Die Arbeit setzt sich zunächst mit dem technischen Seite von Google auseinander, bevor auf die Neuen Medien und deren Auswirkungen für die Bibliotheken eingegangen wird.
Inhaltsverzeichnis
1. Einleitung
2. Über Google
2.1 allgemeine Darstellung von Google
2.2 Aufbau und Technik
2.3 Kritiken an Google
3. Über die Zukunft der Bibliothek
3.1 Alte und neue Medien
3.2 Der Weg in die Zukunft
3.3 Auswirkungen auf das Gebäude
4. Zusammenfassung
Zielsetzung & Themen
Die vorliegende Arbeit untersucht das Spannungsfeld zwischen dem rasanten Aufstieg der Suchmaschine Google und der Rolle der Bibliotheken in der Informationsgesellschaft. Ziel ist es, aufzuzeigen, wie Bibliotheken durch die technologische Entwicklung und die Dominanz digitaler Angebote herausgefordert werden und welche Anpassungen in der Struktur, der Arbeitsweise und der räumlichen Gestaltung notwendig sind, um in Zukunft bestehen zu können.
- Analyse der Funktionsweise und Techniken der Suchmaschine Google
- Kritische Auseinandersetzung mit Datenspeicherung, Zensur und Monopolstellung
- Gegenüberstellung von traditionellen Buchbeständen und digitalen Medien
- Strategien zur Transformation der Bibliothek in eine neue Wissensordnung
- Anforderungen an die zukünftige Architektur und Funktionalität von Bibliotheksgebäuden
Auszug aus dem Buch
3.1 Alte und neue Medien
Zunächst stellt sich die Frage, was alte und neue Medien sind. Der Kommunikationswissenschaftler Neuhauser gibt dazu den Ansatz, dass die neuen Medien, zu denen auch Google zählt, einfach Non Book Material, wie Mikrofilm, Mikrofiche, Dias, Videofilme, CD-Rom, usw. sind, die eine Vielzahl von Gattungen beinhalten. Mit alten Medien ist vorrangig auch das alte Buch gemeint, dessen Definition schon schwieriger erscheint. Die Gegenfrage lautet: was ist ein modernes Buch? Alt und neu scheinen relativ zu sein. Viele Wissenschaftler setzen die Grenze etwa im 19. Jahrhundert bzw. bei den maschinell hergestellten Büchern. Neuhauser meint aber, dass man unter alten Büchern diejenigen versteht, die nicht in einem EDV-System erfasst sind.
Alte und neue Bücher werden in Bibliotheken meist getrennt aufbewahrt. Aber wie ist die Beziehung zwischen alten und neuen Medien? Können sie sich ergänzen oder kommt nur ein Teil in Frage? Man könnte annehmen, dass nur eine gemeinsame Berücksichtigung für die Zukunft erfolgreich ist, alt und neu müssen sich ergänzen; oder sind Bücher in Zukunft ein Fall fürs Museum?
Neuhauser geht davon aus, dass die neuen Medien in der Informationsgesellschaft immer mehr an Bedeutung gewinnen und ihre Aufgabe wie beim alten Buch darin besteht, Informationen zu speichern und weiterzugeben (=Informationsträger). Weiterhin vergleicht Neuhauser den Durchbruch der neuen Medien mit den Auswirkungen des Buchdrucks, der ähnlich revolutionär wirkte, dennoch nicht dazu führte, dass die Handschriften damals gänzlich verschwanden. So könnte es sich mit den alten Büchern und neuen Medien auch verhalten.
Zusammenfassung der Kapitel
1. Einleitung: Die Einleitung führt in die Informationsgesellschaft ein und umreißt die Problemstellung, wie Bibliotheken angesichts der Marktmacht von Google und neuer digitaler Medien ihre Zukunft sichern können.
2. Über Google: Dieses Kapitel beschreibt das Unternehmen Google, dessen technische Funktionsweise sowie die damit verbundene Kritik hinsichtlich Datenschutz und Monopolbildung.
3. Über die Zukunft der Bibliothek: Der Hauptteil analysiert die Einordnung von Medien in der modernen Gesellschaft, die notwendigen strukturellen Anpassungen der Bibliothek sowie die Auswirkungen auf deren Gebäudeplanung.
4. Zusammenfassung: Das Fazit fasst zusammen, dass Bibliotheken neben der Digitalisierung vor allem ihre Rolle als Verwalter historischer Bestände bewahren und durch attraktive Informationsangebote zum Umdenken gezwungen sind.
Schlüsselwörter
Bibliothek, Google, Informationsgesellschaft, Suchmaschine, Digitale Medien, Wissensordnung, Archivierung, Bibliotheksbau, Datenschutz, Internet, Digitalisierung, Informationsträger, Medienwandel, Nutzerbedürfnisse, Informationsmanagement
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit?
Die Arbeit untersucht den Einfluss des Suchmaschinenanbieters Google auf die Rolle und die Zukunft von Bibliotheken in einer zunehmend digitalisierten Informationsgesellschaft.
Welche zentralen Themenfelder behandelt die Arbeit?
Die Schwerpunkte liegen auf der Funktionsweise von Suchalgorithmen, der Kritik am Datensammeln von Google sowie den notwendigen strategischen und architektonischen Veränderungen in Bibliotheken.
Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?
Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie Bibliotheken trotz der Konkurrenz durch digitale Wissensangebote ihre Relevanz wahren und sich als Ordnungselemente in einer komplexen Informationswelt positionieren können.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Es handelt sich um eine theoretische Auseinandersetzung, die auf einer Literaturanalyse von Bibliothekaren und Kommunikationswissenschaftlern sowie einer deskriptiven Darstellung aktueller technischer Gegebenheiten basiert.
Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in eine detaillierte Betrachtung von Google (Aufbau, Technik, Kritik) und eine Analyse der Zukunft der Bibliothek, inklusive der Medienklassifizierung und baulicher Anforderungen.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Wichtige Begriffe sind unter anderem Bibliotheken, Google, Informationsgesellschaft, Digitalisierung, Datenmanagement, Suchmaschinenoptimierung und Medienwandel.
Welche Rolle spielt Google laut der Arbeit konkret für Bibliotheken?
Google wird als technologischer Vorreiter wahrgenommen, der den Zugang zu Informationen revolutioniert, Bibliotheken jedoch in die Pflicht nimmt, ihre eigenen Prozesse effizienter zu gestalten und den Fokus auf strukturierte Informationsvermittlung zu legen.
Was schließt der Autor in Bezug auf die Zukunft der Bibliotheksgebäude?
Der Autor argumentiert, dass Bibliotheksgebäude aufgrund digitaler Erfordernisse flexibler gestaltet sein müssen, um sowohl Platz für moderne Technik als auch für die konservierende Verwaltung historischer Buchbestände zu bieten.
- Quote paper
- André Rekulowitsch (Author), 2009, Google und die Zukunft der Bibliotheken, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/191603