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Auffällige Religiosität: Gebetsheilungen, Besessenheitsfälle und schwärmerische Sekten in katholischen und reformierten Gegenden der Schweiz

Titel: Auffällige Religiosität: Gebetsheilungen, Besessenheitsfälle und schwärmerische Sekten in katholischen und reformierten Gegenden der Schweiz

Doktorarbeit / Dissertation , 2012 , 371 Seiten , Note: magna cum laude

Autor:in: Dr. des. Jolanda Cécile Schärli (Autor:in)

Geschichte Europas - Neuzeit, Absolutismus, Industrialisierung
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Die Studie beschäftigt sich mit Seherinnen und Sektierern, Neutäufern und Neugläubigen, mit Gebetsheiler und vom Teufel besessenen Frauen in katholischen und reformierten Gegenden der Zentral- und Ostschweiz. Für diese den üblichen Rahmen sprengende Religiosität wurde der Begriff der „auffälligen Religiosität“ eingeführt. Das 19. Jahrhundert vollzog inhaltlich aufgrund der Industrialisierung und Modernisierung, Demokratisierung und Nationalisierung sowie der Säkularisierung einen Umbruch gegenüber der Tradition. Die untersuchten auffällig religiösen Phänomene waren sicher nicht Ausdruck einer alltäglichen Religiosität einer breiten Bevölkerungsschicht. Doch existierten vermeintlich vormoderne magisch-religiöse Weltsichten neben den modernen aufgeklärt-zweckrationalen weiter. Obwohl Entkirchlichungsprozesse zu Beginn des 19. Jahrhunderts unbestreitbar stattfanden, sind sie nicht mit einem Nachlassen der individuellen Religiosität gleichzusetzen. Die Untersuchung gibt einen guten Einblick in die religiöse Praxis gesellschaftlicher Randgruppen, in denen Frauen eine grosse Präsenz hatten. Bemerkenswert ist, dass sich Gemeinsamkeiten in den religiösen Grundbedürfnissen auffällig religiöser Personen katholischer wie reformierter Konfession finden lassen. Beispielsweise stellt die persönliche Frömmigkeit einen solchen Aspekt dar. Dieses Bedürfnis konnten auffällig religiöse Personen dadurch stillen, dass sie sich dem neu konstituierenden Ultramontanismus zuwandten oder einem evangelikalen Erweckungswerk anschlossen. Der Glaube, dass der Teufel die Ursache für körperliche oder seelische Krankheiten ist, also direkt ins diesseitige Leben eingreift, bildet einen weiteren Aspekt. Dieser Glaube gründet noch stark auf das barocke Weltbild und er ist auch dem buchstäblichen Bibelverständnis der Erweckungsbewegung nicht fremd.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

1.1 Auffällige Religiosität

1.1.1 Auffällige Religiosität und Devianz

1.1.2 Auffällige Religiosität und religiöser Nonkonformismus

1.1.3 Auffällige Religiosität und persönliche Frömmigkeit

1.1.4 Auffällige Religiosität und Virtuosenspiritualität

1.1.5 Auffällige Religiosität und Volksfrömmigkeit

1.2 Einbettung in die Kulturgeschichte

1.3 Fragestellung

1.4 Forschungsstand

1.4.1 Pietismus, Erweckungsbewegung, religiöser Nonkonformismus

1.4.2 Seherinnen, Stigmatisierte, Wundergläubige, Schwärmer und Besessene

1.4.3 Alltägliche Religiosität

1.4.4 Forschungsdesiderat

1.5 Methode

1.5.1 Untersuchungsraum der Fallbeispiele

1.5.2 Vergleich der Fallbeispiele

1.5.3 Das Prozessmodell «Stigma und Charisma» von Wolfgang Lipp

1.6 Quellen

1.6.1 Archivsituation

1.6.2 Quellenarten

1.7 Aufbau der Arbeit

2. Kirchenpolitik und religiöse Zeitströmungen

2.1 Verhältnis von Staat und Kirche in Luzern, Zürich und St. Gallen

2.1.1 Frühe Neuzeit – Staat und Kirche untrennbar verflochten

2.1.2 Helvetik

2.1.3 Nach 1803 – Ausgeprägtes Staatskirchentum

2.2 Religiöse Zeitströmungen

2.2.1 Katholizismus

2.2.2 Protestantismus

2.2.3 Volksreligiosität

2.2.4 «Religiöser Indifferentismus»

3. 32 Fallbeispiele aus Luzern, Zürich, St. Gallen und Nidwalden

3.1 Luzern

3.2 Zürich

3.3 St. Gallen

3.4 Nidwalden

3.5 Ergebnis

4. Auffällige Handlungen religiöser Frauen und Männer

4.1 Systematische Einordnung von auffälliger Religiosität

4.2 Verbotene Schriften lesen

4.2.1 Das Büchlein vom «Heiligen Liebesbund zur Ehre des göttlichen Herzens Jesu»

4.2.2 Die Bekämpfung des Teufels

4.2.3 Das «Menne-Büchlein» über die Sakramentalien

4.2.4 Mystische Schriften

4.2.5 Widerlegung von Predigerworten durch einen Laien

4.2.6 Ergebnis

4.3 Zusammenkünfte abhalten

4.3.1 Die «Herz-Jesu»-Anhängerschaft in St. Gallen

4.3.2 Häusliche Gebetskreise in katholischen Gegenden

4.3.3 Häusliche Gebetskreise in reformierten Gegenden

4.3.4 Ergebnis

4.4 «Wallfahren»

4.4.1 Die «Herz-Jesu»-Anhängerschaft

4.4.2 Die Terziaren

4.4.3 Gingen auch Reformierte auf «Wallfahrten»?

4.4.4 Ergebnis

4.5 Gebetsheilung

4.5.1 Heilen in katholischen Gegenden

4.5.2 Heilen in reformierten Gegenden

4.5.3 Krankheitsverursacher: Dämonen und der Teufel

4.5.4 Heilungshoheit

4.5.5 Ergebnis

4.6 Wiedertaufen

4.6.1 Kindertaufe – Geisttaufe – Glaubenstaufe – Wiedertaufen – Erwachsenentaufen

4.6.2 Zwangstaufe

4.6.3 Bedingnistaufen im katholischen St. Gallen zur Zeit der Helvetischen Republik

4.6.4 Ergebnis

4.7 Besessen sein

4.7.1 Besessenheit als Erklärung für Krankheit

4.7.2 Besessenheit als Sinngebung: Die Frau von Weisstannen

4.7.3 Besessenheit als Auszeichnung: Anna Maria Anderau

4.7.4 Exorzismus: Methode zur Krankenheilung

4.7.5 Gibt es Besessenheit? – Konfrontation verschiedener Lebensanschauungen

4.7.6 Ergebnis

4.8 Visionen empfangen

4.8.1 Visionärinnen mit geistiger Führung

4.8.2 Unabhängige Visionärinnen und Visionäre

4.8.3 Zeitgenössischer Umgang mit dem Phänomen Vision

4.8.4 Ergebnis

4.9 Gewalt anwenden

4.9.1 Körperliche Misshandlung von Susanna Kenzig in Bauma, 1843

4.9.2 Die Tötungen von Elisabetha und Margaretha Peter in Wildensbuch, 1823

4.9.3 Ergebnis

4.10 Zusammenfassung der Ergebnisse

4.10.1 Auffälliges Verhalten

4.10.2 Schuldbewältigung durch informelle Kontrolle

4.10.3 Schuldbewältigung durch formelle Kontrolle

4.10.4 Schuldentlastung

4.10.5 Weltbild: Gottes- und Teufelsvorstellungen

4.10.6 Wer ist zur Bekämpfung von Krankheiten befugt?

4.10.7 Weibliche auffällige Religiosität

5. Auffällig religiöse Personen und ihr Publikum

5.1 Systematische Analyse der Rollen und Strategien

5.2 Margaretha Peter: Geistige Mutter und Blutopfer

5.2.1 Die Botschaft der Liebe Gottes

5.2.2 Die geistige Mutter

5.2.3 Vorbilder

5.2.4 Leiden für Gott statt Gottesliebe

5.2.5 Unglücklich verliebt

5.2.6 Die Geburt

5.2.7 Die Auferstehung

5.2.8 Margaretha Peter: eine charismatische Ekstatikerin

5.3 Philipp Borsinger: Seelsorger und Aufrührer

5.3.1 Der Seelsorger

5.3.2 Der Aufrührer

5.3.3 Philipp Borsinger: Provokateur, Asket und Reumütiger wider Willen

5.4 Die Familie Anderau und der «Heilige Liebesbund»

5.4.1 Anna Maria Anderau: Das Sprachrohr göttlicher Wahrheiten

5.4.2 Joachim Anderau: Der Prädikant, der provoziert

5.4.3 Anna Barbara Anderau: die Wallfahrerin

5.4.4 Der Liebesbund: Eine verschworene Gemeinschaft

5.5 Niklaus Wolf und Dorothea Trudel: Asketische Heilige

5.5.1 Gleiches Gebet in zwei Konfessionen

5.5.2 Gesellschaftliches und religiöses Umfeld

5.5.3 Jesus im Mittelpunkt des Glaubensbekenntnisses

5.5.4 Ausstrahlung auf weitere Bevölkerungskreise

5.5.5 Asketische Heilige

5.6 Medizin versus Gebetsheilung

5.6.1 Die Vorwürfe der Medizinalbehörde

5.6.2 Üble Nachrede

5.6.3 Trudels Gegnerschaft: Ärzte und Medizinalbehörde des Kantons Zürich

5.6.4 Die Behandlung von Geisteskranken

5.6.5 Vor Obergericht

5.7 Der Kampf um Anerkennung als unabhängige religiöse Gemeinschaft

5.7.1 Umgang mit separatistischen Gruppen im Kanton Zürich

5.7.2 Umgang mit separatistischen Gruppierungen im Kanton St. Gallen

5.7.3 Umgang mit separatistischen Gruppierungen im Kanton Luzern

5.8 Unter Schwärmereiverdacht

5.8.1 Die «Herz-Jesu»-Gemeinschaft in der Umgebung der Stadt St. Gallen

5.8.2 Die Terziaren: Sektierer in Ruswil und Wolhusen

5.8.3 Religiöse «Schwärmerei» in der Familie Hartmann in Hohenrain

5.8.4 Margaretha Peter: das Paradebeispiel einer Schwärmerin

5.8.5 Zeitgenössischer Diskurs

5.9 Zusammenfassender Vergleich der Rollen und Strategien

5.9.1 Existentielle Ebene: Ekstase, Provokation und Askese

5.9.2 Soziale und kulturelle Ebenen

5.9.3 Weibliche auffällige Religiosität

6. Schlussbetrachtung

6.1 Kantonsvergleich

6.2 Konfessionsvergleich

6.3 Auffällige Religiosität und die Säkularisierungstheorie

6.4 Weibliche und männliche auffällige Religiosität

6.5 Auffällige Religiosität

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht religiöse Phänomene der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts in den Kantonen Luzern, Zürich und St. Gallen, die von staatlichen und kirchlichen Instanzen als "auffällig" oder abweichend wahrgenommen wurden. Im Zentrum der Analyse steht die Frage, wie sich diese Menschen mit ihrer religiösen Praxis in einem sozialen Kontext positionierten, der von Säkularisierung, Modernisierung und kirchenpolitischen Spannungen geprägt war, und wie sie durch Strategien wie Selbststigmatisierung mit den ihnen zugeschriebenen Rollen umgingen.

  • Rolle von Religion im lebensweltlichen Alltag des 19. Jahrhunderts
  • Analyse auffälliger religiöser Handlungen (z.B. Gebetsheilungen, Visionen, Besessenheit)
  • Konfessionelle Unterschiede und Gemeinsamkeiten in der Beurteilung religiöser Devianz
  • Interaktion zwischen Akteuren "auffälliger Religiosität" und staatlich-kirchlichen Behörden
  • Theoretische Einordnung mittels des Modells "Stigma und Charisma" von Wolfgang Lipp

Auszug aus dem Buch

1. Einleitung

Würzburg, das unter der Regierung des edeln, frommen und weisen Fürstbischofs Franz Ludwig v.[on] Erthal so aufgeklärte Würzburg, wo seither die Pöschelianer ihren Sitz hatten und vielen Unfug trieben und von wo der pöbelhafte Heggismus ausgieng (sic!), verwandelt sich jetzt auf einmal durch den Zauberschlag eines Bauers Michel von Unterwettinghausen und des berüchtigten Fürsten Hohenlohe, Mitglieds des Vikariats v.[on] Bamberg, in eine Wunderstätte; Lahme gehen, Blinde sehen, Taube hören etc. Seitdem die gelähmte Prinzessin von Schwarzenberg, welche Dr. Heine seit 20 Monaten besorgte, steht und geht, strömten in der Runde von 30 Stunden alle Presthaften nach Würzburg, um den Segen des Bauern Michel und des Fürsten Hohenlohe zu empfangen. Ganz Würzburg ist ein Invalidenhaus geworden.

Diesen ironischen Bericht widmete der damalige Generalvikar des Bistums Konstanz, Ignaz Heinrich von Wessenberg, seinem Zürcher Freund und Politiker Paul Usteri über die merkwürdigen Ereignisse in Würzburg. Der Bauer und Gebetsheiler Martin Michel (1760 - ?) hatte am 20. Juni 1821 zusammen mit dem Priester Alexander Prinz zu Hohenlohe-Waldenburg-Schillingsfürst (1794 - 1849) für die Heilung der gelähmten Prinzessin Mathilde von Schwarzenberg gebetet, die bereits seit zwei Jahren beim Orthopäden Dr. Johann Georg Heine (1770 - 1838) in Behandlung gewesen war, als ihre ersten Gehversuche als Wunderheilungen von Michel und Hohenlohe bekannt wurden.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung führt in das Forschungsthema ein, definiert den Begriff der "auffälligen Religiosität" und umreißt die methodische Herangehensweise anhand historischer Fallbeispiele sowie des soziologischen Modells von Wolfgang Lipp.

2 Kirchenpolitik und religiöse Zeitströmungen: Dieses Kapitel analysiert das kirchenpolitische Verhältnis von Staat und Kirche in den untersuchten Kantonen sowie die religiösen Strömungen, die den Hintergrund der "auffälligen Religiosität" bilden.

3 32 Fallbeispiele aus Luzern, Zürich, St. Gallen und Nidwalden: Der Autor stellt die empirische Datenbasis vor, die insgesamt 32 Fallbeispiele aus den genannten Kantonen umfasst, und charakterisiert diese in Bezug auf ihre Quellenlage und soziale Verortung.

4 Auffällige Handlungen religiöser Frauen und Männer: Dieser Hauptteil systematisiert verschiedene Handlungsformen auffälliger Religiosität, von verbotener Literaturlektüre über Gebetsheilungen bis hin zu Visionen und Gewaltanwendungen.

5 Auffällig religiöse Personen und ihr Publikum: Dieser Abschnitt vergleicht die Rollen und Strategien der betroffenen Akteure und untersucht die Reaktionen der Obrigkeit sowie des gesellschaftlichen Umfelds.

6 Schlussbetrachtung: Die Arbeit schließt mit einer Synthese der Ergebnisse, einem Vergleich zwischen den Kantonen und Konfessionen sowie einer Reflexion über das Verhältnis von "auffälliger Religiosität" und der Säkularisierungstheorie.

Schlüsselwörter

Auffällige Religiosität, Säkularisierung, Erweckungsbewegung, Pietismus, Stigma und Charisma, religiöser Nonkonformismus, Volksfrömmigkeit, Besessenheit, Gebetsheilung, Katholizismus, Protestantismus, Schweiz 19. Jahrhundert, Sektierertum, religiöses Laienengagement, Kulturgeschichte.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Dissertation untersucht religiöse Phänomene und Praktiken in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts in den Schweizer Kantonen Luzern, Zürich und St. Gallen, die von den damaligen Zeitgenossen und staatlichen wie kirchlichen Behörden als abweichend oder "auffällig" stigmatisiert wurden.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themenfelder umfassen den Umgang mit "Schwärmerei" und religiösem Nonkonformismus, die Bedeutung von Volksfrömmigkeit im Zeitalter der Aufklärung sowie das Spannungsfeld zwischen offizieller Kirchenpolitik und privatem religiösen Laienengagement.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Ziel ist es, diese Phänomene nicht nur als isolierte Randerscheinungen zu betrachten, sondern als Teil des sozialen und kulturellen Systems, um aufzuzeigen, wie historische Akteure durch alternative Lebensführungen und Sinndeutungen auf gesellschaftliche Wandlungsprozesse reagierten.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer qualitativen Analyse von Archivmaterial (Ego-Dokumente, Verhörprotokolle, Berichte). Theoretisch wird das Prozessmodell "Stigma und Charisma" des Soziologen Wolfgang Lipp verwendet, um die Dynamik zwischen den religiös auffälligen Personen und der Gesellschaft zu verstehen.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil werden spezifische Handlungsweisen wie das Lesen verbotener Schriften, Zusammenkünfte, Wallfahrten, Gebetsheilungen, Wiedertaufen, Besessenheit und Visionen anhand von 32 konkreten Fallbeispielen systematisch dargestellt und in ihren sozialen Kontext eingebettet.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird durch Begriffe wie "Auffällige Religiosität", "Säkularisierung", "Erweckungsbewegung", "Pietismus", "Besessenheit" und "Stigma" charakterisiert.

Welche Rolle spielt der Teufelsglaube in der Untersuchung?

Der Teufelsglaube war ein zentrales Element des Weltbildes vieler Akteure. Er diente als Erklärungsmuster für körperliche und psychische Leiden, für die die damalige ärztliche Kunst oft keine Mittel fand, und war eng mit der Praxis der Gebetsheilung und Exorzismen verknüpft.

Wie unterscheidet sich die Auffälligkeit in katholischen und reformierten Gegenden?

Während in reformierten Gebieten religiöse Auffälligkeit oft in organisiertem, gemeinschaftlichem Rahmen (z.B. Erweckungszirkel) auftrat, zeigte sie sich in katholischen Gegenden häufiger an Einzelpersonen oder innerhalb von Familien, wobei Besessenheitsfälle und deren Behandlung durch Exorzismen eine prominentere Rolle spielten.

Ende der Leseprobe aus 371 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Auffällige Religiosität: Gebetsheilungen, Besessenheitsfälle und schwärmerische Sekten in katholischen und reformierten Gegenden der Schweiz
Hochschule
Universität Luzern  (Kultur- und Sozialwissenschaftliche Fakultät)
Note
magna cum laude
Autor
Dr. des. Jolanda Cécile Schärli (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2012
Seiten
371
Katalognummer
V193559
ISBN (eBook)
9783656185994
ISBN (Buch)
9783656186175
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Schweiz Neuzeit 19. Jahrhundert Religiosität Auffällige Religiosität Nonkonformismus Frömmigkeit
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Dr. des. Jolanda Cécile Schärli (Autor:in), 2012, Auffällige Religiosität: Gebetsheilungen, Besessenheitsfälle und schwärmerische Sekten in katholischen und reformierten Gegenden der Schweiz, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/193559
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