werden konnte, auch auf die Zahl der Hochbetagten aus. Im Jahr 2000 lebten ca. 3,5 Millionen Menschen in Deutschland, die 80 Jahre oder Älter waren. Die Zahl der 100-Jährigen und Älteren umfasst ca. 9500 Personen. Bis ins Jahr 2025 wird sich die Zahl der 80-Jährigen und Älteren verdoppeln und dann auf dem erreichten Niveau stagnieren. Diese Stagnation wird durch die Geburtsausfälle während bzw. zum Ende des 2. Weltkriegs bedingt. Die danach folgenden geburtenstarken Jahrgänge der Nachkriegszeit werden bis 2050 zu einem weiteren starken Anstieg der Zahl der Hochbetagten führen. Ihre Zahl wird dann, in Abhängigkeit von der Stärke der Zunahme der Lebenserwartung, 9 bis 11 Millionen betragen. Dieses entspräche der 3-3,5 fachen Anzahl an Hochbetagten im Vergleich zum Jahr 2000 (Ebd.: 396f).

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Ende der Leseprobe aus 44 Seiten

Details

Titel
Migration älterer Menschen in den Regionen Deutschlands – Zuzüge von Senioren als Chance für ostdeutsche Gemeinden?
Hochschule
Universität Bielefeld
Note
2,0
Autor
Jahr
2011
Seiten
44
Katalognummer
V191557
ISBN (eBook)
9783656163558
ISBN (Buch)
9783656163992
Dateigröße
605 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Migration, Binnenmigration, Senioren, Demographie, Demografie, demographischer Wandel, demografischer Wandel, Alterung, Gesellschaft, Wohnungsmarkt, ältere Menschen, Alter, Städte, Umzug, Ostdeutschland, ostdeutsche, Gemeinden, Deutschland, Bevölkerungsrückgang, Bevölkerungsschwund
Arbeit zitieren
Malte Pott (Autor), 2011, Migration älterer Menschen in den Regionen Deutschlands – Zuzüge von Senioren als Chance für ostdeutsche Gemeinden?, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/191557

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