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Hochschulmarketing von Unternehmen: Ziele und Methoden - Eine ökonomische Analyse

Title: Hochschulmarketing von Unternehmen: Ziele und Methoden -  Eine  ökonomische Analyse

Term Paper , 2011 , 15 Pages , Grade: 1,0

Autor:in: Inken Blatt (Author)

Leadership and Human Resources - Miscellaneous
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In den vergangenen Jahren ist der Bedarf an qualifizierten und engagierten Fach- und Führungskräften drastisch gestiegen, jedoch kann dieser wachsende Bedarf auf dem deutschen Arbeitsmarkt derzeit nicht ausreichend gedeckt werden. Der Wettbewerb der Unternehmen um die sogenannten „High Potentials“ wird sich auch in Zukunft weiter zuspitzen. Die Folge dieses Fachkräftemangels wird auch als „War for Talents“ oder „Competition for Talents“ bezeichnet.
Ausgehend von dieser Problematik werden im Folgenden Methoden des Hochschulmarketings von Unternehmen im Hinblick auf deren Zielsetzung und Geeignetheit bewertet und analysiert. Die Methoden des Hochschulmarketings von Unternehmen als Lösungsansätze zur Gewinnung von Fach- und Führungskräften können mithilfe der Prinzipal-Agenten-Theorie auf ihre Geeignetheit untersucht werden, da sich die Prinzipal-Agenten-Theorie besonders mit der Reduktion von Informationsasymmetrien, welche sowohl vor als auch nach Vertragsabschluss zwischen zwei Akteuren zustande kommen können, befasst. Genau solche Informationsasymmetrien bestehen typischerweise vor Abschluss eines Arbeitsvertrages bzw. noch davor in der Rekrutierungsphase.
In dieser Arbeit liegt der Fokus ausschließlich auf Großunternehmen.
Die Analyse soll wie folgt strukturiert werden: in Kapitel 2 erfolgt eine genaue Begriffsbestimmung für den Begriff des „Hochschulmarketings“ mit daran anschließender Einordnung in das Personalmarketing. Desweiteren werden in diesem Kapitel die genaue Zielsetzung des Hochschulmarketings erläutert und drei ausgewählte Hochschulmarketing-Methoden, nämlich die Hochschulmessen, Praktika und die unternehmenseigene Homepage, beschrieben. Im folgenden Kapitel wird die theoretische Grundlage (Prinzipal-Agenten-Theorie) für die Analyse gelegt. Im anschließenden Hauptteil liegt der Schwerpunkt auf der Bewertung der einzelnen Hochschulmarketing-Methoden im Hinblick auf die jeweilige Zielsetzung mit Hilfe der Prinzipal-Agenten-Theorie.
In einem Fazit (Kapitel 5) werden die zentralen Ergebnisse dieser Arbeit zusammengefasst und die bestmögliche Lösung vorgestellt.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Hochschulmarketing

2.1 Hochschulmarketing im Rahmen des Personalmarketings

2.2 Zielsetzungen des Hochschulmarketings

2.3 Methoden des Hochschulmarketings

2.3.1 Hochschulmessen

2.3.2 Praktika

2.3.3 Unternehmenseigene Homepage

3. Theoretische Grundlage: Die Prinzipal-Agenten-Theorie

3.1 Beziehung zwischen Prinzipal und Agent

3.2 Problematik

3.3 Lösungsvorstellungen

3.4 Übertragung auf das Hochschulmarketing

4. Analyse

4.1 Hochschulmessen

4.2 Praktika

4.3 Unternehmenseigene Homepage

4.4 Vergleich und Diskussion der Ergebnisse

5. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit verfolgt das Ziel, Methoden des Hochschulmarketings von Großunternehmen im Hinblick auf ihre Eignung zur Gewinnung von Fach- und Führungskräften mittels der Prinzipal-Agenten-Theorie zu analysieren. Dabei wird untersucht, wie durch gezielte Marketinginstrumente Informationsasymmetrien zwischen Unternehmen (Prinzipal) und Studierenden (Agent) abgebaut werden können, um eine erfolgreiche Rekrutierung und Imagebildung zu ermöglichen.

  • Analyse des Hochschulmarketings als Instrument des externen Personalmarketings
  • Anwendung der Prinzipal-Agenten-Theorie zur Bewertung von Personalmarketing-Methoden
  • Untersuchung von Hochschulmessen, Praktika und Unternehmenseigenen Homepages
  • Diskussion der Eignung einzelner Methoden zur Imageverbesserung und Rekrutierung
  • Ableitung strategischer Empfehlungen zur Kombination verschiedener Marketingansätze

Auszug aus dem Buch

3.1 Beziehung zwischen Prinzipal und Agent

In der Beziehung zwischen Prinzipal und Agent stehen die verschiedenen Interessen der beiden Akteure im Vordergrund. Der Agent wird vom Prinzipal beauftragt, er arbeitet somit für den Prinzipal. Im weiteren Verlauf entsteht auf Seiten der jeweiligen Interaktionspartner folgender Konflikt: Der Prinzipal erwartet von dem von ihm angestellten Agenten das Erreichen des bestmöglichen Ergebnisses. Durch die Delegation einer Aufgabe an einen Agent möchte der Prinzipal seinen Nutzen maximieren. Auf der anderen Seite würde diese Nutzenmaximierung des Prinzipals für den Agenten einen sehr großen Arbeitsaufwand bedeuten. Somit stellt das eigentliche Ziel des Agenten ein niedrigeres Ergebnis dar, da er so seinen persönlichen Nutzen maximieren kann und erheblich weniger Arbeit aufwenden muss. Folglich entsteht ein Konflikt zwischen Prinzipal und Agent, da jeder eine unterschiedliche Nutzenmaximierung verfolgt. Um den Agenten dazu zu motivieren, ein besonders hohes Arbeitsergebnis zu erreichen, müssen dem Agenten durch den Prinzipal Anreize geboten werden. Durch diese Anreize soll das Problem der entgegenstehenden Interessen gelöst werden und außerdem für beidseitige Zufriedenheit gesorgt werden.

Als konkretes Beispiel für eine Beziehung von Prinzipal und Agent bietet sich die Beziehung zwischen Arbeitnehmer und Arbeitgeber an. Um sicherzustellen, dass der Arbeitnehmer die Interessen des Arbeitgebers mit hohem Arbeitsaufwand und dem bestmöglichen Ergebnis ausarbeitet, muss der Arbeitgeber seinem Arbeitnehmer besondere Anreize bieten, z.B. in Form eines hohen Gehalts oder guter Aufstiegsmöglichkeiten innerhalb des Unternehmens.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung thematisiert den wachsenden Fachkräftemangel und stellt das Ziel sowie die methodische Vorgehensweise der Analyse des Hochschulmarketings mithilfe der Prinzipal-Agenten-Theorie vor.

2. Hochschulmarketing: Das Kapitel definiert den Begriff des Hochschulmarketings im Kontext des Personalmarketings, erläutert dessen Zielsetzungen und beschreibt die drei zentralen Instrumente Hochschulmessen, Praktika und Unternehmenseigene Homepage.

3. Theoretische Grundlage: Die Prinzipal-Agenten-Theorie: Es wird die Prinzipal-Agenten-Theorie als Analyseinstrument eingeführt, das Konfliktpotenzial durch Informationsasymmetrien erläutert und die theoretische Übertragung auf die Beziehung zwischen Arbeitgeber und potenziellem Arbeitnehmer vollzogen.

4. Analyse: Dieses Kapitel bewertet die spezifischen Methoden des Hochschulmarketings unter Anwendung der Funktionen Screening, Signalling und Self Selection im Hinblick auf Imagebildung und Rekrutierungserfolg.

5. Fazit: Die Arbeit schließt mit einer Zusammenfassung der Ergebnisse, in der betont wird, dass keine Methode isoliert perfekt ist und eine Kombination verschiedener Instrumente den bestmöglichen Erfolg verspricht.

Schlüsselwörter

Hochschulmarketing, Personalmarketing, Prinzipal-Agenten-Theorie, Fachkräftemangel, High Potentials, Informationsasymmetrie, Hochschulmessen, Praktika, Unternehmenseigene Homepage, Signalling, Screening, Self Selection, Rekrutierung, Imageverbesserung, Arbeitsmarkt

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht, wie Großunternehmen Methoden des Hochschulmarketings effektiv einsetzen können, um den Herausforderungen des Fachkräftemangels zu begegnen.

Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?

Die Schwerpunkte liegen auf der Verknüpfung von ökonomischer Theorie, speziell der Prinzipal-Agenten-Theorie, mit Instrumenten des Personalmarketings.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist die Bewertung der Eignung von Hochschulmarketing-Methoden (Messen, Praktika, Website) zur gezielten Gewinnung von Talenten und zur Imageverbesserung.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Die Arbeit nutzt die ökonomische Analyse mittels der Prinzipal-Agenten-Theorie, um Informationsasymmetrien zwischen Unternehmen und Bewerbern zu systematisieren und zu bewerten.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil werden Hochschulmessen, Praktika und die Unternehmenseigene Homepage hinsichtlich ihrer Funktionen für das Screening und Signalling geprüft und ihre Effektivität bewertet.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zentrale Begriffe sind Hochschulmarketing, Prinzipal-Agenten-Theorie, Personalmarketing, Rekrutierung sowie die ökonomischen Instrumente Signalling und Screening.

Warum spielt die Unternehmenseigene Homepage eine besondere Rolle für das Image?

Sie ermöglicht dem Unternehmen eine steuerbare, reichweitenstarke Kommunikation der Unternehmensphilosophie und erreicht eine nahezu unbegrenzte Zielgruppe bei geringen Kosten.

Welche Einschränkung gibt es beim Einsatz von Praktika?

Obwohl Praktika sehr gut für die individuelle Rekrutierung geeignet sind, ist der administrative Aufwand hoch und die Anzahl der erreichbaren Bewerber im Vergleich zu anderen Maßnahmen stark begrenzt.

Wie lautet die zentrale Schlussfolgerung des Autors?

Da keine Methode alle Ziele gleichzeitig perfekt abdeckt, wird eine Kombination verschiedener Maßnahmen und eine hohe Kontinuität in der Umsetzung empfohlen.

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Details

Title
Hochschulmarketing von Unternehmen: Ziele und Methoden - Eine ökonomische Analyse
College
Ruhr-University of Bochum
Grade
1,0
Author
Inken Blatt (Author)
Publication Year
2011
Pages
15
Catalog Number
V192472
ISBN (eBook)
9783656174523
ISBN (Book)
9783656174851
Language
German
Tags
hochschulmarketing unternehmen ziele methoden eine analyse
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Inken Blatt (Author), 2011, Hochschulmarketing von Unternehmen: Ziele und Methoden - Eine ökonomische Analyse, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/192472
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