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Softwarequalität durch Vernetzung der Einflussfaktoren zur Fehlerprävention

Anwendung des vernetzten Denkens zur Fehlerprävention

Título: Softwarequalität durch Vernetzung der Einflussfaktoren zur Fehlerprävention

Redacción Científica , 2012 , 46 Páginas

Autor:in: Alfons Unmüßig (Autor)

Ciencias de la computación - Software
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Zusammenfassung:
Die Softwarequalität/Fehlerprävention wurde in den letzten Jahren fortwährend durch Maßnahmen, Methoden und speziell Reifegradmodelle verbessert. Sie reicht aber aufgrund der gestiegenen Anforderungen nicht aus. Die Softfaktoren z. B. Führungsstil, Motivation der Mitarbeiter, Fachwissen und Qualitätskultur werden im Software-Entwicklungsprozess teilweise zu wenig berücksichtigt. Außerdem sind die heutigen Ansätze oft nicht ausreichend aufeinander abgestimmt bzw. werden nicht vernetzt betrachtet.
In der vorliegenden Arbeit wird ein vernetzter Ansatz entwickelt, um die Software-Fehlerprävention weiter zu optimieren. Die Basis des Ansatzes/Modell ist die Integration der am Software-Entwicklungsprozess beteiligten Disziplinen und Personen. Die vom Autor ermittelten Einflussfaktoren werden durch Ihre Wirkungsrichtung, Wirkungsstärke und zeitlichen Bedingungen miteinander vernetzt. Es wird dazu die Methode des vernetzten Denkens angewendet. Es entsteht dadurch ein Ansatz / Modell zur Prävention von Softwarefehlern inkl. Simulation.
Der Ansatz konzentriert sich im Schwerpunkt auf die Software-Ent-wicklungsphasen: Anforderungsanalyse, Spezifikation und Entwurf. Das methodische Vorgehen kann auch auf die anderen Software-Entwicklungsphasen angewendet werden.
Durch die Vernetzung der Einflussfaktoren können die jeweiligen Summen deren direkten und indirekten Wirkungsstärken auf die Zielgröße „Fehlerprävention“ berechnet, in einer „Erkenntnismatrix“ dargestellt und Szenarien simuliert werden.
Durch die priorisierte Darstellung der Relationen der Einflussfaktoren in der Erkenntnismatrix auf die Zielgröße „Fehlerprävention“, lässt sich der Handlungsbedarf zur Optimierung der Softwarequalität / Fehlerprävention ableiten. Die höchst positiv priorisierten Einflussfaktoren z. B. „Motivation der Mitarbeiter“ und „Fach- & Erfahrungswissen der Mitarbeiter“ wirken als stärkste Hebel für die Fehlerprävention. Sie sind zur nachhaltigen Software-Fehlerprävention fortwährend im Fokus zu halten. Die negativ priorisierten Einflussfaktoren z. B. „Arbeitsbelastung der Mitarbeiter“ und „Emergente Softwarefehler“ sind abzustellen.
Der entwickelte Ansatz kann relativ einfach zur Anwendung an die jeweiligen Gegebenheiten eines Unternehmens angepasst werden.

Schlüsselwörter:Softwareentwicklung, Softwarequalität, Software-Fehlerprävention, Einflussfaktoren, Komplexe Systeme, Methode des vernetzten Denkens, vernetzter Ansatz / Modell, praktische Anwendung.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Ausgangssituation und Problemstellung

2. Software-Entwicklungsprozess

3. Software-Fehlerprävention

3.1 Software-Qualität, -Fehler und –Fehlerprävention

3.2 Maßnahmen zur Fehlerprävention

3.3 Software-Prozessverbesserungen mit Reifegradmodellen

3.4 Fehlerverschleppung und deren Kosten

3.5 Software-Fehlerprävention als Bestandteil eines vernetzten Systems

4. Methodik zur Lösung der Problemstellung

4.1 Literaturanalysen und persönliche Erfahrungen

4.2 Methoden und Modelle zur Problemlösung von komplexen vernetzten Systemen

5. Entwicklung der Einflussfaktoren

5.1 Ermittlung der Einflussfaktoren

5.2 Erläuterungen der Zielgrößen und Einflussfaktoren

5.3 Verbindungen, deren Richtungen und Wirkungsstärke

6. Ergebnisse

6.1 Vernetzung, Wechselwirkungen und Intensitäten der Einflussfaktoren

6.2 Erläuterungen zur Darstellung der Erkenntnismatrix

6.3 Analyse der Einflussfaktoren in der Erkenntnismatrix

7. Erkenntnisse

8. Zusammenfassung

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit verfolgt das Ziel, einen vernetzten Ansatz zur Optimierung der Softwarefehlerprävention zu entwickeln, indem verschiedene Einflussfaktoren sowie deren Wechselwirkungen in ein operationalisierbares Modell integriert werden, um die Fehlerprävention effektiver und nachhaltiger zu gestalten.

  • Analyse und Vernetzung kritischer Einflussfaktoren im Softwareentwicklungsprozess.
  • Anwendung der "Methodik des vernetzten Denkens" zur Komplexitätsbewältigung.
  • Operationalisierung des Modells mittels Software-Unterstützung zur Identifikation von Hebeln zur Fehlervermeidung.
  • Bewertung von Zusammenhängen zwischen psychologischen Faktoren (Softfaktoren) und technischen Prozessgrößen.

Auszug aus dem Buch

3.5 Software-Fehlerprävention als Bestandteil eines vernetzten Systems

Software-Fehlerprävention kann aufgrund der Komplexität und Vernetzung als komplexer Vorgang betrachtet werden. Komplexität hängt nach Ulrich und Probst [1988, S. 57] einerseits von der Zusammensetzung der Anzahl, der Verschiedenheit und den Beziehungen der Elemente bzw. Einflussfaktoren im System und andererseits von der Veränderlichkeit im Zeitablauf ab. Grossmann [1992, S. 19] unterscheidet vier grundsätzliche Systemtypen:

- einfache Systeme (wenig Elemente und Beziehungen);

- komplizierte Systeme (viele Elemente und Beziehungen, Verhalten ist vorwiegend determiniert);

- relativ komplexe Systeme (geringe Anzahl von Elementen und Beziehungen, diese weisen aber eine Vielzahl von Verhaltensmöglichkeiten auf und ihre Wirkungsverläufe sind veränderlich);

- äußerst komplexe Systeme (Vielzahl von Elementen, vielfältigste Beziehungen, verfügen über eine große Vielfalt an Verhaltensmöglichkeiten mit veränderlichen Wirkungsverläufen zwischen den Elementen).

Die vier grundsätzlichen stark unterschiedlichen Systemtypen lassen sich in zwei (einfache oder komplexe) Systeme zusammenfassen [Grossmann 1992, S. 20]. Für das Management komplexer Systeme gibt es nach Grossmann [1992, S.33] sechs Grundsätze. Die Zusammenfassung der Grundsätze erlaubt, die ganzheitlich vernetzte Fehlerprävention als komplexes System zu betrachten, da ganzheitlich vernetzte Fehlerprävention aus einer Vielzahl von Elementen / Einflussfaktoren und vielfältigsten Beziehungen besteht. Sie verfügt über eine große Vielfalt an Verhaltensmöglichkeiten mit veränderlichen Wirkungsabläufen zwischen den Elementen.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Ausgangssituation und Problemstellung: Dieses Kapitel erläutert die wachsende Bedeutung von Software in komplexen Systemen und die damit einhergehenden Herausforderungen bei der Vermeidung von Softwarefehlern.

2. Software-Entwicklungsprozess: Es werden die Phasen der Softwareentwicklung sowie die Notwendigkeit von Prozessmodellen zur Qualitätssicherung dargelegt.

3. Software-Fehlerprävention: Hier werden die Grundlagen der Softwarequalität, Fehlertypen, Präventionsmaßnahmen und Prozessreifegradmodelle wie CMMI und SPICE detailliert beschrieben.

4. Methodik zur Lösung der Problemstellung: Das Kapitel beschreibt den wissenschaftlichen Ansatz, basierend auf Literaturanalysen und der Anwendung der "Methodik des vernetzten Denkens" zur Bewältigung von Komplexität.

5. Entwicklung der Einflussfaktoren: Hier erfolgt die Identifikation und Erläuterung von 15 wesentlichen Einflussfaktoren, die direkt oder indirekt auf die erfolgreiche Fehlerprävention wirken.

6. Ergebnisse: Die Ergebnisse der Modellierung und Vernetzung werden durch die Erkenntnismatrix und die Gewichtungsmatrix transparent und analysierbar dargestellt.

7. Erkenntnisse: Dieses Kapitel wertet die kurz- und langfristigen Wirkungen der Einflussfaktoren aus und leitet konkreten Handlungsbedarf ab.

8. Zusammenfassung: Die Arbeit schließt mit einer Synthese der Ergebnisse und gibt Empfehlungen zur praktischen Anwendung des vernetzten Modells im Unternehmensalltag.

Schlüsselwörter

Software, Softwareentwicklung, Softwarequalität, Fehlerprävention, Software-Fehlerprävention, Einflussfaktoren, Komplexe Systeme, Methode des vernetzten Denkens, vernetzter Ansatz, Modell, praktische Anwendung, Prozessverbesserung, CMMI, SPICE, Qualitätskultur.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt die Optimierung der Softwarefehlerprävention durch einen ganzheitlichen, vernetzten Ansatz, der technische und menschliche Einflussfaktoren integriert.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Themen sind Softwarequalität, Prozessverbesserung durch Reifegradmodelle, systemisches Denken sowie der Einfluss von Softfaktoren wie Führung und Unternehmenskultur auf die Fehlerprävention.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist die Entwicklung eines Modells, das komplexe Wirkungszusammenhänge von Einflussfaktoren auf die Fehlerprävention darstellt, um gezielte Optimierungsmaßnahmen ableiten zu können.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es wird die "Methodik des vernetzten Denkens" nach Ulrich, Gomez und Probst angewandt, ergänzt durch quantitative Analysen mittels der "Erkenntnismatrix".

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil umfasst die theoretischen Grundlagen der Fehlerprävention, die methodische Herleitung des Vernetzungsansatzes, die Definition der Einflussfaktoren und die Simulation ihrer Wirkungsstärken.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Schlüsselbegriffe sind Softwarequalität, Fehlerprävention, vernetzte Systeme, Einflussfaktoren und Prozess-Reifegrad.

Wie spielt die Unternehmenskultur in die Fehlerprävention hinein?

Die Unternehmenskultur bildet die Basis für eine gelebte Qualitäts- und Fehlerkultur; sie beeinflusst direkt, ob Mitarbeiter offen über Fehler berichten und aus ihnen lernen können.

Warum wird zwischen kurzfristiger und langfristiger Betrachtung unterschieden?

Unterschiedliche Faktoren wirken zeitlich verzögert. Die Differenzierung ermöglicht es, zwischen kurzfristigen Symptombekämpfungen und langfristig wirksamen Hebeln zur nachhaltigen Verbesserung zu unterscheiden.

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Detalles

Título
Softwarequalität durch Vernetzung der Einflussfaktoren zur Fehlerprävention
Subtítulo
Anwendung des vernetzten Denkens zur Fehlerprävention
Autor
Alfons Unmüßig (Autor)
Año de publicación
2012
Páginas
46
No. de catálogo
V192348
ISBN (Ebook)
9783656172796
ISBN (Libro)
9783656176879
Idioma
Alemán
Etiqueta
Faktoren Einflussfaktor Qualitätsmodelle Reifegradmodelle Softwarefehlerprävention Softwarefehlervermeidung Fehlervermeidung Softwareentwicklung praktische Anwendung Softwarequalität vernetztes Denken Emergenz Mensch Technik Organisation Prozesse MTOP Soziotechnisches System CMMI Praktisches Beispiel Software Prozess Verbesserungen
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Alfons Unmüßig (Autor), 2012, Softwarequalität durch Vernetzung der Einflussfaktoren zur Fehlerprävention, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/192348
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