Der vorliegende Aufsatz befasst sich mit dem Berichten. Hauptanliegen dieser Arbeit ist es, die Schreibkompetenz der Studenten am Beispiel dieser Textsorte wissenschaftlich unter die Lupe zu nehmen. Dazu wurden Berichte, die von Studenten an der Universität Oran verfasst wurden, analysiert. Die Ergebnisse dieser Untersuchung wurden des Weiteren vorgestellt.
Inhaltsverzeichnis
1. Der Bericht
2. Unfallbericht
3. Analyse der Textsorte „Bericht“
4. Methodisch-didaktische Konsequenzen
Zielsetzung & Themen
Das Hauptziel dieser Arbeit ist die wissenschaftliche Untersuchung der Schreibkompetenz von Studenten der Universität Oran anhand der Textsorte „Bericht“. Dabei wird analysiert, wie die Studenten sprachliche Mittel und grammatikalische Strukturen bei der Erstellung von Berichten anwenden.
- Theoretische Grundlagen zur Textsorte „Bericht“
- Strukturelle Analyse von Unfallberichten
- Untersuchung der syntaktischen Komplexität und Kohärenz
- Analyse von Tempusgebrauch und Pronominalisierung
- Evaluation orthographischer Leistungen und Interpunktion
Auszug aus dem Buch
Unfallbericht
Aus den Ausführungen von Lenk, H.E.H 8(2000, 234) lässt sich entnehmen, dass die Funktion eines Unfallberichtes in erster Linie darin besteht, Informationen über das Geschehen eines Unfalls objektiv darzustellen. Was die Form eines Unfallberichts anbetrifft, könnte er einen Titel enthalten. Dieser ist wiederum fakultativ. Des Weiteren sollte der Ablauf des Unfalls chronologisch dargestellt werden. Abschließend sollte der Bericht mit einer Unterschrift des Schreibers versehen werden. Was die Grammatik anbelangt, sollte der Bericht in der Regel im Präteritum geschrieben werden. Allerdings könnten auch das Perfekt und das Plusquamperfekt eingesetzt werden. Falls der Bericht von einem Beteiligten verfasst wurde, sollte er in der ersten Person Singular geschrieben werden und falls er von einem Augenzeugen sei, sollte in der dritten Person Singular oder Plural erstattet werden. Darüber hinaus wird der Bericht im Allgemeinen in Indikativ verfasst werden. Dennoch könnten die Konjunktivformen und Imperativ darin vorkommen. Die beiden Formen Passiv und Aktiv könnten hier verwendet werden. Letztere sollte er mit einfachen Sätzen erstattet werden, damit er ganz verständlich für den Leser würde. So Lenk, H.E.H 9(2000, 234)
Zusammenfassung der Kapitel
Der Bericht: Dieses Kapitel erläutert die theoretischen Definitionen und Merkmale eines Berichts sowie dessen formale Anforderungen nach verschiedenen Fachautoren.
Unfallbericht: Hier werden die spezifischen funktionalen und grammatikalischen Anforderungen an die Textsorte Unfallbericht dargelegt.
Analyse der Textsorte „Bericht“: In diesem zentralen Teil wird die praktische Untersuchung der von Studenten verfassten Berichte hinsichtlich syntaktischer Merkmale, Kohärenz, Zeitformen und Orthografie durchgeführt.
Methodisch-didaktische Konsequenzen: Das letzte Kapitel zieht Rückschlüsse aus der Untersuchung und gibt Empfehlungen für die Lehre an der Universität Oran, um festgestellte sprachliche Defizite bei den Studenten abzubauen.
Schlüsselwörter
Bericht, Unfallbericht, Schreibkompetenz, Textsorte, syntaktische Komplexität, Kohärenz, Pronominalisierung, Tempusgebrauch, Präteritum, Orthographie, Interpunktion, Fremdsprachenunterricht, Universität Oran, sprachliche Analyse, Didaktik.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundlegend?
Die Arbeit beschäftigt sich mit der Analyse der Schreibkompetenz von Studenten am Beispiel der Textsorte „Bericht“.
Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?
Die Arbeit fokussiert sich auf die sprachliche Gestaltung, die syntaktische Komplexität, die inhaltliche Kohärenz sowie die orthografischen Leistungen in studentischen Texten.
Welches primäre Ziel verfolgt die Forschungsarbeit?
Ziel ist es, die Qualität von Berichten, die von Studenten an der Universität Oran verfasst wurden, wissenschaftlich zu bewerten und daraus didaktische Lehren für den Unterricht zu ziehen.
Welche wissenschaftliche Methode wird zur Analyse verwendet?
Es werden zwei Unfallberichte von Studenten an verschiedenen Messzeitpunkten sowie sechs spezifische Textbeispiele einer quantitativen und qualitativen Analyse unterzogen.
Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?
Im Hauptteil liegt der Fokus auf der Analyse der Wortanzahl pro Satz, der Verwendung von Hypotaxen, der Pronominalisierung als Mittel der Wiederaufnahme, dem Tempusgebrauch sowie der Auswertung von Orthografie- und Interpunktionsfehlern.
Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit am besten?
Die Arbeit ist maßgeblich durch die Begriffe Bericht, Schreibkompetenz, Analyse der Textsorte und methodisch-didaktische Konsequenzen geprägt.
Welche Bedeutung hat das Präteritum in den untersuchten Berichten?
Das Präteritum wird als die primäre Zeitform für die objektive Darstellung vergangener Ereignisse in Berichten identifiziert, wobei die Untersuchung Schwankungen in der korrekten Anwendung durch die Studierenden aufzeigt.
Wie gehen die Studenten bei der inhaltlichen Kohärenz vor?
Die Analyse zeigt, dass die Probanden primär Pronomina wie Personalpronomen, Demonstrativpronomen und Possessivpronomen zur Wiederaufnahme und Verknüpfung der Inhalte einsetzen.
Welche Schwierigkeiten zeigen sich bei der Groß- und Kleinschreibung?
Die Untersuchung macht deutlich, dass viele Probanden erhebliche Schwierigkeiten in der Kategorie Groß- und Kleinschreibung sowie bei der Zeichensetzung aufweisen, was eine gezielte didaktische Intervention nahelegt.
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- Mohamed Chaabani (Author), 2012, Der Bericht im Fremdsprachenunterricht, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/191731