Ein Thema, welches die Gesetzgeber seit geraumer Zeit beschäftigt und immer wieder vor neue Fragestellungen und Herausforderungen stellt, sind die sogenannten „Einkaufszentren“.
In den USA entstanden bereits in den 30er Jahren die ersten großflächigen Einkaufszentren. Später setzte sich dieser Trend auch in Europa durch.Einkaufszentren wurden üblicherweise am Standrand bzw. auf der „Grünen Wiese“ errichtet und entweder von einem Betreiber oder einem ganzen Konsortium betrieben. In den 80er Jahren siedelten sich solche großflächigen Einkaufszentren dann auch in den Innenstädten an. Die Errichtung von Einkaufzentren wurde immer
schneller und nimmt bis heute ein fast unüberschaubares Ausmaß an.
Inhaltsverzeichnis
- Abkürzungsverzeichnis
- Abbildungsverzeichnis
- Einleitung
- 1 Kompetenzverteilung in der Raumordnung
- 1.1 Die Raumordnung als Querschnittsmaterie
- 1.2 Gemeindliche Raumplanung
- 1.3 Interpretation von Kompetenznormen
- 1.4 Kompetenzkonflikte zwischen Bund und Ländern
- 1.4.1 Entwicklungen im Gewerberecht
- 1.4.2 Landesrechtliche Bestimmungen
- 2 Einkaufszentren im Kärntner Raumordnungsrecht
- 2.1 Entwicklung der gesetzlichen Rahmenbedingungen für Einkaufszentren
- 2.2 Begriffsbestimmungen und Kriterien für das Vorliegen von Einkaufszentren
- 2.2.1 Der Begriff ,,Einkaufszentrum"
- 2.2.2 Typen von Einkaufszentren
- 2.2.3 Bezugsflächen (Verkaufsflächen)
- 2.2.4 Ausnahmen von der Qualifikation als Einkaufszentrum
- 2.3 Regelungssystematik bei der Errichtung von Einkaufszentren
- 2.3.1 Allgemeine Zulassungssystematik
- 2.3.2 Überörtliche Raumplanung
- 2.3.3 Örtliche Raumplanung
- 2.4 Besonderheiten von Ortskern- und Stadtkerngebieten
- 3 Resümee
- Literaturverzeichnis
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Diese Arbeit befasst sich mit der rechtlichen Regulierung von Einkaufszentren im österreichischen Raumordnungsrecht, wobei der Fokus auf der Kärntner Rechtslage liegt. Die Arbeit analysiert die Kompetenzverteilung in der Raumordnung, die rechtlichen Rahmenbedingungen für Einkaufszentren und die Besonderheiten der Regelung in Kärnten.
- Kompetenzverteilung in der Raumordnung
- Rechtliche Rahmenbedingungen für Einkaufszentren
- Kärntner Raumordnungsrecht
- Begriffsbestimmungen und Kriterien für Einkaufszentren
- Regelungs-systematik bei der Errichtung von Einkaufszentren
Zusammenfassung der Kapitel
Kapitel 1 beleuchtet die Kompetenzverteilung in der Raumordnung, wobei die Rolle der Raumordnung als Querschnittsmaterie und die Bedeutung der gemeindlichen Raumplanung im Vordergrund stehen. Des Weiteren werden die Interpretation von Kompetenznormen und die Konflikte zwischen Bund und Ländern in Bezug auf das Gewerberecht und Landesrechtliche Bestimmungen behandelt.
Kapitel 2 analysiert die Entwicklung der gesetzlichen Rahmenbedingungen für Einkaufszentren in Kärnten. Die Arbeit definiert den Begriff ,,Einkaufszentrum", untersucht verschiedene Typen von Einkaufszentren und analysiert die Bedeutung von Verkaufsflächen. Zudem werden Ausnahmen von der Qualifikation als Einkaufszentrum und die Regelungssystematik bei der Errichtung von Einkaufszentren in Kärnten beleuchtet. Besonderheiten von Ortskern- und Stadtkerngebieten werden ebenfalls betrachtet.
Schlüsselwörter
Raumordnungsrecht, Einkaufszentren, Kärnten, Kompetenzverteilung, rechtliche Rahmenbedingungen, Begriffsbestimmung, Verkaufsflächen, Regelungssystematik, Ortskern, Stadtkern, Landesrechtliche Bestimmungen.
Häufig gestellte Fragen
Wie werden Einkaufszentren rechtlich definiert?
Einkaufszentren sind Gebäude oder Gebäudekomplexe mit einer Vielzahl von Einzelhandelsbetrieben, die oft zentral verwaltet werden und eine bestimmte Verkaufsflächengröße überschreiten.
Was sind die Besonderheiten im Kärntner Raumordnungsrecht?
In Kärnten gibt es spezifische Kriterien für die Widmung und Errichtung von Einkaufszentren, um die Zersiedelung zu stoppen und Ortskerne zu schützen.
Warum ist die Errichtung auf der "Grünen Wiese" problematisch?
Großflächige Zentren am Stadtrand führen oft zur Verödung der Innenstädte und erhöhen das Verkehrsaufkommen, weshalb die Raumordnung hier steuernd eingreift.
Welche Rolle spielt die Gemeinde in der Raumplanung?
Die örtliche Raumplanung der Gemeinden entscheidet über Flächenwidmungen, muss sich aber an die überörtlichen Vorgaben der Landesplanung halten.
Was versteht man unter "Verkaufsfläche"?
Die Verkaufsfläche ist die entscheidende Bezugsgröße für die Qualifikation als Einkaufszentrum und umfasst alle dem Kunden zugänglichen Bereiche des Warenangebots.
- Arbeit zitieren
- Mag. Kerstin Jakobitsch (Autor:in), 2012, Einkaufszentren im Raumordnungsrecht, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/192427