Führung, Management und Motivation


Seminararbeit, 2009

17 Seiten, Note: 1


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. Führung / Management
1.1 Definition
1.2 Führungsgrundsätze
1.3 Führungsstile (nach Kurt Lewin)
1.4 Managementformen

2. Motivation
2.1 Dualitätstheorie
2.2 Grundbedürfnisse als Motor zur Motivation
2.2.1 Vier verschiedene Grundausrichtungen

Literaturverzeichnis / Abbildungsverzeichnis

1. Führung / Management

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Es ist allgemein bekannt, dass ein Unternehmen nur so gut ist wie seine MitarbeiterInnen. Diese können aber nur dann gut sein, wenn sie gut geführt werden. Es ist daher für jedes Unternehmen immens wichtig gute Führungskräfte zu haben.

Die Funktion des Führens hat vor allem einen pädagogischen Charakter, weil sie die MitarbeiterInnen anleiten soll, Ziele zu erreichen, Verantwortung zu tragen, ihre Arbeit vernünftig und effektiv durchzuführen, noch fehlende Kenntnisse zu erwerben, ungenutzte Fähigkeiten anzuwenden, Eigeninitiative und Eigenverantwortlichkeit zu wecken.

1.1 Definition

Generell ist jedem von uns die Bedeutung klar, dennoch bedarf es genauerer Betrachtung um die einzelnen Aspekte von Führung und Faktoren, die auf sie Einfluss nehmen, zu durchschauen.

Führung wird für gewöhnlich als zielorientierte Einflussnahme zur Erfüllung gemeinsamer Arbeiten verstanden; sie ist demnach Steuerung und Gestaltung des Handelns anderer Personen.[1]

Was die Definition von Führung angeht muss man jedoch sagen, dass es keine einheitliche Definition des Wortes gibt.

Unter der Führung im weiteren Sinne, welche auch als Systemführung oder Management bezeichnet wird, versteht man die Führung eines Unternehmens in seiner Gesamtheit; also nicht personenbezogen. Hier geht es um die betriebswirtschaftlichen Aspekte.

Führung im engeren Sinne versteht sich als Personalführung. Hier wird die direkte

Führung zwischen Führungsinhabern und MitarbeiterInnen dargestellt.

1.2 Führungsgrundsätze

Die Führungskräfte eines Unternehmens haben die Verantwortung[2], ihre MitarbeiterInnen zu fördern und zu motivieren. Die Voraussetzung für eine erfolgreiche Führungsarbeit ist, dass das Zielsystem gemeinsam mit den MitarbeiterInnen entwickelt wird und Zielvereinbarungen getroffen werden. Eine weitere Zusammenarbeit ist in der Entwicklung der einzelnen Führungsgrundsätze wichtig.

Damit sollen folgende Ziele erreicht werden:

- Die Schaffung eines allgemeinen Grundverständnisses zum Thema „Führung“
- Erstellung von Richtlinien und Zusammenarbeit
- Bewusstwerden von Prozessen der Führungshandlungen
- offenere Gesprächsbasis
- besseres Verständnis untereinander
- offenes Ansprechen von Problemen beim Führen
- einheitliche Denkhaltung und Vorgehensweise bei der Motivation, Förderung,
- Delegation, Beurteilung von MitarbeiterInnen
- offenes Ansprechen des „Umgangs mit Macht“
- einheitliches Begriffssystem
- Schaffung von Grundlagen zur Beurteilung von Führungsfähigkeit und – funktion.

Die Führungsgrundsätze werden gemeinsam mit der ersten und zweiten Führungsebene im Unternehmen entwickelt.

Dies erfolgt in drei Schritten:

1. Schritt
- Workshops mit Führungskräften
- Erarbeiten der wichtigsten Aufgaben einer Führungskraft
- Ziel der Führungsaufgabe
- Inhalte
- Umsetzungsschritte
- Erfolgskontrolle
- eventuell auftretende Schwierigkeiten bei der Umsetzung der Führungsaufgabe

2. Schritt
- anhand der Führungsaufgaben werden die Führungsgrundsätze

zusammengefasst

- Analyse der Führungsschwächen
- Erstellung eines Maßnahmeplans

3. Schritt
- Korrektur des ersten Entwurfes
- gemeinsame Akzeptanz der Grundsätze
- Festlegung eines Führungsplanes
- Vereinbarung eines Kontrollmechanismus zur konsequenten Umsetzung der

Führungsgrundsätze

Bei der Einführung von den Führungsgrundsätzen ist allerdings zu beachten, dass diese an alle MitarbeiterInnen bekannt gegeben und besprochen werden. Außerdem müssen diese Grundsätze ins Mitarbeiterhandbuch integriert werden und bei wichtigen Veranstaltungen immer wieder darauf hingewiesen werden.

1.3 Führungsstile (nach Kurt Lewin)

Der Führungsstil hängt mit der Aufbauorganisation zusammen und wird in dirigistischen und kooperativen Führungsstil unterteilt. Es ist die Art und Weise3, wie ein Vorgesetzter sein Mitarbeiter führt. Sie haben sich im Laufe der Zeit immer weiter entwickelt. Der Erfolg durch einen bestimmten Führungsstil hängt von verschiedensten Faktoren ab. Oft ist deshalb nicht genau erklärbar, warum ein bestimmter Führungsstil zum entsprechenden Erfolg geführt hat

Dirigistischer (autoritärer) Führungsstil

Dieser Stil stammt aus patriarchalischer Zeit, existiert heute kaum mehr (gelegentlich in Kleinbetrieben), tritt aber in moderner und abgewandelter Form als autoritärer Führungsstil auf. Er geht von klaren Anweisungen mit beschränkten Verantwortungsbereichen, von detaillierten Leistungskontrollen und strengen bürokratischen Regelbildungen der „Untergebenen“ aus. Die Autorität ist an die Instanz gebunden. Dieser Stil wird als sehr bequem angesehen, da es dem Vorgesetzten erspart wird auf Argumente der MitarbeiterInnen einzugehen.

Kooperativer (demokratischer) Führungsstil

Der Vorgesetzte bezieht bei diesem Stil seine Mitarbeiter in das Betriebsgeschehen mit ein. Er erlaubt Diskussionen und erwartet sachliche Unterstützung. Bei Fehlern wird in der Regel nicht bestraft, sondern geholfen.

Von diesem Stil wird erwartet, dass sich sämtliche am Leistungsprozess beteiligte Personen mit dem Unternehmen als Ganzes identifizieren. Ihr Leistungsvermögen soll gänzlich entfaltet werden, damit die Erreichung der Unternehmensziele uneingeschränkt angestrebt werden kann. Ein Nachteil ist, dass die Entscheidungsgeschwindigkeit eventuell verlangsamt bzw. verzögert wird, da Mitarbeiter ausreichend informiert werden müssen.

Laissez-faire Führungsstil

Dieser lässt den MitarbeiterInnen viel Freiheit. Sie bestimmen Arbeit, Aufgaben und Organisation selbst und die Informationen fließen mehr oder weniger zufällig. Der Vorgesetzte greift nicht in das Geschehen ein und hilft und bestraft auch nicht. In diesem Führungsstil wird Individualität gewährt und jeder kann seine Entscheidungen alleine treffen. Allerdings besteht hier die Gefahr mangelnder Disziplin, Kompetenzstreitigkeiten und Rivalität.

Die Frage, welcher Führungsstil verwendet wird, hängt unmittelbar mit der Willensbildung zusammen. In jedem Fall wird ein Unternehmen jedoch nur dann erfolgreich sein, wenn es von einer starken Instanz gleitet wird, die es versteht, mit allen Verrichtungsträgern auf allen Ebenen zielentsprechend Zusammenzuwirken.

[...]


[1] www.geistsoz.de/Downloads?fsDownloadEntry:6cd1005567eef074af69352b273c4a92b885fce7:task=open...

[2] vgl. Mentzel Wolfgang (1994): Unternehmenssicherung durch Personalentwicklung. Mitarbeiter fördern, motivieren und weiterbilden.

3 vgl. Lechner Karl, Egger Anton, Schauer Reinbert (2001): Einführung in die allgemeine Betriebswirtschaftslehre, S. 118 - 120

Ende der Leseprobe aus 17 Seiten

Details

Titel
Führung, Management und Motivation
Hochschule
Fachhochschule OberÖsterreich Standort Linz
Note
1
Autoren
Jahr
2009
Seiten
17
Katalognummer
V193046
ISBN (eBook)
9783656180401
ISBN (Buch)
9783656181248
Dateigröße
474 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Führung, Management, Motivation
Arbeit zitieren
Doris Lindner (Autor)Anna Baumüller (Autor)Nadja Nösslinger (Autor), 2009, Führung, Management und Motivation, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/193046

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