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Kriterien zur Aufsatzbeurteilung

Kriterienkataloge

Titel: Kriterien zur Aufsatzbeurteilung

Hausarbeit , 2010 , 17 Seiten , Note: 3,0

Autor:in: Sandra Schmidt (Autor:in)

Didaktik für das Fach Deutsch - Pädagogik, Sprachwissenschaft
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Zusammenfassung Leseprobe Details

1. Einführung
„Die Ziffernnote kann der Komplexität eines geschriebenen Textes nicht gerecht wer-den.“ Das Zitat Baurmanns verdeutlicht die Prämisse im Schulalltag, dass die Auf-satzbenotung in Form von Ziffernnoten den Schülerleistungen nicht gerecht wird.
Die objektive und vergleichbare Bewertung von schriftlichen Schülerleistungen wird von vielen Lehrern angestrebt, aber bleibt in der Praxis oft ein unerreichbares Kons-trukt. Bewertungen werden von erfahrenen Lehrern häufig durch Schätzurteile gefällt und durch kurze Lehrerkommentare erläutert. Es fehlt den Schülern bei dieser Art der Beurteilung an transparente Kriterien. Schüler können ihre schriftsprachlichen Defizite durch diese Beurteilungsform nicht nachvollziehen und das subsumieren der Schreibleistung in eine Ziffernote birgt wenig Motivationspotential für die Schüler ihre Schreibleistung zu verbessern.
Eine Alternative für das Bewerten von Schülertexten bietet im Schulalltag das Kon-zept des Kriterienkatalogs, das von dem Züricher Textanalyseraster abgeleitet worden ist. Anhand von bestimmten sprachlichen Kriterien kann der Lehrer die Textqualität der Schülertexte objektiv beurteilen.

In dieser Hausarbeit setzte ich mich mit der Frage auseinandersetzen, welche linguis-tischen Merkmale denn wesentlich sind für die Beurteilung von Textqualität und wel-che Kriterien spielen in den praxisnahen Kriterienkatalogen eine wichtige Rolle zur Benotung von Schüleraufsätzen?

1. EINFÜHRUNG 2
2. BEWERTUNGSKONZEPTE FÜR SCHÜLERTEXTE 2
2.1 KRITERIEN DER BEWERTUNGSKONZEPTE 2
2.2 DAS „ZÜRICHER TEXTANALYSERASTER“- EIN MODELL3
2.2.1 KRITERIEN DES MODELLS 4
2.3 DER BASISKATALOG 6
2.3.1 DIE DIMENSIONEN DES BASISKATALOGS 6
3. DREI KRITERIENKATALOGE IM VERGLEICH 9
3.1 BESCHREIBUNG 9
3.2 BERICHT 11
3.3 KOMMENTIERTE ZUSAMMENFASSUNG 13
3.4 ERGEBNIS DER VERGLEICHENDEN ANALYSE 14
4. SCHLUSSBETRACHTUNG 15
5. LITERATURVERZEICHNIS 17

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einführung

2. Bewertungskonzepte für Schülertexte

2.1 Kriterien der Bewertungskonzepte

2.2 Das „Züricher Textanalyseraster“- ein Modell

2.2.1 Kriterien des Modells

2.3 Der Basiskatalog

2.3.1 Die Dimensionen des Basiskatalogs

3. Drei Kriterienkataloge im Vergleich

3.1 Beschreibung

3.2 Bericht

3.3 Kommentierte Zusammenfassung

3.4 Ergebnis der vergleichenden Analyse

4. Schlussbetrachtung

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Wirksamkeit von Kriterienkatalogen als objektive Alternative zur klassischen Ziffernnotengebung bei der Beurteilung von Schülertexten. Dabei wird analysiert, welche linguistischen Merkmale für die Textqualität entscheidend sind und wie diese in praxisnahen Bewertungskonzepten für unterschiedliche Schreibaufgaben systematisch implementiert werden können.

  • Kritik an der subjektiven Ziffernnotenvergabe im Schulalltag.
  • Theoretische Grundlagen des Züricher Textanalyserasters.
  • Entwicklung und Anwendung von Basiskatalogen für verschiedene Textsorten.
  • Vergleichende Analyse der Bewertungskriterien für Beschreibungen, Berichte und kommentierte Zusammenfassungen.
  • Didaktisches Potenzial von Kriterienkatalogen als Schreibhilfe für Schüler.

Auszug aus dem Buch

2.2 Das „Züricher Textanalyseraster“- ein Modell

Das „Züricher Textanalyseraster“ wird von den Autoren selbst beschrieben als eine „Schablone für die Textwahrnehmung“. Dieses Raster versucht die umfassende Wahrnehmung systematisch, präzise und reflektiert darzustellen. „Mit Hilfe des Rasters analysieren wir ganzheitliche und im einzelnen undurchsichtige Spontaneindrücke von Texten und Spontanurteile über Texte, d. h. wir nehmen sie auseinander und machen sie damit transparent.“ Konkreter gesagt: „Das Raster gestattet uns in erster Linie differenzierte und begründete Aussagen darüber, wie ein Text ist, welche globalen und welche ins Einzelne gehende Kennzeichen er hat.“

Zu der Entstehung und Entwicklung des Rasters ist zu sagen, dass die Autoren das Raster anhand von besonders guten Schülertexten entwickelt haben. Das hat den Vorteil, dass der Focus der Betrachtung nicht nur auf die negativen Aspekte gerichtet ist, sondern dass mit Hilfe dieses Schemas auch die positiven und guten Vorzüge einer Textproduktion herausgehoben werden.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einführung: Das Kapitel thematisiert die Unzulänglichkeit von Ziffernnoten für komplexe Schülertexte und schlägt Kriterienkataloge als objektive und transparente Alternative zur Leistungsbewertung vor.

2. Bewertungskonzepte für Schülertexte: Hier werden theoretische Gütekriterien wie Validität und Reliabilität erläutert und das Züricher Textanalyseraster sowie der daraus abgeleitete Basiskatalog als strukturierte Bewertungsinstrumente eingeführt.

3. Drei Kriterienkataloge im Vergleich: Es folgt eine Untersuchung spezifischer Kriterienkataloge für die Textsorten Beschreibung, Bericht und kommentierte Zusammenfassung, um deren Gemeinsamkeiten und Unterschiede herauszuarbeiten.

4. Schlussbetrachtung: Das Fazit bestätigt, dass strukturierte Kriterienkataloge nicht nur die Objektivität der Benotung fördern, sondern den Schülern auch als wertvolle Checkliste im Schreibprozess dienen können.

Schlüsselwörter

Aufsatzbeurteilung, Kriterienkatalog, Züricher Textanalyseraster, Schreibkompetenz, Textqualität, Schülertexte, Leistungsbewertung, Schreibprozess, Sprachrichtigkeit, Sprachangemessenheit, Textaufbau, Schreibdidaktik, Basiskatalog, Textsorten, Schulleistungen.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundlegend?

Die Arbeit befasst sich mit der Problematik der subjektiven Leistungsbewertung von Schüleraufsätzen durch Ziffernnoten und untersucht den Einsatz von transparenten Kriterienkatalogen als didaktische Alternative.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Schwerpunkte liegen auf der wissenschaftlichen Fundierung von Bewertungsrastern, der Analyse von Textqualität und der praktischen Anwendung von Kriterienkatalogen für verschiedene schulische Schreibaufgaben.

Welches primäre Ziel verfolgt die Arbeit?

Das Ziel ist es zu klären, welche linguistischen Merkmale für eine objektive Textbewertung essenziell sind und wie diese in einem Kriterienkatalog für Lehrer und Schüler nutzbar gemacht werden können.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Es handelt sich um eine theoretisch-analytische Arbeit, die bestehende sprachwissenschaftliche Modelle wie das Züricher Textanalyseraster vergleicht und auf ihre Praxistauglichkeit prüft.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Vorstellung von Bewertungsmodellen, die detaillierte Beschreibung eines Basiskatalogs sowie den konkreten Vergleich der Anwendung dieses Katalogs auf die Textsorten Beschreibung, Bericht und kommentierte Zusammenfassung.

Durch welche Schlüsselwörter lässt sich die Arbeit beschreiben?

Die Arbeit lässt sich primär über Begriffe wie Aufsatzbeurteilung, Schreibkompetenz, Kriterienkataloge und Textanalyseraster definieren.

Warum wird das Züricher Textanalyseraster als „Schablone“ bezeichnet?

Die Autoren nutzen den Begriff, weil das Raster wie ein Werkzeug hilft, die Wahrnehmung eines Textes zu strukturieren, spontane Eindrücke transparent zu machen und komplexe Textmerkmale objektiv zu erfassen.

Welchen Vorteil bietet die Verwendung von Kriterienkatalogen für Schüler?

Schüler profitieren von der Transparenz der Anforderungen, da sie ihre eigenen schriftsprachlichen Defizite besser nachvollziehen und den Katalog aktiv als Checkliste für ihren eigenen Schreibprozess nutzen können.

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Details

Titel
Kriterien zur Aufsatzbeurteilung
Untertitel
Kriterienkataloge
Hochschule
Universität zu Köln  (Deutsches Seminar)
Veranstaltung
Bewerten und Beurteilen im Deutschunterricht
Note
3,0
Autor
Sandra Schmidt (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2010
Seiten
17
Katalognummer
V192354
ISBN (eBook)
9783656172758
ISBN (Buch)
9783656173342
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Notenvergabe Bewertungsgrundlage Züricher Raster Testsorten
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Sandra Schmidt (Autor:in), 2010, Kriterien zur Aufsatzbeurteilung, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/192354
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Leseprobe aus  17  Seiten
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