Aufbauend auf der Grundlage der Physik, der Philosophie, der Metaphysik, der Physiologie und der Psychologie entwickle ich eine innovative und effektive lokal-globale Diversitätsmanagementformel für jedermann.
Während die bestehenden interkulturellen Ansätze sich vorwiegend mit dem "wie" der kulturellen Prägungen und Verhaltensmuster befassen, gibt das vertiefte, aus dem „5P-Ansatz“ resultierende Kulturverständnis, insbesondere vermittels der Quantenphysik, der Neurophysiologie und der Bewusstseinsforschung, einen viel tieferen Einblick in die kulturelle Konditionierung des Menschen, indem es die dem Kulturellen zugrundeliegenden Mechanismen des menschlichen Geistes enthüllt. Die Kenntnis dieser Mechanismen des menschlichen Bewusstseins gibt sowohl dem Kulturexperten, als auch dem Laien, eine erhöhte Kontroll- und Gestaltungskraft interkultureller Belange. Dieser das Interkulturelle transzendierende Ansatz wird als transkulturell bezeichnet und erweitert und optimiert den interkulturellen, indem er letzteren möglichst wissenschaftlich systematisiert und vereinfachend integriert.
Inhaltsverzeichnis
1. Die Struktur und die Kultur des Menschen
Kulturdefinition
Die Entstehung des Kulturprofils
Bewusstseinsarchitektur und Kultur
Architektur der kulturellen Ebenen in verschiedenen Tiefen
Die Beziehung zwischen expliziter und impliziter Bewusstseinsarchitektur
2. Die Bewusstseinsarchitektur und die interkulturelle Forschung
Kulturmodelle und interkultureller Paradigmenwechsel
Geert Hofstede (achtziger Jahre)
Trompenaars und Hampden-Turner (neunziger Jahre)
Edward T. Hall and Mildred R. Hall (neunziger Jahre)
Brannen und Salk (2000)
Der transkulturelle Ansatz (2000+)
360° transkulturelle Synergie
Synopsis interkultureller Managementforschung
3. The completion of the intercultural edifice
4. Design of a scientifically-based diversity-integrative transcultural profiler
4.1.The state of the intercultural art and science:
On human relativity in intercultural research
4.2.Enhancing the intercultural art and science:
Sources, models and the achievement of supreme cultural intelligence
5. Summary of Inter-/Transcultural Management Instruments
6. Bilingual English-German terminology of complementary intercultural and transcultural management
Zielsetzung & Themen
Die vorliegende Arbeit zielt darauf ab, ein ganzheitliches, wissenschaftlich fundiertes transkulturelles Managementmodell zu entwickeln. Dabei wird der Fokus von einer rein interkulturellen Betrachtung auf eine transkulturelle und noetische Ebene erweitert, um durch die Einbindung der Bewusstseinsarchitektur des Menschen eine nachhaltige Steuerung kultureller Komplexität und Synergie zu ermöglichen.
- Analyse und Integration bestehender Kulturmodelle
- Erforschung der Bewusstseinsarchitektur als Basis für Management
- Konzeption eines "Transcultural Profiler" zur Diagnose
- Entwicklung von Strategien für 360°-Transkulturalität
- Verknüpfung von Humanwissenschaften, Philosophie und Wirtschaftspraxis
Auszug aus dem Buch
The Dawn of an Intercultural Metascience
The dawn of a global civilization presupposes the waning of the dark clouds of the culture wars of the 20th century and the mindsets that have been thinking from the background of this century. A more global civilisation needs a radically new approach. Optimizing old approaches still amounts to old approaches, however improved, with consequences that can only be different in degrees with regard to their capacity of generating cultural problems.
We are prolonging the past indefinitely in myriad variations. We haven’t been able to identify and successfully implement a kind of master control software that allows us to successfully manage our mental software. This is the master dilemma of which intercultural dilemmas are but mirror reflections at lower levels. Like Don Quijote, we create and fight our dilemmas ourselves heroically, ‘with unbearable sorrow, going where the brave dare not go, dream the impossible dream, this is my quest’ (Cervantes, Don Quijote).
The moment we realize that there is a master dilemma, which creates myriads of sub-dilemmas, we see a new possibility, one of realizing our seemingly impossible dream. The dilemma is that we are conditioned in myriad ways and that this conditioning, which has taken place in our lifetime and probably beyond, determines our actions, attitudes and behaviours. So, conditioning and time are elements of concern here. Instead of liberating us from this conditioning, cultural categorizations have cemented us into straitjackets of mental programming, which we act out mindlessly. So, the programming of the mind has become utter mindlessness, while freedom is rationalized by the automation of our being. The programming goes on in ever more sophisticated ways.
Zusammenfassung der Kapitel
1. Die Struktur und die Kultur des Menschen: Dieses Kapitel definiert Kultur als Produkt von Sozialisierung und stellt verschiedene theoretische Ansätze zur mentalen Software des Menschen sowie die Bedeutung der Bewusstseinsarchitektur vor.
2. Die Bewusstseinsarchitektur und die interkulturelle Forschung: Es erfolgt eine kritische Würdigung klassischer Kulturmodelle (Hofstede, Trompenaars, etc.) und deren Einbettung in einen breiteren, transkulturellen Kontext zur Generierung von Synergien.
3. The completion of the intercultural edifice: Hier wird die Notwendigkeit erläutert, das interkulturelle Paradigma durch eine ganzheitliche Sichtweise zu vervollständigen, um über bestehende Dualitäten hinauszugehen.
4. Design of a scientifically-based diversity-integrative transcultural profiler: Dieser Abschnitt beschreibt das theoretische Design und die wissenschaftliche Basis für ein neues, transkulturelles Diagnoseinstrumentarium für globales Management.
5. Summary of Inter-/Transcultural Management Instruments: Eine zusammenfassende Übersicht über die verwendeten Managementmethoden, Skalen und analytischen Werkzeuge zur praktischen Anwendung.
6. Bilingual English-German terminology of complementary intercultural and transcultural management: Ein umfangreicher Glossar-Teil, der zentrale Begriffe sowohl in Englisch als auch in Deutsch präzise definiert.
Schlüsselwörter
Transkulturelles Management, Kulturelle Bewusstheit, Bewusstseinsarchitektur, Interkulturelle Forschung, Kulturmodell, Synergie, Mentale Software, Globales Management, Noetik, Kulturelle Identität, Diversitätsmanagement, Kulturdifferenz, Paradigmenwechsel, Organisationskultur, Transkultureller Profiler
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in der Arbeit grundlegend?
Die Arbeit befasst sich mit der Entwicklung eines neuen, transkulturellen Frameworks für das Management globaler kultureller Herausforderungen, das über bisherige interkulturelle Ansätze hinausgeht.
Was sind die zentralen Themenfelder?
Die Schwerpunkte liegen auf der Schnittstelle zwischen Kulturentwicklung, Bewusstseinswissenschaften, Managementtheorie und der praktischen Anwendung von Diagnoseinstrumenten.
Was ist das primäre Ziel der Arbeit?
Ziel ist die Überwindung des rein instrumentellen Kulturmanagements hin zu einer ganzheitlichen, synergetischen "360°-Transkulturalität", die kulturelle Unterschiede in einem größeren Kontext integriert.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Die Methodik basiert auf einer interdisziplinären Synthese aus Managementtheorien, neurophysiologischen Analogien und quantenphysikalischen Metaphern zur Modellbildung.
Was wird im Hauptteil behandelt?
Der Hauptteil analysiert die Evolution der Kulturforschung, stellt das Transkulturelle Profiler-Modell vor und verknüpft diese mit praktischen Anwendungsfeldern.
Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?
Zentrale Begriffe sind der "Transcultural Profiler", die "Bewusstseinsarchitektur" und die "komplementäre Dualität" als Grundlage für erfolgreiches globales Management.
Was bedeutet das "360°-Synergie"-Konzept?
Es beschreibt einen Zustand, in dem kulturelle Differenzen nicht nur ausgeglichen (wie in Kompromissen), sondern durch eine höhere Bewusstseinsebene in eine konstruktive, innovative Synergie transformiert werden.
Wie unterscheidet sich der transkulturelle vom interkulturellen Ansatz?
Während interkulturelle Ansätze meist bei der Identifikation und dem Handling von Differenzen stehen bleiben, zielt der transkulturelle Ansatz auf die bewusste Transzendierung dieser Differenzen durch eine gemeinsame, höherwertige Integrationsebene ab.
- Arbeit zitieren
- D.E.A./UNIV. PARIS I Gebhard Deissler (Autor:in), 2012, The Design of an Integrally Integrative Transcultural Management Framework - Das Design eines integral-integrativen transkulturellen Managementmodells, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/194049