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Stress und Motivation im Job – ein Zusammenspiel?

Title: Stress und Motivation im Job – ein Zusammenspiel?

Diploma Thesis , 2012 , 90 Pages , Grade: 2,7

Autor:in: Matthias Gebel (Author)

Leadership and Human Resources - Occupational burnout and stress at work
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„Immer häufiger krank durch Stress“, „Motivation auf dem Tiefpunkt“, „Noch jemand ohne Burn-out?“ und „Raus aus dem Hamsterrad“ sind Bei-
spiele von Schlagzeilen, die bei der täglichen Presselektüre wiederzufinden sind. Zahlreiche Ergebnisse von Studien geben Anlass zur Sorge. Die Zahl der unter Stress leidenden Beschäftigten steigt kontinuierlich an. Allein in der Europäischen Union sind ungefähr 40 Millionen Arbeitnehmer1 betroffen.2 Die Folgekosten von Stress werden, mit steigender Tendenz, auf über 30 Milliarden Euro pro Jahr für Deutschland geschätzt. Es stellt sich die Frage, weshalb so viele Beschäftigte über eine Stresssituation im Beruf klagen oder aber warum ihr Engagement,motiviert die Arbeitsleistung zu erbringen, absinkt. ....
Diese Untersuchung wird zeigen, wie Stress entsteht, welche Folgen er verursacht, welche Maßnahmen gegen ihn erfolgreich sind und in welchen Zusammenhang er mit Motivation bei der Arbeit steht.Eine schwerpunktmäßige Beschäftigung findet mit den Themen Stress und Motivation statt. Beide Bereiche werden anfangs separat untersucht, um sie am Ende gemeinsam betrachten zu können. Denn Ziel dieser Arbeit ist es, herauszufinden, wie sich beide gegenseitig beeinflussen und ob sie sich in bestimmten nachweisbaren Abhängigkeiten befinden.Im Kapitel„Arbeitsbedingter Stress“ wird zunächst erläutert, wie Stress definiert werden
kann und wie er entsteht. Eine ausführliche Darstellung der Folgen findet im Anschluss statt. In diesem Zusammenhang werden auf die Materien von Burnout, Boreout und das Problem des Mobbings eingegangen. Den Abschluss dieses Themas bildet das
Betrachten von Maßnahmen, die den Folgen entgegengesetzt werden können. Eingang finden dabei Maßnahmen auf Unternehmens- und Beschäftigtenseite. Überdies wird das Work-Life-Balance-Konzept vorgestellt. Zum Anfang des Schwerpunktthemas Arbeitsmotivation werden zunächst notwendige Begriffe erläutert. Der nächste Schritt stellt eine Vorstellung einer Vielzahl von Theorien
dar. Alle haben das Ziel, motiviertes Arbeitsverhalten zu erklären. Diesem Komplex schließt sich die Untersuchung der Verantwortung bezüglich des Motivationsmanagements
an. Dabei wird auf die Bedeutung und Rolle von Eigenmotivation, auf die Problematik von Demotivation sowie auf Möglichkeiten der Personalarbeit in diesen Bereichen eingegangen.Letztendlich wird analysiert, ob von einem Zusammenspiel von Stress und Motivation
in der Arbeitswelt ausgegangen werden kann.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Arbeitsbedingter Stress

2.1. Definition Stress

2.2. Entstehung

2.2.1. Begrifflichkeiten

2.2.2. Bewertungsprozess

2.2.3. Bewältigungsprozess

2.2.4. Zwischenergebnis

2.3. Folgen von Stress

2.3.1. Vorbemerkungen

2.3.2. Individuelle Stressfolgen

2.3.2.1. Körperliche Ebene

2.3.2.2. Kognitive Ebene

2.3.2.3. Behaviorale Ebene

2.3.2.4. Probleme durch Fehlbeanspruchungen

2.3.2.5. Weitere Folgen

2.3.3. Zwischenergebnis

2.4. Maßnahmen gegen Stress

2.4.1. Vorbemerkungen

2.4.2. Maßnahmen durch das Unternehmen

2.4.3. Individuelle Maßnahmen

2.4.4. Work-Life-Balance

2.4.5. Praxis

2.4.6. Zwischenergebnis

2.5. Zusammenfassung

3. Arbeitsmotivation

3.1. Begrifflichkeiten

3.2. Theorien der Motivation

3.2.1. Inhaltstheorien

3.2.2. Prozesstheorien

3.2.3. Vergleichstheorien

3.2.4. Zwischenergebnis

3.3. Motivationsmanagement

3.3.1. Persönliches Motivationsmanagement

3.3.2. Motivationsmanagement im Unternehmen

3.3.3. Zwischenergebnis

3.4. Zusammenfassung

4. Zusammenspiel von Stress und Motivation

5. Schlussbetrachtung

Zielsetzung & Themen

Die Diplomarbeit untersucht den komplexen Zusammenhang zwischen Stress und Motivation in der modernen Arbeitswelt. Das primäre Ziel ist es, herauszufinden, wie sich diese beiden Faktoren gegenseitig beeinflussen und welche nachweisbaren Abhängigkeiten zwischen ihnen bestehen.

  • Grundlagen zur Entstehung, Definition und den physiologischen sowie psychischen Folgen von arbeitsbedingtem Stress.
  • Analyse von präventiven und intervenierenden Maßnahmen zur Stressbewältigung auf individueller und Unternehmensebene.
  • Einführung in die theoretischen Grundlagen der Arbeitsmotivation, inklusive Inhalts-, Prozess- und Vergleichstheorien.
  • Untersuchung des Motivationsmanagements als Verantwortung von Individuum und Unternehmen zur Vermeidung von Demotivation.
  • Synthese der Erkenntnisse im Hinblick auf ein funktionierendes Zusammenspiel von Stressvermeidung und Motivationssteigerung.

Auszug aus dem Buch

2.3.1. Vorbemerkungen

Grundsätzlich ist zum Anfang festzuhalten, dass Stress nicht nur negative, sondern auch positive Folgen hat. Positive Stressreaktionen sind zum Beispiel das schnelle Reagieren in Gefahrensituationen, es erfolgt eine Aktivierung letzter Kraftreserven und nicht zuletzt werden auch überlebenswichtige Lernprozesse angekurbelt. Im Vordergrund der Bearbeitung steht der „negative“ Stress, wobei negativ nicht im Sinne von schlecht verstanden werden soll, sondern damit eher die Dosierung gemeint ist. Um die Folgen von Stress besser verstehen zu können, ist es erforderlich, zu erklären, welche Reaktionen im Körper ausgelöst werden. Durch die Stressreaktion soll im Gefahrenfall ein schnelles Handeln erfolgen und der eigentlich vorgelagerte zeitlich aufwändige Denkprozess ausgeschaltet werden. Dieses Vorgehen hat sich in der Evolution seit Jahrtausenden bewährt. Im Normalfall besteht diese Stressreaktion, wie in der linken Hälfte der Abbildung 5 dargestellt, in einem zyklischen Kurvenverlauf, das heißt, Anspannungs- und Entspannungsphasen wechseln sich ab. Diese Reaktion wird punktueller Stress genannt.

Dieser ist zu unterscheiden vom dauerhaften Stress. In der rechten Hälfte der Abbildung 5 ist zu erkennen, dass aus einer vorübergehenden Anspannung eine Daueranspannung wird. Die Entspannungsphase und damit die Möglichkeit zur Regeneration geht dabei verloren. Genau dieser Dauerstress führt zu negativen Folgen. Die eingangs aufgestellte These kann daher grundsätzlich bestätigt werden. Eine andere Wertung muss aber bei Dauerstress mit den damit verbundenen negativen Beeinflussungen erfolgen.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die Zunahme von stressbedingten Erkrankungen in der modernen Dienstleistungsgesellschaft und skizziert das Forschungsziel, den Zusammenhang zwischen Stress und Motivation zu ergründen.

2. Arbeitsbedingter Stress: Dieses Kapitel definiert Stress aus transaktionaler Sicht, analysiert Entstehungsursachen und individuelle Folgen und diskutiert Gegenmaßnahmen auf Unternehmens- und Personenebene.

3. Arbeitsmotivation: Hier werden theoretische Ansätze zur Erklärung von Motivation vorgestellt und aufgezeigt, wie Unternehmen und das Individuum durch gezieltes Motivationsmanagement Eigenmotivation fördern und Demotivation entgegenwirken können.

4. Zusammenspiel von Stress und Motivation: Dieser Teil untersucht die Wechselwirkungen zwischen Stress und Motivation anhand des Job Demands-Resources Models und zeigt auf, wie Ressourcen als Puffer wirken können.

5. Schlussbetrachtung: Das Fazit fasst die Relevanz der Themen für die heutige Personalarbeit zusammen und betont die Notwendigkeit einer gesunden Work-Life-Balance zur Sicherung von Produktivität und Mitarbeiterloyalität.

Schlüsselwörter

Arbeitsbedingter Stress, Arbeitsmotivation, Burnout, Boreout, Stressbewältigung, Gesundheitsmanagement, Motivationsmanagement, Work-Life-Balance, Personalarbeit, Präsentismus, psychische Belastung, Ressourcen, Anreizsysteme, Job Demands-Resources Model, Eigenmotivation.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Diplomarbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert die Mechanismen von Stress und Motivation im beruflichen Kontext und untersucht, wie beide Bereiche in einem wechselseitigen Zusammenhang stehen.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Die Schwerpunkte liegen auf der Definition und Entstehung von Stress, den vielfältigen Folgen für Arbeitnehmer und Unternehmen sowie theoretischen Modellen der Arbeitsmotivation und Methoden zu deren Steuerung.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage der Arbeit?

Ziel ist es zu ergründen, wie sich Stress und Motivation gegenseitig beeinflussen und ob es nachweisbare Abhängigkeiten gibt, die für eine effiziente Personalarbeit von Bedeutung sind.

Welche wissenschaftlichen Methoden werden verwendet?

Die Arbeit stützt sich auf eine fundierte Literaturanalyse, die Integration psychologischer Stressmodelle (nach Lazarus) sowie Motivations- und Gerechtigkeitstheorien.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die separate Untersuchung von arbeitsbedingtem Stress und Arbeitsmotivation, gefolgt von einer Analyse des Zusammenspiels dieser Faktoren mittels des Job Demands-Resources Models.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Kernbegriffe sind arbeitsbedingter Stress, Arbeitsmotivation, Burnout, Work-Life-Balance, Gesundheitsmanagement und Motivationsmanagement.

Wie beeinflusst dauerhafter Stress laut der Arbeit die Motivation?

Dauerhafter Stress führt durch das Fehlen von Regenerationsphasen zu einer Beeinträchtigung der psychischen und physischen Ressourcen, was in der Folge die Arbeitsleistung mindert und die Motivation langfristig untergräbt.

Welche Rolle spielt die Unternehmenskultur beim Umgang mit Stress?

Eine offene Unternehmenskultur ist essenziell, um psychische Probleme nicht als Schwäche zu deklarieren und frühzeitig Maßnahmen wie Gesundheitszirkel oder systematisches Gesundheitsmanagement zu implementieren.

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Details

Title
Stress und Motivation im Job – ein Zusammenspiel?
College
University of Applied Sciences Berlin
Grade
2,7
Author
Matthias Gebel (Author)
Publication Year
2012
Pages
90
Catalog Number
V193870
ISBN (eBook)
9783656192459
ISBN (Book)
9783656193135
Language
German
Tags
Personalmanagement Stress Motivation
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Matthias Gebel (Author), 2012, Stress und Motivation im Job – ein Zusammenspiel?, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/193870
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