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Förderung der Leistungsmotivation in der Schule respektive im Sportunterricht

Titre: Förderung der Leistungsmotivation in der Schule respektive im Sportunterricht

Dossier / Travail , 2011 , 16 Pages , Note: 1,3

Autor:in: Christina Müller (Auteur)

Didactique - Sport, Pédagogie du sport
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Menschen haben unterschiedliche Beweggründe für ihr Verhalten. Die Frage nach der Motivation tritt in vielen Lebensbereichen auf und in gleichen Situationen äußern Menschen zum Teil sehr unterschiedliche Verhaltensweisen. Die Motivation ist ein wichtiger Faktor im Lehr- Lernprozess und nimmt daher im pädagogisch-psychologischen Kontext Schule eine besondere Stellung ein. Zentrale Fragen in diesem Bereich sind z.B.: Wie entsteht Motivation bei Schülerinnen und Schülern und wie können Lehrpersonen zur Motivationssteigerung beitragen?
Das Konstrukt ‚Leistungsmotiv’ besteht aus verschiedenen Komponenten. Wie diese zusammenhängen, das Verhalten steuern und auf sie Einfluss genommen werden kann, wird in dieser Arbeit untersucht.
Zunächst werden die wichtigsten Definitionen und Begriffe beschrieben, um dann Theorien und Modelle zur Erklärung der Leistungmotivation vorzustellen. Hierzu zählt das Risiko-Wahl-Modell von ATKINSON, die Attributionstheorie von WEINER und das Selbstbewertungsmodell von HECKHAUSEN, welches den vorläufigen Endpunkt der Theoriebildung darstellt.
Unter Rückgriff auf die Theorien und Modelle wird im vierten Kapitel auf die Förderung der Leistungsmotivation eingegangen und pädagogische Empfehlungen für die Schule resp. den Sportunterricht gegeben, bevor die Arbeit mit einer kurze Schlussbetrachtung endet.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Motivationspsychologische Grundlagen

2.1 Motivation & Grundmodell der Motivation

2.2 Leistungsmotivation

2.3 Motiv & Leistungsmotiv

3 Theorien und Modelle der Leistungsmotivation

3.1 RisikowahLeistungmotivationodell nach Atkinson

3.2 Die kognitive Wende

3.2.1 Attributionstheorie nach Weiner

3.2.2 Selbstbewertungsmodell nach Heckhausen

4 Förderung der Leistungsmotivation in der Schule resp. im Sportunterricht

4.1 Motivtraining mit Schülerinnen und Schülern

4.1.1 Verringerung von Misserfolgsfurcht

4.1.2 Pädagogische Konsequenzen

4.2 Motivationsförderung durch Lehrertrainings

4.2.1 Konzept der Bezugsnormorientierung

4.2.2 Pädagogische Hinweise für den Unterricht

4.3 Motivationsförderung im Sportunterricht

5 Schlussbetrachtung

6 Literatur

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die psychologischen Grundlagen der Leistungsmotivation und leitet daraus konkrete pädagogische Strategien ab, um Schülerinnen und Schüler im schulischen Kontext sowie insbesondere im Sportunterricht zu motivieren und von Misserfolgsfurcht zu einer erfolgszuversichtlichen Haltung zu führen.

  • Grundlagen und Definitionen der Motivationspsychologie.
  • Theoretische Modelle (Atkinson, Weiner, Heckhausen) zur Leistungsmotivation.
  • Methoden des Motivtrainings zur Verringerung von Misserfolgsfurcht.
  • Bedeutung der Bezugsnormorientierung für die Leistungsbeurteilung.
  • Anwendung von Motivationsprinzipien im speziellen Kontext des Sportunterrichts.

Auszug aus dem Buch

3.1 Risiko-Wahl-Modell nach Atkinson

ATKINSON entwickelte ein Modell, um den Einfluss des Leistungsmotivs auf das Leistungshandeln zu beschreiben. Das Modell geht von einer Interaktion zwischen zwei Personen- und vier Situationsparametern aus. Er postuliert zum einen die beiden zeitstabilen Personenvariablen Erfolgsmotiv und Misserfolgsmotiv (siehe Kapitel 2.3), zum anderen die Situationsvariablen Erwartungen und Anreize von Erfolg bzw. Misserfolg.

Erfolgs- und Misserfolgserwartungen sind determiniert durch objektive Erfolgs- und Misserfolgswahrscheinlichkeiten, die sich an der Schwierigkeit einer Aufgabe orientieren. Den objektiven Wahrscheinlichkeiten werden subjektive, die Anreize, zugeordnet. Zwischen Erfolgswahrscheinlichkeit und Anreiz eines Erfolges wird eine gegenläufige Beziehung angenommmen. Die Erfolgswahrscheinlichkeit steigt, je leichter eine Aufgabe ist. Der Anreiz ist jedoch um so größer je schwieriger eine Aufgabe ist. ATKINSON verknüpft die beiden Parameter muliplikativ. ( Erwartungs x Wert (Anreiz) – Modell)

Personen- und situationsabhängige Determinanten interagieren miteinander. Sowohl das Erfolgmotiv als auch das Misserfolgsmotiv sind bei mittlerer Wahrscheinlichkeit maximal. Eine Vielzahl empirischer Untersuchungen belegt, dass von Erfolgszuversichtlichen mittelschwere Aufgaben bevorzugt werden und sie sich dort maximal anstrengen. Für Misserfolgsängstliche sind gerade diese Aufgaben für das Selbstbild am bedrohlichsten, da sie Rückmeldungen über ihre tatsächliche Leistung geben. Sie wählen im Vergleich häufiger extrem schwere oder leichte Anforderungen, weil ein Misserfolg bei sehr leichten Aufgaben unwahrscheinlich und bei schweren Aufgaben nicht so bedrohlich ist, da sie sowieso keiner schafft.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung führt in die Relevanz der Motivation im Lehr-Lernprozess ein und skizziert das Ziel der Arbeit, auf Basis theoretischer Modelle Empfehlungen für die Motivationsförderung zu geben.

2 Motivationspsychologische Grundlagen: Dieses Kapitel definiert zentrale Begriffe wie Motivation und Leistungsmotivation und erläutert das Grundmodell des Person-Umwelt-Bezugs.

3 Theorien und Modelle der Leistungsmotivation: Hier werden die wesentlichen wissenschaftlichen Modelle (Atkinson, Weiner, Heckhausen) vorgestellt, welche die kognitiven Prozesse bei der Entstehung von Motivation erklären.

4 Förderung der Leistungsmotivation in der Schule resp. im Sportunterricht: Dieses Kapitel verbindet die theoretischen Erkenntnisse mit praktischen Trainingsansätzen und pädagogischen Strategien für den Schulalltag.

5 Schlussbetrachtung: Die Schlussbetrachtung resümiert das Potenzial einer gezielten Motivationsförderung und unterstreicht die Übertragbarkeit der im Sportunterricht erlernten Kompetenzen auf andere Lebensbereiche.

6 Literatur: Das Literaturverzeichnis listet die verwendeten Quellen und wissenschaftlichen Grundlagen auf.

Schlüsselwörter

Leistungsmotivation, Motivationspsychologie, Schule, Sportunterricht, Erfolgsmotiv, Misserfolgsmotiv, Attributionstheorie, Selbstbewertungsmodell, Bezugsnormorientierung, Motivtraining, Leistungsförderung, Pädagogik, Handlungsstrategien, Schulerfolg, Kompetenzzuwachs

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit den psychologischen Hintergründen der Leistungsmotivation und wie diese gezielt im schulischen Bereich gesteigert werden kann.

Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?

Die zentralen Felder sind motivpsychologische Theorien, der Zusammenhang von Zielsetzung und Attribution sowie die praktische Umsetzung von Motivationsförderung im Klassenzimmer und Sportunterricht.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Ziel ist es, den Lesern zu vermitteln, wie Schülerinnen und Schüler durch pädagogische Interventionen von einer angstbesetzten, misserfolgsmeidenden Haltung zu einer erfolgszuversichtlichen Lernmotivation gelangen können.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine theoretische Arbeit, die auf einer umfassenden Literaturanalyse und der Auswertung empirischer Erkenntnisse aus der Motivationspsychologie basiert.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Fundierung (Modelle von Atkinson, Weiner, Heckhausen) und einen anwendungsorientierten Teil, der Trainingskonzepte und unterrichtspraktische Empfehlungen beschreibt.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit lässt sich vor allem durch die Begriffe Leistungsmotivation, pädagogische Motivationsförderung, Attributionstheorie und Bezugsnormorientierung charakterisieren.

Warum ist gerade der Sportunterricht für Motivationsforschung interessant?

Der Sportunterricht ermöglicht durch die Unmittelbarkeit von Leistung und Ergebnis sowie die direkte Sichtbarkeit von Lernzuwächsen einen besonders guten Zugang zu motivationspsychologischen Interventionsmöglichkeiten.

Wie beeinflusst die Bezugsnormorientierung das Lernverhalten?

Durch die Konzentration auf individuelle Lernzuwächse statt nur auf den sozialen Vergleich wird das Selbstbewusstsein gestärkt, da Anstrengung und Übung als zentrale Faktoren für den persönlichen Fortschritt erkannt werden.

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Résumé des informations

Titre
Förderung der Leistungsmotivation in der Schule respektive im Sportunterricht
Université
University of Paderborn  (Sport und Gesundheit)
Note
1,3
Auteur
Christina Müller (Auteur)
Année de publication
2011
Pages
16
N° de catalogue
V192689
ISBN (ebook)
9783656177968
Langue
allemand
mots-clé
Motivation Heckhausen Atkinson Risikowahlmodell Weiner Attributionstheorie Selbstbewertungsmodell Motivationsförderung Bezugsnormorientierung
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Christina Müller (Auteur), 2011, Förderung der Leistungsmotivation in der Schule respektive im Sportunterricht, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/192689
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Extrait de  16  pages
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