Einer der erfolgreichsten Stars der „Universum-Film-AG.“ („UFA“) von 1936 bis 1942 war die rothaarige schwedische Schauspielerin und Sängerin Zarah Leander (1907–1981), geborene Sara Stina Hedberg. Zu ihrem Ruhm trugen viele Lieder bei, die sie mit tiefer und rauer Stimme sowie mit rollendem „R“ auf der Kinoleinwand sang – zum Beispiel „Ich weiß, es wird einmal ein Wunder gescheh’n“ und „Kann denn Liebe Sünde sein?“ Die Kurzbiografie „Zarah Leander“ des Wiesbadener Autors Ernst Probst schildert ihr Leben.
Inhaltsverzeichnis
1. Zarah Leander
2. Filme von Zarah Leander
3. Operetten und Musicals von Zarah Leander
4. Literatur
5. Bildquellen
6. Der Autor Ernst Probst
7. Bücher von Ernst Probst
Zielsetzung & Themen
Die vorliegende Arbeit bietet eine detaillierte biografische Darstellung der schwedischen Schauspielerin und Sängerin Zarah Leander, wobei ein besonderer Fokus auf ihrem Aufstieg zum UFA-Star in den 1930er und 1940er Jahren sowie ihrer späteren Karriere und ihrem Wirken bis ins hohe Alter liegt.
- Frühes Leben und erste künstlerische Schritte in Schweden
- Durchbruch und Karriere als UFA-Filmstar im Deutschland der 1930er und 1940er Jahre
- Die Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg und das öffentliche Bild
- Spätwerk, Comebacks und kulturelle Bedeutung einer Filmdiva
Auszug aus dem Buch
Zarah Leander
Einer der erfolgreichsten Stars der „Universum Film-AG.“ („UFA“) von 1936 bis 1942 war die rothaarige schwedische Schauspielerin und Sängerin Zarah Leander (1907–1981), geborene Sara Stina Hedberg. Zu ihrem Ruhm trugen viele Lieder bei, die sie mit tiefer und rauer Stimme sowie mit rollendem „R“ auf der Kinoleinwand sang – zum Beispiel „Ich weiß, es wird einmal ein Wunder gescheh’n“ und „Kann denn Liebe Sünde sein?“
Sarah Stina Hedberg wurde am 15. März 1907 um 22.16 Uhr als Tochter des Instrumentenbauers und Grundstücksmaklers Anders Lorentz Sebastian Hedberg in Karlstad (Schweden) geboren. Die Vorfahren ihres Vaters waren protestantische Geistliche. Ihr Vater hatte Orgelbau und Musik in Leipzig studiert. Ihre Mutter Matilda Ulrika Hedberg, geborene Vikström, kam aus einem alten Bauerngeschlecht. Sarahs Urgroßmutter väterlicherseits stammte aus Hamburg. Auch ihr Kindermädchen war eine Deutsche.
Sarah wuchs mit vier Brüdern auf, von denen zwei älter und zwei jünger als sie waren. Ihr ältester Bruder Jonas wurde 1903 geboren und diente später als Offizier bei der schwedischen Marine. Ihr zweitältester Bruder Ante (1905–1985) arbeitete später als Antiquitätenhändler. Ihr Lieblingsbruder Gustav (1911–1957) machte sich als Schauspieler, Sänger und Produktionschef beim schwedischen Film einen Namen. Ihr jüngster Bruder Alle (1912–1963) wurde Direktor bei einer schwedischen Fluggesellschaft.
Zusammenfassung der Kapitel
Zarah Leander: Dieser Teil beschreibt den Lebensweg der Künstlerin von ihrer Kindheit in Schweden bis zu ihrem Tod, inklusive ihrer Karrierehöhepunkte und ihrer privaten Entwicklungen.
Filme von Zarah Leander: Eine chronologische Auflistung sämtlicher Filmproduktionen der Schauspielerin von 1930 bis 1966.
Operetten und Musicals von Zarah Leander: Eine Zusammenstellung wichtiger Bühnenrollen der Künstlerin in Operetten und Musicals inklusive der jeweiligen Partner- oder Rollennamen.
Literatur: Eine Übersicht der für die Biografie herangezogenen Quellen, Zeitungsartikel und weiterführenden Informationen.
Bildquellen: Nachweis der verwendeten Fotografien und Bildrechte.
Der Autor Ernst Probst: Eine kurze biografische Vorstellung des Autors, seiner beruflichen Laufbahn als Journalist und Wissenschaftsautor sowie seines Publikationsumfangs.
Bücher von Ernst Probst: Eine Auswahl bibliografischer Angaben zu weiteren Werken des Autors aus den Bereichen Geschichte, Urzeit und Biografien.
Schlüsselwörter
Zarah Leander, UFA-Star, Filmgeschichte, Schweden, Schauspielerin, Sängerin, Operette, Musical, Filmkarriere, NS-Zeit, Nachkriegszeit, Biografie, Ernst Probst, Kinogeschichte, Diva
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit zeichnet das Leben und die Karriere der schwedischen Schauspielerin Zarah Leander nach, einer der bedeutendsten Filmstars der 1930er und 1940er Jahre.
Was sind die zentralen Themenfelder?
Die Biografie deckt sowohl ihren frühen Werdegang in Schweden als auch ihre prägende Zeit als UFA-Star in Deutschland sowie ihre künstlerischen Aktivitäten in der Nachkriegszeit ab.
Was ist das primäre Ziel der Arbeit?
Das Ziel ist eine sachliche Dokumentation des Lebensweges und der künstlerischen Erfolge von Zarah Leander basierend auf biografischen Daten.
Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?
Es handelt sich um eine historisch-biografische Aufarbeitung, die auf Sekundärliteratur, Presseberichten und dokumentarischen Aufzeichnungen basiert.
Was wird im Hauptteil behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in die detaillierte Lebensbeschreibung, chronologische Filmlisten sowie Übersichten zu Bühnenrollen und Quellenangaben.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Zarah Leander, UFA-Star, Filmgeschichte, Schauspielerin, Biografie und historische Dokumentation.
Wie war Zarah Leanders Verhältnis zur UFA?
Zarah Leander war zwischen 1936 und 1942 einer der bestbezahlten Stars der UFA und erzielte mit ihren Filmen und Chansons enorme Erfolge, löste den Vertrag jedoch 1943 auf.
Was passierte nach ihrer Rückkehr nach Schweden während des Krieges?
Nach ihrer Rückkehr 1943 und der Vertragsauflösung stand sie in Deutschland auf einer "Abschussliste", während sie sich in Schweden Vorwürfen wegen ihrer früheren Arbeit in Deutschland stellen musste.
Wie lässt sich ihre späte Karriere beschreiben?
Trotz Schwierigkeiten, an frühere Erfolge anzuknüpfen, gelang ihr in den 1950er und 1960er Jahren durch Theater, Tourneen und Musicals wie "Madame Scandaleuse" ein Comeback.
Wo ist Zarah Leander begraben?
Ihre letzte Ruhestätte fand sie auf dem Friedhof in Lönö, Schweden, wo sie auch ihr Gut "Lönö" besaß.
- Arbeit zitieren
- Ernst Probst (Autor:in), 2012, Zarah Leander - Der "UFA"-Star der 1930-er und 1940-er Jahre, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/192326