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Intrakulturelle Probleme in Deutschland

Titel: Intrakulturelle Probleme in Deutschland

Wissenschaftlicher Aufsatz , 2012 , 13 Seiten

Autor:in: D.E.A./UNIV. PARIS I Gebhard Deissler (Autor:in)

Germanistik - Sonstiges
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Welches institutionelle Umfeld kann die Rolle der Armee als nationale Schule kultureller Integration im Deutschland der Gegenwart und der Zukunft übernehmen? Dieser Frage geht der Autor in diesem Paper nach.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Intrakulturelle Probleme in Deutschland

2. Nationale Harmonisierung und regionale Identität

3. Bildungspolitik und kulturelle Integration

4. Soziale Anthropologie und Diversitätsverständnis

5. Gedächtnis-Antizipationsmodell und Erziehungsauftrag

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Herausforderungen der intrakulturellen Integration in Deutschland vor dem Hintergrund des Wegfalls traditioneller Schmelztiegel wie der Armee und analysiert, inwiefern Bildungssysteme eine stabilisierende Rolle bei der Harmonisierung nationaler und kultureller Subsysteme einnehmen können.

  • Analyse der historischen und kulturellen Identitätsbildung in Deutschland im europäischen Vergleich.
  • Untersuchung des Zusammenhangs zwischen Bildungspolitik und der Fähigkeit zur kulturellen Empathie.
  • Diskussion über das Spannungsfeld zwischen intrakultureller Diversität und nationalem Zusammenhalt.
  • Reflektion über die Notwendigkeit einer wertebasierten, langfristigen Sozialisierung statt kurzfristiger technischer Integrationsmethoden.
  • Betrachtung der demografischen Entwicklungen in Verbindung mit der kulturellen Integrationsfähigkeit.

Auszug aus dem Buch

Intrakulturelle Probleme in Deutschland

Deutschland ist ein Land, das aus vielen germanischen Stämmen hervorgegangen ist, die aber auf eine gemeinsame germanische Wurzeln zurückzuführen sind. Die Armee war immer wieder der Schmelztiegel für die intrakulturelle deutsche Diversitätsintegration. Dieser Schmelztiegel ist in der Gegenwart, mit dem Ende der Bipolarisierung der Welt und mit der scheinbaren Perspektive einer friedlicheren Zeit inbezug auf große Kriege, in Zuge einer generalisierten weltweiten Abrüstung und des Übergangs zu Berufsarmeen weggefallen. Der kulturelle Integrator des deutschen Volkes und das zusätzliche Exportieren potentieller intrakultureller Konflikte nach außen haben immer wieder in der Geschichte über intrakulturelle Divergenzen und Spannungen hinweggeholfen. Nun stellt sich die Frage, welches institutionelle Umfeld diese Integrationsfunktion eines kulturell unvereinten Volkes übernehmen könnte, da Auslandseinsätze im Rahmen der Friedens- und Aufbaumissionen der NATO nicht die erforderliche Integrationsfunktion haben können, wie es einst der Fall war. Und warum ist nach wie vor eine deutsche kulturelle Integration kultureller Art erforderlich?

Zusammenfassung der Kapitel

1. Intrakulturelle Probleme in Deutschland: Dieses Kapitel thematisiert den historischen Wegfall der Armee als traditionellem Integrationsorgan und die daraus resultierende Notwendigkeit neuer institutioneller Rahmen für den gesellschaftlichen Zusammenhalt.

2. Nationale Harmonisierung und regionale Identität: Hier wird der Vergleich zu europäischen Nachbarn gezogen, um aufzuzeigen, wie kulturelle Diversität trotz regionaler Unterschiede in ein nationales Gesamtgefüge eingebettet werden kann.

3. Bildungspolitik und kulturelle Integration: Der Fokus liegt auf der zentralisierten versus föderalen Bildungspolitik und deren Einfluss auf die kulturelle Homogenität sowie das Verständnis für gemeinsame Werte.

4. Soziale Anthropologie und Diversitätsverständnis: Dieses Kapitel analysiert das deutsche Sicherheitsbedürfnis sowie die Tendenz, Abweichungen als Defizite zu werten, und stellt dies dem natürlichen Diversitätsprinzip gegenüber.

5. Gedächtnis-Antizipationsmodell und Erziehungsauftrag: Abschließend wird dargelegt, wie Bildung durch das Gedächtnis-Antizipationsmodell dazu beitragen kann, gesellschaftliche Wahrnehmungsmuster kulturintegrativ zu formen.

Schlüsselwörter

Intrakulturelle Probleme, Deutschland, Diversitätsintegration, Nationale Identität, Bildungspolitik, Kulturelle Harmonisierung, Gedächtnis-Antizipationsmodell, Sozialisierung, Germanität, Europäischer Vergleich, Friedliche Koexistenz, Kulturelle Diversität, Gesellschaftlicher Zusammenhalt, Werteintegration, Anthropologie

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Analyse der intrakulturellen Integrationsprobleme in Deutschland, die durch den Wegfall traditioneller Integrationsfaktoren wie der Armee entstanden sind.

Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Zentrale Themen sind die Rolle der Bildungspolitik, der Vergleich der deutschen nationalen Identitätsbildung mit europäischen Nachbarländern sowie die sozialanthropologische Betrachtung von Diversität.

Was ist das primäre Ziel oder die zentrale Forschungsfrage?

Das Ziel ist es, zu ergründen, welches institutionelle Umfeld in der modernen Gesellschaft die Aufgabe der kulturellen Integration übernehmen kann, um intrakulturelle Divergenzen zu überbrücken.

Welche wissenschaftliche Methode wird primär verwendet?

Der Autor nutzt eine kulturvergleichende und sozialanthropologische Perspektive, ergänzt durch Modelle der Sozialpsychologie wie das Gedächtnis-Antizipationsmodell.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil behandelt die Unterschiede in der nationalen kulturellen Harmonisierung, die Auswirkungen von Bildungssystemen und die notwendige Neubewertung von Diversität als natürliches Prinzip.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit am besten?

Die Arbeit wird maßgeblich durch die Begriffe intrakulturelle Integration, Diversitätsprinzip, soziale Konditionierung und nationale Identität charakterisiert.

Warum fungiert die Armee laut Autor nicht mehr als Integrationsinstanz?

Durch das Ende des Kalten Krieges, die weltweite Abrüstung und den Übergang zu Berufsarmeen fehlt der Armee die Funktion als gesamtgesellschaftlicher Schmelztiegel für unterschiedliche Bevölkerungsschichten.

Wie unterscheidet sich laut Text die deutsche Situation von der in Frankreich oder Spanien?

Während in den genannten Nachbarländern trotz regionaler Vielfalt eine stärkere nationalkulturelle Solidarität existiert, wirkt die deutsche Identitätsbildung oft weniger integrativ, was der Autor auf historische und bildungspolitische Faktoren zurückführt.

Welche Rolle spielt die Bildung im Wissenszeitalter für die Integration?

Die Bildung wird als primäres Instrument gesehen, um durch ethische Wertevermittlung und Erkenntnisprozesse eine langfristige, synergetische Integration zu fördern, statt nur oberflächliche Techniken anzuwenden.

Was bedeutet das Gedächtnis-Antizipationsmodell in diesem Kontext?

Es besagt, dass unsere Wahrnehmung durch gespeicherte Vergangenheit geprägt ist und wir unsere Zukunft durch Projektion gestalten; somit ist eine durch Bildung geprägte Sozialisierung essenziell für ein friedliches gesellschaftliches Miteinander.

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Details

Titel
Intrakulturelle Probleme in Deutschland
Veranstaltung
Interkulturelle Germanistik
Autor
D.E.A./UNIV. PARIS I Gebhard Deissler (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2012
Seiten
13
Katalognummer
V191818
ISBN (eBook)
9783656170570
ISBN (Buch)
9783656567066
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Innenpolitik Bildungspolitik Kulturpolitik Europa intrakulturelles Management
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
D.E.A./UNIV. PARIS I Gebhard Deissler (Autor:in), 2012, Intrakulturelle Probleme in Deutschland, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/191818
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Leseprobe aus  13  Seiten
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