1980 erschien es mir wahr, dass die Wanderung der Menschen durch die Zeiten und Welten in Märchen, Mythen und Symbolen abgebildet wird.
Ausgehend von meiner Arbeit "Raum Bewegung" aus dem Jahre 1971 habe ich 10 Jahre später versucht die Bewegung der Menschheit im Raum nachzuzeichnen. Dieser Versuch ist also Grundstein meiner nachfolgenden bei Grin publizierten Arbeiten über das menschliche Bewusstsein.
Inhaltsverzeichnis
Das Symbol Jesus Christus.
Vorwort.
Das Geheimnis der sieben Welten und der Wiederauferstehung. Zwei Urbilder (Archetypen) der Menschen. Ein Märchen in sieben und vier Teilen.
Einleitung.
Vorbemerkung.
Kapitel 1. Mythen und Symbole der Hopi-Indianer, ein Vergleich mit anderen Kulturen.
Kapitel 2. Hopi-Symbole, Spirale als Zeichen des Weges.
Kapitel 3. Symbol, Träger von Bedeutung.
Kapitel 4. Das Symbol der sich bewegenden Erde.
Kapitel 5. Der Weg des Menschen.
Kapitel 6. Der Weg des Menschen in Grimm’s Märchen
Kapitel 7. Die Offenbarung des Johannes – Versuch einer Deutung.
Epilog.
1. Weitere deutsche Märchen.
2. Ein Märchen aus Tausendundeiner Nacht.
3. Mythen aus Polynesien.
4. Die Märchen der Tingida (Ostafrika).
Schlusswort.
Zielsetzung & Themen
Die vorliegende Arbeit untersucht die universelle Verbreitung und Bedeutung von Mythen und Symbolen, insbesondere die Lehre von den sieben Weltzeitaltern und das Symbol der Spirale, als Ausdruck eines archetypischen Wissens um den menschlichen Lebensweg und die Wiederauferstehung. Ziel ist es, kulturelle Analogien aufzuzeigen, die auf eine gemeinsame spirituelle Menschheitsgeschichte hindeuten.
- Die Bedeutung von Mythen und Symbolen als Träger spiritueller Wahrheit.
- Die Lehre von den sieben Weltzeitaltern und ihre weltweite Manifestation.
- Die Rolle der Spirale und des Labyrinths als Symbole für den Lebensweg und die Transformation.
- Parallelen zwischen indianischen Mythen, europäischen Märchen und biblischen Offenbarungen.
- Das Konzept der Archetypen nach C. G. Jung im Kontext der menschlichen Entwicklung.
Auszug aus dem Buch
Kapitel 1. Mythen und Symbole der Hopi-Indianer, ein Vergleich mit anderen Kulturen.
Im Südwesten der USA lebt in mehreren Ortschaften das Volk der Hopi. In ihrer Sprache heisst „hopi“ „gut in Verhalten und Benehmen“; die Negation, der Begriff „kahopi“, bezeichnet „Nachlässigkeit, Unredlichkeit, Neid, Aufschneiderei, Streitsucht und Aggressivität.
Dieses Volk, das sich selbst als gut in Verhalten und Benehmen bezeichnet, ist sprachlich dem Aztekischen verwandt, anthropologisch bestehen Beziehungen zur sogenannten Zentralidengruppe, die besonders in Mittelamerika stark vertreten ist. In ihren umfangreichen, besonders durch Tänze und andere Rituale weitergegebenen mündlichen Überlieferung verstehen sie sich als das auserwählte Volk Amerikas. Nur ihnen sei das Wissen erhalten geblieben, das die anderen Völker im Laufe der Zeit vergassen.
Eine Gruppe von Hopi-Indianern hat zusammen mit einem Weissen die noch erhaltene Überlieferung zusammengefasst und 1964 als Buch herausgegeben. Einige Themen dieses Buches sollen hier kurz dargestellt und dann mit den Mythen anderer Völker verglichen werden.
Die Hopi erzählen folgende über die Menschheitsgeschichte: Am Anfang war der Schöpfer Taiowa. Als Erstes schuf er Sótuknang, als Kraft und Werkzeug, als Person. Neun Weltreiche schuf dann Sótuknang, eins für den Schöper, eins für sich selbst und sieben weitere.
Die Menschen der ersten Welt wurden erschaffen mit dem Auftrag Sótuknangs: „Ich habe Euch diese Welt mit allem gegeben, damit Ihr darauf lebt und glücklich seid. Nur eins fordere ich von Euch: Respektiert immer den Schöpfer. Weisheit, Harmonie und Respekt für die Liebe Eures Schöpfers.“ Ihr Leben war zuerst glücklich, doch dann kam eine Veränderung. Die Menschen vergassen ihren Auftrag. In der Gestalt eines Vogels kam der „Schwätzer“ und redete, redete, redete, bis Unterschiede und Trennungen erfolgten. Und dann kam in der Gestalt einer Schlange mit grossem Kopf einer, der die Menschen noch mehr aufstachelte, bis es zu Streit und Kämpfen kam.
Zusammenfassung der Kapitel
Kapitel 1. Mythen und Symbole der Hopi-Indianer, ein Vergleich mit anderen Kulturen.: Das Kapitel erläutert die Schöpfungsgeschichte der Hopi und die Lehre von den Weltreichen, um sie mit anderen kulturellen Mythen über sieben Zeitalter zu vergleichen.
Kapitel 2. Hopi-Symbole, Spirale als Zeichen des Weges.: Hier wird die Bedeutung der Spirale bei den Hopi und anderen Völkern als Symbol für den Lebensweg und die Reinigungsprozesse der Menschheit analysiert.
Kapitel 3. Symbol, Träger von Bedeutung.: Dieses Kapitel untersucht die weltweite Verbreitung identischer Grundmotive und Symbole, die auf eine gemeinsame kulturelle Basis hindeuten.
Kapitel 4. Das Symbol der sich bewegenden Erde.: Der Autor setzt hierbei geologische Erkenntnisse über Erdveränderungen in Beziehung zur mythologischen Katastrophenerzählung von der Überschwemmung.
Kapitel 5. Der Weg des Menschen.: Dieses Kapitel analysiert westafrikanische Gesänge und Mythen, die den Weg des Menschen als einen Prozess von Aufstieg, Fall und Wiederauferstehung interpretieren.
Kapitel 6. Der Weg des Menschen in Grimm’s Märchen: Es wird dargelegt, wie die Lehre von den sieben Welten in den Märchen der Gebrüder Grimm metaphorisch verschlüsselt vorliegt.
Kapitel 7. Die Offenbarung des Johannes – Versuch einer Deutung.: Das Kapitel interpretiert die Offenbarung des Johannes als cyclisches Werk, das den Weg der Menschheit durch sieben Etappen beschreibt.
Schlüsselwörter
Hopi-Mythen, Spiralsymbol, Weltzeitalter, Archetypen, C. G. Jung, Gebrüder Grimm, Wiederauferstehung, Offenbarung des Johannes, Symbolik, Mythologie, Schöpfungsgeschichte, Menschheitsgeschichte, Transformation, Lebensweg, kulturelle Analogien.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit untersucht die These, dass Mythen und Symbole verschiedener Kulturen weltweit ein übereinstimmendes, archetypisches Wissen über den geistigen Lebensweg der Menschheit und die sieben Weltzeitalter enthalten.
Was sind die zentralen Themenfelder?
Die zentralen Themen sind Mythenforschung, vergleichende Symbolik, die Deutung von Märchen sowie die Verknüpfung von spiritueller Überlieferung mit geologischen und historischen Erkenntnissen.
Was ist das primäre Ziel der Arbeit?
Das Ziel ist es, aufzuzeigen, dass kulturelle und geographische Grenzen die universelle Verbreitung einer gemeinsamen, solaren Kultur und ihrer Überlieferung nicht aufgehoben haben.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Der Autor nutzt einen komparativen Ansatz, bei dem mündliche Überlieferungen, literarische Zeugnisse und Symbole aus verschiedenen Kulturen miteinander verglichen werden, um strukturelle Übereinstimmungen zu identifizieren.
Was wird im Hauptteil behandelt?
Der Hauptteil analysiert detailliert die Mythen der Hopi, die Symbolik der Spirale, afrikanische Legenden, deutsche Märchen sowie die biblische Offenbarung des Johannes unter dem Aspekt der sieben Etappen der Menschheitsentwicklung.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Hopi-Mythen, Spiralsymbol, Weltzeitalter, Archetypen, C. G. Jung, Wiederauferstehung und Symbolik.
Welche Bedeutung kommt der Zahl sieben in der Arbeit zu?
Die Zahl Sieben dient als ordnendes Prinzip für die Weltzeitalter und ist zentrales Motiv in den analysierten Mythen, das den cyclischen Weg der Erlösung und Vollendung symbolisiert.
Warum spielt das "Hüpfspiel" in diesem Kontext eine Rolle?
Das Hüpfspiel wird als ein in Europa weit verbreitetes Kinderspiel identifiziert, das in seiner alten Form die Spiralstruktur bewahrt hat und somit ein Fragment uralter religiöser Traditionen im kollektiven Gedächtnis darstellt.
- Arbeit zitieren
- Dr. med. Friedrich Flachsbart (Autor:in), 1980, Das Symbol Jesus Christus - Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/194014