Hundehalter! Empört euch!

Wie eine Minderheit diskriminiert wird


Essay, 2012

37 Seiten


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. Deutschland – ein hundefeindliches Land
Lassen wir den Hund doch Hund sein

2. Das Bild vom Hund in unserer Gesellschaft
Der Mensch – die Krönung der Schöpfung?
Der böse Wolf
Der Mensch als Rudelführer
Der Hund – der letzte Untergebene
Hunde sind Individualisten
Das Bild vom Hund in den Medien (Beispiel Beißunfall)

3. Die Entmündigung des Hundehalters durch Gesetze
Die Vorstellung des Gesetzgebers: Der perfekte Hund
Hundeführerschein
Bußgeld
Hundegesetze: Jeder Hund ist aggressiv und gefährlich
Hundesteuer
Beim Hund hört der Sozialstaat auf
Genereller Leinenzwang nicht zulässig
Die neuen Hundegesetze in Niedersachsen und Thüringen
Leinenzwang in der Brut- und Setzzeit
Kampfhund, Rasselisten, Leinenzwang

4. Tierschutz – Anspruch und Wirklichkeit
Tiere sind rechtlos
Gute und böse Hunde
Haustierjagd

Empört euch!
Literatur

1. Deutschland – ein hundefeindliches Land

Bei der Hundehaltung hat sich viel verändert. Doch eins ist geblieben: Die Hundesteuer. Sie wurde bereits im 19. Jahrhundert in Preußen als Luxussteuer eingeführt und das ist bis heute so geblieben. Auf der Homepage des Bundesinnenministeriums kann man nachlesen, warum auch heute noch die Hundesteuer erhoben wird. Dies sei ein Regulativ, um den Hundebestand in Deutschland in Grenzen zu halten.

Wir sind eine hundefeindliche Gesellschaft. Politiker wollen alle Hunde an die Leine legen und verabschieden Gesetze, um die „Sicherheit der Bürger zu gewährleisten“ wie sie es nennen und um Beißunfälle zu vermeiden. Die wenigen tragischen Beißunfälle wären auch ohne Hundegesetze passiert. Es gibt in unserem Land genug Hundehasser, die alle Hunde verbieten würden, wenn nicht die Hundehaltung durch unser Grundgesetz garantiert wäre.

Hunde bellen, beißen und kacken die Bürgersteige voll und haben in einer modernen Industriegesellschaft keine Daseinsberechtigung. Diese hundefeindliche Einstellung greifen populistische Politiker auf und nehmen Beißunfälle zum Anlass, die Hundegesetze zu verschärfen. Sie führen den Hundeführerschein ein, die Versicherungspflicht, die Chippflicht, den Wesenstest für besonders gefährliche Hunde (so genannte Kampfhunde) und das polizeiliche Führungszeugnis. Das ist alles mit Kosten verbunden. Gesetzesverstöße werden mit Bußgeldern geahndet. Das alles bedeutet die Entmündigung des Hundehalters. Dazu tragen auch die Medien bei mit ihrer Berichterstattung über Beißunfälle, allen voran die Bildzeitung, die Hunde als „blutrünstige Beißmaschinen“ tituliert.

Lassen wir den Hund doch Hund sein

Von einer artgerechten Hundehaltung, wie sie das Tierschutzgesetz und die Tierschutzhundeverordnung vorschreiben, kann keine Rede sein. Schon der heute fast überall vorgeschriebene generelle Leinenzwang ist ein grober Verstoß, denn der Hund ist ein Lauftier.

Die Jäger haben es besser als die Hundehalter. Die 300.00 Hobbyjäger haben nicht nur eine einflussreiche Lobby, sondern das Jagdgesetz auf ihrer Seite. Sie dürfen auf Hunde schießen, wenn sie einem Hasen oder Reh hinterherlaufen. Die Wildtiere gehören den Jägern. Nach Angaben des Deutschen Tierschutzbundes müssen jährlich 45.000 Hunde daran glauben.

Es muss sich vieles ändern. Aus braven Bürgern könnten wütende Hundehalter werden, die auf die Straße gehen oder vor den Landtag ziehen: Occupy Landtag!

Hundehalter brauchen unbedingt eine Lobby, um Einfluss zu nehmen auf die Berichterstattung der Medien über Beißunfälle und um den Gesetzgeber davon zu überzeugen, dass Hundegesetze der falsche Weg sind.

2. Das Bild vom Hund in unserer Gesellschaft

Der Mensch – die Krönung der Schöpfung?

Wer wie die meisten von uns christlich erzogen worden ist, kennt den Satz, dass der Mensch die Krönung der Schöpfung sei. Charles Darwin hat dem vor hundertfünfzig Jahren widersprochen. Der Mensch ist nicht die Vollendung der Evolution. Er ist nur eine unter vielen Millionen Arten mit Merkmalen, die deshalb nichts Außergewöhnliches sind, weil jeder Organismus über verschiedene Merkmale verfügt. Alles was lebt, hat seine Wurzeln hier auf der Erde, die Menschen, Tiere und Pflanzen.

Biologisch betrachtet sind wir Menschen Wirbeltiere und gehören deshalb zur Kategorie der Säugetiere, wie Hunde auch. Innerhalb der Säugetiere zählen wir zu den Primaten (= Herrentiere).

Biologisch gesehen gibt es keine Sonderstellung des Menschen. Der Glaube, dass der Mensch die Krone der Schöpfung sei, fällt Hundebesitzern immer dann besonders schwer, wenn Politiker wieder einmal darüber beraten, wie sie die Hunde endgültig an die Leine verbannen und einen Maulkorb verpassen können. Politiker behaupten, dass alle Hunde gefährlich sind und man die Menschen, die Wähler, vor diesen „Monstern“ schützen müsse. Dass fast alle Hunde friedlich sind und eben nicht gefährlich wird ständig durch die Bildzeitung widerlegt, wo man immer dabei ist, wenn Hunde Menschen beißen, darüber berichtet und die blutigen Bilder zeigt, die Politiker schaudern lässt und sofort dazu bewegt, die Hundegesetze wieder einmal zu verschärfen, um die Bürger vor den gefährlichen Hunden zu schützen. Dahinter steckt die Allmacht-Phantasie, dass der Mensch die Welt beherrscht. Sie sagen, der Hund sei gefährlich. In Wirklichkeit ist es der Mensch. Politiker wissen das, aber sie verdrängen es, weil sie die Abgründe des Menschen kennen. Ein Hund muss sich unterordnen, aufs Wort gehorchen, notfalls mit Gewalt. Körperliche Züchtigung ist tabu, aber muss man deshalb schon auf Gewalt verzichten? Gewalt gegen Hunde kann man auch anders ausüben: Durch Anleinen, Maulkorb, Nahrungsentzug und Nichtbeachtung.

Wer hat den Garten Eden in ein Schlachtfeld verwandelt? Wer verschmutzt die Umwelt und sorgt dafür, dass die Erde allmählich unbewohnbar wird? Der Hund etwa? Der Mensch, schreibt Arthur Schopenhauer (Die Welt als Wille und Vorstellung), ist „ein wildes und entsetzliches Tier“.

Die optimistische Botschaft der Aufklärung lautet „Der Mensch ist gut.“ Das trifft auf die Politiker und ihre Hundegesetze nicht zu. Man ist nicht gut zu den Hunden, behandelt sie wie Untiere, vor denen die Menschen zu schützen sind. Es gibt eben nicht nur gute Menschen. Trotzdem halten wir sie hoch, die Menschenwürde, die durch unsere Verfassung garantiert ist: Im Artikel 1 heißt es: „Die Würde des Menschen ist unantastbar.“ Gut so. Doch was ist mit der Würde des Hundes?

Das Bild vom Menschen, das jeder einzelne hat, ist gleichzeitig das Bild vom Hund und anderen Tieren. Das Bild ist geprägt von der Über- und Unterordnung, von der strengen Hand, wie es noch vor fünfzig Jahren bei der Erziehung der Kinder üblich gewesen ist. Geändert hat sich nur, dass die meisten Kinder nicht mehr von ihren Eltern und Lehrern geschlagen werden. Bei Hunden hat sich nach meiner Erfahrung die Gewaltfreiheit noch nicht überall durchgesetzt.

Der böse Wolf

Der Hund stammt vom Wolf ab, aber der Hund ist kein Wolf und der Mensch kein Affe. Es tauchen vereinzelt wieder Wölfe auf in unseren Wäldern, wie zum Beispiel in Bayern. Politiker haben sofort signalisiert, dass der Wolf in einem kultivierten Land nichts zu suchen habe. Das hören Jäger gerne. Seitdem wurde der Wolf in den Wäldern Bayerns nicht mehr gesehen. Offenbar werden viele das Bild vom „bösen Wolf“ nicht los, das sie aus dem Märchen „Rotkäppchen und der böse Wolf“ von den Gebrüdern Grimm kennen.

Die Wolfsforscher Günther Bloch und Peter Dettling (Auge in Auge mit dem Wolf, Stuttgart 2009) waren in einem Zeitraum von zwanzig Jahren im Bauff - Nationalpark, in den kanadischen Rocky Mountains unterwegs und haben Timber-Wölfe bobachtet. Die Wölfe leben in Rudel von sechs bis acht Tieren. Eine klare Hierarchie (Alpha-Wölfe, Alpha-Weibchen, Beta-Wölfe) wie man früher annahm konnten die Forscher nicht feststellen: Dominante Wölfe fressen nicht immer als erste an der erlegten Beute. Sie überließen Jüngeren und untergeordneten Mitgliedern des Rudels den Vortritt.

Die Wölfe zeigen Gefühle wie Freude, Kummer, Leid, Trauer, aber auch uneigennützliches Verhalten. Verletzte Tiere wurden niemals im Stich gelassen, sondern von ihren Familienmitgliedern unterstützt, auch bei der Nahrungsbeschaffung.

Jungwölfe (1 Jahr alt) übernehmen verschiedene Arbeiten im Rudel, wie zum Beispiel die des Aufpassers. Sie melden jede Störung der alltäglichen Routine, etwa wenn sie Kojoten oder Bären sichten. Die Welpen suchen dann sofort Schutz im Bau.

Alphatiere bestehen nicht zwangsläufig auf Distanz zu rangniederen Tieren. Diejenigen Wölfe, die viel miteinander spielen, haben mehr Körperkontakt, unabhängig von Rang und Geschlecht.

Es gibt kein genormtes Sozialverhalten bei Wölfen. Manche Forscher halten auch Bezeichnungen wie „Rudel“ oder „Alphatier“ für irreführend. Frei lebende Wölfe bilden individualistische Familienverbände. Das sind anpassungsfähige Zweckgemeinschaften und ökonomisch betrachtet für jedes Mitglied von Nutzen.

Bei so genannten Alpha-Tieren handelt es sich um erfahrene Eltern, um brillante Teamchefs. Sie geben sozialen Halt, sorgen für Sicherheit und erteilen ihren Jungen bis zur Selbständigkeit praktischen Lebensunterricht. Alt und jung verhalten sich kooperativ, zeigen Gemeinsinn und pflegen freundliche Rituale. Der Leitwolf zeigt ein „Führungsverhalten“, das auf die Menschenführung in Organisationen übertragbar ist.

Die Wolfsfamilie ist das Team. Wenn eine Wolfsfamilie ein Elternteil verliert, wandern die zurückgebliebenen Mitglieder ratlos umher, bis die vakante Alphaposition durch einen gestandenen Neuankömmling wieder besetzt werden kann.

Die Forscher haben herausgefunden, dass Fairness das Verhalten der Wölfe bestimmt. Die Welpen lernen Fairness beim Spielen, denn sie hilft den Tieren in ihrer sozialen Umgebung zu überleben. Spielende Welpen verhalten sich ungestüm und respektlos gegenüber den Alten und den Rudelführern. Man lässt sie gewähren, auch wenn sie sich auf Kosten der Alten vergnügen oder sie körperlich traktieren. Die Alten könnten sie zur Ordnung rufen, tun das aber nicht. Kinder beißt man nicht.

Die soziale Kompetenz von Wolfseltern beruht auf Wissen, Erfahrung und Verzicht auf die Rechte des Ranghöheren. Es geht letztlich nur um das Überleben und die Fortpflanzung der eigenen Gene. Um dies zu erreichen, muss sich der Wolf mit seinen Rudelmitgliedern arrangieren. Wölfe verhalten sich kooperativ. Kommunikative Verhaltensweisen äußern sich im Schnappen, Beißen, Gesicht lecken, Körper gegen den Partner drängen. Die häufigsten sozialen Verhaltensweisen sind Schnauzenkontakt und Fellkontakt. Es kommt zu einem Informationsaustausch über den Geruch, durch Schnuppern. Die meisten Kontakte hatten die „ranghohen“ Erwachsenen und die Welpen. Die gegenseitige Berührung dient dem Zusammenhalt des Rudels.

Ein Alpha-Wolf führt sein Rudel als anerkannte Autorität. Er besitzt eine hohe soziale Kompetenz und führt sein Rudel aus der Mitte heraus. Er ist souverän und verhält sich zu seinem Rudel tolerant, beschützt es und sorgt dafür, dass es allen gut geht.

Gehorsam spielt dabei keine Rolle. Die Rudelmitglieder folgen ihnen freiwillig.

Der Mensch als Rudelführer?

Frau Dorit Feddersen-Petersen, wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Haustierkunde an der Universität Kiel, wird in der Pedegree-Studie von 2007 mit ihrer Auffassung zitiert, dass der Mensch „fürsorglich und liebevoll die Rudelführerschaft“ übernehmen sollte. Hunde, so Feddersen-Petersen, seien überfordert, wenn sie als gleichberechtigte Familienmitglieder behandelt werden.

Hinter dieser harmlos klingenden Aussage steckt die Angst, der Hund könnte die „Rudelführerschaft“ beanspruchen oder gar die Weltherrschaft anstreben. Wehret den Anfängen. Der Hund darf nicht auf der obersten Stufe der Treppe liegen, nicht als erster aus dem Haus laufen und darf nur auf dem zugewiesenen Platz liegen. Dahinter verbirgt sich ein antiquiertes Bild vom Hund.

Unser Hund weiß, dass er kein Mensch ist und fühlt sich als Hund bei uns sauwohl. Er will sich die Rudelführerschaft nicht antun. Er muss auch nicht immer das tun, was die anderen Familienmitglieder von ihm fordern. Er braucht schon Freiheit, wie Kinder auch. Man muss ihm nicht ständig seine Grenzen aufzeigen. Das hält auch kein Hund aus.

Die Hundetrainerin Clarissa von Reinhardt zur Rangordnung in einem Interview mit dem Bayerischen Rundfunk (alpha-Forum 24.7.2003):

Eine Rangordnung im biologischen Sinne kann es mit unseren Hunden gar nicht geben. Das geht nicht. Eine Rangordnung findet bei Caniden, also bei Hundeartigen, nur innerhalb des Rudels und innerhalb des gleichen Geschlechts statt. Das bedeutet, dass ich als Frau mit unseren Rüden gar keine Rangordnung haben kann.

Das Thema Dominanz ist noch nicht erledigt, jedenfalls nicht in der Praxis der Hundeerziehung. Es gibt Hundetrainer, die mit Methoden arbeiten, die der Prügelstrafe und der Gewaltanwendung sehr nahe kommen, wie zu Beispiel der Alphawurf, der nach Auffassung mancher Hundetrainer zur Disziplinierung notwendig ist. Der Hund wird am Nacken gepackt, in die Luft geschleudert und dann auf den Rücken geworfen.

Ein Wolf, der ein Rudel anführt, ist ohne Zweifel ein Alphatier. Dass unsere Haushunde nach Dominanz streben, um das „Rudel Familie“ zu führen, ist eine Erfindung von Hundetrainern, die christlich erzogen sind, zum Gehorsam gegenüber ihren Eltern, die ihnen beigebracht haben, dass der Mensch die Krönung der Schöpfung und der Hund dem Menschen untertan sei. Deutsche Hundetrainer, die ihre wichtige Arbeit als Berufung ansehen, sind fest davon überzeugt, dass Hunde nach Dominanz streben, was sie mit der Erziehung zum Gehorsam verhindern wollen. Mit der Couch, die der Hund in Besitz nimmt, fängt es gewöhnlich an. Wenn schon Alphatier, dann ist es der Hundetrainer selbst.

Der Hund - der letzte Untergebene

In den Büros, Fabriken und Geschäften gibt es ihn schon lange nicht mehr, den Untergebenen. Dort gibt es nur noch Mitarbeiter. Die Chefs brüllen nicht mehr und formulieren ihre Befehle als Bitten. Das verlangt die Menschenwürde und die Unternehmenskultur. Doch es taucht ein kleines Problem auf. Manche wollen nach oben und nicht länger Indianer sein, sondern Häuptling. Doch Häuptling kann bekanntlich nicht jeder werden. Der letzte Ausweg: Man legt sich einen Hund zu.

Jetzt ist der Hundehalter Rudelführer, eine Führungsposition. Da der Hund vom Wolf abstammt und deshalb ein Rudeltier ist, strebt der Hund nach Dominanz. Doch wenn die Gefahr am Größen ist, naht die Rettung: Das Rudelkonzept nach Eberhard Trumler, das sein Jünger Uli Köppel praktiziert: Das Ziel, die totale Unterwerfung, mit Schnauzengriff und Nackenschütteln. Der Hund muss aufs Wort gehorchen und ständig Unterwerfungssignale senden. Das entspricht dem Bild vom Hund wie es auch Politiker in den Landesparlamenten haben, wenn sie wieder einmal ein neues Hundegesetz verabschieden.

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Ende der Leseprobe aus 37 Seiten

Details

Titel
Hundehalter! Empört euch!
Untertitel
Wie eine Minderheit diskriminiert wird
Autor
Jahr
2012
Seiten
37
Katalognummer
V191884
ISBN (eBook)
9783656175933
ISBN (Buch)
9783656176312
Dateigröße
473 KB
Sprache
Deutsch
Anmerkungen
Streitschrift
Schlagworte
Hundeführerschein, Hundetrainer, Hundesteuer, Tierschutz, Tierschutz-Hundeverordnung, Hundehalter, Hundegesetze, Entmündigung, Leinenzwang
Arbeit zitieren
Karl-Heinz List (Autor), 2012, Hundehalter! Empört euch!, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/191884

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