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Kommunismus und die Studentenbewegung von 1968

Parallelen zwischen dem Kommunismus und der 68er Bewegung

Titel: Kommunismus und die Studentenbewegung von 1968

Hausarbeit , 2010 , 14 Seiten , Note: 2

Autor:in: Johannes Hackl (Autor:in)

Germanistik - Neuere Deutsche Literatur
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Die folgende Arbeit hat zum Ziel zu analysieren, inwiefern sich die Studenten der Bewegung von 1968 mit dem Kommunismus identifiziert haben, beziehungsweise inwiefern sie diese Gesellschaftsordnung als eine erstrebenswerte angesehen haben.
Sie soll zeigen, was die Studenten unter dem Begriff „Kommunismus“ sahen, beziehungsweise wie sie meinten, dass er sein sollte. Auch soll betrachtet werden, ob die Studentenbewegung von 1968 als eine kommunistische Bewegung bezeichnet werden kann, oder nicht. Und wenn Ja, so warum, beziehungsweise wenn Nein, so warum nicht. Wie sieht die Gesellschaftsordnung aus, welche sich die Studenten der 68er Bewegung vorgestellt haben?

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

2. Fragestellung

3. Die Studentenbewegung von 1968 und der Kommunismus

3.1. Hinführung zum Themenbereich/Antwort?

3.2. Ziele der Studentenbewegung

3.2.1. Die kritische Theorie

3.2.1.1. Ursprünge

3.2.1.1.1. Kommunistische Grundidee

3.2.1.1.2. Der Marxismus

3.2.1.2. Notwendigkeit der Veränderung

3.2.1.3. Veränderungen in der Kritischen Theorie

3.2.2. Die praktischen Ansichten der Studenten von 68

3.3. Konklusion

4. Nachwort

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit analysiert das Verhältnis zwischen der Studentenbewegung von 1968 und dem Kommunismus, mit dem Ziel zu untersuchen, inwieweit die Studierenden sich mit kommunistischen Ideen identifizierten und ob die Bewegung als kommunistisch eingestuft werden kann.

  • Identifikation der Studentenbewegung mit dem Kommunismus
  • Analyse der theoretischen Grundlagen (Kritische Theorie, Marxismus)
  • Untersuchung der Zielsetzungen der 68er-Bewegung
  • Verhältnis zwischen antiautoritärem Handeln und kommunistischer Ideologie
  • Rolle der Kritischen Theorie als Vermittlungsinstanz

Auszug aus dem Buch

3.2.1.1.1. Kommunistische Grundidee

Meiner Meinung nach war dies eher ein unbewusster Griff. Denn was versteht man unter Kommunismus?

Kommunismus ist eine politische Bewegung, welche durch die Anwendung wissenschaftlicher Erkenntnisse für alle Menschen auf der Erde ein menschenwürdiges Dasein ohne Not und Furcht schaffen will.6

Eine sehr schöne und bündige Beschreibung, welche zugleich den studentischen Protest für die Dritte Welt Länder und gegen den Vietnamkrieg mit einbeziehen kann.

Aber auch die Definition der KPdSU von Kommunismus ist sehr interessant für diese Untersuchung.

Kommunismus ist eine klassenlose Gesellschaftsordnung, in der die Produktionsmittel einheitliches Volkseigentum und sämtliche Mitglieder der Gesellschaft sozial völlig gleich sein werden, in der mit der allseitigen Entwicklung der Individuen auf der Grundlage der ständig fortschreitenden Wissenschaft und Technik auch die Produktivkräfte wachsen und alle Springquellen des gesellschaftlichen Reichtums voller fließen werden und wo das große Prinzip herrschen wird: Jeder nach seinen Fähigkeiten, jedem nach seinen Bedürfnissen. Der Kommunismus ist eine hochorganisierte Gesellschaft freier, arbeitender Menschen von hohem Bewußtsein, in der gesellschaftliche Selbstverwaltung bestehen wird, in der die Arbeit zum Wohle der Gesellschaft zum ersten Lebensbedürfnis für alle, zur bewußt gewordenen Notwendigkeit werden und jeder seine Fähigkeiten mit dem größten Nutzen für das Volk anwenden wird.7

In dieser Formulierung sieht man bereits die Probleme, welche die Studenten mit einer solchen offiziellen Definition haben mussten – weswegen sich diese nicht von sich aus als Kommunisten bezeichneten.

Zusammenfassung der Kapitel

2. Fragestellung: Das Kapitel definiert das Untersuchungsziel: Die Klärung, inwiefern sich die 68er-Bewegung als kommunistisch verstand oder mit marxistischen Zielen identifizierte.

3. Die Studentenbewegung von 1968 und der Kommunismus: Dieses Hauptkapitel untersucht die ideologischen Wurzeln der Studentenbewegung, ihre Abgrenzung zum klassischen Marxismus und die Rolle der Kritischen Theorie bei der Orientierung der Neuen Linken.

3.1. Hinführung zum Themenbereich/Antwort?: Die Einleitung in das Thema beleuchtet frühe Umfrageergebnisse zur Einstellung von Studenten gegenüber kommunistischen Ideen und den Marxismus als theoretischen Anknüpfungspunkt.

3.2. Ziele der Studentenbewegung: Das Kapitel beleuchtet die Theoriebesessenheit der Bewegung und ihre Suche nach einer neuen, antiautoritären Gesellschaftsordnung.

3.2.1. Die kritische Theorie: Hier wird der theoretische Überbau der Bewegung analysiert, der maßgeblich von der Kritischen Theorie und deren Weiterentwicklung des Marxismus geprägt war.

3.2.1.1. Ursprünge: Die Untersuchung der marxistischen Wurzeln der Kritischen Theorie als philosophische Basis für die Studierenden.

3.2.1.1.1. Kommunistische Grundidee: Gegenüberstellung allgemeiner Kommunismus-Definitionen mit dem speziellen Verständnis und den Vorbehalten der 68er-Generation.

3.2.1.1.2. Der Marxismus: Analyse der Parallelen zwischen Karl Marx als Symbolfigur der Rebellion und den Werten der 68er-Studenten.

3.2.1.2. Notwendigkeit der Veränderung: Auseinandersetzung mit dem marxistischen Proletariatsbegriff und der Schwierigkeit der Studenten, ihren eigenen Protest theoretisch aus dem Marxismus abzuleiten.

3.2.1.3. Veränderungen in der Kritischen Theorie: Erläuterung, warum die Studenten eine Weiterentwicklung der klassischen marxistischen Theorie als notwendig erachteten.

3.2.2. Die praktischen Ansichten der Studenten von 68: Darstellung der Diskrepanz zwischen theoretischen Modellen und der praktischen, antiautoritären Protestpraxis der Bewegung.

3.3. Konklusion: Das Fazit stellt fest, dass die 68er-Bewegung keine rein kommunistische war, jedoch maßgeblich durch die Kritische Theorie beeinflusst wurde und den kommunistischen Diskurs nachhaltig veränderte.

4. Nachwort: Der Autor reflektiert die Grenzen der Arbeit und zeigt auf, welche Aspekte in einer tiefergehenden Untersuchung ergänzt werden könnten.

Schlüsselwörter

68er-Bewegung, Studentenbewegung, Kommunismus, Marxismus, Kritische Theorie, Neue Linke, Antiautoritarismus, Gesellschaftsordnung, Theoriebesessenheit, Emanzipation, Klassengesellschaft, Politik, Rebellion, 1968, Ideologie

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit primär?

Die Arbeit untersucht das Verhältnis der Studentenbewegung von 1968 zum Kommunismus und fragt, inwiefern sich die Akteure als kommunistisch identifizierten.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Zu den Schwerpunkten zählen die theoretische Fundierung durch die Kritische Theorie, das Verhältnis zum Marxismus und die praktischen Ziele der Studierenden.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsfrage?

Das Ziel ist es, zu analysieren, ob die 68er-Bewegung als kommunistische Bewegung eingestuft werden kann und wie die Vorstellungen einer idealen Gesellschaft aussahen.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zur Anwendung?

Der Autor nutzt eine systematische Analyse von Fachliteratur und Zeitzeugnissen, um die ideologischen Ähnlichkeiten und Unterschiede zwischen der Bewegung und kommunistischen Konzepten aufzuzeigen.

Was steht im inhaltlichen Hauptteil im Fokus?

Der Hauptteil konzentriert sich auf die Kritische Theorie als theoretisches Bindeglied und die Frage, warum der klassische Marxismus für die Studenten nur bedingt anwendbar war.

Durch welche Schlüsselwörter lässt sich der Inhalt zusammenfassen?

Wichtige Begriffe sind 68er-Bewegung, Kritische Theorie, Marxismus, Antiautoritarismus und Neue Linke.

Warum bezeichnete sich die 68er-Bewegung oft nicht explizit als kommunistisch?

Die Arbeit zeigt auf, dass offizielle kommunistische Definitionen (z.B. der KPdSU) den Studenten zu starr erschienen und nicht mit ihrem Streben nach antiautoritärer Freiheit harmonierten.

Welche Rolle spielt Karl Marx als Person für die Bewegung?

Marx wird von den Studenten nicht nur als Theoretiker, sondern als Rebell gegen das Bestehende wahrgenommen, was ihn zu einer Identifikationsfigur machte.

Was ist die zentrale Schlussfolgerung des Autors?

Der Autor kommt zu dem Schluss, dass die Studentenbewegung keine kommunistische Bewegung war, aber durch ihre theoretische Auseinandersetzung neue Impulse für die kommunistische Rezeption gab.

Ende der Leseprobe aus 14 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Kommunismus und die Studentenbewegung von 1968
Untertitel
Parallelen zwischen dem Kommunismus und der 68er Bewegung
Hochschule
Universität Wien  (Deutsche Philologie)
Note
2
Autor
Johannes Hackl (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2010
Seiten
14
Katalognummer
V194466
ISBN (eBook)
9783656197942
ISBN (Buch)
9783656197638
Sprache
Deutsch
Schlagworte
kommunismus studentenbewegung parallelen bewegung
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Johannes Hackl (Autor:in), 2010, Kommunismus und die Studentenbewegung von 1968, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/194466
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Leseprobe aus  14  Seiten
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