Google und die Zukunft der Bibliotheken


Hausarbeit, 2009
12 Seiten, Note: 1,0

Leseprobe

Inhalt

1. Einleitung

2. Über Google
2.1 allgemeine Darstellung von Google
2.2 Aufbau und Technik
2.3 Kritiken an Google

3. Über die Zukunft der Bibliothek
3.1 Alte und neue Medien
3.2 Der Weg in die Zukunft
3.3 Auswirkungen auf das Gebäude

4. Zusammenfassung

5. Literatur

1. Einleitung

Wir bewegen uns heute unmittelbar in einer Informationsgesellschaft, welche auf neuen, sich dauernd weiter entwickelnden Technologien, die neue Produkte und vielfältigere Formen präsentierten Inhalten, basiert. Ein Unternehmen, das mit der Informationsgesellschaft Milliarden Umsätze verbucht, ist Google. Die Gründer dieser weltweit größten Suchmaschine haben es sich zur Aufgabe gemacht, alle Informationen der Welt zu sammeln und zu ordnen. Aber um welchen Preis? Mit dem Aufkommen immer neuer und immer mehr Informationen bedarf es in Zukunft auch neuer Informationsträger, den neuen Medien. Das alte Medium „Buch“ scheint dabei keine größere Rolle mehr zu spielen, oder doch? Und was geschieht mit den Verwaltern von Büchern, den Bibliotheken? Wie können sie in der Zukunft bestehen? Was muss verändert werden?

Vom Umfang des Themas kann diese Arbeit nur eine Annäherung sein und ist daher wie folgt gegliedert: Die Ausarbeitung besteht aus zwei Teilen. In der ersten Hälfte wird das Unternehmen Google mit allgemeinen Aussagen, dem Aufbau und der Technik beschrieben. Bei allem Positiven, was Google bewirken möchte (Motto: „Tue nichts Böses“), soll trotzdem eine kritische Auseinandersetzung im folgenden Abschnitt umrissen werden.

Der zweite Teil der Arbeit befasst sich mit der Zukunft der Bibliotheken. Dazu muss zunächst eine Einordnung der alten und neuen Medien erfolgen, um abschließend Folgen im Bau von Bibliotheken zur besseren Funktion aufzuzeigen. Im Schlussteil werden die Ergebnisse dann zusammengetragen.

Als Quelle dient zur Darstellung von Google das Internet, da vorhandene Bücher über Google z. T. unkritisch sind. Dem Überblick über die Zukunft der Bibliotheken lagen mehrere Aufsätze von Bibliothekaren und Kommunikationswissenschaftler wie Neuhauser und Wawra zu Grunde.

2. Über Google

2.1 Allgemeine Darstellungen von Google

Es gibt wohl kaum jemanden, der heute noch nicht das Wort googeln kennt oder schon einmal ausgesprochen hat, beschreibt es doch die Suche im Internet allgemein. Google steht wohl für die größte Suchmaschine und Datensammlung der Welt und ist nach eigenen Angaben mit etwa 86 Milliarden Dollar die teuerste Marke der Welt[1]. Heute elf Jahre alt, wurde die Suchmaschine 1998 von Larry Page und Sergey Brin in einem Studentenwohnheim entwickelt bzw. gegründet. Google ist ein kostenloser Online-Suchdienst, der innerhalb von Sekundenbruchteilen relevante Ergebnisse liefert.

Der Name leitet sich vom Wort „Googol“ ab, was einen mathematischen Fachbegriff für die Ziffer 1 gefolgt mit einhundert Nullen beschreibt.[2] Die ursprüngliche Idee von Google war es, die aufkommenden und rasant anwachsenden Daten im Internet zu ordnen. Heute stellt die Maschine mit 65 Prozent aller Suchanfragen wie erwähnt die größte Suchmaschine dar, sie bietet allerdings mehr als nur eine Zusammenstellung von Ergebnissen. Über die Jahre entwickelte das Unternehmen immer wieder Unterprogramme, wie z. Bsp. Google Earth oder Google books, die ebenfalls kostenlos, neue Nutzer weltweit (124 Sprachen) in fast allen Altersstufen binden sollen. Gesucht werden darf alles, von Bilder über Texte, Stadtpläne, Telefonnummern, eben alles, was man sich vorstellen kann. Der „Planet“ Google macht damit einen großen finanziellen Gewinn, obwohl die Plattform für Nutzer kostenlos ist. Das Unternehmen bietet für Firmenkunden, wie z. B. Werbetreibende, Content-Publisher und Website-Manager, kostengünstige Werbung und eine Vielzahl von kommerziellen Suchdiensten an, was sehr profitabel ist.

2.2 Aufbau und Technik

Die Oberfläche der Homepage von Google hat sich seit seiner Gründung kaum verändert. Unter dem Schriftzug der Firma ist ein Suchfeld vorhanden, in das der zu suchende Begriff eingetragen werden muss. Dieses kann anhand mehrer Filter, wie „erweiterte Suche“ oder „Seiten auf Deutsch“ geschehen. Unter dem Button „Mehr“ werden außerdem mehrer Unterprogramme, wie Bücher oder YouTube angezeigt. Als Betriebssystem wird eine funktionsreduzierte Variante der Linux-Distribution Red Hat verwendet. Die Programmiersprachen C, C++ und Python werden am Häufigsten gebraucht.

Zu jeder Suchanfrage findet die Suchmaschine einige bis tausende Ergebnisse. Doch wie funktioniert das? Zunächst wird das gesamte Netz von Google mit Hilfe von Googlebot, so genannten Webcrawlern (Spidern), durchsucht und analysiert. Dabei gelangen sie per Hyperlink zu den einzelnen URL’s und können diese speichern und auf ihren Inhalt analysieren und indexieren. Der Index der letzten Bekanntgabe lag laut eigenen Angaben 2004 bei ca. 8 Mrd. Seiten (mittlerweile auf 1 Billion URL’s geschätzt[3] ). Nicht nur der seitenbasierte Text wird eingelesen, sondern der gesamte Inhalt einer Seite unter Berücksichtigung von Faktoren wie Schriftarten, Unterteilungen und der genauen Position aller Begriffe, ausgewertet. Google analysiert außerdem den Inhalt der benachbarten Websites (Links), um sicherzustellen, dass die ausgegebenen Ergebnisse die Suchanfrage des Nutzers am treffendsten beantworten. Je nach Suchanfrage wird dabei ein Ranking nach Relevanz (Page-Rank-Technologie) aufgestellt. Dabei wird, laut Google, eine Gleichung mit über 500 Millionen Variablen und zwei Milliarden Ausdrücken berechnet[4]. Das Programm interpretiert einen Link von Seite A auf Seite B als Votum für Seite B durch Seite A. Anschließend bewertet PageRank die Wichtigkeit einer Seite anhand der erzielten Voten. Wichtige Seiten werden von PageRank höher eingestuft und auch in den Suchergebnissen an einer vorderen Position aufgeführt.

[...]


[1] Vgl.: http://de.wikipedia.org/wiki/Google

[2] Vgl.: http://www.google.de/intl/de/corporate/

[3] http://googleblog.blogspot.com/2008/07/we-knew-web-was-big.html

[4] http://www.google.de/intl/de/corporate/tech.html

Ende der Leseprobe aus 12 Seiten

Details

Titel
Google und die Zukunft der Bibliotheken
Hochschule
Humboldt-Universität zu Berlin
Note
1,0
Autor
Jahr
2009
Seiten
12
Katalognummer
V191603
ISBN (eBook)
9783656165255
ISBN (Buch)
9783656165385
Dateigröße
492 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Aufbau, Kritik, Neue Medien, Auswirkungen Gebäude
Arbeit zitieren
André Rekulowitsch (Autor), 2009, Google und die Zukunft der Bibliotheken, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/191603

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