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Der 1.1.49 v.Chr. – Die Folgen und Hintergründe

Title: Der 1.1.49 v.Chr. – Die Folgen und Hintergründe

Term Paper , 2008 , 18 Pages , Grade: 3,0

Autor:in: Michel Stark (Author)

World History - Early and Ancient History
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In der folgenden Proseminararbeit möchte ich mich mit den Geschehnissen in der römischen Republik vom 1.1. bis zum 11.1.49 v. Chr. auseinandersetzen und dabei die Hintergründe und Folgen von verschiedenen Teilereignissen und Entwicklungen näher beleuchten, welche unmittelbaren Einfluss auf die politische Entwicklung in Rom genommen haben. Mithilfe der historisch-philologischen Methode der Quellenkritik möchte ich die verschiedenen Standpunkte der Konfliktträger herausstellen und den Verlauf des Konfliktes verdeutlichen. Um dies zu erreichen werde ich zunächst die Situation der beiden Konfliktträger Gaius Iulius Caesar und Gnaeus Pompeius vor Beginn des Konfliktes darlegen. Dann werde ich die Entwicklung sowie die Lösung und die Konsequenzen dieses Konfliktes anhand einer Analyse der Quellen von Plutarch und Caesar aufzeigen und mich schließlich unter der Einbeziehung von Forschungsmeinungen mit der Problematik der Rechtfertigung und insbesondere mit der Motivation Caesars zu seinem Handeln während des Konfliktes beschäftigen. Das antike Caesarbild, welches für eine Untersuchung und Beurteilung der zeitgenössischen Quellen notwendig in Betracht gezogen werden muss, ist hauptsächlich von Marcus Tullius Cicero, Gaius Iulius Caesar und Sallust überliefert. Ich werde mich vorrangig auf Caesars Darstellung des Konfliktes in seinen commentarii de belli civile und in dem von seinem Soldaten Hirtius verfassten letzten Buch VIII seines de bello gallico stützen, da diese einen konkreten Einblick in die Motivation und Rechtfertigung Caesars zu seinem Handeln geben. Auf die Beurteilung der antiken Autoren in der Forschungsliteratur werde ich später noch genauer eingehen. Da sich diese Arbeit thematisch auf die Entwicklung und den exakten Ausbruch des Konfliktes beschränkt, wird der Verlauf und Ausgang des daran anschließenden römischen Bürgerkrieges daher nur peripher bei notwendigen Erläuterungen herangezogen werden.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Hauptteil

2.1. Die politische Situation Caesars und Pompeius vor und nach dem Zusammenbruch des Ersten Triumvirats

2.1.1. Caesars Planung zur Machtsicherung

2.1.2. Der Beginn des Konflikts zwischen Caesar und Pompeius

2.1.3. Grundlagen der Feindschaft zwischen Caesar und dem Senat

2.1.4. Die Gegenmaßnahmen des Gnaeus Pompeius

2.2. Vermittlungsvorschläge Caesars und Reaktionen der Pompeianer

2.3. Die Senatssitzungen vom 1.1. bis zum 7.1.49 v. Chr.

2.4. Die Folgen des Konfliktes: Caesars Übertritt des Rubicons

2.5. Zur Motivation und Rechtfertigung für Caesars Handeln

3. Fazit

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit setzt sich mit den Ereignissen in der römischen Republik zwischen dem 1. und 11. Januar 49 v. Chr. auseinander, um die Hintergründe und Folgen zu beleuchten, die zum Ausbruch des römischen Bürgerkrieges führten. Dabei steht insbesondere die Frage im Mittelpunkt, ob Caesars Handeln als Verteidigung der eigenen politischen Existenz oder als gezielter Machtkampf gegen den Senat zu werten ist.

  • Politische Konstellationen und Machtverhältnisse nach dem Triumvirat
  • Analyse der Vermittlungsversuche und gescheiterten Kompromisse
  • Quellenkritische Untersuchung von Caesar und Plutarch
  • Motivation und Rechtfertigung des Rubicon-Übergangs
  • Die Krise der römischen Institutionen am Wendepunkt der Geschichte

Auszug aus dem Buch

Die Folgen des Konfliktes: Caesars Übertritt des Rubicons

Caesar erhielt am 10.01.49 v.Chr. die Nachricht über den Senatsbeschluss in Ravenna. Er hatte noch am Abend Gäste empfangen und überquerte dann mit den Vorausabteilungen seiner XIII. Legion den Rubikon. Damit war der Bürgerkrieg eröffnet. Plutarch schreibt über den Übertritt des Rubikons:

Als er an den Fluß Rubico kam, der das diesseitige Gallien von dem übrigen Italien trennt, verfiel er, je mehr er sich der Gefahr näherte, in tiefes Nachdenken und hielt, über die Größe des Wagestücks betroffen, im Fahren inne. Hier stellte er bei sich selbst eine lange Überlegung an, um das Vorhaben nochmals in der Stille von beiden Seiten zu erwägen, und sein Entschluß erlitt jetzt mancherlei Veränderungen. Darauf teilte er den um ihn befindlichen Freunden, unter denen auch Asinius Pollio war, die vielen ihm aufstoßenden Bedenklichkeiten mit, indem er überrechnete, wie viel Elend und Unglück dieser sein Übergang über alle Völker bringen und welches Unheil von ihnen auf die Nachwelt kommen würde. Endlich aber überließ er sich, gleichsam des Nachsinnens müde, mit rascher Hitze der Zukunft, und nachdem er jenen bei ungewissen und gewagten Unternehmungen gewöhnlichen Ausruf: "So mag denn der Wurf getan sein", gebraucht hatte, entschloß er sich zum Übergange, legte den übrigen Weg in größter Geschwindigkeit zurück und drang noch vor Anbruch des Tages in Ariminum ein, welche Stadt er sogleich besetzte.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung definiert den zeitlichen Rahmen der Untersuchung und stellt die historisch-philologische Methode der Quellenkritik vor, um Caesars Motivation und Handeln zu analysieren.

2. Hauptteil: Der Hauptteil untersucht detailliert die politische Situation nach dem Triumvirat, die Versuche zur Machtsicherung, die gescheiterten Senatsverhandlungen und analysiert primäre Quellen wie Caesars Commentarii sowie Berichte von Plutarch hinsichtlich ihrer Glaubwürdigkeit und Subjektivität.

3. Fazit: Das Fazit resümiert, dass der Bürgerkrieg aus einer persönlichen Krise Caesars resultierte und die Schwäche des Senats sowie der Republik an einem historischen Wendepunkt verdeutlichte.

Schlüsselwörter

Römische Republik, Gaius Iulius Caesar, Gnaeus Pompeius, Rubikon, Bürgerkrieg, Triumvirat, Senatsbeschluss, Quellenkritik, Machtkampf, Politische Existenz, Optimaten, Popularen, Commentarii, Historische Analyse, Machtgleichgewicht

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit den politischen Hintergründen und den unmittelbaren Ereignissen, die zum Ausbruch des römischen Bürgerkrieges im Januar 49 v. Chr. führten.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Im Zentrum stehen die Machtverhältnisse nach dem Ersten Triumvirat, die politische Feindschaft zwischen Caesar und dem Senat sowie die gescheiterten Vermittlungsversuche zwischen den Konfliktparteien.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es zu klären, welche Beweggründe Caesars Handeln leiteten und ob sein Vorrücken gegen Rom eher als Verteidigung seiner politischen Existenz oder als bewusster Bruch mit der römischen Verfassung zu sehen ist.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Autorin nutzt die historisch-philologische Methode der Quellenkritik, um Aussagen antiker Autoren wie Caesar und Plutarch auf ihre Subjektivität und propagandistische Absicht zu prüfen.

Welche Inhalte umfasst der Hauptteil?

Der Hauptteil gliedert sich in die Analyse der politischen Ausgangslage, die Darstellung der Gegenmaßnahmen des Pompeius, die Untersuchung der Senatssitzungen im Januar 49 v. Chr. sowie die kritische Reflexion von Caesars Motivation.

Welche Begriffe charakterisieren die Arbeit am besten?

Die wesentlichen Schlagworte sind römische Republik, Bürgerkrieg, Caesar, Pompeius, Machtkampf, Quellenkritik und der Übergang des Rubikons.

Wie bewertet die Arbeit Caesars Rolle beim Übergang des Rubikons?

Die Arbeit kommt zu dem Schluss, dass Caesars Handeln rechtlich einen Bruch mit der Verfassung darstellte, da er gegen Senatsbeschlüsse verstieß und damit in den Hochverrat geriet.

Warum scheiterten laut der Analyse alle Friedensbemühungen?

Die Analyse zeigt, dass die Interessen von Caesar und den Optimaten unvereinbar waren, da es weniger um die rechtliche Einhaltung von Gesetzen als um den Erhalt persönlicher Machtpositionen ging.

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Details

Title
Der 1.1.49 v.Chr. – Die Folgen und Hintergründe
College
University of Rostock
Grade
3,0
Author
Michel Stark (Author)
Publication Year
2008
Pages
18
Catalog Number
V194266
ISBN (eBook)
9783656195917
ISBN (Book)
9783656196457
Language
German
Tags
Caesar Pompeius Rubikon Rom römische Republik
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Michel Stark (Author), 2008, Der 1.1.49 v.Chr. – Die Folgen und Hintergründe, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/194266
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