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Schlafverhalten bei Schülern – Welchen Einfluss hat das Schlafverhalten auf die schulische Leistung?

Titel: Schlafverhalten bei Schülern – Welchen Einfluss hat das Schlafverhalten auf die schulische Leistung?

Forschungsarbeit , 2010 , 18 Seiten , Note: 2,3

Autor:in: N. H. (Autor:in)

Psychologie - Diagnostik
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Zusammenfassung:
Zusammenfassung: Schlaf dient Menschen zur Aufrechterhaltung der geistigen und körperlichen Leistungsfähigkeit, vor allem für junge Erwachsene ist diese Regenerationsphase wichtig. Gerade aber diese Alterskohorte soll mit wachsenden Anforderungen im schulischen Bereich zurecht kommen, bei geringer Schlafmenge. In der vorliegenden Studie wurde bei 295 SchülerInnen aus fünf Gymnasien (Alter: 15 bis 19 Jahre) in Sachsen-Anhalt das Schlafverhalten untersucht und wie sich dieses auf die schulischen Leistungen auswirkt. Diesbezüglich wurden die Jugendlichen gebeten, einen Fragebogen mit unterschiedlichen Skalen auszufüllen. In den Ergebnissen wurde ersichtlich, dass die Schlafdauer keinen Einfluss auf schulische Leistungen hat, geschlechtsspezifische Unterschiede beim Schlafverhalten nur eine Tendenz aufzeigen und kein negativer Zusammenhang zwischen Schlafproblemen und Leistungsdruck in der Schule besteht.
Schlüsselbegriffe: Schlafverhalten, Schlafprobleme, Jugendliche, Schule

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Theorie

1.1 Einleitung

1.2 Schlaf

1.3 Schlafverhalten

1.4 Fragestellung

2. Methode

2.1 Untersuchungsstichprobe

2.2 Untersuchungsinstrument/ Untersuchungsmaterial

2.3 Durchführung

3. Ergebnisse

3.1 Ergebnisteil

3.2 Tabellen

3.3 Abkürzungen

4. Diskussion

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht den Einfluss des Schlafverhaltens auf die schulische Leistung bei Jugendlichen im Alter von 15 bis 19 Jahren. Dabei wird insbesondere der Frage nachgegangen, ob eine reduzierte Schlafdauer oder Schlafstörungen direkt zu Leistungseinbußen führen und ob geschlechtsspezifische Unterschiede im Schlaf-Wach-Rhythmus bestehen.

  • Analyse des Zusammenhangs zwischen Schlafdauer und schulischen Noten.
  • Untersuchung von geschlechtsspezifischen Schlafstrukturen und Chronotypen.
  • Erfassung von Schlafproblemen und deren Korrelation mit empfundenem Leistungsdruck.
  • Evaluierung der Bedeutung des Schlafbedürfnisses für junge Erwachsene in der Pubertät.
  • Methodische Anwendung standardisierter Fragebögen zur Schlaferhebung.

Auszug aus dem Buch

1.2 Schlaf

Die Untersuchung der Fragestellung macht es nötig, methodisch aufbauend vorzugehen. Für eine genauere Analyse ist es daher zunächst erforderlich, auf Grundlagen und Begriffe der Thematik einzugehen. Folglich wird zu erst der Terminus „Schlaf“ aufgezeigt und anschließend der Aufbau mit den einzelnen Phasen näher beleuchtet.

Das Wort Schlaf stammt aus dem altgermanischen Raum und heißt übersetzt „schlapp werden“. Weiterhin wurden bzw. werden verschiedene Termini außerhalb der wissenschaftlichen Gemeinde synonym in ihrer Bedeutung verwendet. Einige Beispiele hierfür sind „slummern“, „dösen“ und "nicken“ (Leutner, 1993).

Die Phase der Circadian-Periodik ist ein bevorzugter Schlaf-Zeitraum, ein Zustand der sich durch relativ motorische Ruhe, verringerte Konzentrationsfähigkeit und erhöhte Kreislaufstabilität charakterisiert. Gerade aber Untersuchungen der Gehirnströme während des Schlafes zeigten,dass es sich hierbei keinesfalls um einen inaktiven Zustand beim Mensch handelt. So zeigten sich unterschiedliche Lebenszeichen zwischen der „scheinbar“ äußeren Ruhe und der des Wachzustands wie das Absinken von Puls, Blutdruck und Atemfrequenz sowie die Veränderung der Gehirnaktivität und Augenbewegung (Fricke-Oerkermann et al., 2007a). Gleichzeitig werden regenerierende Körperfunktion tätig wie beispielsweise die Verdauungsfunktion und die Ausschüttung regenerierender Hormone (Zulley, 1997, S. 61). Leutner definiert „Schlaf“ wie folgt:

Schlaf ist also nicht ein Zustand genereller motorischer, sensorischer, vegetativer und psychischer Ruhe. Schlaf ist viel eher durch ein Nebeneinander von hoher Aktivität und/ oder Funktionsbereitschaft im einzelnen, und mäßiger, niedriger bis gänzlich fehlender Aktivität und/ oder Funktionsbereitschaft in allen anderen Systemen charakterisiert (Leutner, 1993).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Theorie: Dieser Abschnitt erläutert die Grundlagen des Schlafes, seine physiologischen Phasen und definiert zentrales Schlafverhalten im Kontext von Jugendlichen.

2. Methode: Hier wird das Untersuchungsdesign beschrieben, einschließlich der Stichprobe von 295 Schülern und der verwendeten Fragebögen zur Erfassung von Schlafqualität und Leistungsdruck.

3. Ergebnisse: Das Kapitel präsentiert die statistische Auswertung der Daten und stellt fest, dass kein signifikanter negativer Zusammenhang zwischen der Schlafdauer und schulischen Noten besteht.

4. Diskussion: Die Ergebnisse werden interpretiert, wobei die Bedeutung von weiteren Einflussfaktoren wie dem Sozialumfeld und individuellem Leistungsdruck hervorgehoben wird.

Schlüsselwörter

Schlafverhalten, Schlafstörungen, Jugendliche, schulische Leistung, Schlafdauer, Chronotyp, Insomnie, Leistungsdruck, Schlafphasen, REM-Schlaf, Pubertät, Schlafdefizit, Schule, Schlafforschung, Schlafbedürfnis.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundlegend?

Die Arbeit befasst sich mit der Frage, inwiefern das Schlafverhalten von Jugendlichen im Alter von 15 bis 19 Jahren einen messbaren Einfluss auf deren schulische Leistungen hat.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Die zentralen Themen umfassen die physiologischen Grundlagen des Schlafes, das spezifische Schlafverhalten von Jugendlichen in der Pubertät sowie die Zusammenhänge zwischen Schlafqualität, Tagesmüdigkeit und schulischem Stress.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das primäre Ziel ist es, Hypothesen zur Schlafdauer, zu geschlechtsspezifischen Unterschieden im Schlafverhalten und zum Zusammenhang zwischen Schlafstörungen und Leistungsdruck empirisch zu prüfen.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Die Studie basiert auf einer quantitativen Untersuchung an 295 Gymnasiasten in Sachsen-Anhalt, bei der standardisierte Fragebögen (u.a. zum Chronotyp und zu Schlafstörungen) verwendet wurden.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine fundierte theoretische Aufarbeitung des Themas Schlaf sowie eine methodische Darstellung und die anschließende Präsentation der statistischen Ergebnisse inklusive der tabellarischen Auswertung.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die wichtigsten Begriffe sind Schlafverhalten, Schlafstörungen, schulische Leistung, Jugendliche und Chronotyp.

Gibt es geschlechtsspezifische Unterschiede bei den Schlaftypen?

Die Studie untersuchte, ob Mädchen eher Morgentypen und Jungen eher Abendtypen sind; obwohl Tendenzen sichtbar wurden, konnte statistisch keine eindeutige Signifikanz bestätigt werden.

Hat sich die Hypothese bestätigt, dass Schlafmangel zu schlechteren Noten führt?

Nein, die Untersuchung konnte keinen direkten negativen Zusammenhang zwischen der Schlafdauer und der Gesamtnote der Schüler feststellen, was darauf hindeutet, dass viele Faktoren die Leistung beeinflussen.

Ende der Leseprobe aus 18 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Schlafverhalten bei Schülern – Welchen Einfluss hat das Schlafverhalten auf die schulische Leistung?
Note
2,3
Autor
N. H. (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2010
Seiten
18
Katalognummer
V193844
ISBN (eBook)
9783656191216
ISBN (Buch)
9783656193395
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Schüler Schlafverhalten Schule Schlafprobleme Schlaf
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
N. H. (Autor:in), 2010, Schlafverhalten bei Schülern – Welchen Einfluss hat das Schlafverhalten auf die schulische Leistung?, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/193844
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Leseprobe aus  18  Seiten
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