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Personalwirtschaft bei der Bundeswehr

Personalbeschaffung, -entwicklung und -freisetzung

Titel: Personalwirtschaft bei der Bundeswehr

Diplomarbeit , 2010 , 93 Seiten , Note: 2,00

Autor:in: Jan Sommerer (Autor:in)

Führung und Personal - Sonstiges
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Die demografische Entwicklung ist ein ernst zu nehmender Faktor im Personalwesen geworden. Aus diesem Grund haben Unternehmen ein gesteigertes Interesse daran, geeignetes Personal zu gewinnen und über Jahre hinweg zu beschäftigen. Die Ideal-vorstellung ist daher, das Personal von der Berufsausbildung bis zum Ruhestand im Unternehmen zu halten.
Mit Beginn der geburtenschwachen Jahrgänge haben sowohl Unternehmen als auch Behörden feststellen müssen, dass die Konkurrenz untereinander zugenommen hat. Aus diesem Grund wurde es immer wichtiger, das eigene Unternehmen so attraktiv wie möglich darzustellen sowie die Kosten für Personalbeschaffung und Personal-entwicklung zu senken. Für die Bundeswehr, einem der größten Arbeitgeber in der Bundesrepublik Deutschland, hat dies besondere Auswirkungen.
Das Konzept des Grundwehrdienstes ist ein Grundstein für die Struktur der Bundes-wehr. Durch die nun auftretenden geburtenschwachen Jahrgänge zeigen sich inzwischen personelle Lücken in den Reihen der Grundwehrdienstleistenden. Bisher erfolgte die Auswahl des erforderlichen Personals nach den Ergebnissen der Eignungs-feststellung. Hier konnten aus einer Vielzahl von zur Wehrpflicht anstehenden Männern die am besten geeigneten ausgewählt werden. Durch den Wandel in der Altersstruktur erweist sich dies jedoch als immer schwieriger. Aus diesem Grund hat die Bundeswehr ein Attraktivitätsprogramm aufgelegt, um den Arbeitgeber Bundeswehr für junge Menschen interessanter zu machen.
Mit diesem Programm sollen jungen Wehrpflichtigen und jungen Ungedienten Berufs-perspektiven bei der Bundeswehr aufgezeigt werden. Diese Initiative wurde als Gegen-maßnahme zur Abwerbung hoch qualifizierten Personals eingeführt und um leistungsfähige junge Menschen für den Dienst in den Streitkräften zu gewinnen.
In dieser Arbeit sollen das Personalbeschaffungskonzept, das Personalentwicklungs-konzept sowie das Personalfreisetzungskonzept des militärischen Bereichs der Bundes-wehr dargestellt und kritisch betrachtet werden. Die einzelnen Abschnitte dieser Arbeit sollen die rechtlichen Aspekte sowie die praktische Durchführung der Konzepte darstellen.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Personalbeschaffung, -entwicklung und -freisetzung im Kontext

2.1 Personalbeschaffung

2.2 Personalentwicklung

2.3 Personalfreisetzung

3 Personalbeschaffung bei der Bundeswehr

3.1 Externe Personalbeschaffung

3.1.1 Kreiswehrersatzamt

3.1.1.1 Grundwehrdienst

3.1.1.2 Freiwilliger zusätzlicher Wehrdienst

3.1.2 Zentrum für Nachwuchsgewinnung

3.1.2.1 Die Laufbahn der Mannschaften

3.1.2.2 Die Laufbahn der Unteroffiziere ohne Portepee

3.1.2.3 Die Laufbahn der Unteroffiziere mit Portepee

3.1.3 Offizierbewerberprüfzentrale

3.2 Interne Personalbeschaffung

3.2.1 Gewinnung von freiwillig Wehrdienstleistenden

3.2.2 Gewinnung von Soldaten auf Zeit

3.2.3 Gewinnung von Berufssoldaten

4 Personalentwicklung bei der Bundeswehr

4.1 Ausprägungsrichtungen

4.2 Aus- und Weiterbildung

4.2.1 Allgemeinmilitärische Ausbildung

4.2.2 Militärfachliche Ausbildung

4.2.3 Zivilberufliche Aus- und Weiterbildung

4.2.3.1 ZAW Gesellenebene

4.2.3.2 ZAW Meisterebene (Fortbildungsstufe A)

4.2.3.3 Fachschulabschluss (Fortbildungsstufe B)

4.2.3.4 Hochschulstudium

4.3 Laufbahnwechsel

4.3.1 Die Laufbahn der Mannschaften

4.3.2 Die Laufbahn der Unteroffiziere ohne Portepee

4.3.3 Die Laufbahn der Unteroffiziere mit Portepee

4.3.3.1 Feldwebel des Truppendienstes

4.3.3.2 Feldwebel des allgemeinen Fachdienstes

4.3.4 Die Laufbahn der Offiziere

4.3.4.1 Offizier des militärfachlichen Dienstes

4.3.4.2 Offizier des Truppendienstes

4.4 Dienstverhältnis

4.5 Beförderung

5 Personalfreisetzung bei der Bundeswehr

5.1 Hintergründe

5.2 Beendigung des Dienstverhältnisses

5.2.1 Soldaten nach dem Wehrpflichtgesetz

5.2.1.1 Ablauf der Dienstzeit

5.2.1.1.1 Ablauf der festgesetzten Zeit

5.2.1.1.2 Aufhebung des Bereitschaftsdienstes

5.2.1.2 Nichterfüllung der Voraussetzungen

5.2.1.3 Befreiung vom Wehrdienst

5.2.1.4 Gefährdung der militärischen Ordnung

5.2.1.5 Entfernung aus dem Dienstverhältnis

5.2.1.6 Verlust der Eigenschaften als Deutscher

5.2.1.7 Kriegsdienstverweigerer

5.2.1.8 Dienstunfähigkeit

5.2.1.9 Besondere Härte

5.2.2 Soldaten nach dem Soldatengesetz

5.2.2.1 Ablauf der Dienstzeit

5.2.2.1.1 Ablauf der Verpflichtungszeit

5.2.2.1.2 Versetzung in den Ruhestand

5.2.2.2 Verweigerung des Diensteides

5.2.2.3 Verlust der Rechtsstellung

5.2.2.4 Entfernung aus dem Dienstverhältnis

5.2.2.5 Verlust der Eigenschaften als Deutscher

5.2.2.6 Kriegsdienstverweigerer

5.2.2.7 Dienstunfähigkeit

5.2.2.8 Besondere Härte

5.2.2.9 Disziplinarrechtliche Gründe

5.2.2.10 Eignungsübende

5.2.2.11 Nichteignung

6 Kritische Analyse der Konzepte der Bundeswehr

6.1 Personalbeschaffung

6.1.1 Externe Personalbeschaffung

6.1.2 Interne Personalbeschaffung

6.1.3 Zusammenfassung

6.2 Personalentwicklung

6.2.1 Aus- und Weiterbildung

6.2.2 Laufbahnwechsel

6.2.3 Dienstverhältnis

6.2.4 Beförderung

6.2.5 Zusammenfassung

6.3 Personalfreisetzung

6.3.1 Ablauf der festgesetzten Dienstzeit

6.3.2 Freisetzung aus disziplinarrechtlichen Gründen

7 Fazit und Ausblick

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Diplomarbeit analysiert die Konzepte der Personalbeschaffung, Personalentwicklung sowie der Personalfreisetzung im militärischen Bereich der Bundeswehr, vergleicht diese kritisch mit Praktiken der freien Wirtschaft und untersucht dabei die rechtlichen Rahmenbedingungen sowie die praktische Durchführung am Beispiel der Heeresuniformträger.

  • Personalbeschaffungswege (extern und intern) innerhalb der Bundeswehr.
  • Strukturen und Instrumente der Personalentwicklung und Laufbahngestaltung.
  • Rechtliche Grundlagen und Verfahrensweisen bei der Beendigung von Dienstverhältnissen.
  • Kritischer Vergleich der Konzepte der Bundeswehr mit privatwirtschaftlichen Standards.
  • Einfluss der demografischen Entwicklung und politischer Entscheidungen auf das militärische Personalwesen.

Auszug aus dem Buch

3.1.1 Kreiswehrersatzamt

Die Kreiswehrersatzämter sind die Wehrersatzbehörden des Bundes. Es gibt insgesamt 52 Kreiswehrersatzämter, welche den Wehrbereichen Nord, Süd, West und Ost zugeordnet sind.

Die Ersterfassung ist die erste Maßnahme im Rahmen des Wehrpflichtgesetzes. Diese Datenerhebung hat den Zweck, den Personenkreis zu identifizieren, welcher nach dem Wehrpflichtgesetz der allgemeinen Wehrpflicht unterliegt. Diese Erfassung wird von den Meldebehörden (Einwohnermeldeämter) durchgeführt. Die Auswahl der Personen erfolgt anhand folgender Kriterien: vollendetes 17. Lebensjahr, männliches Geschlecht, Deutscher im Sinne des Grundgesetzes und ständiger Wohnsitz in der Bundesrepublik Deutschland. Die Erhebung der Daten erfolgt in der Regel ein Jahr vor Vollendung des 18. Lebensjahres, jeweils zum Quartalsbeginn. Nach dieser Bestandsaufnahme werden die erfassten Personen mit der Bitte angeschrieben, die Daten zu prüfen und gegebenenfalls zu berichtigen.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die Auswirkungen demografischer Veränderungen auf die Bundeswehr als Arbeitgeber und definiert das Ziel, Personalstrategien innerhalb der Streitkräfte kritisch zu analysieren.

2 Personalbeschaffung, -entwicklung und -freisetzung im Kontext: Dieses Kapitel erläutert die theoretischen Grundbegriffe und Definitionen von Personalbeschaffung, Personalentwicklung und Personalfreisetzung, um ein Verständnis für die Handhabung bei der Bundeswehr zu schaffen.

3 Personalbeschaffung bei der Bundeswehr: Hier werden die internen und externen Beschaffungskanäle, wie das Kreiswehrersatzamt und die Zentren für Nachwuchsgewinnung, detailliert erörtert.

4 Personalentwicklung bei der Bundeswehr: Das Kapitel widmet sich den Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten, Laufbahnwechseln, Dienstverhältnissen sowie Beförderungsgrundsätzen für Soldaten.

5 Personalfreisetzung bei der Bundeswehr: Hier werden die gesetzlichen Grundlagen und Beendigungsgründe von Dienstverhältnissen für Soldaten nach dem Wehrpflichtgesetz und dem Soldatengesetz dargestellt.

6 Kritische Analyse der Konzepte der Bundeswehr: Dieses Kernkapitel vergleicht die Konzepte der Bundeswehr mit denen der Wirtschaft, stellt Unterschiede fest und bewertet die Effizienz der angewandten Methoden.

7 Fazit und Ausblick: Das Fazit fasst die Analyseergebnisse zusammen und gibt einen Ausblick auf die notwendige Modernisierung und Umstrukturierung der Bundeswehr hin zu einer Einsatzarmee.

Schlüsselwörter

Bundeswehr, Personalbeschaffung, Personalentwicklung, Personalfreisetzung, Wehrpflicht, Soldatengesetz, Laufbahn, Karriere, Dienstverhältnis, Assessment-Center, Nachwuchsgewinnung, Wirtschaft, Vergleich, Berufssoldat, Aus- und Weiterbildung

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht das Personalwesen der Bundeswehr unter besonderer Berücksichtigung der Teilbereiche Beschaffung, Entwicklung und Freisetzung.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentral sind die rechtlichen Rahmenbedingungen für Soldaten, der Vergleich zu privatwirtschaftlichen Personalkonzepten sowie die operativen Prozesse der Personalgewinnung und -entwicklung.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist die Darstellung und kritische Analyse der Personalmanagement-Konzepte der Bundeswehr, um Defizite aufzuzeigen und Optimierungspotenziale in der Struktur zu benennen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt eine literaturbasierte Analyse und den systematischen Vergleich der Konzepte der Bundeswehr mit betriebswirtschaftlichen Standards der freien Wirtschaft.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert detailliert die Organisationsstrukturen bei der Personalbeschaffung (z.B. KWEA), die vielfältigen Laufbahnwege und ZAW-Maßnahmen in der Personalentwicklung sowie die gesetzlich geregelten Gründe für die Beendigung von Dienstverhältnissen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wesentliche Begriffe sind Personalgewinnung, Bundeswehr, Soldatenlaufbahn, Soldatengesetz, Personalfreisetzung und der Vergleich zwischen staatlicher Verwaltung und privater Wirtschaft.

Wie unterscheidet sich die Personalfreisetzung bei der Bundeswehr von der freien Wirtschaft?

Während in der Wirtschaft Arbeitsgesetze gelten, basieren die Freisetzungsverfahren bei der Bundeswehr ausschließlich auf dem Wehrpflicht- und dem Soldatengesetz, da es sich um ein beamtenähnliches Dienstverhältnis handelt.

Welche Rolle spielt die Strukturkommission der Bundeswehr in dieser Analyse?

Die Arbeit greift auf den Bericht der Strukturkommission zurück, um die Notwendigkeit der Umwandlung von einer Wehrpflicht- in eine Berufsarmee als Modernisierungsprozess zu untermauern.

Ende der Leseprobe aus 93 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Personalwirtschaft bei der Bundeswehr
Untertitel
Personalbeschaffung, -entwicklung und -freisetzung
Hochschule
FOM Hochschule für Oekonomie & Management gemeinnützige GmbH, Nürnberg früher Fachhochschule
Note
2,00
Autor
Jan Sommerer (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2010
Seiten
93
Katalognummer
V193119
ISBN (eBook)
9783656185963
ISBN (Buch)
9783656187912
Sprache
Deutsch
Schlagworte
personalbeschaffung eine betrachtung beispiel bereichs bundeswehr analyse
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Jan Sommerer (Autor:in), 2010, Personalwirtschaft bei der Bundeswehr, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/193119
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Leseprobe aus  93  Seiten
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