Die unendliche Geschichte - (K)ein Buch für den Film?


Hausarbeit, 2012

33 Seiten, Note: 1,0


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. ENDES LEIDENSGESCHICHTE

2. MICHAEL ENDES UNENDLICHE GESCHICHTE
2.1 KINDER- UND JUGENDLITERATUR IN THEORIE
2.2 DAS BUCH VON A BIS Z
2.2.1 Handlung
2.2.2 Poetische Gesamtstruktur
2.2.3 Personenkonstellation
2.3 TIEFENPSYCHOLOGISCHE BETRACHTUNGEN

3. WOLFGANG PETERSENS NEVERENDING STORY

3.1 DER KINDER- UND JUGENDFILM

3.2 DER FILM VON ATRÉJU BIS FALKOR

3.2.1 Handlung und Struktur

3.2.2 Figuren

4. EINWÄNDE EINES ERWACHSENEN KINDES

5. KRITISCHE WÜRDIGUNG

6. QUELLENVERZEICHNIS

1. Endes Leidensgeschichte

In der ehemaligen ARD-Talkshow Heut ’ abend äußerte sich der Autor Michael Ende über die Entstehung seines Bestsellers „Die unendliche Geschichte“1. Das in über 40 Sprachen übersetzte und inzwischen über 10 Millionen Mal2 verkaufte Buch, sei aus einer Aufforderung seines Verlegers heraus, endlich wieder ein dickes Buch zu schreiben, entstanden. Daraufhin habe er in seinen als Ideenkiste umfunktionierten Schuhkarton gegriffen und folgende Grundidee aufgegriffen: “Ein Junge gerät, beim Lesen einer Geschichte, buchstäblich in diese Geschichte hinein und findet nur schwer wieder heraus.“3 Damit wurde der Grundstein für das weltweit bekannte Abenteuer des jungen Bastian Balthasar Bux gelegt. Der 1979 erschienene Roman erfährt in den folgenden Jahrzehnten zahlreiche Adaptionen in verschiedensten Medien. Mit dem gleichnamigen deutsch-amerikanischen Fantasyfilm erfolgt im Jahre 1984, unter der Regie Wolfgang Petersens, die mit 4,8 Millionen4 Kinobesuchern erfolgreichste und bekannteste Adaption. Doch bleibt es nicht nur bei bloßen Adaptionen. Es kommt auch zu Psychologiesierungsversuchen, welche dem Verfasser nach eigenen Angaben5 genauso wie jene erste Verfilmung missfallen und sogar verärgern.6

Diese Arbeit stellt das Buch und den ersten Film von 1984 gegenüber und bezieht dabei immer wieder auch die Stellung des Autors zu beiden Werken und den Umgang damit ein. Dadurch sollen drei Themenbereiche näher erläutert werden. Das Thema der Eingliederung des Romans innerhalb der Kinder- und Jugendliteratur, die Schwierigkeit der Umsetzung der Grundideen der Geschichte auf die Leinwand und die zum Teil auch damit verbundene Interpretation und Psychologisierung durch Dritte. Hierfür wird zunächst das Buch und anschließend der Film unter jenen Gesichtspunkten betrachtet und beide Werke in einem abschließenden Abschnitt kritisch gewürdigt. Als Grundlage für den Text fungiert die ungekürzte Taschenbuchausgabe7. Für den Film die deutsche DVD-Fassung8. Desweiteren werden die Dokumentation von Ulli Pfau und Wilhelm Bittdorf über das Making-of des Films9, das 1990 geführte Interview Michael Endes bei Joachim Fuchsberger10 und Endes Zettelkasten11 als Primärquellen für dessen Aussagen verwendet.

2. Michael Endes Unendliche Geschichte

Es hat keinen Zweck, mein Herkunft zu verleugnen: Ich bin ein Primitiver und stamme aus einem zentraleuropäischen Reservat. Auch wenn ich mir noch so Mühe gäbe, mich zu verstellen, jeder wissenschaftlich aufgeklärte Bewohner der großen Zivilisationswüste dort draußen würde mich bald durchschauen. Es sind bestimmte Gesten, ein bestimmter Tonfall, offenbar auch eine bestimmte Art zu schweigen, die unsereinen verraten. Ich gebe es also lieber gleich zu. Das Reservat aus dem ich stamme, heißt: Kinderliteratur. Es gehört zu jenen Reservaten, die von den Bewohnern der Zivilisationswüste mit mildem lächeln geduldet, von einigen Good-doer-Vereinen sogar gehätschelt, im Grunde aber von allen verachtet werden - wie übrigens das meiste, was mit Kindern zu tun hat. Wir sind also noch vergleichsweise gut dran.12

Dieses Zitat macht deutlich welche Meinung Ende zur Zuordnung seiner Werke und die damit verbundene Haltung seitens der Literaturkritiker hatte. Er selbst sah sich eher als Schreiber für alle und war der Meinung, „daß diese ganzen Einteilungen in Kinderliteratur und Erwachsenenliteratur, phantastische Literatur und realistische Literatur,[…] ein so hanebüchener Schwachsinn sind.“13

Trotz alledem erfüllt DuG eine Reihe von Kriterien, die eine Einteilung in eben jene ihm verhasste Gattung rechtfertigen. Die nächsten Abschnitte gehen zunächst auf die theoretischen Grundlagen der Kinder- und Jugendliteratur ein und dabei insbesondere auf den Bereich der Phantastik. Ausgehend davon wird DuG hinsichtlich ihrer Handlung, ihrer Struktur und ihrer Figuren erfasst, um sie abschließend tiefenpsychologisch zu untersuchen. Die Literatur zur Theorie der Kinder- und Jugendliteratur wurde bewusst so ausgewählt, dass sie den Zeitgeist und die wissenschaftliche Einstellung widergibt, welcher Ende sich gegenüber gestellt sah. Dies soll zu einem besseres Verständnis des Konfliktes zwischen dem Schriftsteller und seinen Opponenten führen.

2.1 Kinder- und Jugendliteratur in Theorie

Gerhard Haas stellt in der Einleitung zu seinem Handbuch der Kinder- und Jugendliteratur fest, dass Größen wie Herder oder Goethe niemals für Kinder geschrieben haben und stellt sich dabei die Frage, ob ihnen „die Aufgabe zu gering…oder zu schwer?“14 erschien. Damit macht er auf das historische Problem dieser literarischen Sparte aufmerksam. Das Problem einer grundsätzlichen dogmatischen Trennung zur Erwachsenenliteratur und die damit verbundene ungleichberechtigte Behandlung der ungleichen Gattungen. Zum kritischen Ruf der juvenilen Textsorten im Erwachsenenbereich trägt, „die schier unausrottbare Vorstellung, Kinder- und Jugendliche müßten permanent erzogen werden, nicht zuletzt eben durch diese Kinder- und Jugendliteratur“15 bei. Haas modernisiert diese Vorstellung, indem er an die unterschiedlichen, altersunabhängigen und menschlichen Bedürfnisse des Lesers erinnert und dadurch unter anderem eben auch Belehrung mit einbezieht. Dieser Kompromiss ermöglicht seiner Meinung nach die Gleichberechtigung der Gattungen, bei gleichzeitiger Entschärfung der stärksten Waffe der Kritiker. Sein Anliegen liegt hierbei vordergründig in einer neutralen Behandlung des Themas, um in einem nächsten Schritt eine wertfreie Genresystematisierung vorzunehmen. Er teilt das Feld in realistische und phantastische Kinder- und Jugendliteratur auf.

Zwar stellt er fest, dass, bis auf einen Teilbereich der Sachbuchtexte, alle erzählerischen und dramatischen Kinder- und Jugendtexte, weil ja erfunden, auch fiktional sind, jedoch sollte nach seiner Auffassung grundsächlich getrennt werden.

Eine realistische Erzählung wie z.B. Max von der Grüns Vorstadtkrokodile besitzt also dieselbe fiktionale Struktur wie Michael Endes Momo. Beide Geschichten sind >>erfunden<<, beide existieren nur in der Form des erzählerischen Textes, beide realisieren sich erst in der Imagination des Lesers. Der realistisch fiktionale Text allerdings gestaltet eine Wirklichkeit, die in ihren Erscheinungsweisen und Gesetzen der faktischen Wirklichkeit entspricht, diese faktische Wirklichkeit also abzubilden erscheint. Der >phantastische< fiktionale Text dagegen verzichtet auf diese Abbildungsentsprechung; er entwirft neue Formen einer möglichen Wirklichkeit, häufig in Analogie zu faktisch Gegebenem - also etwa ein Sternenwesen, das wie ein Mensch spricht, aber eben keiner ist, oder ein sprechender Löwe, der wie ein biologisch beschreibbarer Löwe aussieht, aber biologisch gesehen weder Löwe noch Mensch ist.16

Der Herausgeber des Bandes stellt noch eine dritte Sparte ‘‘Zwischen Realismus und Phantastik‘‘ vor, diese kann jedoch aus Gründen der Irrelevanz bezüglich des zu untersuchenden Werkes vernachlässigt werden.

Als Voraussetzung für die Entstehung und den ab Ende der neunzehnhundert-siebziger Jahre eintretenden Erfolg der phantastischen Literatur im deutschsprachigen Raum sieht Haas zwei Faktoren. Erstens, und dabei auch maßgeblich, den erzeugten Überdruss von realer und didaktisierender Kinder- und Jugendliteratur durch die Vorgänger und zweitens, das Fehlen einer selbstverständlichen phantastischen Kultur innerhalb der zeitgenössischen Literatur. Im Land der Gebrüder Grimm war die phantastische Literatur, anders als in England oder Frankreich, „nach dem ausschwingen dieser literarischen Bewegung für die Phantastik zum unbewohnten-unbewohnbaren Territorium“17 geworden. Damit erklärt er sowohl die hohe Resonanz bei der Erscheinung von Werken wie ‘‘Die Unendliche Geschichte‘‘, als auch die anfänglichen Schwierigkeiten des Genres auf kritisch-theoretischer Ebene. Weil man Haas zufolge vergleichsweise spät mit der ernsthaften Auseinandersetzung mit dem Thema Phantasie begann und lange Zeit Vorbehalte gegen diese noch unbekannte Welt hatte. Demensprechend enthält der 1984 herausgegebene Band einen Eintrag zu diesem Bereich der Kinderliteratur, von dem zu jenem Zeitpunkt bereits erfahrenen schwedischen Internationalen-Grimm-Preis-Träger Dr. Göte Klingberg. Gemeinsam versuchen diese die Erscheinungsformen, die Strukturen und die Funktionen der phantastischen Kinder- und Jugendliteratur zu bestimmen.

Laut ihrer Definition eines phantastischen Textes „steht einer realistisch gezeichneten, empirisch-alltäglich bestimmbaren Welt eine Welt des Irrational-Unerklärbaren gegenüber, in der das Außergewöhnliche geschieht“.18 Der Einbruch in die normale Welt erscheint zunächst befremdend und zeitweise skandalös oder sogar unerträglich. Doch kann, anders als in der Erwachsenenliteratur, diese Konfrontation zweier Wirklichkeiten bei der Kinder- und Jugendliteratur, durch die bedingungslose Annahme dieser außergewöhnlichen Gegebenheiten, auch in etwas Positives verkehrt werden. Als Beispiele nennen sie Komik, Spiel und satirische Pointierungen. Trotz dieses gemeinsamen Nenners einer ersten negativen Reflexion des unfassbaren Geschehens, entwickelt die Kinder- und Jugendliteratur, neben den allgemeingültigen, „auch noch andere, ihr spezifische Motive1920. Für DuG trifft das Motiv des Jungen aus der Alltagswelt, der in eine magisch-mytische Welt versetzt wird, zu.

Dabei verstehen Haas und Klingberg die fiktive Alltagswelt der Romanfigur als reale Welt, die unserer ‘echten‘ Realität weder enspricht, noch entsprechen muss. Lediglich im Rahmen der Erlebniswelt des Protagonisten hat diese Welt seinem jeweiligen Wirklichkeitsbild zu entsprechen. Denn erst durch sie wird wiederum der Einbruch und damit das Phantastische möglich. Bastians eigene nüchterne Realität ist Grundbedingung für den Eintritt in das berauschende Phantásien. Und erst dadurch wird die Geschichte zu einer phantastischen.

Phantastisch im engeren - und für Klingberg genauesten - Sinne sind Texte, in denen eine realitische und eine »fremde« Wirklichkeit aufeinanderstoßen, nebeneinanderstehen oder ineinander übergehen. Wer sich in eine solche phantastische Erzählung hineinbegibt, nimmt das Erzählte wahr. Dieses Wahrheitserlebnis wird dadurch verstärkt, daß die alltägliche Welt sehr normal und realistisch geschildert wird, selbst wenn sie der Vergangenheit oder der Zukunft angehört.21

Noch bevor in einem nächsten Schritt die Funktionen des Phantastischen erläutert werden, stellt Haas etwas Wesentliches für das Verständnis des Gegenstandes fest.

So, wie phantastische Welten und Geschehenszusammenhänge eine Alternative zu der realen Alltagswirklichkeit und logisch-rational verstehbaren Handlungsabläufen darstellen, so stellt auch das phantastische, mythisch-vorrationale Denken und Wirklichkeit Ordnen bzw. Interpretieren eine Alternative zu der im Abendland entwickelten und längst absolutgesetzten Form wissenschaftlichen Denkens, Beschreibens und Deutens von Welt und Wirklichkeit dar. Lévi-Strauss macht deutlich, daß diese Absolutsetzung ihre Probleme hat und daß die alte Form des mythisch-magischen Bilddenkens auch für den modernen Menschen keineswegs völlig überholt ist.22

Damit nähert er sich Endes Position, der sich darüber beschwert, dass die Wissenschaft in ihrer Nüchternheit phantastische Literatur zerlegt und nachforscht, „ob es da nicht doch am Ende irgend etwas wissenschaftlich Wertvolles herauszuinterpretieren gibt.“23 Sowohl für Haas, als auch für Klinberg erscheint ein Nebeneinander der rationalen und irrationalen Disziplinen legitim und für die vollständige Auffassung der phantastischen Literatur sogar wünschenswert.

„Wir dagegen fragen uns, wie lange es noch dauern wird, bis sie endlich begreifen, daß es nicht darum geht, von ihren Erkenntnissen einen anderen Gebrauch zu machen, sondern darum, nach einer anderen Art von Erkenntnissen zu streben.“24 Grund dafür sind die drei Elemente, welche Phantastik bestimmen und Rationalität per se ausschließen:

Alles steht mit allem in einem logisch nicht völlig aufhellbaren Zusammenhang Träger der Handlung und der durch die Handlung vermittelten Bedeutung sind sinnlich-komplexe Bilder, die in der Regel verschiedene Deutungen zu lassen und nie rational rein auflösbar sind Die Geschehnisstoffe, Bilder, Handlungselemente, Figuren der Phantastik sind entweder selbst schon heterogen, d.h. widersprüchlich und logisch nicht zusammenpassend, oder sie werden in der das Phantastische letzlich hervorbringenden Kombinatorik hetrogen gef ü gt. Ob diese Hetrogenität in der Phantastik des Grauens als existentiell irritierend, erschreckend, skandalös, in vielen Texten der Jugendliteratur als belustigend, nachdenklich machend, sinnlich Sensationen liefernd und zu eigener Aktivität anregend oder aber wie im Märchen als ganz selbstverständlich erfahren wird, begründet zwar die Eigenart der jeweiligen literarischen Species, hebt aber - und darauf kommt alles an - die Strukturiertheit des Phantastischen nicht auf. Und umgekehrt: stofflich- inhaltliche oder wirkungsästhetische Aspekte dienen wohl der topographischen Vermessung des phantastischen Gesamtfeldes, sie leisten aber nicht eine grundlegende definitorische Beschreibung des Genres.25

In DuG treffen diese drei Elemente voll zu, ohne dass diese das Vorhandensein einer Funktion des Phantastischen ausschließen. Je nach Thema und Textart wird der Phantastik innerhalb der Kinder- und Jugendliteratur eine bestimmte Funktion zugeschrieben. In unserem Fall der phantastischen Reise zu sich selbst, dient sie textimmanent der Selbstfindung durch die Annahme eben jener inneren Phantastik. Sie dient hier aber gleichzeitig auch der anschließenden Rückkehr in die eigene äußere Welt, mit dem Bewusstsein des Inneren, ohne sich in dieser inneren Welt zu verlieren. Mögliche Funktionen des Phantastischen in Endes Buch sind26:

- Schaffung und Erhaltung eines Freiraums und Spielraums für das Nutzlose, Zweckfreie
- Ersatz für verweigerte Realität
- Erweiterung des Wirklichkeitsverständnisses durch Entwurf einer grundsätzlich nicht real einlösbaren, d. h. surrealen Gegenwirklichkeit
- Aktivierung eines nicht nur rationalen Verständnisses vom Menschen
- Anstoß zur eigenen Wirklichkeitsänderung
- Beitrag zur Bewältigung psychischer Krisen oder Probleme

Vor allem die letzte Funktion scheint in DuG von Bedeutung zu sein.

„Die Sehnsucht, selbst lieben zu können“ (DuG, S. 448), ist letzten Endes das, was Bastian braucht um aus Phantásien heraus zu finden und sich selbst zu retten. Gleichzeitig wird hier die Phantastik ihrer selbst Willen benutzt, um sie zu rechtfertigen. Bastian braucht Phantásien um diese Wahrheit zu entdecken und sich selbst zu heilen. „Phantastik ist, so verstanden, keinesfalls Aussteiger-Literatur.“27 Das Buch stellt demnach ein indirektes Plädoyer für das Nebeneinander von rationalem und irrationalem Denken dar.

2.2 Das Buch von A bis Z

Als Grundlage für die Analyse des Buches dient die wissenschaftliche Hausarbeit für das erste Staatsexamen von Markus Schnöbel28. Ziel seiner Arbeit ist die Zuordnung der Erzählung zum Märchen. Seine Analysen der Handlung, der poetischen Gesamtstruktur und der Figuren können jedoch, obwohl das Ziel dieser Arbeit ein anderes ist, ohne Einschränkung übernommen werden. Die Ergebnisse sind für diese Hausarbeit relevant und liefern darüber hinaus eine geeignete Basis zum angestrebten Ziel, dem Vergleich mit dem Film. Sein Analyseansatz für die Handlung geht von der formalen Grundkonstruktion der Erzählung aus und teilt sie, aufgrund ihrer Komplexität und dem dadurch erschwerten Zugang, in drei Handlungsstränge auf. Dabei vereinigt er zusammengehörige Episoden zu einem thematischen Ganzen und kann dadurch jeweils Rahmen- und Binnenhandlung integrieren. Bei der Analyse der Struktur und des Stils bedient er sich29, in Anlehnung an die Erzählforscher Vladimir Propps30 und Max Lüthis31, des klassischen Ansatzes der Erzählforschung. Diese sieht die Gliederung eines Textes in verschiedene Erzählebenen vor.

[...]


1 Sigle im weiteren Text: ‘DuG‘.

2 Abbenhaus, T. : Michael Ende und seine Bücher - „Die unendliche Geschichte“ (26. November 2009). URL:http://www.zauberspiegelonline.de/index.php?option=com_content&task=view&id=4231&Itemid= (Abgerufen am 22. Februar 2012).

3 Curritmotrance: Michael Ende 1990 bei Fuchsberger - 2/5 ... zur Entstehung der UNENDLICHEN GESCHICHTE und JIM. In: www.youtube.com (15. Juli 2010). URL: http://www.youtube.com/watch?v=qT9oCBYWq8A (Abgerufen am 22. Februar 2012)

4 IMDb: Budget und Einspielergebnisse DIE UNENDLICHE GESCHICHTE (1984). In: Internet Movie Data base (16. November 2003). URL:http://www.imdb.de/title/tt0088323/business (Abgerufen am 22. Februar 2012).

5 Curritmotrance: Michael Ende 1990 bei Fuchsberger - 2/5 ... zur Entstehung der UNENDLICHEN GESCHICHTE und JIM, 2010.

6 Vgl. Ende, M.: Zettelkasten. Skizzen und Notizen. Stuttgart und Wien: Weitbrecht Verlag in K. Thienemanns Verlag 1994.

7 Ende, M.: Die unendliche Geschichte. Von A bis Z. Mit Buchstaben und Bildern versehen von Roswitha Quadflie. (3. Auflage). München: Deutscher Taschenbuch Verlag GmbH & Co. KG 1990.

8 Eichinger, B. (Produzent), & Petersen, W. (Regisseur): Die Unendliche Geschichte 1984 [DVD].

9 Ranftj: Making of Neverending Story - subtitled. In: www.youtube.com (01. Oktober 2008). URL: http://www.youtube.com/watch?v=T0HJaj9-as8 (Abgerufen am 23. Februar 2012).

10 curritmotrance, 2010.

11 Ende, Zettelkasten.

12 Ebd., S.55.

13 Ende, Zettelkasten, S.57.

14 Haas, G.(Hrg.), Klingberg, G., & Tabbert, R.: Kinder- und Jugendliteratur. Ein Handbuch (3. Auflage Ausg.). Stuttgart: Philipp Reclam jun. 1984. S. 7.

15 Ebd, S.7.

16 Haas, Kinder- und Jugendliteratur, S.9.

17 Ebd., S.267.

18 Haas, Kinder- und Jugendliteratur. Ein Handbuch, S.269.

19 Für weitere Motive siehe:: Haas, Klingberg, & Tabbert, Kinder- und Jugendliteratur, S.270.

20 Ebd., S.269.

21 Haas, Kinder- und Jugendliteratur, S.272.

22 Ebd., S.273.

23 Ende, Zettelkasten, S.57.

24 Ebd., S.59.

25 Haas, Klingberg & Tabbert, Kinder- und Jugendliteratur, S.273f.

26 Siehe dazu: Haas, Klingberg & Tabbert, Kinder- und Jugendliteratur, S. 277ff.

27 Haas, Klingberg, & Tabbert, Kinder- und Jugendliteratur, S.276.

28 Schnöbel, M.: Erzählung und Märchen. Eine Untersuchung zu Michael Endes ''Die unendliche Geschichte''. Gießen: Justus-Liebig Universität Gießen 1995.

29 nach eigenen Angaben: Vgl. Schnöbel, Erzählung und Märchen, S. 12.

30 siehe: Schnöbel, Erzählung und Märchen, S.21-28.

31 siehe: Ebd., S.29-38.

Ende der Leseprobe aus 33 Seiten

Details

Titel
Die unendliche Geschichte - (K)ein Buch für den Film?
Hochschule
Universität Bayreuth
Note
1,0
Autor
Jahr
2012
Seiten
33
Katalognummer
V192324
ISBN (eBook)
9783656172536
ISBN (Buch)
9783656173038
Dateigröße
600 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
geschichte, buch, film
Arbeit zitieren
Eric Mbarga (Autor), 2012, Die unendliche Geschichte - (K)ein Buch für den Film?, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/192324

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