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Der Friedhof und das Pumpwerk in Berlin-Johannisthal

Heft 18 aus der Dokumentenreihe über den Flugplatz Berlin-Johannisthal 1909 - 1914

Titel: Der Friedhof und das Pumpwerk in Berlin-Johannisthal

Fachbuch , 2012 , 47 Seiten

Autor:in: Alexander Kauther (Autor:in), Paul Wirtz (Autor:in)

Geschichte - Sonstiges
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Der Johannisthaler Flugplatz - der erste zivile Motorflugplatz Deutschlands - existiert nicht mehr. Er wurde am 26. September 1909 eröffnet und hat im September 1995 mit einer historischen Flugschau endgültig ausgedient.

Heute stehen viele neue Siedlungshäuser direkt auf dem Flugfeld. Fast nichts erinnert mehr an diesen historischen Ort. Kennen die jetzt dort angesiedelten Haus- und Grundstückbesitzer die Geschichten, die mit den Straßen - benannt nach Luftfahrtpionieren - verbunden sind?

Wir bemühen uns mit einer Dokumentenreihe über den Flugplatz Johannisthal, die Geschichte des Areals sowie die Luftfahrtgeschichte der Jahre 1909-1914, bekannt zu machen.

Der Gemeindefriedhof Johannisthal in Rudow gehört mit zur Geschichte des Flugplatzes Berlin-Johannisthal und deshalb entstand diese Dokumentation. Das es überhaupt einen Friedhof für Johannisthal gab, ist vielen Menschen unbekannt.
Um Halbwahrheiten oder Bruchstücke von überlieferten Erzählungen zu begegnen, haben wir die tatsächliche Geschichte des Friedhofs recherchiert und aufgeschrieben.

Das Foto auf dem Deckblatt zeigt eine Überführung eines verunglückten Fliegers vom Kaiserlichen Aero Club auf dem Flugfeld am neuen Startplatz zum Gemeindefriedhof Johannisthal in Rudow.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

Vorwort

Der Friedhof Johannisthal in der Gemeinde Rudow

Bauzeichnung der Friedhofskapelle, die Abnahme und erste Bestattungen

Ausarbeitung des Museums Treptow zur Entstehung des Friedhofs

Lageskizzen vom Friedhof in Rudow 1911 und 1930

Umbettung der Gräber nach Berlin-Tempelhof im Jahre 1951

Der amerikanische Spionagetunnel 1956 in der Nähe des Friedhofs

Mögliche Grabstellen auf dem Friedhof Johannisthal

Fotos vom heutigen Gelände der Rudower Höhen

Das Pumpwerk in Johannisthal

Absturz des Flugschülers Pachmayer

Fotoaufnahmen vom Pumpwerk und der Nachbargrundstücke

Anlage 1: Abschrift der Friedhofsordnung für die Gemeinde Rudow von 1893

Anlage 2: Umbettungsliste 1951/Schließung des Friedhofs Johannisthal

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Die vorliegende Dokumentation widmet sich der historischen Aufarbeitung des Gemeindefriedhofs Johannisthal und seiner engen Verknüpfung mit der Geschichte des ersten zivilen Motorflugplatzes Deutschlands sowie der infrastrukturellen Entwicklung des Pumpwerks Johannisthal in der Winckelmannstraße.

  • Die Entstehungs- und Nutzungsgeschichte des Gemeindefriedhofs Johannisthal in Rudow.
  • Die Rolle der lokalen Infrastruktur, insbesondere des Pumpwerks Johannisthal, für die Gemeinde und den Flugplatz.
  • Das Schicksal verunglückter Flugpioniere und deren Bestattungskultur in der frühen Luftfahrtära.
  • Die politischen und administrativen Hintergründe der Schließung und Umbettung des Friedhofs in der Nachkriegszeit.

Auszug aus dem Buch

Der Alte Friedhof von Johannisthal

Wie viele Kulturgüter erfährt auch die Art der Bestattung unserer Toten eine Veränderung. Neben der traditionellen Beisetzung auf Friedhöfen entstehen zunehmend alternative Formen der Bestattung, dennoch kennen wir alle das Bild einer Kirche, umgeben von einem kleinen Friedhof. Trotz seiner über 250jährigen Geschichte sucht man in Johannisthal danach vergebens. Wo wurden die Johannisthaler bestattet?

Johannisthal wurde durch Erbzinsvertrag im Jahre 1753 gegründet. Der Gutsbesitzer Johann Wilhelm Werner erhielt von Friedrich II. in unmittelbarer Nachbarschaft der Gemarkung Rudow Ländereien, die mit Kolonisten zu besiedeln waren. Aus dem Gutsbezirk und der Kolonistengemeinde ging 1890 die politische Gemeinde Johannisthal hervor.

Zunächst keinem Kirchspiel zugehörig wurde die Gemeinde Johannisthal 1802 per Verordnung in Rudow eingepfarrt. Schule, Kirche und Friedhof wurden daher von der Gemeinde Rudow gestellt und auch wenn die Rudower aus der Einpfarrung Johannisthals keine Verpflichtung „den Leichen von Johannisthal einen Friedhof zu stellen“ ersehen konnten, wurden die Verstorbenen aus Johannisthal auf dem Friedhof in Rudow beigesetzt. Zudem war bei der Gründung Johannisthals die Anlage eines Friedhofes nicht vorgesehen und wohl auch nicht möglich, da der Grundwasserspiegel zu dieser Zeit sehr hoch war (Drei Spaten tief/A.K.).

Befanden sich die Begräbnisstätten zunächst unter kirchlicher Verwaltung, wurde 1856 ein in der Verwaltung der politischen Gemeinde Rudow stehender Friedhof angelegt, gefolgt von dem 1893 in Gebrauch genommenen „neuen Kirchhof“.

Zusammenfassung der Kapitel

Der Friedhof Johannisthal in der Gemeinde Rudow: Dokumentiert die Beschlussfassungen und administrativen Verhandlungen zur Anlage des Friedhofs durch die Gemeinde Johannisthal in der Gemarkung Rudow.

Bauzeichnung der Friedhofskapelle, die Abnahme und erste Bestattungen: Beschreibt den Bau der Friedhofskapelle durch den Architekten Eveking und die Abnahme des Geländes.

Ausarbeitung des Museums Treptow zur Entstehung des Friedhofs: Bietet einen historischen Abriss der Einpfarrungsgeschichte von Johannisthal in Rudow und die daraus resultierenden Spannungen.

Lageskizzen vom Friedhof in Rudow 1911 und 1930: Präsentiert visuelle Dokumentationen der historischen Friedhofsflächen und ihrer strukturellen Planung.

Umbettung der Gräber nach Berlin-Tempelhof im Jahre 1951: Analysiert die offizielle Schließung des Friedhofs, die notwendigen Umbettungen sowie die administrativen Abläufe der Nachkriegszeit.

Der amerikanische Spionagetunnel 1956 in der Nähe des Friedhofs: Untersucht den vermuteten Zusammenhang zwischen den Inspizierungen des ehemaligen Friedhofsgeländes durch amerikanische Offiziere und dem Bau der Radarstation bzw. des Spionagetunnels.

Mögliche Grabstellen auf dem Friedhof Johannisthal: Listet bekannte, auf dem Friedhof bestattete Personen auf, darunter zahlreiche Flugpioniere und lokale Würdenträger.

Fotos vom heutigen Gelände der Rudower Höhen: Dokumentiert den aktuellen Zustand des ehemaligen Friedhofsgeländes als Landschaftspark.

Das Pumpwerk in Johannisthal: Skizziert die industrielle Entwicklung Johannisthals und die Inbetriebnahme des Pumpwerks in der Winckelmannstraße zur Trinkwasser- und Abwasserversorgung.

Absturz des Flugschülers Pachmayer: Berichtet über den Unfall des Flugschülers Pachmayer und die gängige Praxis, verunglückte Flieger vorübergehend im Pumpenhaus aufzubahren.

Fotoaufnahmen vom Pumpwerk und der Nachbargrundstücke: Bildliche Dokumentation der historischen und heutigen Gebäude der Pumpstation und ihrer Umgebung.

Schlüsselwörter

Johannisthal, Rudow, Friedhof, Flugplatz, Luftfahrtgeschichte, Pumpwerk, Bestattung, Umbettung, Historie, Berliner Geschichte, Gemeinde Rudow, Flugpioniere, Winckelmannstraße, Denkmalpflege, Zeitgeschichte.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Dokumentation grundsätzlich?

Das Dokument beleuchtet die Geschichte des ehemaligen Gemeindefriedhofs Johannisthal in Rudow und die historische Bedeutung des Pumpwerks in der Winckelmannstraße.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Die Arbeit fokussiert sich auf die Einpfarrung von Johannisthal, die Bestattungskultur der frühen Flieger am Motorflugplatz sowie die infrastrukturelle Entwicklung der Wasserversorgung.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Ziel ist es, die tatsächliche Geschichte des Friedhofs und des Pumpwerks zu rekonstruieren und überlieferte Mythen oder Halbwahrheiten durch dokumentierte Fakten zu klären.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf der Auswertung historischer Dokumente, Archivmaterialien, Zeitzeugenberichten sowie historischer Korrespondenz und Baupläne.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Friedhofsgeschichte inklusive Umbettungsdetails, die Rolle des Pumpwerks und die Einzelschicksale von Personen, die mit dem Johannisthaler Flugplatz verbunden waren.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Johannisthal, Rudow, Friedhof, Luftfahrtgeschichte, Pumpwerk, Zeitgeschichte.

Welche Rolle spielte das Pumpwerk bei Flugzeugunfällen?

Das Pumpwerk in der Winckelmannstraße diente zeitweise als provisorischer Aufbewahrungsort für die Leichen verunglückter Flieger, bevor diese zur Beisetzung auf den Friedhof überführt wurden.

Was passierte mit dem Friedhof nach seiner Schließung?

Der Friedhof wurde 1951 offiziell eingeebnet, die Gräber wurden umgebettet und das Gelände später als Teil der Rudower Höhen umgestaltet.

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Details

Titel
Der Friedhof und das Pumpwerk in Berlin-Johannisthal
Untertitel
Heft 18 aus der Dokumentenreihe über den Flugplatz Berlin-Johannisthal 1909 - 1914
Autoren
Alexander Kauther (Autor:in), Paul Wirtz (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2012
Seiten
47
Katalognummer
V192775
ISBN (eBook)
9783656179696
ISBN (Buch)
9783656180265
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Johannisthal Adlershof Friedhof Rudow Flugzeugführer Pumpwerk Flugplatz
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Alexander Kauther (Autor:in), Paul Wirtz (Autor:in), 2012, Der Friedhof und das Pumpwerk in Berlin-Johannisthal, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/192775
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Leseprobe aus  47  Seiten
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