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Marianne von Willemer und Goethe

Titel: Marianne von Willemer und Goethe

Hausarbeit , 2011 , 12 Seiten , Note: 1,5

Autor:in: Günes Atik (Autor:in)

Germanistik - Neuere Deutsche Literatur
Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Frauen spielten in Goethes Leben noch bis ins hohe Alter eine bedeutende Rolle
und fanden auf vielfältige Weise Eingang in sein Werk. Ein Beispiel ist die
unglückliche Liebe des 24-jährigen Goethe zu der bereits vergebenen Charlotte
Buff, aus der Goethe sich durch das Schreiben des Romans " Die Leiden des
jungen Werther" innerlich befreite. Goethe sagte, er habe Rettung aus seiner
Seelennot im Schreiben des Romans gefunden, statt, wie seine fiktive Romanfigur
Werther, im Selbstmord. Sie ist aber längst nicht die einflussreichste Frauenfigur,
die in Goethes Werken verewigt wurde.
In dieser Arbeit beschäftige ich mich mit Marianne von Willemer, die in einem ganz
besonderen Verhältnis zu Goethe stand. Zunächst möchte ich einen kleinen
Überblick über ihren ungewöhnlichen Werdegang schaffen, der ihr schließlich den
Weg zu Goethe ebnete und nicht unwichtig ist für das Verständnis ihrer
besonderen Persönlichkeit. Dann werde ich ihre sich schrittweise entwickelnde
Beziehung zu Goethe genau analysieren und versuchen diese besondere
Verbindung näher zu bestimmen. Zum Schluss wird beleuchtet auf welche Art und
Wiese und inwieweit sie tatsächlich Einfluss auf den Divan genommen hat und
welche Bedeutung, das für sie und Goethe hatte.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Biografischer Überblick

a) Kindheit

b) Beziehung zu Johann Jakob Willemer

3. Beziehung zu Goethe

4. Einfluss auf Suleika

5. Fazit

Zielsetzung und Themen der Arbeit

Diese Arbeit untersucht die tiefgreifende Beziehung zwischen Marianne von Willemer und Johann Wolfgang von Goethe sowie den maßgeblichen Einfluss, den Marianne von Willemer als Muse und heimliche Mitautorin auf Goethes Werk „West-östlicher Divan“ ausgeübt hat.

  • Biografische Hintergründe von Marianne von Willemer
  • Analyse der persönlichen Verbindung zwischen Marianne und Goethe
  • Untersuchung der Entstehung des Werkes „West-östlicher Divan“
  • Bewertung von Mariannes lyrischem Beitrag und ihrer Rolle als „Suleika“

Auszug aus dem Buch

3. Beziehung zu Goethe

Marianne hatte bereits seit ihrer Kindheit eine tiefe Bewunderung für Goethe gehegt. Das einzige Buch, das sie in jungen Jahren besessen hatte, war „Der römische Karneval“ von Goethe und über dessen Verlust war sie sehr betrübt gewesen. Im Hause Willemers, der Goethe als Vorbild sah und ebenfalls zutiefst bewunderte, begegnete sie nun im Rahmen ihrer literarischen Bildung natürlich auch besonders oft Goethes Werken und vertiefte somit ihr Interesse an dem berühmten Dichter. Sie soll geäußert haben : Wenn ich nun auch Goethe kennen lerne, so war dieß Buch ein prophetisches Vorspiel zu meinem Leben.

Als Goethe nun 1814 nach Frankfurt kam, folgte er Willemers Einladung und lernte zugleich seine „Pflegetochter“ kennen. Es ist anzunehmen, dass Willemer mit dieser Einladung vor allem auch Mariannes Herzenswunsch zu erfüllen suchte. Die erste Begegnung scheint seitens Goethe allerdings keine besondere Aufmerksamkeit hervorgerufen zu haben. In seinem Tagebuch schreibt er knapp: Geh. Rath Willemer. Dlle Jung

Auch über die zweite Begegnung gibt es keine Aufzeichnungen, die eine Entwicklung verraten. Nur in den Aufzeichnungen von Rosette Städel, die in ihrem Tagebucheintrag ihren persönlichen Eindruck von Goethe festgehalten hat, findet sich eine Passage in der ein Gespräch mit ihrer vertrauten Freundin Marianne erwähnt wird und in der ein erstes persönliches Interesses seitens Marianne angedeutet wird.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung stellt die Bedeutung von Frauenfiguren in Goethes Schaffen dar und führt in die spezifische Fragestellung der Rolle Marianne von Willemers ein.

2. Biografischer Überblick: Dieses Kapitel zeichnet den Lebensweg Mariannes nach, von ihrer Herkunft und Kindheit bis hin zu ihrer Ehe mit Johann Jakob Willemer.

3. Beziehung zu Goethe: Hier wird die schrittweise Annäherung zwischen Goethe und Marianne von Willemer analysiert, die maßgeblich durch den Austausch über Literatur und gemeinsame Treffen geprägt war.

4. Einfluss auf Suleika: Dieser Teil belegt, wie Marianne als Inspiration für die Figur Suleika fungierte und sogar eigene Gedichte in den „West-östlichen Divan“ einbrachte.

5. Fazit: Das Fazit fasst zusammen, dass Marianne von Willemer durch ihre Bildung und Begabung als gleichwertige Partnerin Goethes betrachtet werden muss, deren Wirken den „West-östlichen Divan“ entscheidend mitgeprägt hat.

Schlüsselwörter

Marianne von Willemer, Johann Wolfgang von Goethe, West-östlicher Divan, Suleika, Hatem, Liebeslyrik, Literaturgeschichte, Frankfurt, 19. Jahrhundert, Inspiration, Muse, Mitautorenschaft, Briefwechsel, Romantik, Klassik

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundlegend?

Die Arbeit befasst sich mit der persönlichen und künstlerischen Beziehung zwischen Marianne von Willemer und Johann Wolfgang von Goethe im Kontext des Werkes „West-östlicher Divan“.

Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Die zentralen Themen sind Mariannes Lebensweg, die Dynamik der Liebesbeziehung zu Goethe und ihr nachweisbarer Einfluss als Mitautorin auf die lyrische Gestaltung der Suleika-Gedichte.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Das Ziel ist es, Marianne von Willemer nicht nur als Muse, sondern als intellektuell ebenbürtige Partnerin und Mitgestalterin von Goethes Werk „West-östlicher Divan“ zu würdigen.

Welche wissenschaftliche Methode wird in dieser Arbeit verwendet?

Die Arbeit stützt sich auf eine biografische Analyse und die literaturwissenschaftliche Untersuchung von Korrespondenzen, Gedichten und zeitgenössischen Aufzeichnungen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Darstellung der Biografie, die Analyse der persönlichen Treffen und Korrespondenzen zwischen den beiden Protagonisten sowie eine detaillierte Gegenüberstellung ihrer lyrischen Werke.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Publikation?

Die Arbeit wird vor allem durch Begriffe wie Suleika, Hatem, Divan-Lyrik, biographische Studie und kreativer Austausch charakterisiert.

Warum war die Zusammenarbeit zwischen Goethe und Marianne von Willemer so besonders?

Besonders ist, dass sie als Frau in einer Zeit, in der ihre Rolle primär die der Muse war, eine literarische Qualität erreichte, die Goethes eigener ebenbürtig war und deren Urheberschaft über Jahrzehnte geheim blieb.

Welche Rolle spielte der „West-östliche Divan“ für die beiden?

Das Werk fungierte für beide als ein „literarischer Baukasten“, in dem sie ihre verbotenen oder diskreten Gefühle durch Chiffren und Gedichte ausdrücken konnten.

Ende der Leseprobe aus 12 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Marianne von Willemer und Goethe
Hochschule
Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main
Note
1,5
Autor
Günes Atik (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2011
Seiten
12
Katalognummer
V192235
ISBN (eBook)
9783656170297
ISBN (Buch)
9783656171171
Sprache
Deutsch
Schlagworte
marianne willemer goethe
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Günes Atik (Autor:in), 2011, Marianne von Willemer und Goethe, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/192235
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  12  Seiten
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