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Anwendung des Lebenszyklusmodells auf soziale Netzwerke

Title: Anwendung des Lebenszyklusmodells auf soziale Netzwerke

Bachelor Thesis , 2011 , 46 Pages , Grade: 2,7

Autor:in: Felix Petras (Author)

Business economics - Economic Policy
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Summary Excerpt Details

Das Ziel dieser Ausarbeitung ist die Erkenntnis, inwieweit die theoretischen Modelle der Lebenszyklen auf soziale Netzwerke anwendbar sind und wo gegebenenfalls die Anwendung nicht möglich ist. Anhand dieser Arbeit möchte ich zudem klären, welche Entwicklungen einzelne soziale Netzwerke durchlaufen haben, wie die aktuelle Entwicklung ist und inwiefern Lebenszyklen helfen dies zu verdeutlichen

Um die Forschungsfrage ausführlich zu beantworten, möchte ich zuerst den logi-schen Aufbau dieser Arbeit präsentieren. In der Forschungsfrage sind die drei Haupt-themen dieser Arbeit bereits vorhanden. Dazu gehören „Soziale Netzwerke“, „Lebenszyklusmodelle“, und „Anwendung des Modells“.

Im ersten großen Abschnitt der Arbeit gehe ich ausführlich auf den Bereich der sozi-alen Netzwerke ein. Zunächst werde ich eine allgemeine Definition des Begriffes präsentieren. Der folgende Punkt befasst sich mit der grundlegenden Entstehung der Netzwerke im Internet. Danach gehe ich im nächsten Punkt konkreter auf die Funkti-onen und Kategorien ein und werde Eigenschaften nennen. Der folgende Punkt be-fasst sich mit Marktanteilen und Nutzerzahlen. Anhand von Sekundärdaten werde ich den Erfolg der einzelnen Netzwerke über einen bestimmten Zeitraum veranschaulichen. Abschließend werde ich die Nutzerzahlen und Marktanteile dazu nutzen, um eine Analyse der vorhandenen Sekundärdaten durchzuführen.

Im zweiten großen Abschnitt meiner Ausarbeitung gehe ich ausführlich auf die The-orie des Lebenszyklusmodells ein. Zuerst möchte ich allgemein definieren, was der Begriff bedeutet und in welchen Bereichen es genutzt wird. Anschließend gehe ich im nächsten Punkt auf die allgemeine Kurve und die dazugehörigen Phasen ein.

In den weiteren Punkten des Abschnittes „Lebenszyklusmodelle“ gehe ich auf vier bekannte Modelle ein. Die einzelnen Modelle unterscheiden sich in Produkt-, Unter-nehmens-, Branchen- und Technologielebenszyklus. Im letzten Abschnitt werde ich das theoretische Wissen aus den beiden vorherigen Abschnitten nutzen und die ge-plante Anwendung durchführen.

Excerpt


Gliederung der Bachelorarbeit

1. Einleitung

1.1. Fragestellung

1.2. Vorgehensweise

2. Soziale Netzwerke im Internet

2.1. Definition sozialer Netzwerke

2.2. Entstehung sozialer Netzwerke im Internet

2.3. Funktionen und Kategorien verschiedener sozialer Netzwerke

2.4. Entwicklung sozialer Netzwerke im Marketingbereich

2.5. Marktanteile und Nutzerzahlen sozialer Netzwerke in Deutschland

2.6. Analyse und Interpretation der Nutzerdaten sozialer Netzwerke

3. Lebenszyklusmodelle

3.1. Allgemeine Definition

3.2. Kurven und Phasen des Lebenszyklusmodells

3.3. Produktlebenszyklus

3.4. Unternehmenslebenszyklus

3.5. Branchenlebenszyklus

3.6. Technologielebenszyklus

4. Anwendung und Analyse des Lebenszyklusmodells auf soziale Netzwerke

4.1. Methodik

4.2. Anwendung des Produktlebenszyklus

4.2.1. Anwendung des Produktlebenszyklus auf Facebook

4.2.2. Anwendung des Produktlebenszyklus auf StudiVZ

4.3. Anwendung des Unternehmenslebenszyklus

4.4. Anwendung des Branchenlebenszyklus

4.5. Anwendung des Technologielebenszyklus

5. Fazit

Zielsetzung & Themen

Das Hauptziel dieser Arbeit ist es, die Anwendbarkeit theoretischer Lebenszyklusmodelle auf soziale Netzwerke zu untersuchen und zu prüfen, inwieweit diese Modelle bei der Analyse der Entwicklung und des Erfolgs einzelner Plattformen als Orientierungshilfe dienen können.

  • Analyse der Dynamik sozialer Netzwerke im Internet
  • Theoretische Grundlagen verschiedener Lebenszyklusmodelle
  • Empirische Untersuchung von Nutzerzahlen und Marktentwicklungen
  • Transfer der theoretischen Konzepte auf konkrete Fallbeispiele (Facebook, StudiVZ, Xing)
  • Bewertung der Aussagekraft von Nutzerdaten versus Umsatzzahlen zur Erfolgsmessung

Auszug aus dem Buch

2.3. Funktionen und Kategorien sozialer Netzwerke

Bei sozialen Netzwerken muss man zwischen verschiedenen Arten differenzieren. Ich werde daher in diesem Punkt zuerst die wesentlichen Merkmale und Funktionen erläutern und anschließend eine Kategorisierung durchführen. Unter die Kategorie „soziales Netzwerk“, fallen in dieser Übersicht alle Dienste, die diese typischen Merkmale aufweisen.

Ein zentrales und typisches Element eines sozialen Netzwerkes sind die individuellen Profilseiten der Mitglieder. Dort findet man, sofern von den Mitgliedern freigegeben, persönliche und berufliche Eckdaten, sowie Interessen und Kontakte. Die Profilseite wird in der Regel durch ein selbst ausgewähltes Profilfoto personalisiert. Die Netzwerke zeichnen sich zudem durch die Möglichkeit aus, private Nachrichten untereinander auszutauschen oder Informationen öffentlich zu verbreiten. Die meisten Dienste ermöglichen ihren Mitgliedern, eigene Gruppen zu gründen und dazu individuell Mitglieder einzuladen oder auszuschließen. Zusätzlich ermöglichen soziale Netzwerke ihren Mitgliedern, eigene Veranstaltungen innerhalb der Seite zu erstellen und Freunde einzuladen.

Das Veröffentlichen von privaten Fotos gehört bei einem sozialen Netzwerk zu den beliebtesten Funktionen. Mitglieder können, neben dem persönlichen Profilfoto, in vielen sozialen Netzwerken auch private Fotos in eigenen Fotoalben präsentieren. Die Bilder können kommentiert und entsprechend mit Mitgliedern markiert werden. Die genannten Eigenschaften fallen unter den Begriff Social Software. Der Begriff Social Software wird laut „Duden – Neues Wörterbuch der Szenensprachen“, als System definiert, dass dazu dient durch entsprechende Software die Kommunikation und Zusammenarbeit von Gemeinschaften aufzubauen.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Dieses Kapitel führt in die Thematik der rasanten Internetentwicklung ein und definiert die zentrale Forschungsfrage nach der Anwendbarkeit des Lebenszyklusmodells auf soziale Netzwerke.

2. Soziale Netzwerke im Internet: Hier werden Definitionen, Entstehungsgeschichte, Funktionen und aktuelle Marktentwicklungen sozialer Netzwerke in Deutschland anhand von Sekundärdaten detailliert analysiert.

3. Lebenszyklusmodelle: Dieses Kapitel erläutert die theoretischen Hintergründe des Lebenszykluskonzepts und stellt vier spezifische Modelle (Produkt-, Unternehmens-, Branchen- und Technologielebenszyklus) vor.

4. Anwendung und Analyse des Lebenszyklusmodells auf soziale Netzwerke: Der Hauptteil der Arbeit, in dem die theoretischen Modelle unter Verwendung von Nutzerdaten und Umsatzzahlen praktisch auf Facebook, StudiVZ und Xing angewandt werden.

5. Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und bewertet die Anwendbarkeit der Modelle unter Berücksichtigung der Datenverfügbarkeit und der Informationspolitik der Unternehmen.

Schlüsselwörter

Soziale Netzwerke, Lebenszyklusmodell, Produktlebenszyklus, Unternehmenslebenszyklus, Branchenlebenszyklus, Technologielebenszyklus, Nutzerzahlen, Marktentwicklung, Social Media Marketing, Facebook, StudiVZ, Xing, Erfolgsmessung, Online-Kommunikation, Internetökonomie.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Bachelorarbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht, ob ökonomische Lebenszyklusmodelle, die ursprünglich für physische Produkte oder traditionelle Unternehmen entwickelt wurden, als Analyseinstrument auf die schnelllebige Welt sozialer Netzwerke im Internet übertragen werden können.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Die zentralen Felder umfassen die Definition und Kategorisierung sozialer Netzwerke, die Theorie der Lebenszyklusmodelle sowie deren praktische Anwendung zur Evaluation von Plattformen wie Facebook, StudiVZ und Xing.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Das Ziel ist die Beantwortung der Forschungsfrage, ob das Lebenszyklusmodell auf soziale Netzwerke anwendbar ist und welche Daten (z. B. Nutzerzahlen oder Umsätze) hierfür als aussagekräftige Indikatoren dienen können.

Welche wissenschaftliche Methode wird in dieser Arbeit verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer theoretischen Fundierung durch Literaturrecherche zu Lebenszyklusmodellen, die anschließend durch eine qualitative und quantitative Analyse von Sekundärdaten (Nutzerstatistiken, Umsatzzahlen) auf die spezifischen Fallbeispiele angewendet wird.

Was wird im Hauptteil der Arbeit konkret behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine detaillierte Auseinandersetzung mit der Theorie der Lebenszyklen (Produkt, Unternehmen, Branche, Technologie) und führt anschließend die methodische Anwendung dieser Theorien auf die gewählten sozialen Netzwerke durch.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die vorliegende Arbeit?

Neben den zentralen Begriffen wie "Soziale Netzwerke" und "Lebenszyklusmodell" sind Begriffe wie "Erfolgsmessung", "Nutzerzahlen" und "Marktentwicklung" essenziell, da sie die Basis der praktischen Analysen bilden.

Warum ist die Anwendung des Lebenszyklusmodells auf soziale Netzwerke oft problematisch?

Die Anwendung ist oft schwierig, da viele Plattformen private Unternehmen sind, die keine offiziellen Umsatzzahlen veröffentlichen, und der Erfolg oft stärker von Nutzerinteraktionen als von klassischen monetären Kennzahlen abhängt.

Welches Ergebnis erzielt der Autor in Bezug auf Facebook und StudiVZ?

Der Autor stellt fest, dass Facebook anhand der Nutzerzahlen und des Aktivitäten-Index eine starke Wachstums- und Reifephase durchläuft, während StudiVZ aufgrund fehlender Innovationen und Nutzerabwanderung in die Phase des Rückgangs geraten ist.

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Details

Title
Anwendung des Lebenszyklusmodells auf soziale Netzwerke
College
University of Münster  (Institut für Organisationsökonomik)
Grade
2,7
Author
Felix Petras (Author)
Publication Year
2011
Pages
46
Catalog Number
V191686
ISBN (eBook)
9783656165910
ISBN (Book)
9783656166528
Language
German
Tags
anwendung lebenszyklusmodells netzwerke social media lebenszyklus produktlebenszyklus unternehmenslebenszyklus branchenlebenszyklus innovationen innovationslebenszyklus facebook studivz xing bachelorarbeit social media
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Felix Petras (Author), 2011, Anwendung des Lebenszyklusmodells auf soziale Netzwerke, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/191686
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