Konzeption eines Best-Practice Ansatzes für die Anforderungen von Hochschulen zur dynamischen Bereitstellung von PC-Pools mit Hilfe von aktuellen technischen Möglichkeiten


Bachelorarbeit, 2011
76 Seiten, Note: 1,0

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1 Einführung
1.1 Problemstellung und Zielsetzung
1.2 Aufbau der Arbeit

2 Methodenteil
2.1 Möglichkeiten zur Primärerhebung
2.2 Auswahl der geeigneten Methodik
2.3 Aufbau der Interviews
2.4 Auswahl der betrachteten Hochschulen

3 Anforderungen an den Best-Practice Ansatz
3.1 Auswertung der Interviews
3.1.1 Hochschule A
3.1.2 Hochschule B
3.1.3 Hochschule C
3.1.4 Hochschule D
3.1.5 Hochschule E
3.2 Definition der Anforderungen an das Lösungsmodell
3.2.1 Funktionale Anforderungen
3.2.2 Nicht-funktionale Anforderungen
3.2.3 Anforderungskatalog

4 Technische Möglichkeiten
4.1 Lösungen auf Basis von Softwareverteilung
4.1.1 Microsoft Windows Deployment Services
4.1.2 baramundi
4.2 Lösungen auf Basis von Terminaldiensten
4.2.1 Microsoft Remote Desktop Services
4.2.2 Citrix XenApp
4.3 Lösungen auf Basis von Virtualisierung
4.3.1 Citrix XenApp
4.3.2 Citrix XenDesktop
4.3.3 VMware ThinApp
4.3.4 VMware View
4.3.5 VMware vCloud Director

5 Ausarbeitung des Best-Practice Ansatzes
5.1 Auswahl der geeigneten technischen Lösung
5.2 Aufbau der technischen Lösung
5.3 Abbildung der Anforderungen mit der gewählten Lösung
5.4 Zusatznutzen des Modells
5.5 Grenzen des Modells

6 Fazit

7 Literaturverzeichnis

8 Anhang

Abbildungs- und Tabellenverzeichnis

Abbildung 1: Arten der Primärerhebung

Abbildung 2: Arten der Befragung

Abbildung 3: schematischer Ablauf der durchgeführten Interviews

Abbildung 4: Darstellung eines beispielhaften Citrix Clusters

Abbildung 5: Darstellung des Sandbox-Prinzips

Abbildung 6: Darstellung eines beispielhaften XenDesktop Systems

Abbildung 7: Darstellung des Best-Practice Ansatzes

Tabelle 1: Gegenüberstellung der Anforderungen und der technischen Lösungsmöglichkeiten

Kurzzusammenfassung / abstract

Die Bachelor-Thesis „Konzeption eines Best-Practice Ansatzes für die Anforderungen von Hochschulen zur dynamischen Bereitstellung von PC-Pools mit Hilfe von aktuellen technischen Möglichkeiten“ beschäftigt sich mit der Erstellung eines technischen Best-Practice Modells für den Betrieb von PC-Pools an Hochschulen. Dem Konzept liegen gesammelte Anforderungen an das Lösungsmodell zu Grunde. Der Anforde- rungsprozess basiert auf Interviews mit fünf verschiedenen Hochschulen. Vor der Erstellung des Modells wurden technische Lösungen aus den Bereichen Softwarevertei- lung, Terminaldienste und Virtualisierung vorgestellt und einer Auswahl unterzogen. Das Ergebnis der Bachelor-Thesis stellt der erarbeitete Best-Practice Ansatz dar. Er basiert auf dem Produkt VMware View Premier und deckt alle gestellten Anforderun- gen ab. Neben der reinen Erfüllung der Anforderungen wurde eine Hochverfügbarkeit realisiert.

The bachelor thesis „Conception of a best practice approach that meets the demands of universities for the dynamic allocation of computer labs with the assistance of current technical possibilities” deals with the compilation of a technical best practice model for the operation of computer labs in universities. The concept is based on cumulated demands to the solution model. The process of the demands that have to be met is based on interviews with five different universities. The realization of a model was preceded by the introduction of technical solutions from the fields of software deployment, terminal services and virtualization as well as by a previous selection. The conclusion of the bachelor thesis is the best practice approach. It is based on the product VMware View Premier and meets all the necessary demands. In addition to the mere fulfilment of the demands high availability has been made possible.

Stichworte / keywords

PC-Pool, Hochschule, Bereitstellung, Virtualisierung, Anforderung, Interview computer lab, university, provisioning, virtualization, requirement, interview

1 Einführung

Die Bereitstellung von PCs inkl. Software stellt in größeren Mengen eine Herausforde- rung an den Fachbereich IT dar. Dies ist unabhängig von der Art und Größe eines Unternehmens. Nicht nur in der freien Wirtschaft, sondern auch im öffentlichen Dienst, wie auch an Hochschulen stehen die Verantwortlichen den vielfältigen Anforderungen der Endnutzer gegenüber.

Bereits während der Beschaffungsphase kommen Fragen betreffend der Hardware- und Software-Kompatibilität auf. So kann z.B. ein neu angeschaffener PC andere Kompo- nenten enthalten und deswegen nicht mehr zu einer vorhandenen Installation passen. Ist die Anschaffung erst einmal getätigt, muss sich der Fachbereich IT unter anderem damit beschäftigen, welche Software installiert wird und wie die Erstinbetriebnahme der neuen PCs mit möglichst geringen Kosten zeitnah durchgeführt werden kann.

In der IT Brache existieren momentan verschiedene Ansätze und Softwareprodukte, die sich mit dieser Thematik auseinandersetzen und Lösungen versprechen. So existieren drei Bereiche, in die die Produkte eingeteilt werden können: Lösungen mit Softwarever- teilung, terminalserverbasierte Lösungen und virtualisierungsbasierte Lösungen. Jeder dieser Bereiche hat ein eigenständiges Konzept und funktioniert auf eine völlig andere Art und Weise. Die Gemeinsamkeit dieser Lösungen ist jedoch das Ziel, dem Fachbe- reich IT unterstützend bei der Inbetriebnahme und Wartung von PCs zu sein, bzw. mehrere Arbeitsplätze innerhalb kurzer Zeit arbeitstechnisch auszustatten und so die Produktivität der Anwender zu fördern.

Beinahe jede Hochschule bedient sich des Konzepts von PC-Pools als Unterstützung der Lehrenden und der Studenten im Studium. Mit dem Begriff PC-Pools werden im nachfolgenden spezielle Räume an Hochschulen bezeichnet, welche mit einer undefi- nierten Anzahl an PCs ausgestattet sind. Diese werden den Lehrenden zur Unterstüt- zung in den Vorlesungen und Tutorien zur Verfügung gestellt. Ebenso können diese PCs von den Studierenden außerhalb der Veranstaltungen für eigene Zwecke im Rahmen des Studiums genutzt werden. Bei der Bereitstellung der PC-Pools besteht in vielen Hochschulen Verbesserungsbedarf. Denn auch sie sind, wie die Unternehmen der freien Wirtschaft und Bereiche im öffentlichen Dienst, bei der Bereitstellung dieser PCs gefordert, sich mit den Problemen und Hindernissen auseinanderzusetzen.

1.1 Problemstellung und Zielsetzung

Die Arbeit beschäftigt sich mit der Problematik der Hochschulen in Bezug auf ihre PC-Pools. Für den Einsatz von PCs als Hilfsmittel in den Vorlesungen bzw. Tutorien sind unterschiedliche Voraussetzungen zu beachten. So ist z.B. spezielle Software bzw. Konfiguration notwendig. Dadurch kann es jedoch zur Inkompatibilität mit bereits installierten Programmen und Komponenten kommen. Ebenso werden manche Voraus- setzungen durch den Anforderer erst spät erkannt und lösen folglich einen erhöhten Arbeitsaufwand des für den PC-Pool zuständigen Betreuers aus. Des Weiteren besteht eine starke Dynamik der Anforderungen. So können sich die Anforderungen der Lehrenden an die Ausstattung der PC-Pools von Semester zu Semester bzw. gar von Kurs zu Kurs ändern. Auch die Tatsache, dass ein neues Software Release von Herstel- lern bereitgestellt wird, bedeutet einen gewissen Administrationsaufwand.

Durch die Bereitstellung der Geräte für die Studenten außerhalb der Veranstaltungen ergibt sich ein weiteres Problem. Je nach Einstellung der Sicherheitsrichtlinien kann es dazu kommen, dass die PCs von den Studenten in ihrer Konfiguration geändert werden. Dies kann zu einer Fehlkonfiguration und der Inkonsistenz der Systeme führen.

Ziel der Bachelor-Thesis ist eine intensive Auseinandersetzung mit dieser Thematik. Als Resultat wird für Hochschulen ein Best-Practice Ansatz ausgearbeitet, der eine technische Lösung für die Probleme bei der Bereitstellung der PC-Pools und deren Administration bieten wird. Dabei stellt der Ansatz ein Konzept und keine Installations- anleitung bzw. -dokumentation dar. Die Anforderungen der Hochschulen werden während der Ausarbeitung den aktuellen technischen Möglichkeiten gegenübergestellt. Eine wirtschaftliche Betrachtung möglicher Lösungen findet in der vorliegenden Arbeit nicht statt. Weiterhin konzentriert sich der erarbeitete Best-Practice Ansatz auf Systeme, die mit dem Clientbetriebssystem Microsoft Windows betrieben werden.

Die Relevanz der Bachelor-Thesis liegt sowohl im theoretischen, als auch im prakti- schen Bereich. In der Fachliteratur der (Wirtschafts-)Informatik, auch in Whitepapers von Softwarehersteller und den veröffentlichten Diplomarbeiten bzw. Bachelor-Theses wird das Thema „Anforderungen von Hochschulen zur dynamischen Bereitstellung von PC-Pools“ oder auch ähnliche Fragestellungen nicht behandelt. Hier besteht großer Nachholbedarf im theoretischen Bereich. Im praktischen Bereich ergeben sich durch die Bachelor-Thesis Lösungsansätze für die Anforderungen und die damit einhergehende Probleme der Hochschulen in der Bereitstellung von PC-Pools. Dadurch können die Kosten und der Arbeitsaufwand des Fachbereichs IT der Hochschule gesenkt werden, verbunden mit einer Verbesserung des Services gegenüber den Nutzern der PC-Pools. Das Verbesserungspotential durch die Bachelor-Thesis soll nicht nur auf die befragen Hochschulen gerichtet sein, sondern kann auch als Best-Practice Ansatz für andere Hochschulen gesehen werden.

1.2 Aufbau der Arbeit

Das Ergebnis der Bachelor-Thesis wird ein Best-Practice Ansatz für Hochschulen sein. Die schriftliche Ausarbeitung soll jedoch dem Leser zusätzlich einen umfassenden Überblick über das Thema „PC-Bereitstellung“ geben.

Durch die Tatsache, dass die Anforderungen der Hochschulen für die Bereitstellung von PC-Pools nicht veröffentlicht sind, handelt es sich bei der Informationsbeschaffung um eine Primärerhebung. In der nachfolgenden Ausarbeitung werden zunächst die ver- schiedenen Methoden einer Primärerhebung dargestellt. Weiter wird die Auswahl der geeigneten Methode, entschieden wurde für ein persönliches bzw. telefonisches Interview, dargelegt und der Aufbau der Interviews vorgestellt. Nachfolgend werden die Anforderungen aus den durchgeführten Interviews mit den einzelnen Hochschulen extrahiert und abstrahiert, um eine gemeinsame Basis für die weitere Durchführung der Bachelor-Thesis zu bekommen. Diese definierten „Standardanforderungen“ werden daraufhin den aktuellen technischen Lösungen gegenübergestellt. Dabei werden technische Lösungen aus folgenden drei Bereichen evaluiert und in der Ausarbeitung vorgestellt: Softwareverteilung, Terminalserver sowie Virtualisierung. Es wird das Produkt, welches den Anforderungen am besten entspricht, ausgewählt und dessen Aufbau näher erläutert. Die dann durchgeführte Abbildung der Anforderungen mit dieser ausgewählten technischen Lösung stellt die Konzeption eines Best-Practice Ansatzes dar. Weiterhin werden sowohl die Zusatznutzen als auch die Grenzen dieses Modells aufgezeigt. Abschließend erfolgt eine Zusammenfassung, in der nochmals auf alle relevanten, dazugehörigen Aspekte eingegangen wird.

Die Bachelor-Thesis wird aufzeigen, wie weit aktuell die verschiedenen Konzepte zur Bereitstellung von Arbeitsplätzen fortgeschritten sind und dem Leser verdeutlichen, wie eine Hochschule die mit der Bereitstellung von PC-Pools einhergehenden Probleme und Herausforderungen am besten lösen kann.

2 Methodenteil

Im Methodenteil der vorliegenden Arbeit werden zuerst verschiedene Möglichkeiten der Primärerhebung dargestellt. Anschließend folgt die Auswahl und Begründung der gewählten Methode, einem Interview. Aufbauend auf der Entscheidung wird der entworfene Gesprächsleitfaden vorgestellt und die Auswahl der betrachteten Hochschu- len dargelegt.

2.1 Möglichkeiten zur Primärerhebung

Für die Bachelor-Thesis „Konzeption eines Best-Practice Ansatzes für die Anforderungen von Hochschulen zur dynamischen Bereitstellung von PC-Pools mit Hilfe von aktuellen technischen Möglichkeiten“ gibt es keine aussagekräftige Sekundärliteratur, die die Anforderungen der Hochschulen beschreibt. Auf Grund dieser Tatsache wurden die Daten in einer Primärerhebung gewonnen, wobei mehrere Arten der Datenerhebung zur Verfügung standen. Vor diesem Hintergrund sind drei Methoden zu unterscheiden: Befragung, Beobachtung und Experiment. (Vgl. Abbildung 1)

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Quelle: Entnommen aus: Eckey, Kosfeld & Türck, 2005, S. 17

Abbildung 1: Arten der Primärerhebung

Experimente werden überwiegend in den Naturwissenschaften und in der Psychologie angewendet. Mit Versuchsanordnungen werden Ursache-Wirkungszusammenhänge untersucht. Für die Erhebung von Anforderungen war ein Experiment ungeeignet. Entschieden wurde folglich zwischen der Beobachtung und der Befragung. Bei der Beobachtung spielen die Faktoren Zeit ebenso wie die Verfügbarkeit der beteiligten Personen eine große Rolle. Beides war im Rahmen dieser Bachelor-Thesis, basierend auf den Rahmenfaktoren eines nebenberuflichen Studiums und des maximal möglichen Bearbeitungszeitraums, nur bedingt gegeben. Folgerichtig wurde trotz des langen Erhebungszeitraumes die Befragung gewählt1. Hier muss zwischen vier Typen differen- ziert werden, die sich in ihrer Durchführung unterscheiden und in Abbildung 2 darge- stellt werden:

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Quelle: Entnommen aus: Eckey, Kosfeld & Türck, 2005, S. 18

Abbildung 2: Arten der Befragung

Alle Befragungstypen zeichnen sich dadurch aus, dass sich die Befragungspersonen mündlich bzw. schriftlich äußern. Entsprechend der Kommunikationsart kann bei der mündlichen Befragung zwischen Face-to-face und telefonisch unterschieden werden. Charakteristisch für beide Arten ist die direkte persönliche Kommunikation zwischen Interviewer und Befragten. Handelt es sich um keine mündliche Äußerung des Befrag- ten, so unterscheidet man zwischen schriftlichen Befragungen und Online-Befragungen. Schriftliche Befragungen können mit dem Befragten zusammen vor Ort bzw. postalisch durchgeführt werden. Bei den Online-Befragungen kommen in der Regel Online-Portale bzw. Systeme zum Einsatz. Diese bieten dem Befragten beim Beantworten der Fragen auch die Möglichkeit einer besseren Navigation2.

2.2 Auswahl der geeigneten Methodik

Diese Bachelor-Thesis wurde mit einer mündlichen Befragung durchgeführt. Hierfür wurde ein Gesprächsleitfaden erstellt. Es wurden sowohl Face-to-face als auch telefonische Interviews mit den zuständigen Personen an den Hochschulen geführt. Die Art des Interviews wurde durch die örtliche Entfernung und zeitliche Verfügbarkeit der Interviewpartner festgelegt.

Der Vorteil dieser Befragungsart lag in der Möglichkeit, dem Befragten Raum für seine Antworten zu geben. So wurde eine frei formulierte und inhaltlich nicht begrenzte Antwort ermöglicht. Im Vergleich zu Befragungen, die auf Fragebogen (schriftlich bzw. online) basieren, hätte der Interviewpartner aus vorgefertigten Antwortmöglichkeiten wählen müssen. Da bei der Informationsbeschaffung kaum Sekundärliteratur als Basis für den Interviewleitfaden herangezogen werden konnte, wäre eine Definition von Antwortmöglichkeiten im Vorfeld nur sehr schwer zu realisieren. Des Weiteren können in der mündlichen Befragung auch komplizierte Zusammenhänge behandelt und erklärt werden. Dies wäre bei einer nicht mündlichen Befragung, ganz gleich ob schriftlich oder online, nur sehr schwer zu realisieren. Hier wäre man auf Kommentarfelder angewiesen, bei denen jedoch die Wahrscheinlichkeit von Missverständnissen deutlich höher ist, als bei einer mündlichen Befragung. Während dieser kann in einem direkten Dialog zwischen dem Befragten und dem Interviewer schnell Klarheit geschaffen werden. Dies wird dem Charakter von Hochschulen und deren PC-Pools gerecht.

Die Nachteile wie höhere (Transaktions-)Kosten in der Durchführung und Auswertung, wurden auf Grund der genannten Vorbedingungen und Vorteile in Kauf genommen.

2.3 Aufbau der Interviews

Bevor die ersten Interviews durchgeführt werden konnten, wurde zuerst ein Gesprächs- leitfaden erstellt. Die Reihenfolge der Fragen, welche im Interview mit dem Befragten durchgesprochen wurden, wurde dabei nicht willkürlich festgelegt, sondern orientiert sich an einem zeitlichen Ablauf innerhalb der Hochschulen. Hierzu wurde ein fiktiver Prozess erstellt. Er bildet den Ablauf innerhalb einer Hochschule ab. Angefangen bei der Erstellung der Anforderungen bis hin zur Wartung der PC-Pools während ihrem Lebenszyklus. Dabei wurde der Fokus nicht nur darauf gelegt, welche Anforderungen die befragten Hochschulen haben. Im Interview wurden ebenfalls andere Rahmeninfor- mationen erhoben. Dies waren unter anderem der Ist-Zustand, die Personalsituation und der Wissensstand des jeweiligen Fachbereichs. Nachfolgende Abbildung zeigt einen schematischen Ablauf des durchgeführten Interviews:

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 3: schematischer Ablauf der durchgeführten Interviews

Begonnen wurde jedes Interview mit der allgemeinen Vorstellung des Themas dieser Bachelor-Thesis. Hierzu wurde zuerst der Begriff „PC-Pools“ definiert und die Problemstellung erläutert. Nachfolgend wurde der befragen Person die Zielsetzung genannt. Ferner wurde der Aufbau des Gesprächsleitfadens dargestellt und die voraussichtliche Dauer des Interviews von ungefähr zwei Stunden mitgeteilt.

Anschließend wurden Fragen, den Anforderungsprozess betreffend, gestellt. Hierbei wurde darauf eingegangen, wie Anforderungen an den Fachbereich IT der Hochschule entstehen, in welcher Zeitspanne diese umgesetzt werden müssen und wie vom Verantwortlichen geprüft wird, ob die genannten Anforderungen valide sind.

Nachdem die Rahmenfaktoren der Anforderungen an den Fachbereich bekannt waren, wurde nun darauf eingegangen, wie diese Anforderungen an der betreffenden Hoch- schule umgesetzt werden. Von der Erstinbetriebnahme, über eine Änderung von Anforderungen bis hin zur Wartung und Pflege der eingesetzten Systeme. Fortgeführt wurde das Interview mit Fragestellungen der Hardwareausstattung des Rechenzentrums, auf eine mögliche zukünftige zentralisierte Lösung hingehend, und die PC-Pools betreffend. Auch die Organisation, das Personalwesens und die Kostenzuordnung war ein Bestandteil des Interviews.

Der nächste Teil des Gesprächs konzentrierte sich auf die Anforderungen des jeweiligen Fachbereichs der Hochschule. D.h. Anforderungen des Verantwortlichen an ein mögliches Softwareprodukt und Konzept. Es sollte klar zu erkennen sein, welche Punkte für die Hochschule wichtig waren und bei der Auswahl des im Ist-Zustand eingesetzten Konzepts ins Lastenheft aufgenommen worden sind. Des Weiteren wurde nach Alternativen, welche im Auswahlprozess betrachtet wurden, gefragt. Die Frage, wann das momentan eingesetzte Konzept ausgewählt bzw. neu evaluiert wurde, schloss diesen Bereich des Interviews ab.

Darauf folgend wurden die Optimierungspotentiale, aus Sicht des Verantwortlichen für die PC-Pools, erörtert. Neben möglichen Grenzen und Problemen mit dem eingesetzten Konzept wurden ebenfalls als störend empfundene Aspekte an dem Anforderungs- und Umsetzungsprozess in Erfahrung gebracht.

Um einen Einblick über die Mittel und das Know-how der Hochschule und des jeweiligen Fachbereichs zu gewinnen wurde nach Einsatz, Kooperation und Erfahrung mit den Produkten der Firmen Microsoft, Citrix und VMware gefragt.

Abgeschlossen wurde das Interview mit der Dank für die Zusammenarbeit und dem Angebot die Bachelor-Thesis nach ihrer Fertigstellung der Hochschule zukommen zu lassen.

Der verwendete Gesprächsleitfaden wurde dieser schriftlichen Ausarbeitung im Anhang beigelegt. Jedes geführte Interview basierte auf dem vorliegenden Gesprächsleitfaden.

2.4 Auswahl der betrachteten Hochschulen

Im Vorfeld an die Interviews fand eine Auswahl geeigneter Hochschulen statt. Um repräsentative Ergebnisse zu erzielen wurden vorher Kriterien festgelegt, die die befragten Hochschulen erfüllen müssen. Hierzu wurden unter anderem Faktoren wie die Anzahl der PC-Pools und der PCs betrachtet. Eine Hochschule die nur einen einzigen PC-Pool mit zehn PCs zur Verfügung stellt, benötigt keinen Best-Practice Ansatz zur Bereitstellung von PC-Pools. Hier stehen die Umstellungs- und Implementierungs kosten in keiner Relation zum gewonnenen Nutzen. Folgende Voraussetzungen mussten gegeben sein:

- mindestens drei betreute PC-Pools
- mindestens 150 betreute Systeme in den PC-Pools
- Zurverfügungstellung der Systeme an Studenten auch außerhalb der Lehrveran staltungen
- Vorhandensein eines für die PC-Pools benannten Fachbereichs

In die Vorbetrachtung wurden vorwiegend Hochschulen aus dem süddeutschen Raum aufgenommen. Durch diese Vorauswahl konnte die Chance auf ein persönliches Interview gesteigert werden. Persönliche Interviews in ganz Deutschland wären auf Grund des damit einhergehenden Aufwands und Kosten im Rahmen der vorliegenden Bachelor-Thesis nicht realisierbar gewesen. Als Untergrenze für diese Bachelor-Thesis wurde festgelegt, nicht weniger als drei verschiedene Hochschulen zu interviewen. Dies sollte ein Minimum an Repräsentativität für die Anforderungen und des darauf aufbau- enden Best-Practice Ansatzes bieten. Sechs Hochschulen wurden, auf Grund der zeitlichen Rahmenbedingungen eines nebenberuflichen Studiums, als Obergrenze angesehen.

Nachdem die Filterkriterien und die Anzahl der benötigen Interviews festgelegt worden sind, wurden Hochschulen im Internet recherchiert und nach der Eignung für die Bachelor-Thesis betrachtet.

Insgesamt wurden 18 Hochschulen per E-Mail angeschrieben. Die Anfragen wurden direkt an die jeweiligen Ansprechpartner für die PC-Pools gestellt. Nur bei einer Hochschule war auf der Internetpräsenz kein Ansprechpartner namentlich aufgeführt. Hier wurde die Anfrage an eine allgemeine E-Mail Adresse des Rechenzentrums gestellt. Die Anfragen beinhalteten jeweils die Vorstellung der eigenen Person und der Bachelor-Thesis. Weiter wurde auf die Problematik und Fragestellung eingegangen und der jeweiligen Hochschule angeboten sie anonym in der Bachelor-Thesis zu behandeln. Abschließend wurde die Bitte nach einem Interview geäußert.

Die 18 verschickten Anfragen resultierten in insgesamt neun Rückantworten und fünf zustande gekommenen Interviews. Zwei davon als Face-to-face Interviews und drei als telefonische Interviews. Die restlichen Hochschulen haben, auch auf Nachfragen, bis zum Abgabetermin dieser Bachelor-Thesis auf das Anschreiben nicht reagiert.

Von den fünf interviewten Hochschulen baten vier um eine Anonymisierung. Aufgrund dessen wurde für eine Anonymisierung jeder teilnehmender Hochschule entschieden. Die Hochschulen werden im nachfolgenden Teil der Bachelor-Thesis mit „Hochschule A“ bis „Hochschule E“ bezeichnet.

3 Anforderungen an den Best-Practice Ansatz

Dieses Kapitel beschäftigt sich mit der Auswertung der geführten Interviews und der anschließenden Extraktion der Anforderungen der jeweiligen Hochschule. Das Ergebnis stellt sowohl funktionale als auch nicht-funktionale Anforderungen dar, die sich auf alle Hochschulen projizieren lassen.

3.1 Auswertung der Interviews

Die folgenden Unterpunkte stellen die Ergebnisse der jeweiligen Interviews dar. Darin werden die Resultate der geführten Gespräche und die Randbedingungen der interviewten Hochschulen festgehalten. Sie geben auch Einblick in den Ablauf und die jetzt eingesetzte Lösung der Hochschulen.

3.1.1 Hochschule A

Das Interview mit der Hochschule A wurde telefonisch durchgeführt. Interviewt wurde der zuständige Mitarbeiter für die PC-Pools.

Anforderungen werden an dieser Hochschule von zwei Parteien gestellt. Zum einen ist das das zuständige Rechenzentrum der Hochschule, zum anderen die Lehrenden. Das Rechenzentrum bemüht sich dabei um die Schaffung und Einhaltung einer Basisausstat- tung an Software für die in den PC-Pools befindlichen Geräte. Die Lehrenden hingegen fokussieren ihre Anfragen hingegen auf Spezialsoftware die für Studieninhalte erforder- lich sind. Während die Anforderungen in der Vergangenheit mündlich auf Zuruf gestellt worden sind, müssen sie heute schriftlich, mit einem Vorlauf von mindestens zwei Wochen, gestellt werden. So hat der zuständige Mitarbeiter genügend Zeit für die Umsetzung und Validierung.

Was die technische Ausführung betrifft, befinden sich in den PC-Pools vollwertige PCs die zentral verwaltet werden. Über das Netzwerk wird das Betriebssystem installiert und konfiguriert. Danach werden, ebenfalls über das Netzwerk, Grundprogramme und die von den Lehrenden geforderte Spezialsoftware installiert. Der komplette Vorgang geschieht vollautomatisch nach Einstellung eines Profils. Die Hochschule setzt hierzu die Software baramundi der deutschen Firma baramundi software AG ein. Die Software ist modular aufgebaut und wird im späteren Teil der Bachelor-Thesis, im Kapitel 4.1.2, vorgestellt. Sollten sich im Laufe des Lebenszyklus eines PCs Änderungen an den Anforderungen ergeben, so werden diese ebenfalls mit der Software baramundi umgesetzt. Das nachträgliche Entfernen oder Hinzufügen von Anwendungen geschieht dabei wie die Erstausbringung zentral gesteuert und automatisiert. Die Wartung der PCs mit Updates geschieht einerseits durch einen WSUS3Server für die betriebssystemeige- nen Updates, zum anderen mit baramundi für die restlichen Anwendungen. Sollte ein PC in seinem Lebenszyklus aufgrund von Softwareproblemen unbrauchbar werden, so wird er mit Zuhilfenahme von baramundi komplett neu installiert und eingerichtet.

Betrachtet man die organisatorischen Rahmenbedingungen der Hochschule, so sind sechs PC-Pools und ca. 200 Arbeitsplätze zu betreuen. Die Betreuung wird von zwei Vollzeitmitarbeitern der Hochschule und mehreren studentischen Hilfskräften durchge- führt. Die Softwareausstattung der Arbeitsplätze ist nicht immer identisch und hängt von den jeweiligen Lehrenden ab. Ausgerüstet sind die PC-Pools mit im Schnitt drei Jahre alten PCs mit leicht überdurchschnittlicher Ausstattung. Das Rechenzentrum selbst verfügt über ca. 13 Server und ein zentrales Speichersystem. Die Arbeitsbelas- tung der Mitarbeiter ist jeweils am Semesteranfang höher als im Durchschnitt, was aus der Aktualisierung der Anforderungen resultiert. Eine Zuordnung der anfallenden Investitions- und Betriebskostet findet nicht statt.

Die jetzt eingesetzte Lösung wurde im März 2011 eingeführt. Sie wurde ausgewählt, weil man in der Vergangenheit an der Hochschule bereits Erfahrung mit der automati- schen Installation von Software gesammelt hat und vorhandenen Ressourcen, das Know-how und die vorhandenen PCs, weiterhin nutzen wollte. Trotz der Tatsache, dass man bis jetzt auf keine Grenzen und Einschränkungen gestoßen ist, wird diese Lösung jedoch nur als temporär angesehen. Der ursprüngliche Wunsch nach der Einführung von Desktopvirtualisierung könnte zwar aufgrund von Zeitmangel bei dieser Umstellung nicht realisiert werden, wird jedoch weiterverfolgt. Anforderungen, die eine Lösung erfüllen muss, sind laut Interviewpartner:

- Entlastung der Mitarbeiter
- mögliche Koexistenz mit anderen Systemen wie z.B. WSUS
- vollständige Unterstützung der in den PC-Pools eingesetzten Software
- zentrale Verwaltung und Administration

Das Unternehmen Microsoft Corporation gewährt der Hochschule beim Kauf von Software rabattierte Bezugspreise. Mit der Firma Citrix Systems, Inc. und VMware, Inc. existieren momentan keine Vereinbarungen und es müssten folglich die normalen Listenpreise für Hochschulen gezahlt werden. Erfahrungen besitzen die Mitarbeiter mit den Remote Desktop Services Produkten von Microsoft, mit Citrix XenApp und XenDesktop. Im Bereich VMware existieren des Weiteren Erfahrungen mit der Servervirtualisierung. Die Hochschule setzt die Virtualisierungsplattform VMware vSphere ein.

3.1.2 Hochschule B

Das zweite Interview wurde persönlich vor Ort bei der Hochschule B durchgeführt. Interviewt wurde der zuständige Mitarbeiter für die PC-Pools.

An dieser Hochschule werden die Anforderungen primär von den Lehrenden gestellt. Das zuständige Rechenzentrum der Hochschule stellt jedoch eine Basisausstattung an Software für die eingesetzten PCs. Dies beinhaltet unter anderem das Betriebssystem und ein Office-Paket. Die Lehrenden ergänzen durch Ihre Anforderungen mit Spezial- software dieses Basispaket. So wird gewährleistet, dass alle für die Studieninhalte erforderlichen Anwendungen zur Verfügung stehen. Anforderungen werden zweimal im Jahr, jeweils zum Semesterende, bei den Lehrenden angefragt. Auch wenn die schriftli- che Form gewünscht ist, werden die Anforderungen meist mündlich dem Verantwortli- chen zugetragen. Sollten unter dem Semester unvorhergesehene Anforderungen aufkommen, so werden diese mit dem Verantwortlichen abgeklärt. Für die Validierung und Realisierung der gestellten Anforderungen ist jeweils die vorlesungsfreie Zeit zwischen den Semestern eingeplant.

Die PC-Pools der Hochschule B sind ebenfalls mit normalen PCs ausgestattet. Die Verwaltung und Administration dieser Geräte basiert auf einer Mischform von zentral und dezentral. Bei der Erstinbetriebnahme eines PC-Pools, z.B. bedingt durch einen Hardwareaustausch, wird einer der PCs manuell installiert und konfiguriert. Diese Installation beinhaltet nur die absolute Grundausstattung an Anwendungen. Alle weiteren PCs werden dann mit einem Clone-Mechanismus4in Betrieb genommen. Die eigentliche Ausstattung mit den benötigten Anwendungen wird fortwährend mit dem Produkt VMware ThinApp durchgeführt, welches im weiteren Teil der Bachelor-Thesis vorgestellt wird. Die mit VMware ThinApp virtualisierten Anwendungen werden von der Hochschule mit speziellen Anpassungen gegen unerwünschten Gebrauch geschützt und den Studenten zur Verfügung gestellt. Diese Arbeitsweise bietet die Möglichkeit, auch nachträgliche Anforderungen ohne Änderungen an den PCs umzusetzen. Ein WSUS Server versorgt die PCs in ihrem Lebenszyklus mit den betriebssystemeigenen Updates. Die lokal installierten Basisanwendungen auf den PCs werden mit einer Softwarelösung der Firma Secunia ApS gewartet. Um einem Ausfall eines PCs durch unsachgemäße Bedienung vorzubeugen, setzt die Hochschule ein selbsterstelltes Skript ein, welches die PCs bei jedem Anmeldevorgang automatisch bereinigt und Einstellun- gen zurücksetzt.

Aus der organisatorischen Sicht betrachtet werden 21 PC-Pools mit insgesamt ca. 450 PCs betreut. Die Betreuung aller PC-Pools wird von einem Vollzeitmitarbeiter und fünf studentischen Hilfskräften realisiert. Die Anforderungen an die einzelnen PC-Pools sind nicht identisch und werden durch die jeweiligen Studieninhalte bestimmt. Die Hardware der eingesetzten PCs ist maximal fünf Jahre alt. Zum Beschaffungszeitpunkt wird jeweils eine leicht gehobene technische Ausstattung ausgesucht. Das Rechenzentrum ist mit ca. 20 Servern und sowohl lokalen Speichersystemen, als auch einem zentralen Speichersystem ausgestattet. Betrachtet man die Arbeitsbelastung der Mitarbeiter, so wurde diese als überwiegend konstant beschrieben. Eine Zuordnung der anfallenden Investitions- und Betriebskostet findet auch bei der Hochschule B nicht statt. Jegliche Kosten trägt das Rechenzentrum.

Die Hochschule B verwendet die momentane Lösung bereits seit Ende 2007. Damals bezog man das Produkt Thinstall über die Firma LANDesk bevor es von VMware aufgekauft und zu ThinApp umbenannt wurde. Abgelöst hat es damals eine Software- verteilung auf Basis von Novell. Als Alternativen standen Produkte von Citrix und Microsoft im Fokus. Beide Unternehmen konnten zum damaligen Zeitpunkt mit ihren Produkten die Anforderungen der Hochschule nicht erfüllen. Die Hochschule sieht ihre Lösung als ausgereift und folglich keinen erneuten Handlungsbedarf. Die Hochschule stellt den Studenten insgesamt ca. 225 verschiedene Anwendungen zur Verfügung, von denen ca. 99 % mit ThinApp virtualisiert sind. Einzig Programme mit einer starken Hardwarebindung müssen auf herkömmliche Art und Weise installiert werden. Die folgenden Anforderungen, die an eine Lösung gestellt werden, wurden vom Interviewpartner genannt:

- auch leistungshungrige Anwendungen müssen integrierbar sein
- Funktionalität einer Lizenzverwaltung
- idealerweise eine Unabhängigkeit der im PC-Pool eingesetzten Programme un- tereinander
- wenig Aufwand für die Mitarbeiter
- zentrale Verwaltung und Administration

Im Bezug auf Softwarelizenzen existieren bereits Vereinbarungen mit den Unternehmen Microsoft Corporation, Citrix Systems, Inc. und VMware, Inc. Ob und falls ja welche Rabattierungen miteinbegriffen sind, wurde nicht genannt. Spezialisiertes Know-how mit den Produkten von Microsoft und Citrix existiert nicht. Im Bereich VMware existieren jedoch Erfahrungen sowohl mit der System- als auch mit der Anwendungsvirtualisierung mit den Produkten ESXi, Workstation und ThinApp.

3.1.3 Hochschule C

Das Interview mit der Hochschule C wurde telefonisch durchgeführt. Wie angestrebt wurde auch bei dieser Hochschule der für die PC-Pools verantwortliche Mitarbeiter interviewt.

An der Hochschule C werden die Anforderungen für den PC-Pool ausschließlich von den Lehrenden gestellt. Das Rechenzentrum, bzw. der zuständige Betreuer der PC- Pools, übernimmt dabei die Aufgabe, die Anwendungen auf den jeweiligen PCs zu installieren und den grundsätzlichen Betrieb der PC-Pools zu gewährleisten. Die Anforderungen für das jeweils nächste Semester werden an den Betreuer sowohl schriftlich, als auch fernmündlich zugetragen. Aufgrund der sehr unterschiedlichen Reaktionszeiten der Lehrenden an der Hochschule C resultiert daraus auch ein unter- schiedlicher Zeitraum für die Erfüllung der Anforderungen. Grundsätzlich sind diese jedoch bis zum Semesteranfang umzusetzen. Im laufendem Semester aufkommende Anforderungen werden nach Aufwand und Dringlichkeit bewertet und anhand dieser Kriterien entweder noch im laufenden Semester umgesetzt, oder erst zum Beginn des nächsten Semesters realisiert.

[...]


1Vgl. Bleymüller, Gehlert & Gülicher (2004), S. 2

2 Vgl. Eckey, Kosfeld & Türck (2005), S. 18ff

3 WSUS: Windows Server Update Services. Ein Produkt des Unternehmens Microsoft Corporation für die Verwaltung und automatische Ausbringung von Updates für Microsoft Produkte.

4 Clone-Mechanismus: Verfahren in der Informatik zur exakten Kopie von Systemen. Im Kapitel 4.1.2 „baramundi“ näher erläutert.

Ende der Leseprobe aus 76 Seiten

Details

Titel
Konzeption eines Best-Practice Ansatzes für die Anforderungen von Hochschulen zur dynamischen Bereitstellung von PC-Pools mit Hilfe von aktuellen technischen Möglichkeiten
Hochschule
FOM Essen, Hochschule für Oekonomie & Management gemeinnützige GmbH, Hochschulleitung Essen früher Fachhochschule
Note
1,0
Autor
Jahr
2011
Seiten
76
Katalognummer
V192215
ISBN (eBook)
9783656178231
ISBN (Buch)
9783656179986
Dateigröße
1776 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
PC-Pool, Hochschule, Bereitstellung, Virtualisierung, Anforderung, Interview, VMware, Citrix, Microsoft, XenApp, View, Terminal Server, baramuni, ThinApp, XenDesktop, Universität, Best-Practice, Konzeption
Arbeit zitieren
Damian Skompinski (Autor), 2011, Konzeption eines Best-Practice Ansatzes für die Anforderungen von Hochschulen zur dynamischen Bereitstellung von PC-Pools mit Hilfe von aktuellen technischen Möglichkeiten, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/192215

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