Die Funktion der Massenmedien aus systemtheoretsicher Perspektive


Zwischenprüfungsarbeit, 1998

34 Seiten, Note: sehr gut


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

Einleitung

I. Grundlagen der Systemtheorie Niklas Luhmanns
1. System und Umwelt
2. Die Autopoiesis psychischer und sozialer Systeme
3. Operation und Beobachtung
4. Operative Geschlossenheit und strukturelle Kopplung
5. Kommunikation
5.1. Kommunikation als dreistelliger Selektionsprozess
5.2. Kommunikationsmedien..
6. Gesellschaftliche Differenzierung

II. Das Funktionssystem der Massenmedien..
1. Die Massenmedien und ihre Realität
2. Binäre Codierung und Programmierung.
3. Die Funktion der Massenmedien

Resümée

Literaturverzeichnis

Einleitung

Je nachdem mit welchem theoretischen Hintergrund man die Aufgaben und Funktionen der Massenmedien definiert, kann man mitunter zu ganz unterschiedlichen Ergebnissen gelangen. Wir beabsichtigen weder eine historische Nachzeichnung der Entstehung und Entwicklung der Massenmedien noch einen Vergleich verschiedener theoretischer Ansätze zu leisten. Diese Arbeit stellt die Beschreibung der Massenmedien, vor allem deren Funktionen, unter systemtheoretischer Perspektive in den Vordergrund.

Die Systemtheorie Luhmanns, an der wir uns im folgenden orientieren, ist keine explizite Theorie der Massenmedien, die zudem noch kritisch zur Position der Massenmedien Stellung nimmt. Das ist auch nicht unser Interesse. Der Grund, die Thematik aus Sicht der Systemtheorie zu behandeln, liegt in der Theorie selbst. Sie erhebt einen Universalitätsanspruch, d.h. „daß sie als soziologische Theorie alles Soziale behandelt und nicht nur Ausschnitte“[1] wie es frühere Theorien getan haben. Es soll mit dieser Abhandlung deutlich gemacht werden, daß eine universale Theorie wie die Systemtheorie auch den Gesellschaftsbereich der Massenmedien erklären kann, ja erklären können muß. Keineswegs soll aber der Eindruck erweckt werden, daß andere Theorien, insbesondere andere Medientheorien falsch oder unwahr sind. Luhmanns Anliegen ist es aber eine „Theorie der Massenmedien in eine allgemeine Theorie der modernen Gesellschaft einordnen zu können“[2], was ein grundsätzliches Umdenken erfordert. Man muß den Gesellschaftsbegriff neu definieren, der Bedeutung und dem hohen Stellenwert von Kommunikation in einer modernen Gesellschaft nachkommen und von der Einheit von Differenz ausgehen. Eine solche Theorie folgt einer immanenten Logik und weckt das Interesse, einen gesellschaftlichen Bereich, wie den der Massenmedien, unter anderen Prämissen näher zu betrachten.

Die Systemtheorie ist keine Kritische Theorie wie die der „Frankfurter Schule“, sondern eine Theorie, die es sich zur Aufgabe gemacht hat, die Gesellschaft zu beschreiben und nicht zu kritisieren. Deshalb werden wir uns auch auf eine deskriptive Form der Themenbehandlung beschränken, ohne der Versuchung zu erliegen, irgendeine Form von Kritik zu äußern, der man an anderer Stelle sicherlich gerecht werden könnte.

Luhmanns Theorie weist durch die Vielzahl der verwendeten Termini und deren Relationen und Abhängigkeiten untereinander eine hohe Komplexität auf, so daß keine vollständige Einführung in die Systemtheorie, zumindest nicht im Rahmen dieser Arbeit, geleistet werden kann. Wir setzen von daher Leser voraus, die mit der Theorie vertraut sind, werden aber trotzdem den ersten Teil dieser Arbeit nutzen, um einige Grundbegriffe, die besonders wichtig für das Verständnis der Beschreibung der Funktionen der Massenmedien sind, zu erklären. Der nachfolgende zweite Teil gilt der Beschreibung der Massenmedien und insbesondere deren Funktionen.

I. Grundlagen der Systemtheorie Niklas Luhmanns

Im ersten Teil dieser Arbeit wollen wir zunächst einige wichtige Grundbegriffe der Systemtheorie Luhmanns einführen und erläutern. Wie eingangs schon erwähnt, würde es den Rahmen dieser Arbeit sprengen, allen Termini und Grundbegriffen der Luhmannschen Systemtheorie ein einzelnes Kapitel, zwecks ihrer ausführlichen Erläuterung, zu widmen, so daß wir uns nur mit jenen ausführlich beschäftigen, die für den Kontext dieser Arbeit besonders relevant sind.

Zum Gesamtverständnis ist es notwendig zunächst einmal den Systembegriff, die Einheit der Differenz von System und Umwelt, die verschiedenen Systemarten, so wie den Begriff der Autopoiesis zu erläutern. Luhmann spricht von einem System, „wenn man Merkmale vor Augen hat, deren Entfallen den Charakter eines Gegenstandes als System in Frage stellen würde. Zuweilen wird auch die Einheit der Gesamtheit solcher Merkmale als System bezeichnet.“[3] Diese Systeme sind nach Luhmann selbstreferentielle Systeme „mit der Fähigkeit, Beziehungen zu sich selbst herzustellen und diese Beziehungen zu differenzieren gegen Beziehungen zu ihrer Umwelt.“[4]

1. System und Umwelt

Die Differenz von System und Umwelt bildet den Ausgangspunkt der systemtheoretischen Analyse, d.h. Systeme erhalten und erzeugen sich durch Differenz zu einer Umwelt, ohne die sie nicht bestehen könnten und sind strukturell[5] an dieser orientiert. Die dadurch gezogene Grenze zwischen System und Umwelt regelt dann diese Differenz, d.h. Grenzerhaltung bedeutet zugleich Systemerhaltung.[6]

Die Umwelt ist demnach keine Randerscheinung, sie ist nicht weniger wichtig als das System selbst, denn sie ist konstitutiv für die Systembildung und Voraussetzung der Identität eines Systems. Sowohl das System als auch die Umwelt sind das, was sie sind, nur in bezug auf das jeweils andere.[7] Das System selbst ist zudem stets weniger komplex[8] als die Umwelt, wodurch ein Komplexitätsgefälle entsteht, welches das System zwingt aus einer Vielzahl von Möglichkeiten zu selegieren, um Komplexität behandeln und reduzieren zu können. Komplexität erzeugt insofern Selektionszwang und Kontingenzerfahrung.[9]

Um Komplexität reduzieren zu können differenziert sich ein System aus, d.h. die Systembildung wiederholt sich im System, was zunächst eine Komplexitätssteigerung zur Folge hat, da solch ein System nun aus mehreren Teilsystemen und Teilsystemumwelten besteht. Andererseits hat diese Steigerung der Komplexität den Vorteil, daß es nun jedem Teilsystem möglich ist einen bestimmten Teil der Gesamtkomplexität zu übernehmen.[10]

2. Die Autopoiesis sozialer und psychischer Systeme

Neben den sozialen Systemen, auf denen unseres wie auch Luhmanns Hauptaugenmerk als Soziologe liegt, müssen wir wenigstens kurz einige Bemerkungen zu den psychischen Systemen machen, denn sowohl soziale Systeme als auch psychische Systeme sind autopoietisch organisierte Systeme.

Als autopoietisch wollen wir Systeme bezeichnen, die die Elemente, aus denen sie bestehen, durch die Elemente, aus denen sie bestehen, selbst produzieren und reproduzieren. Alles, was solche Systeme als Einheit verwenden (...) wird durch eben solche Einheiten im System bestimmt. (...) Es gibt weder Input von Einheit in das System, noch Output von Einheit aus dem System.[11]

Das psychische System bzw. das Bewußtsein operiert auf der Basis von Gedanken als den Letztelementen, d.h. den nicht weiter auflösbaren Elementen eines Systems, mit denen sich das System reproduziert. Das Bewußtsein ist ein operativ geschlossenes[12] System, so daß es weder Kontakt zwischen verschiedenen Bewußtseinssystemen noch zu andersartigen Systemen gibt.[13]

Zu den andersartigen Systemen zählen vor allem, und damit werden wir uns im folgenden ausführlich beschäftigen, die sozialen Systeme. Soziale Systeme sind ebenfalls autopoietische , sinnkonstituierende[14] Systeme, die sich in Differenz zu einer Umwelt konstituieren und das auf der Basis von Kommunikationen[15] als den Letztelementen dieser Systeme. Es gibt also nicht nur ein einziges soziales System, sondern drei Arten von sozialen Systemen: Interaktionssysteme, Organisationssysteme und Gesellschaftssysteme.[16]

Interaktionssysteme bilden sich, indem Anwesende sich wechselseitig wahrnehmen, was auch die Wahrnehmung des Sich-Wahrnehmens einschließt. Anwesenheit ist in diesem Falle Selektions- und Grenzbildungsprinzip, d.h. wer nicht anwesend ist gehört auch nicht zum System. Organisationssysteme sind Systeme, die die Mitgliedschaft an bestimmte Bedingungen knüpfen und somit den Eintritt und Austritt davon abhängig machen. Diese Bedingungen bzw. Mitgliedschaftsregeln ermöglichen dann auch eine dauerhafte Reproduktion von künstlichen Verhaltensregeln. Die Gesellschaft ist schließlich das umfassende soziale System, wobei die Gesellschaft mehr ist als nur die Summe aller Interaktionen und Organisationen; sie ist ein System höherer Ordnung. Gesellschaft ist heute, im Gegensatz zu früher, Weltgesellschaft, es gibt nur noch ein Gesellschaftssystem.[17]

3. Operation und Beobachtung

Nach einigen grundsätzlichen Bemerkungen zum Einstieg in die uns vorliegende Thematik, die zudem auch zum allgemeinen Verständnis der Systemtheorie wichtig sind, wollen wir uns im folgenden weiteren, vor allem für diese Arbeit, relevanten Theoriebausteinen zuwenden. Im vorangegangenen Kapitel hatten wir bereits erwähnt, daß psychische und soziale Systeme auf der Basis ihrer Letztelemente (Gedanken bzw. Kommunikationen) operieren, so daß der Begriff der Operation und insbesondere die Differenz von Operation und Beobachtung einer näheren Betrachtung bedarf.

Reproduktion, d.h. beständige Erneuerung der Systemelemente bzw. Produktion aus Produkten, stellt das Dauerproblem eines autopoietischen Systems dar. Die Elemente eines Systems sind ereignishafte, instabile Elemente die, sobald sie auftauchen, verschwinden und dauernd neu hervorgebracht werden müssen. Diese dauerhafte Reproduktion der ereignishaften Elemente bezeichnen wir als Operation.[18] Die Operation selbst verläuft blind, sie kann also ihren eigenen Vollzug nicht beobachten, denn das hieße die Gleichzeitigkeit von Operation und Welt aufzuheben und sich selbst in ein Verhältnis von vorher/nachher setzen zu müssen.[19]

Beobachten heißt einfach (...): Unterscheiden und Bezeichnen. Mit dem Begriff Beobachtung wird darauf aufmerksam gemacht, daß das >>Unterscheiden und Bezeichnen<< eine einzige Operation ist; denn man kann nichts bezeichnen, was man nicht, indem man dies tut, unterscheidet, so wie auch das Unterscheiden seinen Sinn nur darin erfüllt, daß es zur Bezeichnung der einen oder der anderen Seite dient (aber eben nicht: beider Seiten)[20]

Jede Beobachtung ist ihrerseits eine Operation und es ist notwendig zwischen Operation und Beobachtung zu differenzieren, da es der Beobachtung nicht möglich ist, die eigene Anfangsunterscheidung, die sie verwendet, zu unterscheiden. Die eigene Unterscheidung bzw. Beobachtung ist ihr blinder Fleck, d.h. sie kann verwendet, aber nicht unterschieden werden.[21]

Ein besonderer Fall der Beobachtung ist die Selbstbeobachtung. Dem System ist es möglich, eine hinreichende Komplexität vorausgesetzt, sich selbst zu beobachten, wozu es die Fähigkeit besitzen muß, zwischen Selbstreferenz und Fremdreferenz unterscheiden zu können. Diese Unterscheidung, die wiederum eine Operation ist, findet im System statt und wird als solche reflektiert[22], und es ist dem System durchaus möglich gleichzeitig mehrere Selbstbeobachtungen zu praktizieren. Die Gesellschaft, die als das umfassende soziale System außerhalb ihrer Grenzen keine anderen sozialen Systeme kennt stellt hierbei den Extremfall von Selbstbeobachtung dar.[23]

Wenn ein System dagegen ein anderes System beobachtet sprechen wir von einer Beobachtung zweiter Ordnung[24] . Wie wir gesehen haben unterscheidet und bezeichnet jede Beobachtung etwas, und dieses etwas kann auch ein anderer Beobachter sein. Die Beobachtung muß dann allerdings daß, was dieser Beobachter beobachtet von dem unterscheiden, wie er es beobachtet. Die Beobachtung zweiter Ordnung genießt aber dadurch keine vorrangige Stellung, denn sie beobachtet nur einen anderen Beobachter und ist dadurch auch eine Beobachtung erster Ordnung. Sie ist eine Beobachtung zweiter Ordnung insofern, als sie nicht nur sieht (= unterscheidet), was der andere Beobachter sieht, sondern wie er es sieht und gegebenenfalls auch sieht, was er nicht sieht. Die benutzte Unterscheidung kann sich im Moment ihrer Verwendung allerdings nicht selbst unterscheiden, so daß auch für die Beobachtung zweiter Ordnung die verwendete Unterscheidung ihr blinder Fleck ist.[25]

[...]


[1] Luhmann 1984, 9.

[2] Luhmann 1995, 21.

[3] Luhmann 1984, 15.

[4] Luhmann 1984, 31. Luhmann spricht in diesem Falle auch von basaler Selbstreferenz als der Mindestform von Selbstreferenz. Diese liegt vor, wenn ein Element des Systems sich auf sich selbst bezieht. Vgl. Luhmann 1984, 600.

[5] Luhmann spricht in diesem Zusammenhang von struktueller Kopplung oder Interpenetration als Spezialfall struktureller Kopplung. Wir werden im Rahmen dieser Arbeit der Erläuterung dieses Begriffs ein eigenes Kapitel widmen.

[6] Vgl. Luhmann 1984, 35.

[7] Vgl. Luhmann 1984, 243f.

[8] „Als komplex wollen wir eine zusammenhängende Menge von Elementen bezeichnen, wenn auf Grund immanenter Beschränkungen der Verknüpfungskapazität der Elemente [im Falle sozialer Systeme sind dies Kommunikationen – J.F.] nicht mehr jedes Element jederzeit mit jedem anderen verknüpft sein kann.“ Luhmann 1984, 46.

[9] Vgl. Luhmann 1984, 249ff.

[10] Vgl. Luhmann 1984, 259ff. Den Aspekt der Ausdifferenzierung werden wir noch in einem der folgenden Kapitel ausführlicher behandeln. Es soll hier aber angemerkt werden, daß der Differenzbegriff bzw. die funktionale Differenzierung der Ausgangspunkt der systemtheoretischen Analyse Luhmanns ist. Auch das Funktionssystem der Massenmedien, mit dem wir uns im Rahmen dieser Arbeit beschäftigen, ist ein Ergebnis der funktionalen Differenzierung. Schon Anfang des 20. Jahrhunderts gewann die differenzierungstheoretische Perspektive, vor allem durch Durkheim, Simmel und Weber Konturen innerhalb der Soziologie.

[11] Luhmann 1995c, 56.

[12] Zum Thema der operativen Geschlossenheit werden wir im nächsten Kapitel einige Bemerkungen machen.

[13] Vgl. Luhmann 1995c, 58ff. Psychische Systeme sind sozusagen black boxes, auf die man (soziale und andere psychische Systeme) keinen Zugriff hat.

[14] Für Sinn ist die Differenz von Aktualität und Möglichkeit konstitutiv. Psychische und soziale Systeme verarbeiten Komplexität in der Form von Sinn. Sinn ist ein selektives Geschehen, d.h. etwas wird aus einem Bereich von Möglichkeiten aktualisiert, anderes verbleibt im Horizont dieser Möglichkeiten. Zur weiteren Beschäftigung vgl. Luhmann 1984, 92ff und Luhmann 1997, 44ff.

[15] Zum Kommunikationsbegriff und den Kommunikationsmedien werden wir noch ausführlichere Betrachtungen anstellen. An dieser Stelle soll aber schon einmal auf die Konsequenz, die die Trennung von psychischen und sozialen Systemen mit sich bringt, hingewiesen werden. Die Gesellschaft produziert und reproduziert sich durch, und besteht demnach aus Kommunikation, d.h. der Mensch ist Teil der Umwelt des Gesellschaftssystems. Vgl. hierzu Luhmann 1997, 29ff.

[16] Vgl. Baraldi/ Corsi et al. 1997, 176ff.

[17] Vgl. Luhmann 1975a, 10ff. Wir haben an dieser Stelle die Funktionssysteme der Gesellschaft außen vor gelassen und werden ihrer Bedeutung im Laufe dieser Arbeit noch gerecht werden. Man muß, um präzise zu sein, Interaktionssysteme, Organisationssysteme und Funktionssysteme unterscheiden und die Gesellschaft als das umfassende System bezeichnen.

[18] Vgl. Luhmann 1984, 78f.

[19] Vgl. Luhmann 1990, 60.

[20] Luhmann 1997, 69.

[21] Vgl. Luhmann 1990, 115. Um diesen Sachverhalt noch einmal beispielhaft zu demonstrieren: Einer Beobachtung, die sich an der Unterscheidung wahr/nicht wahr orientiert, ist es nicht möglich zu beobachten, ob diese Unterscheidung ihrerseits wahr oder unwahr ist. Sie kann auf sich selbst nicht angewandt werden. Vgl. Baraldi/ Corsi et al. 1997, 126.

[22] Wir haben es hier mit einer spezifischen Art von Selbstreferenz zu tun: Reflexion. In diesem Falle bezieht sich das System auf sich selbst und legt die Unterscheidung von System und Umwelt zu Grunde, so daß es sich selbst im Unterschied zu seiner Umwelt bezeichnet. Vgl. Luhmann 1984, 601.

[23] Vgl. Luhmann 1997, 87f. Zur Selbstbeobachtung sozialer Systeme werden wir nochmals im Kapitel über Kommunikation zurückkommen.

[24] Wie wir noch sehen werden beobachten vor allem Funktionssysteme auf diese Art und Weise.

[25] Vgl. Luhmann 1990a, 15f. Hierzu sei angemerkt, daß die Denkanstöße zum Konzept des Beobachters zweiter Ordnung der Kybernetik bzw. der Kybernetik zweiter Ordnung, vor allem denen von Heinz von Foerster, entstammen. Die Systemtheorie übernimmt an dieser Stelle, wie z.B. auch mit dem Konzept der Autopoiesis, konstruktivistische Ansätze bzw. Erkenntnisse und baut sie mit den erforderlichen Modifikationen in ihre Theorie ein. Vgl. hierzu auch Luhmann 1986, 51ff und Luhmann 1990b, 31ff. Konstruktivistische Ansätze werden uns noch einmal bei der Beschreibung des Funktionssystems Massenmedien begegnen.

Ende der Leseprobe aus 34 Seiten

Details

Titel
Die Funktion der Massenmedien aus systemtheoretsicher Perspektive
Hochschule
Universität Duisburg-Essen  (Fach: Politik)
Note
sehr gut
Autor
Jahr
1998
Seiten
34
Katalognummer
V19350
ISBN (eBook)
9783638234955
ISBN (Buch)
9783638681094
Dateigröße
613 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Funktion, Massenmedien, Perspektive
Arbeit zitieren
Magister Artium Jörg Frehmann (Autor), 1998, Die Funktion der Massenmedien aus systemtheoretsicher Perspektive, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/19350

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