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WalkNavi – Ein System zur Navigationsunterstützung für Menschen mit leichter Demenz

Title: WalkNavi – Ein System zur Navigationsunterstützung für Menschen mit leichter Demenz

Diploma Thesis , 2012 , 115 Pages , Grade: 1.3

Autor:in: Eldar Mammadli (Author)

Computer Science - Commercial Information Technology
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Summary Excerpt Details

Die Grundidee dieser Arbeit ist es, Probleme der Menschen mit leichter Demenz bezüglich
Desorientierung zu untersuchen, um Möglichkeiten zur Unterstützung bei der Navigation zu
analysieren. Anhand dieser Informationen soll ein Navigationssystem, das entfernt vom Betreuer
gesteuert wird, für Menschen mit Demenz in früheren Stadien entwickelt werden, das den Demenzerkrankten
helfen soll, zeitliche und räumliche Orientierungsprobleme zu bewältigen. Das
System soll die Anforderungen der Demenzerkrankten möglichst erfüllen, einfach zu bedienen
sein. Dabei ist die Aufgabe dieser Arbeit, die besonderen Anforderungen der Demenzerkrankten
zu identifizieren, die sich von anderen Zielgruppen grundsätzlich unterscheiden. Dies können die
Fragen der Privatsphäre, aber auch gesellschaftliche, persönliche und erkrankungsspezifische
Aspekte sein. Auf diese Fragen wird in den nächsten Kapiteln näher eingegangen.
Wenn man über Demenz spricht, ist auch die Rolle der Betreuung von Erkrankten sehr wichtig.
Deshalb soll das System auch Möglichkeiten für die Betreuer anbieten, im Notfall den betroffenen
Person zu helfen. Neben Koordinationsdaten der Betroffenen werden auch Sprach- und
Videodaten an die betreuende Person übermittelt, was das Orten und das Helfen für die Betreuer
erleichtern sollen. Dabei ist auch wichtig die Meinung der Demenzerkrankten über diese
Überwachung zu untersuchen, damit die Privatsphäre von Erkrankten nicht verletzt wird.
Die Hauptzielgruppe in dieser Arbeit sind die Menschen mit Demenz in früheren Stadien, die
noch in der Lage sind, einige Aufgaben selbst zu erledigen. Jedoch soll neben Demenzerkrankten
das System auch von anderen Menschen mit schwachem Kurzzeitgedächtnis (KZG)
benutzt werden können, deren Gedächtnis z.B. durch einen Unfall geschädigt wurde.
Demzufolge werden der Aufbau, die Motivation der Arbeit erläutert, die wichtigsten Gründe
für die Themenwahl benannt und die Forschungsfragen identifiziert und analysiert. Das Kapitel
wird mit der Diskussion der eingesetzten Methodik abgeschlossen.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einführung

1.1. Aufbau der Arbeit

1.2. Motivation

1.3. Methodik

2. Stand der Forschung

2.1. Demenz

2.2. Konzepte

3. Vorstudie

3.1. Methodik

3.2. Ergebnisse

4. Konzeption

4.1. Anforderungen

4.1.1. Anforderungen an das Navigationstool

4.1.2. Anforderungen an das Verwaltungs-/Überwachungstool

4.2. Technologieauswahl

4.2.1. Augmented Reality

4.2.2. Navigation

4.2.3. Voice over IP

4.2.4. Google Maps

4.2.5. Apple iPhone

5. Realisierung

6. Evaluation

6.1. Methodik und Ablauf

6.2. Ergebnisse

7. Zusammenfassung

A. Interviewleitfaden

B. Interviewtranskript A

C. Interviewtranskript B

D. Interviewtranskript C

E. Interviewtranskript D

F. Inhaltsanalyse nach Mayring

Zielsetzung & Themen

Die Diplomarbeit zielt darauf ab, die Herausforderungen von Menschen mit leichter Demenz hinsichtlich ihrer räumlichen Orientierung zu untersuchen und ein technisches Unterstützungssystem zu entwickeln. Dabei steht die Konzeption eines ferngesteuerten Augmented-Reality-Navigations- und Erinnerungssystems im Vordergrund, das die Selbstständigkeit der Betroffenen fördert, ohne sie durch komplexe Technik zu überfordern oder ihre Privatsphäre zu verletzen.

  • Analyse der spezifischen Anforderungen von Demenzerkrankten in frühen Stadien.
  • Entwicklung eines assistiven Navigations- und Erinnerungstools auf Basis von Mobiltechnologie.
  • Konzeption eines Web-basierten Verwaltungs- und Überwachungstools für Betreuer.
  • Einsatz von Augmented Reality und GPS für eine intuitive Wegfindung.
  • Evaluation der Akzeptanz und Nutzbarkeit durch Betroffene und Betreuungspersonen.

Auszug aus dem Buch

2.1. Demenz

Die Fortschritte in der Medizin und die steigende Lebensqualität tragen dazu bei, dass die Lebenserwartung auf der ganzen Welt steigt. Die Lebenserwartung in Europa betrug laut EuroSTAT im Jahr 2009 80,9 Jahre bei steigender Tendenz. Die Forscher vermuten, dass jedes zweite der im Jahr 2007 in Deutschland zur Welt gekommenen Kinder 102 Jahre alt werden kann.

Die höhere Lebenserwartung bedeutet auch eine steigende Anzahl der Demenzerkrankten. Das wiederum hat eine Absenkung der Lebenserwartung aufgrund der Demenz zur Folge. Obwohl Demenz keine direkte Todesursache ist, liegen in ihr häufig Begleitkomplikationen begründet, die zum Tod führen können.

Die Lebenserwartung beträgt nach Diagnosestellung sieben bis zehn Jahre. Von der steigenden Zahl der Demenzerkrankten sind momentan stärker die Industrienationen betroffen, bei denen die Lebenserwartung relativ hoch ist. Je älter ein Mensch ist, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass er an Demenz erkrankt. Im Alter von 65 Jahren sind 3 % betroffen, bei 90-Jährigen beträgt der Wert allerdings 35 %. Demzufolge hört man das Wort „Demenz“ in diesen Ländern heutzutage immer häufiger. Unter Demenz leiden in Deutschland über 1,2 Millionen Menschen. Experten rechnen damit, dass zum Jahr 2030 die Anzahl der Demenzerkrankten in Deutschland auf 1,7 Millionen steigen wird.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einführung: Darstellung der Problemstellung und Motivation, Menschen mit leichter Demenz durch ein ferngesteuertes System bei der Orientierung zu unterstützen.

2. Stand der Forschung: Erläuterung der Demenz-Stadien sowie eine Analyse existierender technischer Assistenzsysteme und Konzepte in der Pflege.

3. Vorstudie: Durchführung und Auswertung qualitativer Interviews mit Demenzerkrankten und Betreuern zur Identifikation nutzerspezifischer Bedürfnisse.

4. Konzeption: Bestimmung der funktionalen und technischen Anforderungen sowie Auswahl geeigneter Technologien wie Augmented Reality, VoIP und GPS.

5. Realisierung: Beschreibung der Implementierung der Web-basierten Verwaltungsanwendung und der mobilen iPhone-Applikation.

6. Evaluation: Erhebung und Diskussion der Ergebnisse hinsichtlich der Benutzbarkeit und Akzeptanz des Prototyps durch die Zielgruppe.

7. Zusammenfassung: Reflexion der Forschungsergebnisse und Fazit zur Eignung des entwickelten Systems für Menschen in frühen Stadien der Demenz.

Schlüsselwörter

Demenz, Leichte Demenz, Augmented Reality, Navigation, Erinnerungssystem, Orientierungshilfe, Mobile Unterstützung, GPS, Betreuung, Lebensqualität, Barrierefreiheit, Anforderungsanalyse, Grounded Theory, Prototyping, Interaktionsdesign.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht, wie moderne Technologien Menschen mit leichter Demenz bei der alltäglichen Orientierung unterstützen können, um deren Selbstständigkeit zu erhalten.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Die Arbeit verknüpft die Bereiche Gerontologie, Gesundheitsinformatik und Mensch-Computer-Interaktion, speziell fokussiert auf mobile Navigations- und Überwachungstechnologien.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist die Konzeption und beispielhafte Implementierung eines unterstützenden Systems, das mittels Augmented Reality bei der Navigation hilft und eine ferngesteuerte Betreuung ermöglicht.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse sowie einer empirischen Vorstudie mit halbstrukturierten Interviews, deren Daten nach der Methode der Grounded Theory ausgewertet wurden.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine fundierte Anforderungsanalyse, die Technologieauswahl für Hard- und Software sowie die detaillierte Beschreibung des implementierten Prototyps.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren diese Diplomarbeit?

Zu den wichtigsten Begriffen gehören Demenz, Augmented Reality, mobile Navigation, Barrierefreiheit, Betreuerunterstützung und Nutzerorientierung.

Warum wird Augmented Reality für das Navigationssystem genutzt?

AR ermöglicht eine intuitive Darstellung von Navigationsanweisungen im Sichtfeld des Nutzers, was die kognitive Belastung reduziert und die Orientierung an realen Objekten erleichtert.

Welche Rolle spielt das iPhone in diesem Projekt?

Das iPhone dient als Hardware-Plattform für den Prototyp, da es über die notwendigen Sensoren (GPS, Kompass, Beschleunigungssensor) verfügt und eine leistungsstarke Unterstützung für AR-Applikationen bietet.

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Details

Title
WalkNavi – Ein System zur Navigationsunterstützung für Menschen mit leichter Demenz
College
University of Siegen
Grade
1.3
Author
Eldar Mammadli (Author)
Publication Year
2012
Pages
115
Catalog Number
V193838
ISBN (eBook)
9783656192480
ISBN (Book)
9783656193494
Language
German
Tags
walknavi augmented-reality-navigations- erinnerungssystem menschen demenz
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Eldar Mammadli (Author), 2012, WalkNavi – Ein System zur Navigationsunterstützung für Menschen mit leichter Demenz, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/193838
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