Wer sich schon einmal über eine Ausbildung im Bereich Schneesport informieren wollte, hat sicher festgestellt, dass neben dem DSV noch zahlreiche Vereine und Institutionen Aus- und Fortbildungen anbieten. Viele sind der Struktur des DSV ange-passt, andere distanzieren sich klar davon. In der folgenden Arbeit wird nur auf die Ausbildungskonzepte der führenden Verbände der drei Länder eingegangen.
In den Kapiteln zwei bis vier werden die Ausbildungskonzepte der Länder Deutsch-land, Österreich und der Schweiz vorgestellt. Im fünften Kaptitel werden die drei Konzepte gegenübergestellt.
Der Fokus liegt auf den Ausbildungen für kommerziellen Schneesportunterricht. Auf den Bereich Leistungssport, die Ausbildung zum Trainer, wird nur kurz eingegangen.
Inhaltsverzeichnis
1 Einleitung
2 Ausbildung in Deutschland
2.1 Lizenzsystem des DOSB
2.2 Ausbildungen in der DSV-Ski- und Snowboardschule
2.2.1 DSV Ausbildung Alpin
2.2.2 DSV Trainerschule
3 Ausbildung in Österreich
3.1 Polysportive Ausbildung
3.2 Ausbildung der Landesskiverbände
3.3 Diplom – Skilehrer
4 Ausbildung in der Schweiz
4.1 Schneesportlehrer mit eidgenössischem Fachausweis
4.2 Ausbildungsstruktur
5 Gegenüberstellung der drei Ausbildungskonzepte
Zielsetzung & Themen
Diese Arbeit vergleicht die Ausbildungskonzepte für Schneesportlehrer in Deutschland, Österreich und der Schweiz, um Gemeinsamkeiten und strukturelle Unterschiede in den Qualifizierungssystemen aufzuzeigen. Dabei liegt der Fokus insbesondere auf der Ausbildung für den kommerziellen Schneesportunterricht und dem jeweiligen Stellenwert der Abschlüsse in den genannten Ländern.
- Struktureller Vergleich der Ausbildungswege für Skilehrer
- Analyse der Lizenz- und Berufsausbildungssysteme
- Bedeutung der polysportiven Ausbildung
- Stellenwert des kommerziellen Schneesportunterrichts
- Modularer Aufbau von Qualifizierungen
Auszug aus dem Buch
Stufe 2: DSV-Instructor
Die zweite Ausbildungsstufe des DSV „DSV Instruktor“ ist auf die Ausbildung zum „Trainer B Breitensport“ des DOSB abgestimmt. Zudem entspricht diese Stufe der ersten internationalen Ausbildungsstufe der IVSI. Schwerpunkt der Ausbildung ist die Technik. Die methodischen Kompetenzen werden weiter entwickelt um auch schwierige Themen bearbeiten zu können. Die Demonstrationsfähigkeit und die sozial-kommunikativen Kompetenzen werden intensiviert. Der DSV Instruktor ist für den Fortgeschrittenenunterricht für Kinder und Erwachsene ausgebildet und darf nur innerhalb gesicherter Pisten unterrichten.
Zusammenfassung der Kapitel
1 Einleitung: Die Einleitung erläutert die Relevanz des Themas und grenzt den Fokus der Arbeit auf den kommerziellen Schneesportunterricht in den drei Ländern ein.
2 Ausbildung in Deutschland: Dieses Kapitel beschreibt das Lizenzsystem des DOSB sowie die spezifischen Ausbildungsstrukturen der DSV-Ski- und Snowboardschule und der DSV-Trainerschule.
3 Ausbildung in Österreich: Hier werden die polysportive Ausrichtung, die Rolle der Landesskiverbände und die Ausbildung zum staatlichen Diplom-Skilehrer detailliert dargestellt.
4 Ausbildung in der Schweiz: Der Abschnitt behandelt das modulare System der schweizerischen Ausbildung, das mit einer eidgenössischen Berufsprüfung abschließt.
5 Gegenüberstellung der drei Ausbildungskonzepte: Das abschließende Kapitel fasst die wesentlichen Gemeinsamkeiten und Unterschiede hinsichtlich Struktur, Stellenwert und Anforderungen an die Schneesportlehrer zusammen.
Schlüsselwörter
Schneesport, Skilehrer, Ausbildung, DOSB, DSV, Snowboard, Skitourenführer, Schweiz, Österreich, Deutschland, Lizenzsystem, Breitensport, Berufsausbildung, Didaktik, Methodik
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit befasst sich mit einem systematischen Vergleich der verschiedenen Ausbildungskonzepte für Schneesportlehrer in Deutschland, Österreich und der Schweiz.
Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?
Zentrale Themen sind die Strukturen der jeweiligen Ausbildungssysteme, die Anforderungen an die Lehrkräfte sowie die nationale Einbettung in Sportverbände oder staatliche Berufsbildungswege.
Was ist das primäre Ziel der Arbeit?
Das Ziel ist die Gegenüberstellung der drei Ausbildungskonzepte, um prägnante Gemeinsamkeiten und Unterschiede im Qualifizierungsgrad und im Stellenwert der Ausbildung herauszuarbeiten.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Die Arbeit nutzt eine deskriptive Vergleichsmethode, bei der die Strukturen der nationalen Schneesportverbände analysiert und einander gegenübergestellt werden.
Was wird im Hauptteil behandelt?
Im Hauptteil werden die nationalen Ausbildungssysteme einzeln vorgestellt (Deutschland, Österreich, Schweiz) und in einem weiteren Kapitel kritisch miteinander verglichen.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Die Arbeit lässt sich durch Begriffe wie Skilehrerausbildung, Schneesport, DSV-Lizenzsystem, polysportive Ausbildung und eidgenössischer Fachausweis charakterisieren.
Worin liegt der Hauptunterschied zwischen der deutschen und den anderen beiden Systemen?
In Deutschland ist die Ausbildung stärker auf die Struktur der Übungsleiterausbildung des DOSB ausgerichtet, während sie in Österreich und der Schweiz als staatliche Berufsausbildung anerkannt ist.
Welche Bedeutung hat die Multifunktionalität im österreichischen Konzept?
Im österreichischen System wird von Schneesportlehrern erwartet, dass sie multifunktional einsetzbar sind, weshalb die Ausbildung dort alle Disziplinen und Geräte umfasst.
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- Christina Müller (Author), 2008, Lehre im Schnee - Ein Vergleich der Ausbildungskonzepte von Deutschland, Österreich und der Schweiz, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/192671