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Gründung einer virtuellen Dienstleistungsunternehmung

Titel: Gründung einer virtuellen Dienstleistungsunternehmung

Bachelorarbeit , 2008 , 60 Seiten , Note: 1,7

Autor:in: David Pieper (Autor:in)

BWL - Unternehmensgründung, Start-ups, Businesspläne
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Ziel dieser Arbeit soll es sein, bereits bestehende wissenschaftliche Erkenntnisse zur Gründung von virtuellen Unternehmen zu untersuchen, zu vergleichen und zu analysieren, durch eine literarische Synopse im möglichen Umfang auszuwerten und diese bereits bestehenden theoretischen Erkenntnisse und Anleitungen auf den praktischen Teil dieser Arbeit, also die Gründung einer virtuellen Dienstleistungsunternehmung auf ihre Anwendbarkeit hin zu überprüfen, zu bestätigen oder zu falsifizieren und beim Vorhandensein „weißer Flecken“ ggf. zu ergänzen.

Ziel soll es sein, am Schluss der Bachelor Thesis die aufgestellt These der Problemstellung möglichst verifizieren zu können oder ggf. zu falsifizieren. Die Experteninterviews des empirischen Teils sollen dabei helfen, herauszufinden, ob die veränderbare, unabhängige Variable der Gründungsart (Franchise, Neugründung, Übernahme etc.) im Falle dieser Thesis, die virtuelle Gründung mit ihren wissenschaftlichen Erkenntnissen auch im hohen Maße auf die Gründung virtueller Dienstleistungsunternehmen anwendbar ist.

Electronic Business wird Veränderungen in unserer modernen Gesellschaft hervorrufen, ähnlich zu denen der Industriellen Revolution. Es wird unsere Geschäftswelt, Gesellschaft und unsere Regierungsführung maßgeblich verändern.

Das elektronische Geschäft (EBusiness)ist die Integration von Informationstechnologie (IT) und im Besonderen dem Internet in die Geschäftsprozesse. Die vergangenen 30 Jahre haben IT Prozesse effektiver und effizienter gemacht, sie aber nicht grundlegend verändert. Aktuell und in den letzten Jahren, mit immer größerer Zunahme der weltweiten Globalisierung hat sich dies stark geändert und Electronic Business verwandelt fast unser ganzes alltägliches Leben und das Internet ist dabei der Katalysator.

Im Zuge dieser Entwicklung und dem Platzen der New Economy Blase, einer Spekulationsblase im März 2000, der anschließenden Insolvenzwellenkatastrophe und der darauffolgenden Phase des Post Hype hat die gesamtwirtschaftliche Bedeutung und der Teilbereich von „Electronic Ventures“, der Gründung von Unternehmen in der Net Economy immer mehr an Bedeutung gewonnen und in den letzten Jahren zu einer neuen Welle der „EEntrepreneuren“(Gründer in der Net Economy) geführt.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

1.1 Problemstellung

1.2 Zielsetzung

1.3 Vorgehensweise

1.4 Begriffsabgrenzung

2 Hauptteil

2.1 Theoretischer Teil

2.1.1 Wissenschaftlicher Ist-Zustand in der Literatur

2.1.1.1 Merkmale einer Unternehmensgründung in der Net Economy

2.1.1.2 Erfolgsfaktoren einer erfolgreichen Unternehmensgründung in der Net Economy (von den Großen lernen)

2.1.1.3 Internationalisierung

2.1.1.4 Literarische Synopse

2.2 Praktischer Teil

2.2.1 Kurzvorstellung der Piecunia GmbH

2.2.2 Warum virtuelle Gründung?

2.2.3 Methodik der Untersuchung

2.2.4 Bezugsrahmen

2.2.4.1 Zielvorstellung der Geschäftsleitung

2.2.4.2 Einflussgrößen auf den Gründungserfolg

2.2.5 Experteninterview / Empirie

2.2.6 Das Unternehmen und die Beteiligten

2.2.6.1 Geschäftsidee und Management

2.2.6.2 Persönlichkeitseigenschaften der Beteiligten

2.2.6.3 Wahl der Unternehmensform

2.2.6.4 Personalentscheidungen

2.2.7 Geld (Kapital) – Mittelherkunft

2.2.7.1 Startkapital, Kapitalbedarf und Anfangsinvestitionen

2.2.7.2 Finanzierung und Kapitalakquise

2.2.7.3 Macht- und Kompetenzverteilung

2.2.8 Markt - Mittelverwendung

2.2.8.1 Das Internet

2.2.8.2 Der Kunde

2.2.8.3 Konkurrenzanalyse

2.2.8.4 Standortwahl und Analyse

2.2.8.5 Networking und Kooperationen

2.2.8.6 Marketing

3 Schluss

3.1 Zusammenfassung

3.2 Fazit und weiterführende Aspekte

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Bachelor-Thesis untersucht die Details und die Machbarkeit der Neugründung einer virtuellen Dienstleistungsunternehmung anhand des Praxisbeispiels der Piecunia GmbH. Ziel ist es, den wissenschaftlichen Forschungsstand zu E-Ventures auf das spezifische Feld der virtuellen Dienstleistungsgründung anzuwenden, zu prüfen und kritisch zu hinterfragen.

  • Analyse theoretischer Erkenntnisse zu virtuellen Unternehmensgründungen (E-Ventures)
  • Empirische Untersuchung mittels Experteninterviews
  • Identifikation von Erfolgsfaktoren für virtuelle Dienstleistungsunternehmen
  • Überprüfung der Anwendbarkeit allgemeiner E-Venture-Theorien auf Dienstleister
  • Analyse der Bedeutung von Internationalisierung und spezifischen Marktbedingungen

Auszug aus dem Buch

1.4 Begriffsabgrenzung

Im Folgenden wird der Autor den zentralen Begriff der „virtuellen Dienstleistungsunternehmung“ für diese Arbeit und ihren Schwerpunkt definieren.

Folgende Definitionen wurden von Heike Arnold zusammengetragen. Frau Arnold hat ein Forschungs- und Praxisprojekt gegründet zum Thema virtuelle Dienstleistungsunternehmungen, genannt „Das virtuelle Unternehmen“. So entstand folgende Definition: „Zusammenschluss von Unternehmen und/oder Einzelpersonen zwecks Bündelung von Kernkompetenzen zur effizienten Ausschöpfung eines zeitlich befristeten Marktpotenzials oder zur Ausführung von Projekten ohne Kapitalbeteiligung, jedoch mit Risiko- und Kostenteilung.“ Diese Definition wird im folgenden noch ausgeführt, wie die virtuelle Unternehmung von einigen verstanden wird, „[e]ine virtuelle Organisation[...] den Gegenpol zu Unternehmensformen mit eigentumsrechtlich und vertragsrechtlich genau definierten Grenzen, eindeutig zugeordneten Wirtschaftsgütern, einer stabilen Standortbindung, einer relativ dauerhaften Ressourcenzuordnung und geregelten Ablaufstrukturen.“

Diese Erklärungen führen noch nicht zu einer hinreichenden Definition, da es sich hierbei um „Zusammenschlüsse von Unternehmen“ handelt und auch der Dienstleistungsaspekt außen vor bleibt, deshalb wurde folgende Definition herangezogen, die sich aus einem wissenschaftlichen Projekt der „Akademie für Technikfolgenabschätzungen Baden Württemberg“ mit Namen „Virtuelle Organisationen in regionalen Wirtschaftssystemen“ ergeben hat: „Eine virtuelle Organisation setzt sich aus mehreren, voneinander rechtlich unabhängigen Parteien (Organisationen und/oder Einzelpersonen) zusammen, die unter Einbringung ihrer spezifischen Kompetenzen räumlich verteilt miteinander kooperieren, um eine Leistung zu erbringen. Die virtuelle Organisation verzichtet weitgehend auf institutionalisierte Strukturen, nutzt aber umfassend fortgeschrittene Informations- und Kommunikationstechnik. Die Zusammensetzung der die virtuelle Organisation konstituierenden Parteien wandelt sich ständig, weist aber in der Regel einen stabilen, „nicht virtuellen“ Kern auf, der die virtuelle Organisation gegenüber dem Leistungsabnehmer vertritt.“

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Dieses Kapitel führt in die Thematik der E-Ventures ein, erläutert die Problemstellung der virtuellen Dienstleistungsgründung und definiert die Zielsetzung sowie die methodische Vorgehensweise der Arbeit.

2 Hauptteil: Der Hauptteil umfasst sowohl die theoretische Aufarbeitung des Ist-Zustands von E-Ventures in der Literatur als auch den praktischen Teil, in dem durch Experteninterviews spezifische Erfolgsfaktoren für virtuelle Dienstleistungsunternehmen analysiert werden.

3 Schluss: Das Schlusskapitel fasst die Ergebnisse der Arbeit zusammen, reflektiert die Validität der Experteninterviews und diskutiert die Verifizierbarkeit der aufgestellten These hinsichtlich der Gründungsalternative „virtuelle Gründung“.

Schlüsselwörter

Virtuelle Gründung, Dienstleistungsunternehmung, E-Venture, E-Service-Venture, Net Economy, Erfolgsfaktoren, Unternehmensgründung, Experteninterviews, Dienstleistungsgesellschaft, Online-Marketing, Suchmaschinenoptimierung, Internationalisierung, Piecunia GmbH, virtuelle Organisation, Wertschöpfung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Gründung virtueller Dienstleistungsunternehmen und untersucht, wie theoretische Modelle von E-Ventures auf dieses spezifische Feld anwendbar sind.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Schwerpunkte liegen auf den Erfolgsfaktoren von Unternehmensgründungen in der Net Economy, der Rolle des Managements, dem Marketing, der Finanzierung und der Standortwahl unter Berücksichtigung virtueller Strukturen.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Ziel ist es, bestehende wissenschaftliche Erkenntnisse über virtuelle Unternehmensgründungen zu analysieren und zu prüfen, ob diese auf Dienstleistungsunternehmen übertragbar sind oder ob es spezifische „weiße Flecken“ gibt.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt eine Kombination aus literarischer Synopse und einer empirischen Untersuchung in Form von Experteninterviews, um die Relevanz der theoretischen Erkenntnisse für die Praxis zu validieren.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in einen theoretischen Teil zur Net Economy und einen praktischen Teil, der das Unternehmen Piecunia GmbH sowie die Ergebnisse aus acht Experteninterviews zu verschiedenen Gründungskriterien detailliert beleuchtet.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie E-Venture, virtuelle Dienstleistungsunternehmung, Erfolgsfaktoren, Net Economy und Unternehmensgründung geprägt.

Welche Rolle spielt die Piecunia GmbH?

Die Piecunia GmbH dient als konkretes Praxisbeispiel, an dem die theoretischen Erkenntnisse zur virtuellen Gründung und deren Übertragbarkeit auf Dienstleister im Rahmen einer geplanten Auslandsgründung empirisch untersucht werden.

Warum wird für Dienstleister ein spezieller Begriff eingeführt?

Der Autor führt den Begriff „E-Service-Venture“ ein, da die existierende Literatur zu E-Ventures sich primär auf produktorientierte Geschäftsmodelle fokussiert und die Besonderheiten von Dienstleistungen bisher zu wenig explizit behandelt werden.

Ende der Leseprobe aus 60 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Gründung einer virtuellen Dienstleistungsunternehmung
Hochschule
Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin  (Immobilienwirtschaft)
Note
1,7
Autor
David Pieper (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2008
Seiten
60
Katalognummer
V192382
ISBN (eBook)
9783668314740
Sprache
Deutsch
Schlagworte
gründung dienstleistungsunternehmung
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
David Pieper (Autor:in), 2008, Gründung einer virtuellen Dienstleistungsunternehmung, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/192382
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Leseprobe aus  60  Seiten
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