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Digital Rights Managements vs. Creative Commons am Beispiel von ACTA

Titel: Digital Rights Managements vs. Creative Commons am Beispiel von ACTA

Hausarbeit , 2012 , 27 Seiten , Note: 1,7

Autor:in: Nadja Topfstedt (Autor:in)

Medien / Kommunikation - Medienökonomie, -management
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Zusammenfassung Leseprobe Details

„Digitalisierte Inhalte sind das Lebenselixir des Internets.“ (Arlt 2006: S. 1

Derzeit werden in den Medien sehr viele Fragen zum Urheberrecht in Bezug auf digitale Inhalte gestellt. Schuld daran sind die geplanten Abkommen ACTA (Anti-Counterfeiting Trade Agreement) in elf Staaten sowie SOPA (Stop Online Piracy Act) und PIPA (Protect IP Act) in den Vereinigten Staaten. Darin sollen Verstöße gegen die Gesetze der Produkt- und Markenpiraterie fest verankert werden. Ein entscheidender Vorteil von digitalen zu analogen Medieninhalten ist es, dass diese in ein und demselben technischen Format dargestellt und gespeichert werden können. Christian Arlt be-trachtet z. B. Kopien, damit verdeutlicht er, dass digitale Kopiervorlagen nach ihrer Vervielfältigung immer die gleiche Qualität besitzen wie das Original. Währenddessen nimmt die Qualität beim analogen Original tendenziell ab, wenn zu viele Kopien gezo-gen werden. Dies ist einer der Gründe, warum die Piraterie zugenommen hat. Digitale Kopien kann jeder erstellen und diese stehen kostengünstig und weltweit zur Verfü-gung. Warum also noch eine Musik-CD kaufen, wenn das Original in Kopie mit gleicher Qualität existiert (vgl. Arlt 2006: S. 5f.). Das Problem der Inhaltspiraterie ist bisher stärker im Musikbusiness vertreten, doch immer mehr überträgt es sich jetzt auch auf andere Inhalte. Schlimmster Fall, der eintreten kann, ist, dass letztendlich alle Beteilig-ten an der Situation verlieren. Dies würde so aussehen, dass die Rechteverwerter ihre Konsumenten durch Umsatzeinbußen mit einem eingeschränkten Produktangebot kon-frontieren. Die Vielfalt wird eingeschränkt, da die Anreize für eine Inhaltsproduktion nicht mehr existieren (vgl. Arlt 2006: S. 6f.). Dieses Problem soll durch das Abkommen ACTA gelöst werden, so dass einheitliche Regelungen über die Verwendung von digita-len Inhalten zur Verfügung stehen. Um die bestehenden Richtlinien von digitalen Inhal-ten näher zu verstehen, werden zu Beginn zwei Positionen vorgestellt. Zuerst das Digital Rights Management, welches im Urheberrecht integriert ist und die Creative Commons, die unterschiedliche Ansätze zum Umgang geistiger Werke verfolgen. Daraufhin wird auf den Sachverhalt der Europäischen Union und anderer Staaten mit ihrem geplanten internationalen Handelsabkommen ACTA eingegangen. Zum Schluss wird ein Ausblick auf möglichen Lösungen für das Problem der Urheberrechte von digitalen Inhalten gegeben und ein Fazit gezogen.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Digital Rights Management

2.1. Begriffsdefinition nach Picot

2.2. Bedeutung des Urheberrechts

2.3. Umsetzung des Digital Rights Management

2.4. Vor- und Nachteile des Digital Rights Management

3. Creative Commons

3.1. Entstehung und Hintergrund

3.2. Creative Commons Lizenzen

3.2.1. Namensnennung CC BY

3.2.2. Namensnennung- Keine Bearbeitung CC BY-ND

3.2.3. Namensnennung-Weitergabe unter gleichen Bedingungen CC BY-SA

3.2.4. Namensnennung-Nicht-kommerziell CC BY-NC

3.2.5. Namensnennung-Nicht-kommerziell-Weitergabe unter gleichen Bedingungen CC BY-NC-SA

3.2.6. Namensnennung-Nicht-kommerziell-Keine Bearbeitung CC BY-NC-ND

3.2.7. CC0 – No Rights Reserved

3.3. Verwendung von CC-Lizenzen

3.4. Vor- und Nachteile von Creative Commons

4. ACTA

4.1. Entstehung und Hintergrund

4.2. ACTA-Protestbewegung

4.3. Rückblick und aktuelle Situation zu ACTA

4.4. Ausblick und mögliche Lösungen

5. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die unterschiedlichen Ansätze von Digital Rights Management (DRM) und Creative Commons im Hinblick auf den Schutz und die Verbreitung geistiger Werke und analysiert diese im Kontext des geplanten internationalen Handelsabkommens ACTA.

  • Vergleich technischer und rechtlicher Schutzmaßnahmen für digitale Inhalte
  • Analyse der Funktionsweise und Lizenzmodelle von Creative Commons
  • Untersuchung der Hintergründe und Ziele des Handelsabkommens ACTA
  • Bewertung der gesellschaftlichen Protestbewegung gegen ACTA
  • Diskussion möglicher Lösungswege für das Urheberrecht im digitalen Zeitalter

Auszug aus dem Buch

2.1. Begriffsdefinition nach Picot

„Digital Rights Management (DRM) zielt darauf ab, für digitalisierbare Inhaltsprodukte die Voraussetzungen zu schaffen, damit auch in der digitalen Welt die Rechte, die jemand mit solchen Produkten geltend machen kann, definiert und durchgesetzt werden können. Insofern richtet sich DRM darauf, Integrität und Authentizität der digitalen Daten sicherzustellen und das Rechtemanagement mit Hilfe von Metadaten zu ermöglichen bis hin zu Abrechnung.“ (Picot 2005: S. 3). Dieser junge Begriff wird sich noch weiter formen, einhergehend mit kommenden technischen Neuerungen. Für den Rahmen dieser Arbeit soll die Definition von Arnold Picot als Grundlage dienen. DRM wird im Urheberrecht verortet, auf dessen Bedeutung im folgenden Punkt eingegangen wird.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung führt in die Problematik des Urheberrechts bei digitalen Inhalten ein und stellt die drei Kernbereiche der Arbeit – DRM, Creative Commons und ACTA – vor.

2. Digital Rights Management: Das Kapitel erläutert DRM als technisches und rechtliches System zur Sicherung von Rechten an digitalen Produkten und diskutiert dessen Vor- und Nachteile.

3. Creative Commons: Es wird die Entstehung und das Lizenzsystem von Creative Commons als alternatives, offenes Modell zum Umgang mit geistigem Eigentum beschrieben.

4. ACTA: Dieses Kapitel beleuchtet das Handelsabkommen ACTA, dessen Hintergründe, die ausgelöste Protestbewegung sowie die aktuelle politische Situation.

5. Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und betont die Notwendigkeit einer Kombination aus Technik und Recht für eine zukunftsfähige Gestaltung des digitalen Urheberrechts.

Schlüsselwörter

Digital Rights Management, DRM, Creative Commons, Urheberrecht, ACTA, Piraterie, Lizenzmodelle, geistiges Eigentum, Internetfreiheit, Internetregulierung, Content-Industrie, digitale Inhalte, Handelsabkommen, Datenschutz, Open Content

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit der Herausforderung, geistiges Eigentum im digitalen Zeitalter zu schützen und gleichzeitig den Zugang zu Informationen zu gewährleisten.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen sind die technischen Ansätze des Digital Rights Management (DRM), das offene Lizenzmodell von Creative Commons sowie die politische Debatte um das Handelsabkommen ACTA.

Welches Ziel verfolgt die Arbeit?

Das Ziel ist es, die verschiedenen Konzepte zur Rechteverwaltung im Internet gegenüberzustellen und zu prüfen, wie ein gerechter Ausgleich zwischen den Interessen von Urhebern, Verwertern und Nutzern gefunden werden kann.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse und einer deskriptiven Untersuchung der genannten Instrumente und Abkommen.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil werden zunächst die Konzepte von DRM und Creative Commons definiert und kritisch bewertet, gefolgt von einer detaillierten Analyse von ACTA, einschließlich der daraus resultierenden öffentlichen Proteste.

Welche Begriffe charakterisieren die Arbeit am besten?

Schlüsselbegriffe sind Digital Rights Management, Creative Commons, ACTA, Urheberrecht, digitale Piraterie und Rechteverwaltung.

Welche Rolle spielt ACTA in der digitalen Debatte?

ACTA wird als Versuch gesehen, globale Standards zur Bekämpfung von Marken- und Produktpiraterie festzulegen, was jedoch aufgrund der befürchteten Einschränkung von Grundrechten und mangelnder Transparenz auf massiven Widerstand stößt.

Wie unterscheidet sich Creative Commons von klassischen DRM-Systemen?

Während DRM den Zugriff auf Inhalte technisch einschränkt und kontrolliert, setzt Creative Commons auf offene Lizenzen, die es dem Urheber erlauben, die Art und Weise der Verbreitung und Nutzung selbst zu bestimmen.

Ende der Leseprobe aus 27 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Digital Rights Managements vs. Creative Commons am Beispiel von ACTA
Hochschule
Bauhaus-Universität Weimar
Note
1,7
Autor
Nadja Topfstedt (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2012
Seiten
27
Katalognummer
V192092
ISBN (eBook)
9783656169499
ISBN (Buch)
9783656169932
Sprache
Deutsch
Schlagworte
digital rights managements creative commons beispiel acta
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Nadja Topfstedt (Autor:in), 2012, Digital Rights Managements vs. Creative Commons am Beispiel von ACTA, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/192092
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  27  Seiten
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