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Familienpolitik und demographischer Wandel in Deutschland

Kann das Elterngeld als Maßnahme nachhaltiger Familienpolitik die Geburtenrate erhöhen?

Titel: Familienpolitik und demographischer Wandel in Deutschland

Hausarbeit , 2012 , 18 Seiten , Note: 1,0

Autor:in: Kathleen Pickert (Autor:in)

Politik - Politisches System Deutschlands
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Zusammenfassung Leseprobe Details

„Flaute an der Wickelfront“, „Deutschland gehen die Kinder aus“, „Land ohne Volk“ Schlag-zeilen wie diese beherrschen die Medien und machen auf die Geburtenentwicklung Deutsch-lands aufmerksam, welche sich in einer rasanten Talfahrt befindet. In politischen und öffentli-chen Diskursen werden die „Alarmglocken geläutet“ (vgl. Scholz 2006, 10). Die Folgen des Geburtenrückgangs und der mit ihm einhergehenden demographischen Veränderungen werden mit Sorge diskutiert und analysiert. Mit der Debatte um diese Materie rückt ebenfalls das im Jahr 2007 in Kraft getretene Elterngeld, welches als familienpolitische Maßnahme auf eine Erhöhung der Geburtenzahl abzielt, ins öffentliche Bewusstsein. Da 5 Jahre nach Einführung der Leistung die Geburtenrate weiterhin niedrig bleibt, werden immer mehr Zweifel am Eltern-geld und insbesondere an dessen potentieller Wirkung auf die Geburtenrate laut.

Die Aktualität der Thematik, sowie die Diskussion um die Wirkung des Elterngeldes gaben mir den Anstoß mich mit der Frage, ob Elterngeld als Maßnahme nachhaltiger Familienpolitik die Geburtenrate erhöhen kann, auseinanderzusetzen. Das Ziel meiner Arbeit ist dabei aufzuzeigen wie sich die Geburtenentwicklung in Deutschland darstellt und welche Veränderungen mit der Einführung des Elterngeldes einhergehen, sowie eine Antwort auf die Frage, nach der Wirkung der Leistung des Elterngeldes auf die Geburtenrate, zu finden.
Um zu Erkenntnissen bezüglich der Fragestellung zu gelangen, wird anfänglich ein Überblick über die demographische Entwicklung der deutschen Bevölkerung gegeben, wobei der Schwerpunkt auf der Geburtenentwicklung einschließlich der Kinderlosigkeit als eigentliche Problematik der rückläufigen Geburten liegen soll. Im Anschluss wird das Elterngeld als familienpolitische Maßnahme dargestellt. Weiterhin werden die wichtigsten Punkte der Ausgestaltung des Elterngeldes erläutert. Letztendlich soll auf eine Befragung des Instituts für Demoskopie Allensbach eingegangen werden, um herauszufinden wie Nutzer des Elterngeldes dieses bewerten. Zum Schluss ist anzumerken, dass die Thematik der Wirkung des Elterngeldes auf die Geburtenrate sehr komplex ist und es im Rahmen dieser Arbeit lediglich möglich war einen komprimierten Einblick in die Materie zu geben.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. EINLEITUNG

1.1. MOTIVATION UND ZIEL DER ARBEIT

1.2. AUFBAU DER ARBEIT

2. PROBLEMAUFRISS –DAS DEMOGRAPHISCHE DEFIZIT

3. KINDERLOSIGKEIT ALS EIGENTLICHE DRAMATIK DES GEBURTENRÜCKGANGS

4. DAS ELTERNGELD IN DEUTSCHLAND

4.1. EINFÜHRUNG DES ELTERNGELDES ALS MAßNAHME NACHHALTIGER FAMILIENPOLITIK

4.2. GEGENÜBERSTELLUNG ELTERNGELD-ERZIEHUNGSGELD

4.3. GRÜNDE ZUM ABLÖSEN DES ERZIEHUNGSGELDES

4.4. AUSGESTALTLUNG DES ELTERNGELDES

4.4.1. Berechtigte

4.4.2. Berechnung und Höhe des Elterngeldes

4.4.3. Anrechnung anderer Leistungen auf das Elterngeld

4.4.4. Relation des Elterngeldes zu anderen Sozialleistungen

4.4.5. Bezugszeitraum des Elterngeldes

5. AKTUELLE DATEN UND FAKTEN ZUM ELTERNGELD

6. FAZIT

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Wirksamkeit des Elterngeldes in Deutschland als familienpolitisches Instrument zur Erhöhung der Geburtenrate vor dem Hintergrund des demographischen Wandels und der zunehmenden Kinderlosigkeit.

  • Analyse der demographischen Entwicklung in Deutschland
  • Untersuchung der Ursachen für Kinderlosigkeit und Geburtenrückgang
  • Vergleichende Betrachtung von Elterngeld und dem vormaligen Erziehungsgeld
  • Detaillierte Darstellung der rechtlichen Ausgestaltung und Voraussetzungen des Elterngeldes
  • Auswertung aktueller Befragungsdaten zur Wahrnehmung und Wirkung des Elterngeldes

Auszug aus dem Buch

1.1. Motivation und Ziel der Arbeit

„Mit Geld erreicht man keinen Kindersegen.“ (Kauder zit. nach Focus Online, 2011)

„Flaute an der Wickelfront“, „Deutschland gehen die Kinder aus“, „Land ohne Volk“ Schlagzeilen wie diese beherrschen die Medien und machen auf die Geburtenentwicklung Deutschlands aufmerksam, welche sich in einer rasanten Talfahrt befindet. In politischen und öffentlichen Diskursen werden die „Alarmglocken geläutet“ (vgl. Scholz 2006, 10). Die Folgen des Geburtenrückgangs und der mit ihm einhergehenden demographischen Veränderungen werden mit Sorge diskutiert und analysiert. Mit der Debatte um diese Materie rückt ebenfalls das im Jahr 2007 in Kraft getretene Elterngeld, welches als familienpolitische Maßnahme auf eine Erhöhung der Geburtenzahl abzielt, ins öffentliche Bewusstsein. Da 5 Jahre nach Einführung der Leistung die Geburtenrate weiterhin niedrig bleibt, werden immer mehr Zweifel am Elterngeld und insbesondere an dessen potentieller Wirkung auf die Geburtenrate laut.

Die Aktualität der Thematik, sowie die Diskussion um die Wirkung des Elterngeldes gaben mir den Anstoß mich mit der Frage, ob Elterngeld als Maßnahme nachhaltiger Familienpolitik die Geburtenrate erhöhen kann, auseinanderzusetzen. Das Ziel meiner Arbeit ist dabei aufzuzeigen wie sich die Geburtenentwicklung in Deutschland darstellt und welche Veränderungen mit der Einführung des Elterngeldes einhergehen, sowie eine Antwort auf die Frage, nach der Wirkung der Leistung des Elterngeldes auf die Geburtenrate, zu finden.

Zusammenfassung der Kapitel

1. EINLEITUNG: Dieses Kapitel erläutert die Motivation für die Untersuchung des Elterngeldes im Kontext des demographischen Wandels und definiert das Ziel der Arbeit.

2. PROBLEMAUFRISS –DAS DEMOGRAPHISCHE DEFIZIT: Hier wird der demographische Wandel in Deutschland dargestellt, wobei der Fokus auf dem Geburtenrückgang und der niedrigen Fertilitätsrate liegt.

3. KINDERLOSIGKEIT ALS EIGENTLICHE DRAMATIK DES GEBURTENRÜCKGANGS: Das Kapitel analysiert die zunehmende Kinderlosigkeit, insbesondere in Abhängigkeit vom Bildungsstand, als Kernproblem der demografischen Lage.

4. DAS ELTERNGELD IN DEUTSCHLAND: Dieses Hauptkapitel behandelt die Einführung, die Abgrenzung zum Erziehungsgeld sowie die detaillierte Ausgestaltung des Elterngeldes.

5. AKTUELLE DATEN UND FAKTEN ZUM ELTERNGELD: Hier werden Ergebnisse einer repräsentativen Umfrage des Instituts für Demoskopie Allensbach zur Bewertung des Elterngeldes durch die Bevölkerung vorgestellt.

6. FAZIT: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und bewertet die Wirkung des Elterngeldes im Rahmen einer umfassenden Familienpolitik.

Schlüsselwörter

Elterngeld, Geburtenrate, demographischer Wandel, Familienpolitik, Kinderlosigkeit, Erziehungsgeld, Vereinbarkeit von Beruf und Familie, Fertilität, Bevölkerungsrückgang, Lohnersatzleistung, Partnermonate, Monitor Familienleben, Demographie, Elternzeit, Familienförderung

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert das Elterngeld als familienpolitisches Instrument und untersucht, inwieweit es zur Steigerung der Geburtenrate in Deutschland beitragen kann.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Themen umfassen den demographischen Wandel, die Gründe für Kinderlosigkeit, die gesetzlichen Rahmenbedingungen des Elterngeldes sowie dessen gesellschaftliche Akzeptanz.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, die Auswirkungen des Elterngeldes auf die Geburtenentwicklung aufzuzeigen und die Frage zu beantworten, ob es als nachhaltige Maßnahme zur Erhöhung der Geburtenrate dienen kann.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse sowie der Auswertung empirischer Daten, insbesondere der Ergebnisse des „Monitors Familienleben“ des Instituts für Demoskopie Allensbach.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine Problemanalyse des demographischen Wandels und der Kinderlosigkeit sowie eine detaillierte Darstellung des Elterngeldes, inklusive Vergleich zum Erziehungsgeld und Nutzerbefragungen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Schlagworte sind Elterngeld, Geburtenrate, demographischer Wandel, Familienpolitik und Vereinbarkeit von Beruf und Familie.

Wie unterscheidet sich das Elterngeld vom ehemaligen Erziehungsgeld?

Während das Erziehungsgeld bedarfsorientiert war, handelt es sich beim Elterngeld um eine Lohnersatzleistung, die sich am Nettoeinkommen vor der Geburt orientiert.

Welche Rolle spielen die Partnermonate?

Die Partnermonate sollen Väter verstärkt zur Betreuung ihrer Kinder motivieren und so die Vereinbarkeit von Familie und Beruf für beide Elternteile verbessern.

Wie bewertet die Bevölkerung das Elterngeld?

Laut den zitierten Befragungsdaten wird das Elterngeld von der Mehrheit der Bevölkerung als bewährte Maßnahme wahrgenommen, wobei das Hauptproblem weiterhin in der Vereinbarkeit von Familie und Beruf gesehen wird.

Kommt die Arbeit zu dem Schluss, dass das Elterngeld die Geburtenrate signifikant erhöht?

Die Arbeit kommt zu dem Ergebnis, dass allein durch das Elterngeld wahrscheinlich keine Steigerung der Geburtenrate zu erwarten ist; es muss vielmehr Teil eines umfassenden politischen Gesamtkonzepts sein.

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Details

Titel
Familienpolitik und demographischer Wandel in Deutschland
Untertitel
Kann das Elterngeld als Maßnahme nachhaltiger Familienpolitik die Geburtenrate erhöhen?
Hochschule
Evangelische Hochschule Berlin
Note
1,0
Autor
Kathleen Pickert (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2012
Seiten
18
Katalognummer
V192785
ISBN (eBook)
9783656178521
ISBN (Buch)
9783656179955
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Geburtenrate in Deutschland-Problemaufriss Kinderlosigkeit als eigentliches Problem Übersicht über das Elterngeld in Deutschland aktuelle Daten und Fakten zum elterngeld
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Kathleen Pickert (Autor:in), 2012, Familienpolitik und demographischer Wandel in Deutschland, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/192785
Blick ins Buch
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