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Die Posttraumatische Belastungsstörung am Beispiel von Soldatinnen und Soldaten im Auslandseinsatz

Therapeutische und familiäre Aspekte zur Krankheitsbewältigung

Title: Die Posttraumatische Belastungsstörung am Beispiel von Soldatinnen und Soldaten im Auslandseinsatz

Research Paper (undergraduate) , 2012 , 28 Pages , Grade: 1

Autor:in: Petra Schweitzer (Author)

Psychology - Work, Business, Organisation
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Zusammenfassung von Informationen über die therapeutischen und familiären Aspekte zur Krankheitsbewältigung bei einer Posttraumatischen Belastungsstörung.
Aus gegebenem Anlass, wird der Umgang mit PTBS am Beispiel von Soldatinnen und Soldaten der Bundeswehr, die an einem Auslandseinsatz teilgenommen haben,analysiert und bewertet.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Vorwort

2. Einleitung

3. Geschichte der PTBS

4. Definition der PTBS

5. Therapiemöglichkeiten bei einer Erkrankung an PTBS

5.1 Die Kognitive Verhaltenstherapie

5.2 Die psychodynamische imaginative Traumatherapie nach Reddemann

5.3 EMDR-Eye Movement Desensitization and Reprocessing nach Shapiro

5.4 Pharmakotherapien

6. Vor und Nachsorge durch die Bundeswehr

7. Selbsthilfegruppen

8. Familienberatungszentren

9. Das familiäre Umfeld- ein wichtiger Faktor bei der Krankheitsbewältigung

10. Schlusswort

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht das Krankheitsbild der Posttraumatischen Belastungsstörung (PTBS) im Kontext von Auslandseinsätzen der Bundeswehr. Ziel ist es, Betroffenen und Angehörigen fundierte Informationen über Symptome, therapeutische Behandlungsmöglichkeiten sowie die Rolle des sozialen Umfelds und der militärischen Unterstützungsstrukturen bei der Krankheitsbewältigung zu vermitteln.

  • Grundlagen und historische Entwicklung der PTBS-Diagnose
  • Gegenüberstellung gängiger traumatherapeutischer Verfahren (KVT, PITT, EMDR)
  • Präventions- und Betreuungsangebote innerhalb der Bundeswehr
  • Die psychosoziale Bedeutung von Angehörigen für den Heilungsprozess
  • Bewältigungsstrategien und die Rolle von Selbsthilfegruppen

Auszug aus dem Buch

5. Therapiemöglichkeiten bei einer Erkrankung an PTBS

„Grundsätzlich sollten alle traumatisierten Menschen direkt an einen qualifizierten Therapeuten mit Zusatzqualifikation Psychotraumatologie und Traumatherapie verwiesen werden, da es ein standardisiertes Manual gibt, wonach gearbeitet wird.“9

Die Basis für alle Therapien bildet das von Pierre Janet gebildete Phasenmodell der Traumatherapie:

1. Phase: Stabilisierung und Symptomreduktion

a) Erstkontakt

b) Aufbau eines tragfähigen Arbeitsbündnisses

c) Erlernen von Affektkontrolle und Umgang mit dissoziativem Verhalten

2. Phase:Traumabearbeitung

3. Phase: Neuorientierung und Integration10

Es gibt mittlerweile zahlreiche Traumatherapiemethoden. Die meistens sind aber noch nicht durch Forschungsergebnisse fundiert. Auch bei den folgenden aufgeführten Methoden, die in der Regel in der Praxis eingesetzt werden, sind weitere Wirksamkeitsstudien nötig. Hierzu wurden aber bereits gute Ergebnisse festgestellt

Zusammenfassung der Kapitel

1. Vorwort: Die Autorin beschreibt ihre persönliche Motivation zur Themenwahl, ausgelöst durch den Auslandseinsatz ihrer Schwester.

2. Einleitung: Einführung in die Komplexität der PTBS-Thematik und Darlegung der Zielsetzung der Arbeit mit Fokus auf Soldaten und deren Angehörige.

3. Geschichte der PTBS: Überblick über die historische Entwicklung und die gesellschaftlichen Einflüsse auf die Anerkennung des Krankheitsbildes.

4. Definition der PTBS: Darstellung der diagnostischen Kriterien gemäß ICD-10 und DSM-IV.

5. Therapiemöglichkeiten bei einer Erkrankung an PTBS: Detaillierte Erläuterung wissenschaftlich anerkannter Traumatherapiemethoden und medikamentöser Ansätze.

6. Vor und Nachsorge durch die Bundeswehr: Beschreibung der militärischen Betreuungsangebote, von der Ausbildung bis zur Rückkehrbetreuung.

7. Selbsthilfegruppen: Analyse der Rolle von Selbsthilfeorganisationen bei der Entlastung und Stabilisierung von Angehörigen.

8. Familienberatungszentren: Vorstellung der Strukturen und Unterstützungsangebote der Familienbetreuungszentren der Bundeswehr.

9. Das familiäre Umfeld- ein wichtiger Faktor bei der Krankheitsbewältigung: Untersuchung der Bedeutung sozialer Unterstützung für den Erfolg therapeutischer Maßnahmen.

10. Schlusswort: Resümee zur aktuellen Situation in der Traumatherapie und dem Optimierungsbedarf in der psychosozialen Betreuung von Soldaten.

Schlüsselwörter

Posttraumatische Belastungsstörung, PTBS, Bundeswehr, Auslandseinsatz, Traumatherapie, EMDR, Kognitive Verhaltenstherapie, Psychotraumatologie, Angehörigenarbeit, Psychosoziale Betreuung, Stressbewältigung, Traumafolgestörung, Stabilisierung, PITT, Krisenintervention.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Posttraumatischen Belastungsstörung (PTBS) bei Soldatinnen und Soldaten im Auslandseinsatz, unter besonderer Berücksichtigung therapeutischer und familiärer Aspekte.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Felder sind die medizinische Diagnostik, verschiedene Therapiemethoden, die institutionelle Betreuung durch die Bundeswehr sowie die Unterstützung von Angehörigen.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Das primäre Ziel ist es, ein Verständnis für das Krankheitsbild zu schaffen und aufzuzeigen, wie Betroffene und ihre Familien durch psychologische und soziale Unterstützung stabilisiert werden können.

Welche wissenschaftlichen Methoden werden verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse aktueller traumatherapeutischer Leitlinien sowie der Auswertung von Informationen über militärische Strukturen und psychosoziale Netzwerke.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Im Hauptteil werden Diagnosekriterien, spezifische Therapieverfahren wie EMDR und PITT, die Einsatzvor- und Nachsorge der Bundeswehr sowie die unterstützende Rolle des familiären Umfelds analysiert.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie PTBS, Auslandseinsatz, Traumatherapie, Bundeswehr, Angehörigenhilfe und psychosoziale Unterstützung geprägt.

Welche Rolle spielt die Familie bei der Krankheitsbewältigung?

Das soziale Umfeld ist ein entscheidender Faktor, da emotionale Akzeptanz und eine informierte Begleitung durch Angehörige den Heilungsprozess signifikant fördern können.

Wie bereitet die Bundeswehr ihre Soldaten auf Extremsituationen vor?

Die Bundeswehr setzt auf einsatzorientierte Ausbildung, taktische Übungen zur psychologischen Vorbereitung sowie präventive Programme wie die Plattform CHARLY.

Welche Herausforderungen bestehen bei der Behandlung laut der Autorin?

Die Autorin betont, dass die Traumatherapie hohe Anforderungen an Therapeuten stellt und dass das psychosoziale Netz der Bundeswehr noch Lücken in der flächendeckenden Versorgung aufweist.

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Details

Title
Die Posttraumatische Belastungsstörung am Beispiel von Soldatinnen und Soldaten im Auslandseinsatz
Subtitle
Therapeutische und familiäre Aspekte zur Krankheitsbewältigung
College
ALH Akademie
Grade
1
Author
Petra Schweitzer (Author)
Publication Year
2012
Pages
28
Catalog Number
V194302
ISBN (eBook)
9783656196617
ISBN (Book)
9783656200307
Language
German
Tags
belastungsstörung beispiel soldatinnen soldaten auslandseinsatz therapeutische aspekte krankheitsbewältigung
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Petra Schweitzer (Author), 2012, Die Posttraumatische Belastungsstörung am Beispiel von Soldatinnen und Soldaten im Auslandseinsatz, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/194302
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