Die Schwarzwälder Kirschtorte als interkulturelle Managementmetapher verwurzelt die bisweilen befremdende interkulturelle Exponierung im vertrauten heimatlichen Humus und gestattet somit die erweiterten Horizonte des globalen Managements selbstsicher und souverän zu beherrschen und ggf. in das eigenkulturelle Wesen zu integrieren oder zu verweigern, ohne es preiszugeben.
Inhaltsverzeichnis
Teil 1
Einführung in die interkulturelle Theorie und Praxis
1. Aspekte des Interkulturellen
2. Ein Silberstreifen am Horizont
3. Was ist Kultur?
4. Kritische Zwischenevaluation
5. Das Zwiebelmodell
6. Das Eisbergmodell
7. Kulturdimensionen
8. Kulturebenen
Teil 2
Die Schwarzwälder Kirschtorte als Metapher und Erklärungsmodell des Interkulturellen
1. Black Forest Cherry Cake – a local cultural culinary metaphor of culture
2. Die Optimierung des State-of-the-Art des interkulturellen Managements auf der Basis der Schwarzwälder Kirschtortenmetapher: Der Transkulturelle Profiler
3. Die Anwendung der Schwarzwälder Kirschtortenmetapher oder Profiling Applikation des transkulturellen Profilers im interkulturellen Bereich
Teil 3
34 Interkulturelle Management Werkzeuge
1. Interkulturelle Kommunikations- und Managementinstrumente für das Management des interkulturellen Interfacing im Management, Beruf und Alltag
Teil 4
Zweisprachige englisch-deutsche inter- und transkulturelle Fachsprache mit Erläuterungen
1. A terminological resource for the transcultural manager with bilingual definitions and explanations in English and German
Zielsetzung und Themen
Die vorliegende Arbeit zielt darauf ab, ein ganzheitliches Verständnis von Kultur und interkulturellem Management zu vermitteln, das über rein deskriptive Ansätze hinausgeht. Die zentrale Forschungsfrage befasst sich damit, wie interkulturelle Diversität nicht nur als Konfliktpotenzial, sondern als strategischer Erfolgsfaktor durch eine bewusste Steuerung – insbesondere mittels eines transkulturellen Profilers – operationalisiert werden kann, um eine neue Form der „noetischen“ Managementkompetenz zu entwickeln.
- Grundlagen der interkulturellen Theorie und Praxis
- Die Verwendung kulinarischer Metaphern (Schwarzwälder Kirschtorte) als didaktisches Erklärungsmodell
- Entwicklung und Anwendung des „Transkulturellen Profilers“ zur Analyse komplexer kultureller Dynamiken
- Vorstellung von 34 Managementwerkzeugen für interkulturelles Interfacing
- Zweisprachiges Glossar zur inter- und transkulturellen Fachsprache
Auszug aus dem Buch
1. Black Forest Cherry Cake – a local cultural culinary metaphor of culture
Any cultural journey has a beginning and an end. An African proverb says that one always returns to one's culture. The beginning and the end are circularly connected. On returning, however, one has a more differentiated perception of the place one has once left. Ideally one learns from the history of one's personal journey. Hegel, whose birthplace is about 50 meters down the road from where I am writing these lines, maintains that „we learn from history that we learn nothing from it“.
Collectively that seems to hold and it seems to be due to our mental programming as we said previously. This idea has also been modeled by Heidegger in the „memory-anticipation“ model, which has been referred to in the German section of the book. One can logically explain it. Can one manage and change it? The answer to this question is the tenor of this investigation and we can indeed, as we shall find in the following chapter 2, identify a superordinate command and control function of the entire psycho-cultural architecture. A solution to the problem articulated by the two great German philosophers! At the individual level one certainly can change if one is passionately enough committed to it. Change at the collective level requires what has been called a critical mass.
We can indeed evolve in circles, spiraling ever higher on our journeys. This has been said by the poet T. S. Eliot and quoted by two of the finest culture experts, namely Fons Trompenaars and Charles Hampden Turner in their “Building Cross-Cultural Competence”:
„We shall not cease from exploration
And the end of all our exploring
Will be to arrive where we started
And know the place for the first time.“
Zusammenfassung der Kapitel
Aspekte des Interkulturellen: Dieses Kapitel erörtert die Notwendigkeit interkultureller Kompetenz angesichts der Globalisierung und der damit einhergehenden sozialen, politischen und wirtschaftlichen Herausforderungen.
Ein Silberstreifen am Horizont: Hier wird die Notwendigkeit dargelegt, Diversität durch eine ganzheitliche, noetische Management-Perspektive zu objektivieren und konstruktiv zu nutzen.
Was ist Kultur?: Es werden verschiedene Kulturbegriffe (Kultur I und Kultur II) kontrastiert und Kultur als gruppenspezifische mentale Programmierung definiert.
Kritische Zwischenevaluation: Eine Reflexion über etablierte Kulturmodelle, insbesondere das von Hofstede, unter Einbeziehung zeitgenössischer Kritik und alternativer Ansätze.
Das Zwiebelmodell: Vorstellung von Hofstedes Zwiebelmodell zur Veranschaulichung der verschiedenen Tiefenschichten kultureller Programmierung.
Das Eisbergmodell: Das Modell verdeutlicht die Sichtbarkeit kultureller Manifestationen an der Oberfläche im Kontrast zu den darunterliegenden, impliziten Werten.
Kulturdimensionen: Einführung in Konstrukte zur Analyse von Kulturen und die Bedeutung der Dynamisierung durch die Dilemmatheorie.
Kulturebenen: Eine Vertiefung des Kulturprofils durch die Betrachtung verschiedener Ebenen der Prägung, von der Region bis hin zur Unternehmenskultur.
Schlüsselwörter
Interkulturelles Management, Transkultureller Profiler, Kulturdimensionen, Noetik, Mentale Programmierung, Diversitätsmanagement, Kulturschock, Interfacing, Synergie, Globalisierung, Organisationskultur, Interkulturelle Kompetenz, Bewusstheit, Wertepräferenzen, Identität.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit befasst sich mit der theoretischen Fundierung und der praktischen Optimierung des interkulturellen Managements, indem sie den Übergang vom interkulturellen zum transkulturellen Management analysiert.
Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?
Zu den Kernbereichen gehören die Kulturbegriffsdefinition, die Analyse von Kulturmodellen wie dem Zwiebel- und Eisbergmodell sowie die Einführung neuartiger, noetisch geprägter Managementansätze.
Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?
Das Ziel ist es, ein ganzheitliches Modell (den Transkulturellen Profiler) zu etablieren, mit dem kulturelle Diversität als strategischer Erfolgsfaktor statt als reines Störpotenzial gemanagt werden kann.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Es wird ein transdisziplinärer Ansatz gewählt, der Erkenntnisse aus der Psychologie, Philosophie, Soziologie und den Wirtschaftswissenschaften kombiniert, ergänzt durch die Modellierung mit quantenphysikalischen Metaphern.
Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?
Der Hauptteil widmet sich der detaillierten Ausarbeitung der Metapher der Schwarzwälder Kirschtorte als Modell sowie der praktischen Operationalisierung durch den transkulturellen Profiler in internationalen Teams.
Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?
Wichtige Begriffe sind „Transkultureller Profiler“, „Noetik“, „Synergie“, „mentale Programmierung“ und die „Kultur-Metapher“.
Was genau ist der „Transkulturelle Profiler“?
Es handelt sich um ein 12-dimensionales Diagnose- und Managementinstrument, das verschiedene kulturelle Bezugsrahmen integriert, um die psychologische Architektur eines Managers in einem globalen Kontext abzubilden.
Warum verwendet der Autor die Schwarzwälder Kirschtorte als Metapher?
Die Torte dient als anschauliches, lokales und didaktisches Instrument, um die verschiedenen Schichten der Kultur und das Prinzip der funktionalen Integration verständlich zu machen.
- Arbeit zitieren
- D.E.A./UNIV. PARIS I Gebhard Deissler (Autor:in), 2012, Grundlagen und Optimierung des interkulturellen Managements: Die Schwarzwälder Kirschtorte als Metapher und Erklärungsmodell des Inerkulturellen, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/192929