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Konfliktpotenzial durch Tourismus am Beispiel Südafrikas

Title: Konfliktpotenzial durch Tourismus am Beispiel Südafrikas

Bachelor Thesis , 2010 , 76 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Ann-Kristin Seidler (Author)

Tourism - Miscellaneous
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Eine alte indische Redensart besagt: „Tourismus ist wie Feuer: Du kannst Deine Suppe damit kochen – oder Dein Haus damit abbrennen.“

Laut UN-Welttourismusorganisation (UNWTO) ist der Tourismus für fast alle Länder, doch besonders für ein Drittel der Entwicklungs- und Schwellenländer, eine der wichtigsten Einnahmequellen. So kochen
viele dieser Entwicklungsländer ihre Suppe mit Tourismus, denn die Fremdenverkehrswirtschaft sorgt für Deviseneinnahmen, die Schaffung von Arbeitsplätzen und die Steigerung des BIP.

Trotz aller positiven Entwicklungsaspekte und Chancen des Tourismus wurden in den vergangenen Jahren auch kritische Stimmen laut. Diskussionen entstehen um die Frage, ob die tourismusbedingte Wertschöpfung dem Gastgeberland wirklich zugutekommt oder ausländische Unternehmen, wie z. B. Reiseveranstalter, den größten wirtschaftlichen Nutzen aus dem Tourismus ziehen. Als bedenklich wird außerdem die Belastung der Umwelt durch die wachsende Anzahl von Touristen beschrieben. Ein weiterer Kritikpunkt ist, dass der Kontakt mit anderen Kulturen besonders soziokulturelle Probleme hervorruft, die vor allem die Entwicklungsländer maßgeblich zum Negativen verändern und neue Konflikte erzeugen. So entsteht durch den Tourismus ein erhebliches Konfliktpotenzial, das den positiven Effekt des Fremdenverkehrs in Frage stellt.

Tourismus allgemein kann also weder als Heilsbringer noch als zerstörender Faktor beschrieben werden und bedarf daher einer umfassenden Betrachtung für jedes Land unter Einbeziehung aller Faktoren.

Ziel dieser Arbeit ist es daher, die Chancen und Risiken der touristischen Entwicklung im Allgemeinen und im Speziellen von Südafrika zu analysieren. Hierbei soll der Fokus auf ein mögliches Konfliktpotenzial gelegt werden. Es gilt, die Frage zu klären, ob die Folgekosten des Tourismus tatsächlich die Folgeerträge überwiegen. Um ein aussagekräftiges Ergebnis zu erzielen, muss der Tourismus jedoch in der Gesamtheit seiner Wirkung untersucht und bewertet werden.

Südafrika wurde als repräsentatives Beispiel ausgewählt, da der Tourismus des Landes in den letzten Jahren ein stetig steigendes Wachstum aufwies und das Land als touristische Destination immer mehr an Bedeutung gewonnen hat. Darüber hinaus besitzt Südafrika als Schwellenland noch immer charakteristische Züge eines Entwicklungslandes. Laut Kritikern müssten in eben solchen Ländern die Auswirkungen der Akkulturation besonders maßgeblich und damit gut analysierbar sein.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

1.1 Zielformulierung

1.2 Vorgehensweise

2 Begriffsdefinition

2.1 Tourismus

3 Die Republik Südafrika

3.1 Daten und Fakten

3.2 Geschichte

3.3 Politik

3.4 Wirtschaft

4 Tourismus in Südafrika

4.1 Entwicklung des Tourismus

4.2 Touristische Angebotsstruktur in Südafrika

4.3 Tourismuspolitik

4.4 White Paper on Tourism

4.5 Tourism Black Economic Empowerment Charta

4.6 Tourismusnachfrage

5 Einfluss des Tourismus

5.1 Soziokulturelle Einflüsse des Tourismus

5.2 Technologische Einflüsse des Tourismus

5.3 Ökologische Einflüsse des Tourismus

5.4 Wirtschaftliche Einflüsse des Tourismus

5.5 Politische Einflüsse des Tourismus

6 Bewertung der touristischen Einflüsse in Südafrika

6.1 Finanzen und Devisen

6.2 Beschäftigung

6.3 Wachstum und Struktur

6.4 Abhängigkeit

6.5 Akkulturation

6.6 Konsum

6.7 Kultur und Tradition

6.8 Sozialstruktur

6.9 Umwelt

6.10 Verständigung und Politik

6.11 Ergebnis Kosten-Nutzen-Analyse

7 Fazit

Zielsetzung & Themen

Das Hauptziel dieser Arbeit ist die Analyse der Chancen und Risiken der touristischen Entwicklung in Südafrika, mit einem besonderen Fokus auf dem möglichen Konfliktpotenzial, um zu klären, ob die Folgekosten die Folgeerträge überwiegen.

  • Analyse des südafrikanischen Tourismussektors als Wirtschaftszweig
  • Untersuchung der soziokulturellen, ökonomischen, ökologischen und politischen Einflussfaktoren
  • Bewertung der Auswirkungen durch eine fundierte Kosten-Nutzen-Analyse
  • Integration von Expertenmeinungen und lokalen Perspektiven zur praxisnahen Evaluierung
  • Beurteilung der Nachhaltigkeit der touristischen Entwicklung im Schwellenland Südafrika

Auszug aus dem Buch

1.1 Zielformulierung

Ziel dieser Arbeit ist es, die Chancen und Risiken der touristischen Entwicklung im Allgemeinen und im Speziellen von Südafrika zu analysieren. Hierbei soll der Fokus auf ein mögliches Konfliktpotenzial gelegt werden. Es gilt, die Frage zu klären, ob die Folgekosten des Tourismus tatsächlich die Folgeerträge überwiegen. Um ein aussagekräftiges Ergebnis zu erzielen, muss der Tourismus jedoch gleichermaßen als soziokultureller, ökologischer und ökonomischer Faktor betrachtet und in der Gesamtheit seiner Wirkung untersucht und bewertet werden. Südafrika wurde als repräsentatives Beispiel ausgewählt, da der Tourismus des Landes in den letzten Jahren ein stetig steigendes Wachstum aufwies und das Land als touristische Destination immer mehr an Bedeutung gewonnen hat. Darüber hinaus besitzt Südafrika als Schwellenland noch immer charakteristische Züge eines Entwicklungslandes. Laut Kritikern wie Hamer, Nettekoven, Wood oder Maurer müssten in eben solchen Ländern die Auswirkungen der Akkulturation besonders maßgeblich und damit gut analysierbar sein.

Die persönliche Motivation der Autorin, sich mit diesem Thema zu beschäftigen, ist auf wiederholte Aufenthalte in Südafrika zurückzuführen. Während dieser Aufenthalte hatte die Autorin die Chance, das Land und dessen Einwohner kennenzulernen sowie einen kleinen Ausschnitt der Entwicklung Südafrikas miterleben.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Einführung in die Bedeutung des Tourismus als Zukunftsindustrie und Darlegung der Zielsetzung und Vorgehensweise der Arbeit.

2 Begriffsdefinition: Definition des Begriffs Tourismus und Abgrenzung zu anderen Reiseformen.

3 Die Republik Südafrika: Vorstellung von Daten, Fakten, Geschichte, Politik und der wirtschaftlichen Situation des Landes.

4 Tourismus in Südafrika: Analyse der Entwicklung, der touristischen Angebotsstruktur, der Tourismuspolitik sowie der Nachfrage in Südafrika.

5 Einfluss des Tourismus: Untersuchung der soziokulturellen, technologischen, ökologischen, wirtschaftlichen und politischen Einflüsse des Tourismus.

6 Bewertung der touristischen Einflüsse in Südafrika: Anwendung der SWOT-Analyse und einer Kosten-Nutzen-Analyse auf die verschiedenen Einflussfaktoren des Tourismus in Südafrika.

7 Fazit: Zusammenfassende Bewertung der Ergebnisse und Ausblick auf die zukünftige Entwicklung des Tourismus in Südafrika.

Schlüsselwörter

Tourismus, Südafrika, Konfliktpotenzial, Kosten-Nutzen-Analyse, Tourismuspolitik, Akkulturation, Wirtschaftswachstum, Infrastruktur, Nachhaltigkeit, Soziokulturelle Einflüsse, Ökologische Einflüsse, Beschäftigung, Schwellenland, Weltmeisterschaft, Touristische Angebotsstruktur

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundlegend?

Die Arbeit befasst sich mit der Analyse der touristischen Entwicklung in Südafrika und untersucht dabei systematisch die Chancen und Risiken dieser Branche.

Welche zentralen Themenfelder deckt die Untersuchung ab?

Die zentralen Themen sind die ökonomischen, soziokulturellen, ökologischen, technologischen und politischen Auswirkungen des Tourismus im südafrikanischen Kontext.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Das Hauptziel ist es, das Konfliktpotenzial durch Tourismus in Südafrika zu beleuchten und zu klären, ob die gesellschaftlichen und ökologischen Folgekosten die wirtschaftlichen Folgeerträge überwiegen.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Die Arbeit nutzt eine Umfeldanalyse (STEEP-Analyse) zur Kategorisierung der Einflüsse sowie eine SWOT-Analyse und eine Kosten-Nutzen-Analyse zur abschließenden Bewertung.

Welche Inhalte bilden den Hauptteil der Arbeit?

Der Hauptteil analysiert detailliert die Angebotsstruktur des Tourismus in Südafrika, beleuchtet die Rolle der staatlichen Tourismuspolitik und bewertet die verschiedenen Einflussbereiche in einer Kosten-Nutzen-Analyse.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Wesentliche Begriffe sind Tourismus, Südafrika, Nachhaltigkeit, Kosten-Nutzen-Analyse, Akkulturation und das Konfliktpotenzial durch touristisches Wachstum.

Wie bewertet die Autorin die Rolle des "Black Economic Empowerment" (BEE) im Tourismus?

Die BEE-Charta wird als wichtiges Instrument gesehen, um benachteiligte Bevölkerungsgruppen am wirtschaftlichen Erfolg des Tourismus zu beteiligen und so Disparitäten zwischen Schwarz und Weiß abzubauen.

Welchen Einfluss hatte die Fußball-Weltmeisterschaft 2010 auf das Land?

Die WM fungierte als globale Werbeplattform, die Infrastrukturprojekte beschleunigte, Investitionen anregte und zur nationalen Einigung sowie zur positiven Imagebildung des Landes beitrug.

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Details

Title
Konfliktpotenzial durch Tourismus am Beispiel Südafrikas
College
accadis Hochschule Bad Homburg
Grade
1,3
Author
Ann-Kristin Seidler (Author)
Publication Year
2010
Pages
76
Catalog Number
V193327
ISBN (eBook)
9783656197263
ISBN (Book)
9783656197812
Language
German
Tags
Fußball Weltmeisterschaft Umfeldanalyse Stärken-Schwächen-Analyse Afrika Entwicklung Einflüsse des Tourismus 3. Weltländer 2. Weltländer Tourismusentwicklung Kosten-Nutzen-Analyse Konfliktpotenzial
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Ann-Kristin Seidler (Author), 2010, Konfliktpotenzial durch Tourismus am Beispiel Südafrikas, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/193327
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