Werbung im Internet

Aktuelle Erscheinungsformen


Seminararbeit, 2011

16 Seiten, Note: 1,3


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

Abkürzungsverzeichnis

Abbildungsverzeichnis

1. Einleitung

2. Aktuelle Daten zur Internetnutzung

3. Aktuelle Erscheinungsformen der Internetwerbung
3.1 Suchmaschinenmarketing
3.1.1 Vorteile
3.1.2 Nachteile
3.2 Affiliate Marketing
3.2.1 Vorteile
3.2.2 Nachteile
3.3 Social Media Marketing
3.3.1 Vorteile
3.3.2 Nachteile

4. Fazit und Ausblick

Literaturverzeichnis

Abkürzungsverzeichnis

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildungsverzeichnis

Abbildung 1: Funktionsschema Affiliate Marketing

1. Einleitung

Das Ziel dieser Seminararbeit ist es, aktuelle Erscheinungsformen von Werbemitteln im Internet vorzustellen und dessen Vor- und Nachteile zu analysieren. Dabei wird sich in dieser Arbeit auf die Teilgebiete Suchmaschinenmarketing, Affiliate Marketing und Social Media Marketing beschränkt, da diese zur Zeit die aktuellsten Werbeformen sind und weitere Themengebiete den Umfang dieser Arbeit überschreiten würden. Zu Beginn dieser Seminararbeit werden aktuelle Daten zur Internetnutzung vorgestellt. Anschließend werden die drei Themengebiete detailliert beschrieben und die jeweiligen Vor- und Nachteile der einzelnen Werbeformen dargestellt. Abschließend wird ein Fazit sowie ein Ausblick zur Werbung im Internet abgegeben.

2. Aktuelle Daten zur Internetnutzung

Laut aktuellen Studien nutzten im Frühjahr 2010 49 Millionen Menschen ab 14 Jahren in Deutschland mindestens gelegentlich das Internet. Gemessen an der Gesamtbevölkerung Deutschlands entspricht dies einem Anteil von 69,4 Prozent und einer Steigerung zum Vorjahr um 5,5 Millionen Nutzer. Von den deutschen Internetnutzern sind 76 Prozent täglich im Netz aktiv, wodurch die Reichweite des Internets fast vergleichbar mit dem des Fernsehens ist. Eine besonders wichtige Rolle spielen die zahlreichen Communitys sowie Videoportale, wobei der Konsum von Onlinevideos für die meisten Internetnutzer weitaus höheren Stellenwert hat als viele Web-2.0-Aktivitäten. Zum Zeitpunkt der Erhebung nutzten 65 % der Internetnutzer Videoangebote im Netz und 40 % nutzten Communitys.[1]

Im Geschlechtervergleich zeigte sich, dass das Internet längst keine Männerdomäne mehr ist. Anfang 2011 haben Frauen mit einem Anteil von 71 Prozent im Vergleich zu Männern mit 73 % fast gleichgezogen. Im Vergleich zum Jahr 2009 gingen nur 60 % der Frauen regelmäßig online. Auch in der Dauer der täglichen Nutzung unterscheiden sich Frauen mit 130 Minuten pro Tag kaum mehr von Männern, die das Internet durchschnittlich 146 Minuten am Tag nutzen.[2]

3. Aktuelle Erscheinungsformen der Internetwerbung

In den folgenden Kapiteln werden die aktuellen Erscheinungsformen der Internetwerbung detailliert behandelt sowie deren Vor- und Nachteile vorgestellt. In dieser Seminarbeit werden die Themengebiete Suchmaschinenmarketing, Affiliate Marketing sowie Social Media Marketing genauer behandelt. Begonnen wird im folgenden Kapitel mit der Suchmaschinenmarketing.

3.1 Suchmaschinenmarketing

Suchmaschinenmarketing oder auch SEM (Search Engine Marketing) ist ein Teilgebiet des Online-Marketing und beinhaltet alle Handlungen zur Gewinnung von Besuchern und potentiellen Neukunden für eine Website über Internetsuchmaschienen. Das Suchmaschinenmarketing gliedert sich wiederum in die Teilgebiete Paid Listing oder auch Keyword Advertising und Suchmaschinenoptimierung oder auch SEO (Search Engine Optimization).[3]

Der Fokus soll in diesem Kapitel jedoch auf das Keyword Advertising gelegt werden, da die Suchmaschinenoptimierung weniger als eine Art der Werbung sondern eher als Dienstleistung angesehen werden muss, da dabei sehr viel Arbeit in den Aufbau der eigenen Webpräsenz sowie in die Reputation im Internet investiert werden muss und es im Gegensatz zum Keyword Advertising keine direkten Erfolge aufweist, da es sich hierbei um einen sehr langwierigeren und kontinuierlichen Prozess handelt.[4]

Im Gegensatz dazu steht das schon vorher angesprochene Keyword Advertising. Dabei handelt es sich um bezahlte Suchtreffer die zusammen mit den regulären oder auch organischen bzw. unbezahlten Suchtreffern in Werbeblöcken angezeigt werden.[5] Die Anzeige der Suchtreffer ist dabei abhängig von der jeweils gestellten Suchanfrage. Diese werden zwar optisch von den unbezahlten Suchtreffern abgehoben, jedoch ist den meisten Nutzern nicht bewusst, dass es sich dabei um bezahlte Suchtreffer handelt.[6]

Da das Keyword Adverstising die Haupteinnahmequelle aller Suchmaschinen darstellt, wird durch die Anbieter sehr viel in die Entwicklung dieser Form der Internetwerbung investiert und auch viele umfangreiche Analysetools kostenfrei zur Verfügung gestellt, damit die Nutzer ebenso mehr in diese Form der Werbung investieren. Nicht ohne Grund haben sich in den letzten Jahren viele Agenturen auf diese Art der Werbung spezialisiert, da die Möglichkeiten der Optimierung der Anzeigen und die Analyse sehr komplex geworden sind.[7]

Im Gegensatz zu anderen Werbeformen im Internet wie z.B. Werbebanner wird beim Keyword Advertising nicht nach Sichtkontakten (Impressionen) sondern nach pro tatsächlich geklicktem Link (Cost per Click) abgerechnet. Dadurch ergeben sich Vor- sowie Nachteile für die Werbetreibenden, die im nächsten Unterkapitel vorgestellt werden.

3.1.1 Vorteile

Die Vorteile des Keyword Advertising sind sehr vielfältig. Im Gegensatz zur Suchmaschinenoptimierung ist das Keyword Advertising sehr schnell umsetzbar und es sind direkte Erfolge zu erkennen, da die bezahlten Suchtreffer bei den jeweiligen Suchanfragen direkt erscheinen und dadurch neue potentielle Kunden sofort angesprochen werden können.[8]

Das Keyword Advertising lohnt sich besonders für so genannte Long Tail Suchanfragen. Dabei ist die Suchintensität des gewünschten Suchbegriffes zu gering, dass sich eine Optimierung lohnen würde. Gleichzeitig ist das aufzubringende Budget sehr gering, sodass sich mit wenig Einsatz viele kleinere Anfragen zusammentragen lassen, die zusammengefasst vielleicht sogar mehr Erfolg bringen können, als Suchanfragen mit sehr hohem Wettbewerb, da der Werbende bei unumkämpfteren Suchanfragen mehr Aufmerksamkeit durch weniger Wettbewerb erlangen kann.[9]

Einer der größten Vorteile im Keyword Advertising ist die sehr genaue Zielgruppenansprache, durch die sich die Streuverluste enorm reduzieren lassen, wenn dem Werbenden bewusst ist, wie eine gute Kampagne aufzubauen ist und welche Einstellungen vorgenommen werden müssen.[10]

Ein weiterer Vorteil des Keyword Advertising ist, dass es sehr flexibel ist und Kampagnen innerhalb von Minuten geändert werden können. Dadurch lassen sich verschiedene Kampangen sehr einfach auf deren Performance testen und die optimale Ansprache der Kunden sehr schnell finden. Dies kann ebenfalls dazu genutzt werden, die Offlinekommunikation zu verbessern. Grundlage zur Messung von Kampagnen ist das so genannte Tracking. Durch dieses Verfahren lässt sich nachvollziehen, welche Anzeige, zu welchen Kosten welchen Umsatz eingebracht hat. Dabei wird die Aktivität des Nutzers auf der Website verfolgt, wodurch sich genaue Bewegungsprofile von jedem Nutzer analysieren lassen. Dies kann neben der Performancemessung ebenfalls dazu genutzt werden Optimierungspotentiale herauszustellen, wenn z.B. an bestimmten Stellen hohe Abbruchquoten entstehen.[11]

Ein weiterer großer Vorteil des Keyword Advertisings ist die Kostenkontrolle. Da die Vergütung pro Klick erfolgt, kann für den Klickpreis eine Höchstgrenze festgelegt werden. Gleiches gilt für das Tages- und Monatsbudget. Dadurch ist das Budget für eine Kampagne sehr gut kalkulierbar und die Ausgaben können auch noch während der Schaltung zielgerichtet gesteuert werden.[12]

3.1.2 Nachteile

Neben den erheblichen Vorteilen bringt das Keyword Advertising ebenso Nachteile mit sich. Die schon bei den Vorteilen erwähnte Abrechnung nach Klicks kann auf der anderen Seite auch als Nachteil gewertet werden, da je nach Branche ca. 4 bis 30% der Klicks auf Klickbetrug zurückzuführen sind.[13] Beim Klickbetrug handelt es sich um absichtliches Klicken von Anzeigen mit dem Ziel dem Werbenden Kosten zu verursachen. Den meisten Suchmaschinen ist es zwar möglich einen gewissen Teil an fehlerhaften Klicks mittels IP-Analyse herauszufiltern, jedoch kann der Klickbetrug nie ganz ausgeschlossen werden.[14]

Ein weiterer Nachteil durch die Abrechnung per Klick ist, dass je nach Wettbewerbssituation sehr hohe Klickpreise auftreten können. So ist es nicht selten der Fall, dass der Preis pro Klick von 0,50 Cent auf bis zu 3 - 5 Euro oder mehr ansteigt.[15]

3.2 Affiliate Marketing

Beim Affiliate Marketing handelt es sich um eine Vertriebslösung, bei der ein meistens kommerzieller Anbieter (Merchant) seine Vertriebspartner (Publisher oder Affiliate) durch eine Erfolgsprovision vergütet.

[...]


[1] Vgl. http://www.ard-zdf-onlinestudie.de/ Stand 26.05.2011

[2] Vgl. Focus Online (2011), o.S.

[3] Vgl. Kratz, K. (2009), S. 95 f.

[4] Vgl. Gottschling, S. (2009), S. 261.

[5] Vgl. Lammenett, E. (2006), S. 83 f.

[6] Vgl. Stuber, L. (2004), S. 31.

[7] Vgl. Lammenett, E. (2007), S. 122.

[8] Vgl. v. Bischopnik u.a. (2007), S. 142.

[9] Vgl. Kilian, T. (2010) S. 94.

[10] Vgl. Peters, R. (2010), S. 100.

[11] Vgl. Kilian, T. u.a. (2010), S. 170.

[12] Vgl. Alby u.a. (2007), S. 121.

[13] Vgl. etracker, (2010), S. 8.

[14] Vgl. v. Bischopnik u.a. (2007), S. 287 f.

[15] Eigene Erfahrungswerte

Ende der Leseprobe aus 16 Seiten

Details

Titel
Werbung im Internet
Untertitel
Aktuelle Erscheinungsformen
Hochschule
FOM Hochschule für Oekonomie & Management gemeinnützige GmbH, Düsseldorf früher Fachhochschule
Veranstaltung
Unternehmenskommunikation
Note
1,3
Autor
Jahr
2011
Seiten
16
Katalognummer
V191706
ISBN (eBook)
9783656166290
ISBN (Buch)
9783656166498
Dateigröße
574 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Werbung, Internet, SEA, SEM, Suchmaschinenmarketing, Social Media Marketing, SMM, Affiliate Marketing, Vorteile, Nachteile
Arbeit zitieren
B.A. Sebastian Trautmann (Autor), 2011, Werbung im Internet, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/191706

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Titel: Werbung im Internet



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