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Produktionssteuerung nach dem POLCA-System

Titre: Produktionssteuerung nach dem POLCA-System

Dossier / Travail de Séminaire , 2002 , 23 Pages , Note: 1,7

Autor:in: Stefan Bell (Auteur)

Gestion d'entreprise - Achats, Production, Logistique
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Résumé Extrait Résumé des informations

POLCA ist die Abkürzung für ,,Paired Cell Overlapping Loops of Cards with Authorization" und bezeichnet ein neues Verfahren der Materialflusssteuerung in Produktionsprozessen. Es ist ein wichtiger Bestandteil einer ebenfalls relativ neuen Strategie der Unternehmensorganisation bzw. -kontrolle, die sich ,,Quick Response Manufacturing" oder kurz ,,QRM" nennt. Der ,,QRM"-Ansatz wurde als Alternative oder Ergänzung zu dem weit verbreiteten Konzept des ,,Lean Manufacturing" entwickelt, welches vor über 30 Jahren von Toyota erdacht und perfektioniert wurde. Der nächste Abschnitt soll einen groben Überblick über die wesentlichen Merkmale des ,,Lean Manufacturing" und des ,,Quick Response Manufacturing" verschaffen. Danach folgt eine kurze Darstellung zweier grundlegender Konzepte der Materialsteuerung, nämlich der "Push-" und der "Pull-Systeme".

In Abschnitt 4 werden schließlich detailliert die Funktionsweise, Implementierung sowie Vor- und Nachteile von POLCA dargestellt und erläutert.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1 EINLEITUNG - KONTEXT VON POLCA

2 ÜBERBLICK: “LEAN MANUFACTURING” UND “QRM”

3 GRUNDKONZEPTE DER MATERIALFLUSSSTEUERUNG

3.1 PUSH-SYSTEME (MRP - MANUFACTURING RESOURCES PLANNING)

3.2 PULL-SYSTEME

3.2.1 Kanban-System

3.2.2 CONWIP-System

4 POLCA – EIN NEUES MATERIALFLUSSSTEUERUNGSSYSTEM FÜR QRM

4.1 FUNKTIONSWEISE UND IMPLEMENTIERUNG VON POLCA

4.1.1 Beispielunternehmen - Die MIT GmbH

4.1.2 Schlüsselkonzepte des POLCA-Systems

4.1.2.1 Kartenbasierte Materialflusssteuerung

4.1.2.2 Push-Elemente

4.1.2.3 Warteschlangen Management

4.1.2.4 Anzahl und Behältergröße der POLCA-Karten

4.1.3 POLCA am Beispiel der MIT GmbH

4.1.4 Erweiterungen von POLCA

4.2 BEURTEILUNG VON POLCA

4.2.1 Bewertungsproblematik

4.2.2 Vergleich mit Push-Systemen

4.2.3 Vergleich mit Pull-Systemen

4.2.3.1 Vergleich mit dem Kanban-System

4.2.3.2 Vergleich mit CONWIP

5 RESÜMEE UND AUSBLICK

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Die vorliegende Arbeit befasst sich mit der Analyse und Funktionsweise des POLCA-Systems als Methode zur Materialflusssteuerung innerhalb der QRM-Strategie. Ziel ist es, den Nutzen dieses Systems für die Fertigung maßgeschneiderter, variantenreicher Produkte darzustellen und es im Vergleich zu klassischen Push- und Pull-Verfahren zu bewerten.

  • Grundlagen der Materialflusssteuerung (Push vs. Pull)
  • Funktionsweise und Implementierung von POLCA in Produktionszellen
  • Vergleich von POLCA mit Kanban- und CONWIP-Systemen
  • Herausforderungen und Einsatzgebiete moderner Steuerungskonzepte

Auszug aus dem Buch

4.1.2.1 Kartenbasierte Materialflusssteuerung

Ähnlich wie das beschriebene Kanban-System setzt auch POLCA Karten ein, um den Materialfluss zu steuern. Im Unterschied zum Kanban-Prinzip kontrollieren diese POLCA-Karten allerdings nur den Materialfluss zwischen Zellen. Flüsse zwischen Arbeitssystemen innerhalb einer Zelle können mit anderen Verfahren gesteuert werden, z.B auch mit dem Kanban System. Des weiteren sind POLCA-Karten nicht wie Kanbans einzelnen Produkten zugeordnet, sondern bestimmten Zellenpaaren. Wenn innerhalb des Planungszeitraumes ein Auftrag von einer Zelle A zu einer Zelle B laufen muss, so wird diesem Zellenpaar eine bestimmte Anzahl Karten zugeordnet. Die Festlegung der konkreten Kartenzahl wird in Abschnitt 4.1.2.4 „Anzahl und Behältergröße der POLCA-Karten“ beschrieben. Die Karten jedes Zellenpaares begleiten Material durch beide Zellen hindurch und kehren dann erst zur ersten Zelle zurück. Dies wird im Folgenden als „POLCA-Schleife“ oder als „Kartenkreislauf“ bezeichnet. Der Produktionsablauf mit POLCA-Karten wird in Abschnitt 4.1.3 „POLCA am Beispiel der MIT GmbH“ an einem konkreten Beispiel erklärt. Die Gestaltung der Karten ist einfach. Jede Karte hat eine Seriennummer (SN), die jedoch für die Zell-Teams ohne Bedeutung ist. Sie ist nur für die Materialplaner relevant und gibt Aufschluss darüber, wieviele Karten für eine bestimmte Schleife existieren und wieviele davon tatsächlich im Produktionsbereich eingesetzt werden. Die nicht benutzten Karten lagern bei den Materialplanern. Wichtig ist die Angabe der Start- und der Zielzelle, durch die das zur Karte gehörende Zellenpaar identifiziert wird.

Zusammenfassung der Kapitel

1 EINLEITUNG - KONTEXT VON POLCA: Einführung in die Abkürzung und die Einbettung des POLCA-Systems in die Quick Response Manufacturing (QRM) Strategie.

2 ÜBERBLICK: “LEAN MANUFACTURING” UND “QRM”: Gegenüberstellung der klassischen Lean-Strategie mit dem umfassenderen, unternehmensweiten QRM-Ansatz.

3 GRUNDKONZEPTE DER MATERIALFLUSSSTEUERUNG: Erläuterung der Push-Prinzipien (MRP) sowie der Pull-Logik (Kanban, CONWIP) als Basis für die Materialflusssteuerung.

4 POLCA – EIN NEUES MATERIALFLUSSSTEUERUNGSSYSTEM FÜR QRM: Detaillierte Untersuchung der Funktionsweise, Implementierung und Bewertung von POLCA im Vergleich zu existierenden Systemen.

5 RESÜMEE UND AUSBLICK: Zusammenfassende Einschätzung der Eignung von POLCA für die Produktion individueller Produkte im Vergleich zu Push- und Pull-Systemen.

Schlüsselwörter

POLCA, Materialflusssteuerung, QRM, Lean Manufacturing, Push-System, Pull-System, Kanban, CONWIP, Durchlaufzeit, Produktionszellen, Kartenkreislauf, Auftragssteuerung, Produktionsplanung, MIT GmbH, Fertigung

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundlegend?

Die Arbeit untersucht das POLCA-Verfahren (Paired Cell Overlapping Loops of Cards with Authorization) als modernes Instrument zur Steuerung von Materialflüssen innerhalb einer Quick Response Manufacturing Umgebung.

Welche Themenfelder stehen im Fokus?

Zentral sind die Abgrenzung zu klassischen Push- und Pull-Systemen, die praktische Implementierung des Systems in Produktionszellen und die methodische Bewertung unter Berücksichtigung von Variantenvielfalt.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist aufzuzeigen, wie POLCA durch eine zellspezifische Steuerung Flexibilität bei der Produktion maßgeschneiderter Produkte ermöglicht und wo die Vor- und Nachteile gegenüber etablierten Methoden liegen.

Welche wissenschaftliche Methodik wird verwendet?

Die Arbeit nutzt eine Literaturanalyse sowie eine modellhafte Darstellung der POLCA-Funktionsweise anhand eines fiktiven Praxisbeispiels (MIT GmbH) zur Veranschaulichung der theoretischen Konzepte.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Vorstellung der POLCA-Kernkonzepte, die detaillierte Ablaufbeschreibung anhand eines Auftragsdurchlaufs und eine kritische Gegenüberstellung mit Push-, Kanban- und CONWIP-Systemen.

Welche Begriffe charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind insbesondere POLCA-Schleifen, Authorisierungszeitpunkte, zellspezifische Kartensteuerung und die Reduzierung von Durchlaufzeiten.

Wie unterscheidet sich die Kartensteuerung bei POLCA von Kanban?

Während Kanban-Karten an spezifische Produkte gebunden sind, sind POLCA-Karten zellpaar-spezifisch, was eine höhere Flexibilität bei wechselnden Produktanforderungen erlaubt.

Welches Problem löst POLCA im Vergleich zu Push-Systemen bei Störungen?

POLCA verhindert durch die kartenbasierte Regelung, dass nachgelagerte, überlastete Zellen mit Material überhäuft werden, da ein Auftrag nur dann autorisiert wird, wenn Kapazität vorhanden ist.

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Résumé des informations

Titre
Produktionssteuerung nach dem POLCA-System
Université
University of Cologne  (WiSo-Fakultät)
Cours
Hauptseminar Planung und Logistik
Note
1,7
Auteur
Stefan Bell (Auteur)
Année de publication
2002
Pages
23
N° de catalogue
V1917
ISBN (ebook)
9783638111768
Langue
allemand
mots-clé
POLCA Kanban CONWIP QRM JIT
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Stefan Bell (Auteur), 2002, Produktionssteuerung nach dem POLCA-System, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1917
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Extrait de  23  pages
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