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Internet im sozialpsychologischen Ansatz

Welchen Einfluss hat das Internet im sozialpsychologischen Ansatz auf das Wählerverhalten?

Title: Internet im sozialpsychologischen Ansatz

Term Paper , 2012 , 21 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Daniel Burghardt (Author)

Social Studies (General)
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Summary Excerpt Details

Laut dem Bundesverband für Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien e.V. BITKOM, ist das Internet mittlerweile zu einem entscheidenden Faktor für Wahlen geworden. Besonders bei jungen Erwachsenen zwischen 18 und 29 Jahren scheint das Internet als Informationsträger mittlerweile die Zeitung und das Fernsehen überholt zu haben. So nutzt inzwischen jeder Dritte vor Bundestagswahlen die Webseiten von Parteien oder Politikern als Informationsmedium.1 Auch der überraschende Wahlerfolg der Piratenpartei bei den Landtagswahlen 2011 in Berlin zeigte, dass Interpräsenz2 und die Thematisierung des Webs einen hohen Stellenwert in der Gesellschaft genießen (vgl. Schweitzer: 45). Dies lässt die beträchtliche Bedeutsamkeit des Internets und seiner Rolle als Einflussfaktor für Wahlentscheidungen erkennen.
Sich mit dieser Thematik wissenschaftlich detaillierter auseinanderzusetzen, erscheint als notwendige Konsequenz unerlässlich.
Hiermit stellt sich die Frage, welchen Einfluss das Internet tatsächlich auf das Wahlverhalten hat bzw. ob dieser Einfluss im sozialpsychologischen Ansatz ausreichend aufgegriffen wird. Ziel dieser Arbeit ist es den klassischen Ansatz zur Ermittlung des Wählerverhaltens ins 21.
Jahrhundert zu transportieren und zu überprüfen, ob dieser durch die Etablierung des neuen Mediums Internet beeinflusst wird.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Der sozialpsychologische Ansatz

2. Medieneinfüsse im sozialpsychologischen Ansatz

3. Abgrenzung des Internets gegenüber klassischen Medientypen

3.1 Internet als Kommunikationsmedium

3.1.1 One-to-one Kommunikation

3.1.2 Many-to-many Kommunikation

3.1.3 Many-to-one Kommunikation

3.1.4 One-to-many Kommunikation

3.2 Internet als Informationsmedium

3.3 Möglichkeiten der interaktiven Partizipation und Information

3.3.1 Soziale Netzwerke und File-Sharing-Plattformen

3.3.2 Der Wahl-O-Mat

3.3.3 Abgeordnetenwatch

4. Einfluss des Internets

4.1 Einfluss von sozialen Netzwerken und File Sharing-Plattformen

4.1 Einfluss des Wahl-O-Mats

4.2 Einfluss von Abgeordnetenwatch

5. Fazit / Ausblick

Zielsetzung & Themen

Ziel dieser Arbeit ist es, den klassischen sozialpsychologischen Ansatz zur Ermittlung des Wählerverhaltens ins 21. Jahrhundert zu transportieren und zu prüfen, inwieweit das Internet als neues Medium diesen Prozess beeinflusst und die traditionellen Faktoren der Wahlforschung verändert.

  • Analyse des sozialpsychologischen Ansatzes im Kontext der Wahlforschung
  • Differenzierung zwischen klassischer Mediennutzung und Internetnutzung
  • Untersuchung interaktiver Partizipationsmöglichkeiten wie Wahl-O-Mat und Abgeordnetenwatch
  • Empirische Einordnung des Internets als politisches Massenmedium
  • Evaluation des Einflusses von Online-Angeboten auf die Wahlentscheidung

Auszug aus dem Buch

1. Einleitung

Laut dem Bundesverband für Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien e.V. BITKOM, ist das Internet mittlerweile zu einem entscheidenden Faktor für Wahlen geworden. Besonders bei jungen Erwachsenen zwischen 18 und 29 Jahren scheint das Internet als Informationsträger mittlerweile die Zeitung und das Fernsehen überholt zu haben. So nutzt inzwischen jeder Dritte vor Bundestagswahlen die Webseiten von Parteien oder Politikern als Informationsmedium. Auch der überraschende Wahlerfolg der Piratenpartei bei den Landtagswahlen 2011 in Berlin zeigte, dass Interpräsenz und die Thematisierung des Webs einen hohen Stellenwert in der Gesellschaft genießen (vgl. Schweitzer: 45). Dies lässt die beträchtliche Bedeutsamkeit des Internets und seiner Rolle als Einflussfaktor für Wahlentscheidungen erkennen.

Sich mit dieser Thematik wissenschaftlich detaillierter auseinanderzusetzen, erscheint als notwendige Konsequenz unerlässlich. Hiermit stellt sich die Frage, welchen Einfluss das Internet tatsächlich auf das Wahlverhalten hat bzw. ob dieser Einfluss im sozialpsychologischen Ansatz ausreichend aufgegriffen wird. Ziel dieser Arbeit ist es den klassischen Ansatz zur Ermittlung des Wählerverhaltens ins 21. Jahrhundert zu transportieren und zu überprüfen, ob dieser durch die Etablierung des neuen Mediums Internet beeinflusst wird.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Der sozialpsychologische Ansatz: Dieses Kapitel erläutert den theoretischen Rahmen und begründet die Wahl des sozialpsychologischen Ansatzes gegenüber anderen Modellen wie Rational-Choice.

2. Medieneinfüsse im sozialpsychologischen Ansatz: Hier werden die langfristigen und kurzfristigen Komponenten der Wählerbeeinflussung durch Medien innerhalb des sozialpsychologischen Modells analysiert.

3. Abgrenzung des Internets gegenüber klassischen Medientypen: Dieses Kapitel systematisiert die verschiedenen Nutzungsarten des Internets, unterteilt in Kommunikations- und Informationsaspekte sowie interaktive Partizipationsformen.

4. Einfluss des Internets: Der Hauptteil untersucht anhand statistischer Daten und konkreter Beispiele wie dem Wahl-O-Mat den tatsächlichen Einfluss digitaler Medien auf das Wählerverhalten.

5. Fazit / Ausblick: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und stellt fest, dass das Internet das Wahlverhalten zunehmend beeinflusst, während es gleichzeitig selbst zu einem bedeutenden Massenmedium gereift ist.

Schlüsselwörter

Internet, Wählerverhalten, Sozialpsychologischer Ansatz, Politische Kommunikation, Wahl-O-Mat, Abgeordnetenwatch, Soziale Netzwerke, Partizipation, Mediennutzung, Wahlforschung, Massenmedien, Politische Information, Digitalisierung, Wahlkampf, Parteien.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht den Einfluss des Internets auf das Wählerverhalten unter Anwendung des sozialpsychologischen Ansatzes der Wahlforschung.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Schwerpunkte liegen auf der Transformation politischer Kommunikation durch digitale Medien, der Nutzung interaktiver Tools wie dem Wahl-O-Mat und der Bedeutung des Internets als Informationsquelle.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist die Prüfung, ob der klassische sozialpsychologische Erklärungsansatz für Wählerverhalten durch die neuen Möglichkeiten der Internetnutzung erweitert oder modifiziert werden muss.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine theoretische Auseinandersetzung mit dem sozialpsychologischen Ansatz, die durch eine Auswertung empirischer Statistiken und Fachliteratur gestützt wird.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil differenziert zwischen Kommunikations- und Informationsformen im Internet und analysiert spezifische Beispiele wie soziale Netzwerke, den Wahl-O-Mat und Abgeordnetenwatch auf ihren Einfluss hin.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Wählerverhalten, sozialpsychologischer Ansatz, politische Online-Partizipation, Medienwirkung und politische Kommunikation.

Welche Rolle spielt der Wahl-O-Mat für die Wähler?

Der Wahl-O-Mat fungiert als Motivationsfaktor für politische Beteiligung und bietet auch politikfernen Bürgern einen rationalen Einstieg zur Orientierung bei Wahlen.

Wie bewertet die Arbeit die Rolle sozialer Netzwerke?

Soziale Netzwerke werden überwiegend als Informationsträger genutzt, wobei das Potenzial zur direkten politischen Interaktion mit Politikern bisher noch gering ausgeschöpft wird.

Was ist die Rolle von Abgeordnetenwatch?

Diese Website dient der Steigerung der Transparenz und ermöglicht durch direkte Fragen an Politiker eine Form der Kommunikation, die in klassischen Medien so nicht gegeben war.

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Details

Title
Internet im sozialpsychologischen Ansatz
Subtitle
Welchen Einfluss hat das Internet im sozialpsychologischen Ansatz auf das Wählerverhalten?
College
University of Marburg
Grade
1,3
Author
Daniel Burghardt (Author)
Publication Year
2012
Pages
21
Catalog Number
V193437
ISBN (eBook)
9783656184935
Language
German
Tags
Internet sozialpsychologischer Ansatz Wählerverhalten Medientypen Einfluss Informationsmedium Kommunikationsmedium
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Daniel Burghardt (Author), 2012, Internet im sozialpsychologischen Ansatz, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/193437
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