Funktionell, intuitiv, skalierbar und barrierefrei sind nur einige von vielen Anforderungen, die an grafische Benutzeroberflächen heutiger Softwareprodukte gestellt werden. Es liegt nahe, dass diese mit zunehmendem Aufwand entwickelt werden müssen. Wird bspw. der gesamte Zeitaufwand eines Softwareprojektes ins Verhältnis zum Zeitaufwand der Erstellung einer grafischen Benutzerschnittstelle gesetzt, so ergibt sich, dass ein erheblicher Teil der Arbeit ausschließlich darin besteht, einen intuitiven sowie vereinfachenden Zugang zum Kern einer Anwendung zu ermöglichen. Für Softwareentwickler stehen verschiedene Hilfsmittel zur Verfügung, um grafische die Benutzerschnittstelle einer Anwendung schnell und intuitiv per Drag&Drop zu erstellen.
Inhaltsverzeichnis
1 Einleitung
1.1 Begriffe
1.2 Gegenstand und Motivation
1.2.1 Gegenstand
1.2.2 Problematik
1.2.3 Motivation
2 Das Naked-Objects-Framework
2.1 Einführung
2.1.1 Aufbau einer Naked-Objects-Anwendung
2.2 Entwicklung einer Naked-Objects-Anwendung
2.2.1 Implementierung der Domänenschicht
2.2.2 Implementierung von Fixtures
2.2.3 Implementierung von Services
2.3 Darstellung der Domäne im DND-Viewer
2.4 Die Repräsentation der Domänenschicht in der Applikationsschicht
3 Das Google Web Toolkit
3.1 Einführung
3.1.1 Das Konzept AJAX
3.1.2 Die Architektur des GWT und die Betriebsarten
3.1.3 Der GWT-Compiler
3.2 Die Konzepte des GWT
3.2.1 Aufbau einer GWT-Applikation
3.2.2 Die Kommunikation mit dem Server
3.2.3 Die grafischen Komponenten des GWT
4 Analyse und Umsetzung
4.1 Analyse der generischen Interaktion im Naked-Objects-Framework
4.1.1 Analyse der beteiligten Klassen
4.1.2 Identifizierung der signifikanten Daten
4.2 Entwurf des Datentransfer-Modelles
4.2.1 Vorüberlegung
4.2.2 Abbildung der Daten auf das DTM
4.2.3 Das resultierende DTM
4.3 Integration des DTMs in das Gesamtsystem
4.3.1 Transformation der Daten zwischen NOF und DTM
4.4 Die Verwendung des DTM
4.4.1 Abrufen einer Collection
4.4.2 Erstellung von Objekten am Client
4.4.3 Modifikation von Daten am Client
5 Fazit und Ausblick
5.1 Die Nutzung des DND-Viewers
5.2 Der Datenaustausch zwischen Client und Server
5.3 Ergebnis der praktischen Arbeit
5.4 Ausblick
Zielsetzung & Themen
Diese Arbeit zielt darauf ab, ein Konzept für eine generische, AJAX-basierte Benutzerschnittstelle für das Naked-Objects-Framework (NOF) unter Verwendung des Google Web Toolkit (GWT) zu entwickeln, um die manuelle Entwicklung von Benutzeroberflächen zu automatisieren und die Wiederverwendbarkeit von Quelltext zu erhöhen.
- Grundlagen des Naked-Objects-Architekturmusters
- Konzeption eines GWT-basierten Viewers für das NOF
- Entwurf eines GWT-konformen Datentransfer-Modells (DTM)
- Analyse und Transformation zwischen Applikationsschicht und Client
- Realisierung von GUI-Konzepten für Webanwendungen
Auszug aus dem Buch
1.2 Gegenstand und Motivation
Funktionell, intuitiv, skalierbar und barrierefrei sind nur einige von vielen Anforderungen, die an grafische Benutzeroberflächen heutiger Softwareprodukte gestellt werden. Es liegt nahe, dass diese mit zunehmendem Aufwand entwickelt werden müssen. Wird bspw. der gesamte Zeitaufwand eines Softwareprojektes ins Verhältnis zum Zeitaufwand der Erstellung einer grafischen Benutzerschnittstelle gesetzt, so ergibt sich, dass ein erheblicher Teil der Arbeit ausschließlich darin besteht, einen intuitiven sowie vereinfachenden Zugang zum Kern einer Anwendung zu ermöglichen.
Für Softwareentwickler stehen verschiedene Hilfsmittel zur Verfügung, um grafische Benutzerschnittstelle einer Anwendung schnell und intuitiv per Drag & Drop zu erstellen. Leider handelt es sich dabei nur um eine visuelle Darstellung ohne jegliche Funktionalität. Die Logik der Benutzerschnittstelle – die Interaktion zwischen Benutzer und Anwendungskern – muss weitestgehend Stück für Stück in jedem Projekt neu programmiert werden. Das hat zur Folge, dass sich bestimmte Arbeitsschritte in jedem Projekt ähnlich gestalten. Dadurch bietet sich allein schon aus ökonomischer Sicht genug Potential, Zeit und damit einhergehend Kosten zu sparen.
Zusammenfassung der Kapitel
1 Einleitung: Beschreibt die Motivation zur Automatisierung der Benutzeroberflächen-Entwicklung und führt in das Naked-Objects-Framework sowie die Zielsetzung der Arbeit ein.
2 Das Naked-Objects-Framework: Vermittelt die theoretischen Grundlagen des Frameworks und dessen Schichtenarchitektur, insbesondere der Domänenschicht.
3 Das Google Web Toolkit: Führt in das GWT als Werkzeug für AJAX-basierte Webanwendungen ein und erläutert dessen Architektur, Compiler sowie grafische Komponenten.
4 Analyse und Umsetzung: Bildet den Hauptteil der Arbeit, in dem das Datentransfer-Modell (DTM) entworfen und die Interaktion zwischen NOF und GWT-Client integriert wird.
5 Fazit und Ausblick: Fasst die Ergebnisse der praktischen Implementierung zusammen und diskutiert mögliche Erweiterungen für die generische AJAX-Benutzerschnittstelle.
Schlüsselwörter
Naked-Objects-Framework, GWT, AJAX, Datentransfer-Modell, DTM, Benutzeroberfläche, OOUI, Domänenschicht, Softwarearchitektur, Client-Server-Architektur, Webanwendungen, Generische Schnittstelle, Java, RPC, Modell-View-Presenter
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit beschäftigt sich mit der Konzeption einer generischen, AJAX-gestützten Benutzerschnittstelle, um das Naked-Objects-Framework (NOF) für moderne Webanwendungen zugänglich zu machen.
Was sind die zentralen Themenfelder?
Die zentralen Themen sind das Naked-Objects-Architekturmuster, die Google Web Toolkit (GWT) Technologie und der Entwurf eines Datentransfer-Modells (DTM) zur Kommunikation zwischen Server und Client.
Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?
Das Ziel ist es, eine Schnittstelle zu entwickeln, die den Prozess der UI-Entwicklung für NOF-Anwendungen vollständig automatisiert, um Zeit und Kosten zu sparen.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Es wird eine systematische Analyse der NOF-Applikationsschicht durchgeführt, gefolgt von der Modellierung einer DTM-Schicht, die GWT-Konformität sicherstellt.
Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?
Der Hauptteil widmet sich der Analyse der generischen Interaktion im NOF sowie der Entwicklung und Integration eines Datentransfer-Modells für den effizienten Austausch von Objektdaten.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Naked-Objects-Framework, GWT, AJAX, Datentransfer-Modell, DTM, Generische Benutzerschnittstelle, Client-Server-Architektur.
Welche Rolle spielt das DTM für die Lösung?
Das DTM fungiert als notwendiger Konsens zwischen dem NOF-Server und dem GWT-Client, um eine performante Übertragung der Anwendungsdaten unter Einhaltung der GWT-Serialisierungsregeln zu ermöglichen.
Warum wird der DND-Viewer als Referenz herangezogen?
Der DND-Viewer dient als gestalterische und funktionale Vorlage, um sicherzustellen, dass die neue AJAX-Schnittstelle die vom NOF bereitgestellten Domäneninformationen intuitiv und konsistent darstellen kann.
- Citation du texte
- Matthias Grefe (Auteur), 2010, Konzeption einer generischen AJAX-Benutzerschnittstelle für das Naked-Objects-Framework, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/192411